Heizkosten umlegen, wenn ein Kaminofen dazukommt.

Dieses Thema im Forum "Abrechnungs-/Umlagmaßstab" wurde erstellt von doggi, 28.12.2010.

  1. doggi

    doggi Neuer Benutzer

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    Hallo!

    Ich habe ein Problem und hoffe, daß ihr mir im Forum weiterhelfen könnt.

    Folgende Situation.
    Wir besitzen ein 3-Familienhaus- wobei wir die Wohnung im EG und 1.OG zusammengelegt haben und selbst bewohnen. ( ca. 160 qm )
    Das Dach ist ausgebaut und vermietet. ( ca. 60 qm )

    Es ist leider nur 1 Heizung vorhanden für beide Parteien und bisher haben wir das Gas immer nach qm umgelegt. Ist natürlich auch nicht richtig, weil ja auch Gas zum Anheizen von Wasser gezählt werden müsste.
    Haben uns aber bisher immer mit den Mietern so einigen können.

    Nun bekommen wir ab Neujahr einen Kaminofen und möchten gerne zumindestens die untere Etage damit komplett heizen.
    Was oben in den Schlafzimmern noch nachgeheizt werden muß- lässt sich zeigen ab Januar.

    Aber wie bitte können wir jetzt das Gas umlegen.
    Hat jemand eine Idee?
    Wir wollen uns mit den Mietern zusammensetzen und das mit ihnen besprechen.

    Ich möchte natürlich nicht das ganze Holz kaufen und nebenbei dann auch noch das Gas weiterhin für 160 qm. ( Auch wenn der Betrag natürlich weniger wird.. )

    Bitte helft mir eine Lösung zu finden, mit denen beide Seiten zufrieden sind.

    Vielen Dank!

    Gruß
    Doggi
     
  2. AdMan

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  3. #2 BarneyGumble2, 28.12.2010
    BarneyGumble2

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    Die einzig genaue Abrechnungsmöglichkeit, die ich mit einem Kamin sehe, sind Heizkostenverteiler und Warmwasserzähler.
    Lasst Euch einfach mal Angebote von verschiedenen Firmen machen und vergleicht selber. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass kleine, regionale Anbieter günstiger sind als z.B. Te***m.
     
  4. doggi

    doggi Neuer Benutzer

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    Guten Morgen, Kurt!

    Vielen Dank für Deine Hilfe. Das mit den Röhrchen meinst Du- oder?
    Kenne mich leider überhaupt nicht auf dem Gebiet aus.
    Nach was müßte ich denn da googlen oder die gelben Seiten befragen?

    Was bezahlst Du denn für diese Aktionen? Magst Du mir das verraten?

    Vielen Dank!

    LG
    Doggi

    P.S. Das Warmwasser können wir splitten- sind Einzeluhren vorhanden- nur das Gas nicht.
    Man müsste wissen, wieviel Gas man für 1 qm Wasser verbraucht.
    Dann könnte man das ja vielleicht hochrechnen..
    Aber wie mache ich das?
     
  5. #4 BarneyGumble2, 29.12.2010
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    Bei mir sind die Heizkostenverteiler elektronisch und kosten brutto etwa 3 € Miete pro Stück / Jahr.
    Die Abrechnung müsste so bei ca. 25 € pro Einheit liegen.

    Die Kosten für Warmwasser sind in dem Preis schon mit drin. Eine Formel kann ich Dir da leider nicht nennen.

    Ich kann nochmal nach den genauen Preisen schauen, aber das wird Dir vermutlich nicht viel bringen, da das ein regionaler Anbieter ist.

    PS: Wer ist Kurt? :?
     
