Heizkosten Wintergarten

Diskutiere Heizkosten Wintergarten im Betriebs- und Heizkostenvorauszahlung Forum im Bereich Betriebs- und Heizkosten; Hallo zusammen, ich bräuchte nochmal eure Meinung zu folgendem Sachverhalt, Nach der Schenkung des Eltern und Großelternhauses an mich in welchem...
  • Heizkosten Wintergarten Beitrag #1

Ellibetty

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Hallo zusammen, ich bräuchte nochmal eure Meinung zu folgendem Sachverhalt,

Nach der Schenkung des Eltern und Großelternhauses an mich in welchem meine Eltern im Obergeschoss und mein Onkel im Parterre Wohnrecht haben, herrscht weiterhin Uneinigkeit über die Heizkosten.

Mein Großvater hat vor vielen Jahren einen Dachausbau und einen Wintergarten illegal erstellt weshalb diese in dem Notarvertrag den seine Witwe in Auftrag gab, nicht erwähnt wurden und weshalb mein Onkel ein Wohnrecht zusammen mit seiner Mutter an der Parterrewohnung erhielt da er sich an der Auszahlung an seine Geschwister beteiligte. Seit dem Tod meiner Oma nimmt er dieses Wohnrecht an 5 – 7 Tagen im Jahr wahr und kämpft wegen der Nebenkosten.

Das Dachgeschoss wurde von meinem Onkel viele Jahre an den Wochenenden und seiner arbeitsfreien Zeit kostenfrei genutzt. In einem weiteren Zimmer war eine Zeit mein Jugendzimmer. Seit nunmehr 12 Jahren gibt es keine Verwendung mehr für das Dachgeschoss. Vermieten und bewohnen ist unmöglich da Brandschutz und erforderliche Raumhöhe nicht erfüllt sind. Es gibt keinen zweiten Fluchtweg und das Treppenhaus ist zu eng.

Für den Wintergarten hat mein Vater vor vielen Jahren nachträglich eine Genehmigung erkauft. Der Wintergarten ist nur von der Parterrewohnung zugänglich und ist aufgrund seiner Beheizbarkeit Bestandteil der Wohnfläche was mein Onkel aufgrund des Notarvertrags aber bestreitet und die Wohnfläche um diese qm gekürzt haben will. Er würde ihn nicht benutzen und erfülle nur seine Pflicht ihn an 5 – 7 Tagen im Jahr zu lüften. Ist schon immer sein Raucherzimmer.

Muss ich dies akzeptieren und wer kommt für mögliche Feuchte- und Schimmelschäden auf? Auch bei meiner Oma gab es schon Feuchteprobleme und mein Papa musste Schimmel beseitigen und blinde Scheiben ersetzen.

Wie könnte eine Lösung für das Dachgeschoss aussehen? Für meinen Onkel ist dies eine separate weitere Wohnung im Haus.

Vielen Dank für eure Gedanken und Hinweise.
 
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  • Heizkosten Wintergarten Beitrag #2

ehrenwertes Haus

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mein Onkel ein Wohnrecht zusammen mit seiner Mutter an der Parterrewohnung erhielt ... Seit dem Tod meiner Oma nimmt er dieses Wohnrecht an 5 – 7 Tagen im Jahr wahr und kämpft wegen der Nebenkosten.
Die Mutter deines Onkels ist deine Oma?
Um was für ein Wohnrecht handelt es sich?

Der Wintergarten ist nur von der Parterrewohnung zugänglich und ist aufgrund seiner Beheizbarkeit Bestandteil der Wohnfläche was mein Onkel aufgrund des Notarvertrags aber bestreitet und die Wohnfläche um diese qm gekürzt haben will. Er würde ihn nicht benutzen und erfülle nur seine Pflicht ihn an 5 – 7 Tagen im Jahr zu lüften. Ist schon immer sein Raucherzimmer.
Na dann nutzt dein Inkel den Wintergarten doch. Wie er ihn nutzt spielt keine Rolle.
Es ist auch völlig egal, obn der Wintergarten im Notarvertrag erwähnt ist oder nicht, wenn er Bestandteil der Wohnung ist.
Es gilt "gemietet" wie gesehen. Kommt auch seltsam rüber, wenn der Wintergarten zu Lebzeiten der Mutter gar nicht aufgefallen ist, obwohl er vorhanden war.

wer kommt für mögliche Feuchte- und Schimmelschäden auf?
Dein Onkel, wenn er deiner Obhuts- und Sorgfaltspflicht nicht nachkommt.
Im Wesentlichen hat man als Wohnrechtinhaber die gleichen Rechte und Pflichten wie ein normaler Mieter, sofern nichts anderes vereinbart wurde. Der Hauptunterschied ist die Unkündbarkeit des Wohnrechts für den Eigentümer der Wohnung.


Du könntest deinem Onkel anbieten, dass das Wohnrecht aufgehoben wird, wenn die Belastung für ihn zu groß wird.
Man sollte nicht unterschätzen, den Zeitaufwand und die körperliche Belastung den er mit dem Lüften der Wohnung hat. Du denkst dabei natürlich nur an sein fortschreitendes Alter und seine Gesundheit, die unter diesen Strapazen nicht leiden soll 🤔
 
  • Heizkosten Wintergarten Beitrag #3

Ellibetty

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Wegen dem Lüften macht sich mein Onkel wenig Gedanken. Er ist der Meinung, wenn er einmal im Jahr kommt und lüftet ist das ausreichend.
Könnte man ihn verpflichten einen Entfeuchter oder ein Lüftungssystem einzubauen?
 
