Heizkosten Verhältnis zur Wohnfläche sehr hoch

Dieses Thema im Forum "Heizung" wurde erstellt von UGUDER, 17.08.2011.

  1. UGUDER

    UGUDER Neuer Benutzer

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    Hallo miteinander,
    es handelt sich hier um eine Altbauwohnung im Erdgeschoss ca. 115 m² teilweise Aussenwände. Der Anteil der Wohnfläche an der Gesamtfläche ist 4,8% der der Heizkosten liegt bei 10,5%. Das Haus besteht aus 29 Einheiten und ist voll vermietet/genutzt. Die Abrechnung geht z.Z. nach dem 40/60 Prinzip.

    Es stellt sich mir die Frage, ist das normal oder kann es sein das irgendwelche Fehler/Messfehler der Grund für den hohne Verbrauch sind. Gibt es Erfahrungswerte, wie das Verhältnis sein könnte.
    Die Messung und Messeinrichtuing ist auf elektronischer Basis von der Firma Techem.
    Danke für die Hilfe im Voraus
    M.f.G.
    UG
     
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  3. #2 Papabär, 17.08.2011
    Papabär

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    Hallo UGUDER,

    Deine Angaben sind für eine Aussage ein bissel dürftig ... grundsätzlich ist es ja völlig normal, daß die Heizkosten nicht dem Flächenanteil entsprechen - sonst könnte man sich die ganze Messerei ja auch schenken.

    Hast Du die Verbrauchswerte an den EHKV´s schon nachgeprüft?

    Kannst Du Deine Heizkostenabrechnung hier nicht mal anonymisiert reinstellen?
     
  4. UGUDER

    UGUDER Neuer Benutzer

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    Hallöchen,
    ich meine, die Abrechnung ist in sich logisch, also kein Fehler drin. Die Verbrauchswerte an den EHKV´s habe ich auch schon verglichen, stimmen.
    Es geht mir mehr um die Streuung. Ich weiss, dass die Heizkostenverteilung, wie schon der Name sagt, eine gerechte Verteilung ermöglichen soll.
    Hier sieht das so aus, dass im Winter in den Räumen knapp 20 C erreicht werden und die Heizkosten trotzdem unverhältnismäßig hoch sind. Geheizt wird im Grunde genommen die Wohnung darüber.
    Gibt es irgendwo Vergleichswerte, wie die Streung bei normaler Beheizung sein sollten?
    Tschau bis bald
    Uwe
     
  5. #4 Papabär, 17.08.2011
    Papabär

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    Keine Ahnung, was Du mit der Streuung meinst ... etwa die Verteilung auf die einzelnen Wohnungen?

    Kannste knicken ... irgendwelche statistischen Werte helfen Dir da wenig. Es kommt auf das persönliche Heizverhalten an ... die junge Mutter mit Baby wird sicherlich anders heizen als der Stalingradveteran.

    Ich habe z. B. in einem Haus mit 36 Wohnungen eine junge Frau, die sage und schreibe 15% der Gesamtheizkosten auf sich bündelt. Erst habe ich auch noch an ´ne Kältebrücke gedacht ... dann hat sich jedoch herausgestellt 80%rF. Da sind im November die eingetrockneten Birkenblüten aus der Fensterdichtung gefallen, als ich selbiges geöffnet hatte :037sonst: - wahrscheinlich hatte dieser Frau niemand erklärt, daß der komische Griff am Fenster nicht als Halterung für die Wäscheleine gedacht ist.

    Wenn man sich die Abrechnung anschaut, dann hat man wenigstens ein Indiz woran es liegen könnte.
     
  6. Heizer

    Heizer Erfahrener Benutzer

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    Wie beschäftigigen uns u.a. mit Verbrauchsvisualisierung der Heiz- und Wasserverbräuche im Internet. Dabei können auch die Verbräuche der einzelnen Mieter im Verhältnis zum Durchschnitt angezeigt werden.