  6. #5 Suzuki650, 29.12.2010
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    :banana :wink :hase

    Suzi
     
  7. #6 BarneyGumble2, 29.12.2010
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    Hätt ich auch selbst drauf kommen können :wink
     
  8. #7 lostcontrol, 29.12.2010
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    nur damit ich's recht verstehe:

    was versteht ihr unter "zusammengelegt"? ist das jetzt auch baulich eine wohnung?
    gibt's für das haus eine teilungserklärung?
    wie ist das haus denn im grundbuch eingetragen? wirklich als 3-familienhaus?

    ich frage deshalb, weil es ja eventuell auch die möglichkeit geben könnte, dass das haus als 2-parteien-haus läuft, dann hätte man, wenn der eigentümer selbst drin wohnt, so einige möglichkeiten abseits der betriebskostenverordnung bzw. heizkostenverordnung und könnte mit pauschale arbeiten.
    in dem zusammenhang könnten sich sogar die kosten für eine grundbuch-änderung lohnen, denn heizkostenverteiler sind ja auch nicht grad billig und im genannten fall müsste der eigentümer, der ja die weitaus grössere wohnung bewohnt und somit wohl auch deutlich mehr heizkörper hat entsprechend deutlich mehr miete bzw. anteilige kosten für die anschaffung von heizkostenverteilern tragen.
    auch wenn eine pauschale letztendlich immer das risiko birgt, dass man sie falsch ansetzt, so könnte sie in so einem fall doch deutlich billiger kommen bzw. in jedem fall wäre sie stressfreier, da weit weniger berechnet werden muss.
    ich hab ja hier im privathaus 'ne ähnliche situation (größenverhältnis einliegerwohnung/meine wohnung grob 1/4 zu 3/4, also ganz ähnlich) und habe deshalb die heizkosten für die einliegerwohnung immer pauschal genommen, weil heizkostenverteiler ziemlich teuer geworden wären - und zwar vor allem für mich.
     
  9. doggi

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    Vielen, vielen Dank für Eure Hilfe!

    Ich werde mich mal schlau machen bzgl. Heizkostenverteiler. Habe heute nachmittag mal schnell gegoogelt. Da gibt es welche zu kaufen und auch welche zu mieten.
    Was habt ihr denn? Was nimmt man denn so?

    @lostcontrol:
    Es ist so, daß das Haus als Zweifamilienhaus eingetragen ist.
    Wir bewohnen 160 qm- die Mieter oben 60 qm.
    Du schreibst, daß es da eine Pauschale gibt- kannst Du mir das mal näher erläutern, wie das funktioniert? Das hört sich interessant an.
    Bisher haben wir auch immer Heizung nach qm abgerechnet- nur mit dem Kaminofen möchten wir eine gerechtere Aufteilung- da wir ja schließlich auch noch Holz kaufen müssen.

    Hast Du da einfach was veranschlagt?

    LG
    Doggi
     
  10. #9 BarneyGumble2, 29.12.2010
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    Wir haben die elektronischen HKVs gemietet, da man die Miete mit den Nebenkosten abrechnen kann. Falls Du sie kaufen würdest, was mit Sicherheit günstiger ist, dann geht das nicht und Du müsstest Dich um die Eichung kümmern.

    Man könnte sich natürlich mit den Mietern einigen, dass jeder seine eigenen kauft und die des Mieters nach Auszug in Deinen Besitz übergehen.

    EDIT
    @ Losti: Hier stellt sich ja weniger die Frage, ob nach qm etc. abgerechnet werden darf, sondern vielmehr wie man den Kamin miteinbeziehen kann.
     
  11. #10 lostcontrol, 29.12.2010
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    fein, dass das haus als zweifamilienhaus eingetragen ist, ist 'ne gute basis für meinen vorschlag (und für euch ohnehin 'ne sehr gute basis auch in anderen zusammenhängen wie z.b. kündigungen).

    also, es geht hauptsächlich um die betriebskostenverordnung bzw. heizkostenverordnung, die ja nun besagt dass du in einem mehrfamilienhaus korrekt nach verbrauch abrechnen MUSST (also das ganze theater mit heizkostenverteilern usw.).
    im zweifamilienhaus, in dem eine partei vom eigentümer selbst bewohnt wird, hast du aber die ausnahmesituation, die es dir ermöglicht, völlig frei selbst zu bestimmen ob überhaupt und wenn dann wie mit dem mieter abzurechnen.