  • Heizkosten Wintergarten Beitrag #4

Ellibetty

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Ja, meine Oma ist die Mutter meines Onkels. Beiden wurde notariell ein dingliches Wohnrecht gewährt.
 
  • Heizkosten Wintergarten Beitrag #5

ehrenwertes Haus

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  • Heizkosten Wintergarten Beitrag #6

Ferdl

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Den juristischen Teil deiner Frage traue ich mir nicht zu, aber einen Rat.
Versuche doch deinem Onkel sein Wohnrecht abzukaufen.
Einen realistischen Wert könnte man via Ersatzwert und Sterbetabelle erahnen. Nur erwähnen sollte man die uU nicht.
 
  • Heizkosten Wintergarten Beitrag #7

Ellibetty

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Meine Oma ist vor 4 Jahren verstorben. Mein Onkel lebte in einem eigenen Haus in einem anderen Bundesland und wusste sehr genau, dass er das Wohnrecht nur tageweise nutzen kann. Innerhalb eines Jahres hätte ich mit mir verhandeln lassen. Die finanziellen und Handwerker Möglichkeiten die Wohnung wieder auf Vordermann zu bringen waren da noch gut. Was die Pflichten angeht, hat nicht jeder Bewohner eine Fürsorgepflicht um Schäden zu vermeiden?
 
  • Heizkosten Wintergarten Beitrag #8

ehrenwertes Haus

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Was die Pflichten angeht, hat nicht jeder Bewohner eine Fürsorgepflicht um Schäden zu vermeiden?
Nicht nur Bewohner. Auch Leute wie dein Onkel, die sich auf Nutzungsrechte berufen und nicht dort wohnen.
 
  • Heizkosten Wintergarten Beitrag #9

jorgk

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weshalb mein Onkel ein Wohnrecht zusammen mit seiner Mutter an der Parterrewohnung erhielt da er sich an der Auszahlung an seine Geschwister beteiligte

und wusste sehr genau, dass er das Wohnrecht nur tageweise nutzen kann.

Warum wurde dann ein Wohnrecht vereinbart und nicht ein Niessbrauch, ggf. zeitlich beschränkt?
Mit dem Niessbrauch hätte der Onkel was anfangen können (nämlich die Wohnung nutzen oder vermieten - beides als Anerkennung für seine Beteiligung). So lässt er nun sein Wohnrecht 'tot' liegen (5-7 Tage pro Jahr ist wohl nichts anderes).
Hast Du ihm mal die Vermietung vorgeschlagen? Ggf. mit einer (kleinen) Vergütung für Dich für das 'managen' der Vermietung?

Schlussendlich wirst Du wohl zu einem Anwalt müssen, wenn er die Betriebskosten nicht zahlt oder nicht in der geforderten Höhe (weil seine Ansicht ist, dass auf mehr m2 verteilt werden müsste bzw. er weniger m2 als Wohnung hat).
Geschickt wäre eine Lösung bei der Deine Eltern (Obergeschoss) die einzige andere Wohnung im Gebäude (Onkel-Wohnung) vermieten, dann könnten sie sich gegenüber Mietern auf § 573a BGB berufen (erleichterte Kündigung) sollte das einmal nötig werden; allerdings mag so eine Lösung bei diesen Gegebenheiten steuerlich komplizierter werden.
 
  • Heizkosten Wintergarten Beitrag #10

Ellibetty

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Ja ein Anwalt ist eine Option. Das Wohnrecht gab es wohl weil der Onkel das nicht genehmigte Dachgeschoss nutzte. Dort konnte es ja logischerweise kein Wohnrecht geben.
Vermietung kommt eher nicht in Frage da die Parterrewohnung nicht komplett räumlich getrennt ist. Zugang zum Keller durch den kleinen Flur dieser Wohnung. Noch dazu kommt dass sich einzelne Sicherungen des Allgemeinstrom in dieser Wohnung befinden.
Oma wollte keine Veränderungen, ist mit 90 verstorben und Jahrzehnte wurde die Wohnung nicht renoviert. 1962 als kleines Einfamilienhaus gebaut und 1978 gab es einen Anbau, weil in der Familie 9 Personen lebten
Neue Fenster und neue Heizkörper mit geschlossenen Nischen gibt es nur im Obergeschoss.
 
  • Heizkosten Wintergarten Beitrag #11
Duncan

Duncan

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Oma wollte keine Veränderungen, ist mit 90 verstorben und
Soweit so normal. Nun haben sich die Realitäten nun mal geändert. Insgesamt ist es klug, den rechtlichen Bauzustand und den realen Bauzustand überein zubringen. Ggf. auch der Bauzustand zu einer vernünftigen Nutzung ertüchtigt werden. Damit wurde ja wohl schon begonnen. So richtig Bock auf die Wohnung scheint der Onkel ja nicht zu haben. Ohne Vorteil auf die Wohnung zu verzichten, mag er auch nicht. Also sollte man ihm einen entsprechenden Ausgleich anbieten, zusätzlich hat er dann auch gar keine Kosten(beteiligung) mehr dafür. Also sollte man versuchen, einen realistischen Marktwert zu ermitteln und versuchen, damit dem Onkel die Freigabe der Wohnung schmackhaft zu machen. Oder ist das Verhältnis schon so sehr vergiftet, dass man auch zu eigenem Schaden handelt, nur um dem anderen zu ärgern/schaden?

Und bevor das Argument kommt, "das kann ich mir nach der Übernahme des Hauses nicht mehr leisten", könnte man ja über eine "Rentenzahlung" nachdenken, die sich zum Teil durchaus aus einer wirtschaftlichen Nutzung der Wohnung finanzieren könnte.
 
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