Heizkosten Verbrauchsanalyse umlegbar ?

Diskutiere Heizkosten Verbrauchsanalyse umlegbar ? im Heizung Forum im Bereich Betriebs- und Heizkosten; Ich interessiere mich für eine Heizkosten-Verbrauchsanalyse für ein MFH. Laut HeizKV §7 Absatz 2 gehört die Verbrauchsanalyse zu den Kosten für...

  1. Logos

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    Ich interessiere mich für eine Heizkosten-Verbrauchsanalyse für ein MFH.
    Laut HeizKV §7 Absatz 2 gehört die Verbrauchsanalyse zu den Kosten für Warmwasser und ist somit umlegbar.

    Meine Frage:
    Muss vorher eine entsprechende Vereinbarung im MV drinstehen oder kann man die Kosten ohne vorherige Absprache umlegen.
     
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  3. Andres

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    Wenn für das MFH die HeizkostenV gilt (d.h. wenn keine Ausnahme vorliegt, die davon befreien würde), gilt die von dir zitierte Klausel - die HeizkostenV ist in der Regel zwingendes Recht.
     
  4. sara

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    jetzt frage ich mich, was genau bei einer Verbrauchsanalyse mehr genannt wird als die von den einzelnen Wohnungen aufgeschlüsselten Verbräuche nach Heizkörpern und der Verbrauch des Warmwassers ebenso?

    Das alles steht auf den Anlagen der Heizkostenabrechnung, die der Vermieter (also ich bekomme)

    Was würde mir eine Bewertung überhaupt bringen, denn die Mieter werden ihr Heizverhalten deshalb nicht ändern ???

    Oder ist hier der Bedarf des Hauses gemeint, der mit dem Bedarfsausweis nachgewiesen werden kann?
     
  5. Logos

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    Die Verbrauchsanalyse wertet das Heizverhalten der Mieter aus und stellt die Verbräuche JE Heizkörper graphisch dar. Der Vergleich wir zudem Klimabereinigt über die letzten 3 Jahr dargestellt.
    Zusätzlich wird dem Mieter vor Augen geführt ob sein Heizverhalten im Hausdurchschnitt gut oder eher schlecht ist.
    Vermutlich wird es nicht wirklich viel bringen, aber zumindest könnte es den einen oder anderen dazu bewegen den einen oder anderen Heizkörper nicht ganz so aufzudrehen.

    HIer ist nicht der Verbrauch/Bedarfs-Energieausweis gemeint.

    Ich muss dir allerdings recht geben, dass der Nutzen bei den Mietern ggf. gering sein könnte.
    Vermutlich wird es 75% nicht interessieren und der Rest spart dadurch 20 EUR im Jahr.
    Als Vermieter kann man dann das ganze online auswerten.
    Das ganze würde bei meinem Anbieter ca. 5 EUR brutto pro Einheit kosten, welche dann umgelegt würden.
     
  6. sara

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    und was ist gut und was ist schlecht?

    Ich habe eher Probleme mit Mietern die zu wenig heizen. Stichwort - Schimmel.
     
  7. #6 BHShuber, 20.11.2015
    BHShuber

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    Hallo,

    als Vermieter kannst du dem Mieter nicht vorschreiben wie behaglich Warm er es in seiner Wohnung haben möchte, ich glaube eher, dass du diese Analyse erstellen möchtest um dich selber abzusichern, wenn der Mieter wieder mal nach der Heizkostenabrechnung behauptet es könne nicht sein, dass diese so hoch ausgefallen ist, das habe er nie verbraucht, eigentlich war er ohnehin nie anwesend, das übliche eben, stimmt´s?

    Gruß

    BHShuber
     
  8. Logos

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    Gut oder Schlecht bezieht sich lediglich darauf, ob der Mieter mehr als der Durchschnitt im Haus heizt oder nicht. Es ist kein Vergleich zu anderen Gebäuden o.ä.

    Einen gewisses Interesse an Zahlen und Statistiken kann ich hier nicht leugnen.

    Je mehr ich jedoch darüber nachdenke ob sowas nützlich ist oder nicht, desto mehr bin ich jetzt der Meinung dass so eine Auswertung den Mieter nur auf die Palme bringt, wenn er jetzt noch anhand bunten Tortendiagrammen sieht, dass er mehr als andere Mieter zahlt und heizt. Demnach ist das Thema vom Tisch.

    Danke für euren Input.
     
  9. Duncan

    Duncan
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    Ich bin mittlerweile Freund von Einkreisheizsystemen. So ist eine gewisse Grundtemperierung schon mal gegeben. Ich hab im MFH leider auch 2 Mietparteien die in diesem Leben nicht mehr lernen werden wie das ganze mit Heizen und Lüften funktioniert. Bei über 80% rel. Luftfeuchte muss man da auch unbedingt diese Verdunster aufhängen, weil es ja sonst so eine trockene Luft wäre....
    Ja, die Ü80er.
     
  10. #9 Newbie15, 20.11.2015
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    Oder aber sich Mieter, die wenig heizen, über die hohen Grundkosten aufregen, die ja nur die anderen mit ihrem exzessiven Heizverhalten verursachen, und dann Veränderungen beim Verteilerschlüssel wollen, weil sie sich benachteiligt fühlen usw. Wenn du das für dich haben willst, ist das eine Sache, aber an die Mieter weitergeben schafft vermutlich am Ende mehr Probleme als es irgendjemandem nützt.
     
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  12. Logos

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    @Newbie15: Stimme voll und ganz zu. Hab darüber auch schon nachgedacht, dass dann der eine oder andere den bisherigen 50:50 Schlüssel nicht mehr so toll findet.
    Ich lass alles beim alten.
     
  13. sara

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    wie heißt es doch so schön:
    "never change a running System"

    Ich bekomme schon die Krise, weil bei unseren Abrechnungen vom Gas u. Stromlieferanten mittlerweile ungelogen 8 bunte Seiten bei der Jahresabrechnung ankommen!
    Auf meine Kritik an den Betreiber habe ich keine Antwort bekommen.
     
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