    also, es ist so:
    heizkostenverteiler kosten geld. ob gemietet oder gekauft, die dinger kosten geld. und das ablesen kostet auch geld, die abrechnung sowieso (es sei denn du kannst das alles selbst machen, das ist aber leider nicht ganz so einfach wie beim wasser oder anderen betriebskosten - ich für meinen teil bin jedenfalls sehr froh dass ich das NICHT selbst machen muss).
    am besten ich schildere es am beispiel meines EFH mit einliegerwohnung (sowas nennt sich offiziell "2-parteien-haus", weil's ja 2 wohnungen sind).
    die heizkostenabrechnung über heizkostenverteiler funktioniert nur dann, wenn wirklich ALLE heizkörper im haus einen heizkostenverteiler haben (egal ob röhrchen oder elektronisch). da ich eine weitaus grössere wohnfläche habe wie meine einliegerwohnung habe ich auch wesentlich mehr heizkörper, brüchte also für mich auch wesentlich mehr heizkostenverteiler als für die einliegerwohnung.
    die kosten für die heizkostenverteiler (gehen wir mal von miete aus, weil sich das normalerweise besser rechnet) werden natürlich nicht pro partei verteilt sondern pro anzahl in den wohnungen. ich hab jetzt die zahlen bei mir hier nicht im kopf und bin zu faul zum zählen, aber ich meine es wären 14 stück bei mir und 4 in der einliegerwohnung. nehmen wir mal die zahlen von barney, also 3€ miete pro jahr (mein anbieter wäre deutlich teurer), dann würde das bedeuten dass ich allein für die miete der dinger 42€ jährlich zahlen müsste, die einliegerin aber nur 12€, obwohl das ganze theater nur wegen der einliegerwohnung nötig wäre. ok, die 54€ im jahr klingen erstmal nicht sooooo viel. dann kommt aber das ablese- und abrechnungs-theater dazu, das in unserem mietshaus wo wir das machen lassen für 2 parteien jährlich zwischen 250 und 300€ kostet. seien wir nett und gehen wir davon aus dass man billigere anbieter findet wie barney, dann kommen wir also auf (günstige) rund 300€ allein für die HKVs, das ablesen und die abrechnung (nur der heizkosten wohlgemerkt).

    SO.
    300€ zusätzliche heizkosten von denen DU den löwenanteil bezahlen musst, streng nach heizkostenverordnung.
    300€ für die man aktuell (ich mein das heizöl kostet grad rund 75 cent, stimmt das?) rund 400 liter öl kaufen könnte.
    wir haben 55qm-wohnungen im mietshaus, die im schnitt mit 350 liter öl jährlich locker hinkommen. wie gross war eure mietwohnung nochmal? 60qm?

    ALSO.
    die heizkostenabrechnung über HKVs mit ablesung und abrechnung durch ein entsprechendes unternehmen könnte also fürs ganze haus soviel kosten, wie bei uns die beheizung einer kompletten 55qm-wohnung (ohne schorni und wartung) kostet.
    von diesen kosten fallen bei euch (160:60) rund 27,3% auf die mietwohnung, entsprechend 72,7% auf euch = 218,10€

    218,10€ die IHR bezahlen müsst nur dafür, dass ihr den mietern gegenüber "gerecht" sein wollt?
    81,90€ müssen die mieter dafür bezahlen, dass sie eine "gerechte" abrechnung erhalten?

    IST das wirklich "gerecht" wenn man zusätzliche kosten hat?

    und jetzt die alternative, nämlich die PAUSCHALE:

    wobei ich jetzt erstmal nur auf eine "heizkostenpauschale" eingehen möchte.
    du hast ja aktuelle werte aus den letzten jahren, oder?
    da habt ihr soweit ich's verstanden hab die heizkosten nach quadratmetern umgelegt.
    mal angenommen du nimmst jetzt den wert der letzten jahre her, sagen wir mal die heizkosten für die mietwohnung lagen bei rund 300€ (um beim beispiel zu bleiben).
    und nimmst die als pauschale in den mietvertrag (natürlich mit der option die pauschale zu erhöhen, wenn z.b. die heizölpreise steigen oder zusätzliche heizkosten dazu kommen, z.b. weil der schorni jetzt noch öfter kommen muss oder was-weiss-ich was denen da oben noch einfällt).
    dann hast du natürlich das risiko, dass deine mieter heizen wie blöd, weil sie sich denken "ich zahl ja eh nur die 300€, egal ob ich bei 18°C bibbere oder bei 30°C nackt rumhüpfe". das kann natürlich passieren. ich hoffe mal du hast nicht solche deppen als mieter (und wenn, dann könntest du sie ja relativ leicht kündigen in deiner sonder-situation).
    dann zahlst du natürlich drauf, klar. ABER: du hast auch rund 300€ für das ganze geschiss mit der heizkostenabrechnung über HKVs inkl. ablesung und abrechnung gespart.
    könnte aber auch anders laufen. deine mieter sind sparsam und vernünftig, haben normale 20/21°C in der bude und sind womöglich auch noch zwischendurch 3 wochen im urlaub währenddessen sie die wohnung nur "überschlagen". dann machst du gewinn, weil weniger verbraucht wurde als die 300€ aus deiner pauschale.