    Dabei habe ich festgestellt, dass in vielen Liegenschaften die Vielverbraucher ca. 3-5 Mal* so viel Heizverbrauch ausmachen, wie der Durchschnitt. Demgegenüber gibt es dann natürlich noch die extremwenigverbraucher, die weit unter dem Durchschnitt liegen.

    Diese Verbrauchsstreuung liegt meist etwa im Verhältnis 1:10 bis 1:20.*

    *da rede ich nur vom verbrauchsabhängigen Anteil
     
  7. #6 IceBär, 04.10.2013
    IceBär

    IceBär Gast

    ebenafalls EG außen / relativ hohe HK

    In meiner 67m² großen Wohnung trage ich mit ca. 1/7 der Gesamtheizkosten (Verteilerschlüssel 70/30) trotz 1/12 Gesamtfläche ebenfalls einen relativ großen Anteil. Dabei sind die Räume auf rund 17-20 Grad aufgeheizt (Nachts durchaus kühler; der Wohnraum tagsüber allerdings schon mal auf 21°).

    Mit scheint es auch so, dass die Lage "EG / außen" zu diesem hohen Verbrauch führt, denn unser Wohnungs-Klima ist weit von tropisch entfernt.

    Einige hier scheinen die Frage auch nicht ganz verstanden zu haben: klar, ist Verbrauch immer individuell. Es geht aber um die Frage, wie das Bild aussieht, wenn alle gleich heizen würden. Und genau das kann eben eine statistische Aussage liefern. - Also erst denken, dann schreiben ... ;)
     
  8. anna

    anna Erfahrener Benutzer

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    Alte Häuser sind immer problematisch. Wir hatten die mittlere von 3 Wohnungen und trotzdem 2/3 der Heizkosten zu bezahlen. Die Mieter der EG Wohnung heizten sehr sehr sparsam. Wenn überhaupt, dann nur ein paar Stunden am Wochenende. Die saßen tatsächlich mit Daunenjacken in der Wohnung ( kein Witz) ! Unsere Wohnung war daher extrem fußkalt und wir haben natürlich die Heizung immer voll aufgedreht. Schließlich wollten wir nicht frieren. Mit dem Ergebnis, dass wir DG - Wohnung gut mit beheizt haben. Die Abrechnung erfolgte zu 70 % nach Verbrauch. Logisch dass das ein Ansporn für unsere Mitbewohner war, noch weniger zu heizen :-((((
     
  9. Pharao

    Pharao Erfahrener Benutzer

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    Hi,

    nützt dir aber auch garnix, auch wenn du jetzt weist das bestimmte Wohnungen mehr verbrauchen als andere, weil es sich zB um EG-Wohnungen oder Wohnungen mit vielen Außenflächen handelt, ect. Deswegen kannst du auch nicht anders abrechnen.
     
  10. #9 Papabär, 04.10.2013
    Papabär

    Papabär Erfahrener Benutzer

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    Wie wahr ... allerdings ging es hier scheinbar um eine Art Plausi-Kontrolle einer bereits erteilten Abrechnung.



    Keine Ahnung, worauf
    gemünzt sein soll - es bedarf zumindest keiner 38°C um 80%rF zu erreichen.

    Ich wollte damit auch nur zum Ausdruck bringen, dass es wesentlich mehr Energie kostet, feuchte Luft von 10°C auf 20°C zu erwärmen, als unter gleichen Voraussetzungen bei trockener Luft nötig wäre.

    Bei Mietern, die mit Ihrem Verbrauch derart "aus der Reihe tanzen", habe ich im meinen Hygrometer-Messungen jedenfalls eine recht hohe Trefferquote (d.h. natürlich gibt´s auch andere Gründe ... aber eben nicht so häufig).
     
  11. Pharao

    Pharao Erfahrener Benutzer

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    Hi Papabär,

    das ist zwar richtig, aber feuchte Luft wird als wärmer empfunden als gleich temperierte trockene Luft :hut015:

    Wie ich leider auch schon feststellen musste: dem Vermieter sind da die Hände gebunden, auch wenn man ziehmlich sicher weis, das das nicht stimmen kann. :(
     
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