    FAZIT:
    mit pauschale hast du das risiko, dass du falsch kalkulierst bzw. die mieter übertrieben heizen. und kannst im verlust-fall auch nicht darüber abrechnen wie bei der normalen betriebskostenabrechnung. aber du sparst dir im beispiel 300€ für das ganze aufgesetzte geschiss.

    die restlichen betriebskosten kannst du ja abrechnen wie gehabt.
    oder auch über pauschale, das spart dir das gedöns mit der betriebskostenabrechnung, kann aber bedeuten dass du draufzahlst, wenn der mieter z.b. mehr wasser verbraucht als kalkuliert - oder auch dass du gewinn machst weil weniger verbraucht wird als kalkuliert.

    ich fahr seit jahren sehr gut mit pauschale, wobei ich 'ne pauschale über die kompletten betriebskosten AUSSER wasser vereinbart habe, und das klappt hervorragend. genau genommen hab ich dabei sogar gewinn gemacht, weil die einliegerin ausgesprochen sparsam war. hab ich ihr aber grad wieder geschenkt in dem ich ihr das eine oder andere "extra" spendiert hab.
    bei mir wäre aber eine korrekte abrechnung so oder so garnicht möglich gewesen, weil die haustechnik einfach nicht korrekt genug getrennt dafür ist (z.b. läuft der komplette allgemeinstrom auf meinen zähler und nicht über einen extra-zähler, zudem teilen wir uns die waschmaschine, gartenpflege, winterdienst und co. hab ich immer selbst gemacht, ausserdem hab ich meine warmwasserbereitung ans gas gehängt ohne extra-zähler, dafür aber auch 'ne solaranlage drangehängt usw.).
    eine korrekte betriebskostenabrechnung fordert als basis nun mal 'ne entsprechende haustechnik die auch entsprechende trennung ermöglicht, die wäre bei mir so teuer geworden dass man dafür die einliegerwohnung vermutlich mindestens mehrere jahre lang hätte heizen können, das war's mir einfach nicht wert für eine art von "gerechtigkeit" die es doch ohnehin nie wirklich geben kann.

    sorry für den langen text, ich hoffe ich hab's verständlich machen können warum ich in solchen fällen für eine pauschale plädiere.
    ob nur heizkosten oder alle betriebskosten, das kann man ja individuell entscheiden, je nachdem welche möglichkeiten von der haustechnik her da sind.

    -----------------------------------
    edith grüsst barney:

    ich weiss barney.
    aber ich glaub mein obiger text erklärt worauf ich rauswollte.
    ich weiss, das ist nicht die antwort auf die gestellte frage, aber es wäre eine unkomplizierte und BILLIGE lösung des problems.

    edith fragt:
    barney, seit wann bist du nur noch nummer 2?
     
  12. #11 BarneyGumble2, 29.12.2010
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    Schon immer, der andere Name war vor Jahren auf einer anderen Seite nicht mehr verfügbar und der Mensch ist ja nen Gewohnheitstier :lol

    Zum Thema:
    Ich frage mich aber dennoch, warum Du immer mit 300 € rechnest. Selbst wenn es soviel kosten würde, wären die Kosten für die größere Partei etwas mehr als 200 €...

    Bei meiner Konstellation allerdings nur knapp 100 €. Zum Ablesen muss auch niemand kommen. Bei den elektronischen HKVs wird nicht nur der aktuelle Wert angezeigt, sondern auch noch eine sog. Prüfziffer, um den Wert am Telefon zu verifizieren.

    Nichtsdesttrotz muss der TE nun selber entscheiden, wie viel er auf die eine oder andere Art und Weise sparen kann.
     
  13. #12 lostcontrol, 29.12.2010
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    na nicht immer... hab halt das hergenommen, was das bei uns für 2 parteien kostet.
    und dabei DEINE 3€ miete pro HKV (bei uns wäre das teurer, aber wir haben die dinger damals leider gekauft anstatt sie zu mieten, das hat damals meine tante in die wege geleitet und ich könnte sie heut noch dafür würgen - aber ich war halt damals nicht da wegen längerem auslandsaufenthalt, und sobald die möglichkeit da ist wird das auch ganz sicher geändert).

    wir haben da leider nicht die funk-ablesbaren teile. wie gesagt: bei der nächsten möglichkeit wird das geändert.
    aber trotzdem: es sind kosten die der TE sich und seinen mietern sparen könnte.
    man muss das halt mal komplett durchkalkulieren.
    bei mir im privat-EFH-mit-einliegerwohnung ist das verhältnis der wohnflächen ein bisschen extremer als beim TE, aber bei mir war die kalkulation der "gerechtigkeit durch HKVs" so extrem unwirtschaftlich für BEIDE seiten, dass ich dann doch lieber von den möglichkeiten gebrauch gemacht habe, die die sondersituation so bietet.

    im mietshaus haben wir das mit den HKVs auf wunsch der mieter gemacht, da war die extrem unterschiedliche nutzung der grund. sparen tun die nix dadurch, wie sie selbst hinterher leidvoll feststellen konnten, aber jetzt ist's wenigstens "gerecht".
    bei gleicher wohnfläche wird dort sehr unterschiedlich geheizt - das eine ist 'ne arztpraxis die natürlich mollig warm sein muss, das andere büro/ausstellungsraum der kühl sein MUSS aufgrund der ausgestellten objekte.
    das hätten wir intern auch sicherlich kostengünstiger für beide regeln können, wären dann aber mit dem gesetz in konflikt gekommen.

    jepp. aber jetzt weiss er, dass er auch noch 'ne andere möglichkeit hat.
    wissen wir ja nicht ob der TE wusste, dass er garnicht nach heizkostenverordnung abrechnen MUSS.
     
  14. doggi

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    @lostcontrol: Vielen, vielen Dank für Deine ausführliche Antwort. Ich habe sie mit großem Interesse gelesen. :-)
    Du hast mir damit die Augen geöffnet, daß ich tatsächlich diejenige bin, die auf den meisten Kosten sitzenbleibt.
    Somit sind die Heizkostenverteiler jetzt schon Vergangenheit.
    Wir haben 10 Heizkörper hier- dann wird das schon teuer.
    Für 50 € an Extra-Kosten hätte ich nichts gesagt- aber dann wird das wohl zu viel..
    Das mit der Pauschale finde ich dann aber auch schon etwas riskant.
    Der "Sch.. egal" - Gedanke ist sehr verbreitet, wenn man was "umsonst" bekommt. Man zahlt ja eh den Betrag.

    @all:
    Ich habe überlegt, ob wir unseren Mietern vorschlagen, die Gaskosten zu halbieren.
    Da wir auch Gas sparen werden durch den Ofen- wird die Gasrechnung eh nicht mehr so hoch ausfallen und die werden bestimmt auch nicht mehr zahlen müssen.
    Wie sich das nachher für uns rechnet weiß ich noch nicht.. *grübel*
    Aber wir haben uns den Traum vom Kamin erfüllt..

    Vielen Dank für Eure Hilfe!

    LG
    Doggi
     
  15. #14 lostcontrol, 31.12.2010
    lostcontrol

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    und ich hab grad noch festgestellt, dass ich mich sogar zu euren gunsten verrechnet hab im beispiel - ich hab die rund 300€ zusätzliche kosten 160:60 verteilt und dabei die miete für die heizkostenverteiler einfach mit reingenommen, die hätte man eigentlich rausnehmen und getrennt rechnen müssen. aber egal, hätte vermutlich auch nicht viel ausgemacht.
    es entstehen halt zusätzliche kosten durch die gutgemeinte "gerechtigkeit" - das ist der punkt den ich deutlich machen wollte.

    p.s.:
    bitte nicht vergessen: wenn du die heizkostenabrechnung selbst machst, fallen die kosten für ablesung und abrechnung natürlich weg. aber das ist 'ne hochkomplizierte angelegenheit (finde ich zumindest) und ich würde niemand raten sich das anzutun, wenn er nicht entsprechend die erfahrung und das wissen dazu hat.
     
  16. Heizer

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    Ich denke das ist die beste Lösung als irgendein Abrechnungskonstrukt zu basteln, welches rechtlich eh recht wackelig wäre und mehrere 100€ zusätzliche Kosten im Jahr verursacht.

    Rechne das Warmwasser einfach mit 18% der Brennstoffkosten ein. Diese 18% am besten nach Personenzahl verteilen. Den Rest wie gehabt nach Fläche.

    Das EG mit dem Kamin würde ich nur zu 30% bei den m² ansetzen. (das sind üblicherweise die Grundkosten)

    Ganz weglassen kannst Du das EG nicht so lange dort noch betriebsbereite Heizkörper vorhanden sind.
     
  17. #16 lostcontrol, 31.12.2010
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    warum glaubst du dass das "rechtlich eh recht wackelig" wäre?
    in der sondersituation hast du doch alle freiheiten?
    ja ok, ich bin auch 'ne freundin klarer konstellationen, sprich: entweder alles korrekt nach betriebs- und heizkostenverordnung oder eine individual-regelung (ob nun pauschale oder mischform) jenseits der vorschriften, von daher kann ich deine zweifel verstehen.

    bezüglich risiko bei pauschale möchte ich nur nochmal erwähnen dass nicht alle mieter deppen sind die sinnlos energie verprassen, weil's 'ne pauschale gibt.
    ich habe da im gegenteil durchaus positive erfahrungen machen dürfen.
    die grössten "prasser" sassen bei uns immer in wohnungen in denen nach verbrauch abgerechnet wurde. mein lieblingsbeispiel ist 'ne single-frau die sage und schreibe 140 kubik wasser im jahr verbraucht hat. da frag ich mich bis heute wie sie das geschafft hat, denn zur wohnung gehört weder ein swimming-pool noch gab's da irgendwelche undichte leitungen oder ähnliches (haben wir natürlich alles geprüft).

    und vielleicht sollte ich auch dazu sagen, dass ich die kaltmiete für meine einliegerwohnung vergleichsweise hoch angesetzt hatte (immernoch im mietspiegel in dieser lage wohlgemerkt) - was in meinen augen auch in ordnung war, da sie komplett frisch saniert worden war und es entsprechend quasi erst-bezug war. alles neu, bad, küche, böden, elektrik, putz an der wand usw.
    meine mutter meinte ich spinne soviel miete zu verlangen. und fiel aus allen wolken als sie sah wieviele bewerber ich hatte.
    und ich für meinen teil hab mir gesagt: ok, wenn's mit der pauschale schief läuft, dann hab ich wenigstens anständig kaltmiete gekriegt (deutlich mehr als zuvor für die einliegerwohnung bezahlt wurde) und die rücklagen sind hoch genug. wenn jemand rumspinnt und die pauschale ausnutzt, dann krieg ich ihn auf jeden fall vor dem nächsten winter aus der bude (6 monate kündigungsfrist ohne kündigungsgrund).
    sämtliche ängste waren aber unbegründet, ich hatte ja 'ne super mieterin.

    und wie ich an anderer stelle schon mal ausführlich geschrieben hab:
    gerade bei so "kleineren" häusern, vor allem bei altbau, sollte man das haus auch immer als ganzes sehen.
    wenn in meiner einliegerwohnung nicht geheizt wird macht sich das bei mir bemerkbar (ich wohn drüber) - ich muss dann tatsächlich meine heizung höher drehen, weil die "fussbodenheizung" dann fehlt.
    fürs haus als solches (also seine bausubstanz) ist es ganz sicher besser, wenn alles gleichmässig beheizt wird. ein super-sparer als mieter könnte mir schon von daher nicht recht sein. mal ganz abgesehen davon dass die schimmel-gefahr damit natürlich steigen würde, und das würde mich ja auch wieder geld kosten.

    und von wegen "haus als ganzes sehen": man hat in der sondersituation doch ohnehin ein ganz anderes verhältnis zu seinen mietern als in einem mietshaus, in dem man selbst nicht wohnt. eine gewisse "symbiose" lässt sich da garnicht vermeiden, man teilt sich halt so einiges, von der waschküche bis zum garten, man kann sich nicht aus dem weg gehen sondern pflegt ein persönliches verhältnis, giesst gegenseitig pflanzen, versorgt haustiere, leiht sich fahrrad-flickzeug oder mal 'n backblech usw. eine WG ist es nicht, ganz klar, aber 'ne gemeinschaft ist man schon. das macht die wahl der mieter auch so schwierig, keine frage, aber so fälle wie der von zilpzalp sind trotzdem eher die ausnahme.

    und ansonsten wünsch ich euch allen von herzen einen guten rutsch und einen super-start ins neue jahr das hoffentlich gesund, fröhlich und glücklich verläuft :-)))
     
  18. doggi

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    Guten Morgen!

    Erstmal allen, die hier noch lesen ein frohes, gesundes neues Jahr! :banana

    @lostcontrol + @heizer:

    Ich kann beide Seiten von Euch verstehen- da wir allerdings die Miete knapp gehalten haben, um sie überhaupt in der Leerstehzeit der Wohnungen noch zu vermieten, werde ich mich mit den Mietern so einigen und so werde ich jetzt die Aussage mit den 18% von Dir, Heizer, zu Grunde legen.
    So ich habe ich jetzt eine gute Basis gefunden.
    Da wir die obere Etage durch die Dämmung letztes Jahr diesen Winter so gut wie gar nicht anhaben, ( sind nur Schlafräume, keine Spielräume ) werde ich daher die obere Etage auch mit 30 qm ansetzen- wobei wir dann oben + unten auf 60 qm kommen und da die Wohnung oben auch 60 qm sind- also doch wieder bei 50% sind, so wie meine Vorstellungen gewesen sind! :-)

    Danke lostcontrol für Deine ausführlichen Berichte!


    Vielen Dank und liebe Grüße :wink:
    Doggi
     
  19. Heizer

    Heizer Erfahrener Benutzer

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    Vor Gericht und auf hoher See bist Du in Gottes Hand. :wand:


    Wirklich rechtssicher ist es nur wenn alles gemessen wird. Dabei dürfen die Mess- und Abrechnungskosten bis zu ca. 30% der Heizkosten ausmachen. Siehe auch dazu diverse BGH Urteile. :vertrag

    Aber wo kein Richter da kein Kläger oder so ähnlich ;) :gehtnicht


    Aber Du hast Recht. In einem Zweifamilienhaus kann man abweichendes vereinbaren. Dennoch muss man irgendwie einen Verteilschlüssel ermitteln.

    Ich denke der vorgeschlagene Weg ist o.k. wenn der Mieter da einverstanden ist.

    Dennoch bin ich der Meinung, dass bei 50% der Mieter zu viel bezahlt.
     
  20. doggi

    doggi Neuer Benutzer

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    Zitat: "Dennoch bin ich der Meinung, dass bei 50% der Mieter zu viel bezahlt."

    Ich werde mal mit den Mietern reden und wenn sie nicht einverstanden sind, kann man ja noch verhandeln.
    Gerne würde ich einfach mal das Jahr abwarten und gucken, was wir an Gas sparen. Vielleicht zahlen die ja auch gar nicht mehr, wie sonst auch.
    Sonst kann man im neuen Jahr ja noch mal anderes vereinbaren.
    Hauptsache, es wird erstmal was schriftlich festgehalten..

    LG
    Doggi
     
  21. Heizer

    Heizer Erfahrener Benutzer

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    Meine Glaskugel sagt mir, dass Dein Gasverbrauch so in der Größenordnung von 10-20% sinken wird. Witterungsbereinigt natürlich.

    Die Bereitstellungsverluste, Zirkulationsverluste und der Verbrauch für die Warmwasserbereitung bleiben ja gleich. Diese machen schätzungsweise irgendwas zwischen 40-60% vom Gasverbrauch aus. Und von den restlichen 40-60% fallen schätzungsweise 30% weg durch den Kamin.

    Macht unter dem Strich also ca. eine Gaseinsparung von 15%.

    Mal so ganz grob, ohne die Örtlichkeiten zu kennen.

    Ebenso bleiben die restlichen Heizkosten gleich. Sie steigen nun sogar, da der Schorni öfter kommen muss.
     
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