Heizkostenabrechnung mit Wohnungsübergabestation

Diskutiere Heizkostenabrechnung mit Wohnungsübergabestation im Heizung Forum im Bereich Betriebs- und Heizkosten; Hallo zusammen, ich habe ein Mietobjekt mit 6 Mietwohnungen. Jede WHG ist mit einer Wohnungsübergabestation ausgestattet. Diese gibt, mit Hilfe...

  1. Warti

    Warti Neuer Benutzer

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    Hallo zusammen,
    ich habe ein Mietobjekt mit 6 Mietwohnungen. Jede WHG ist mit einer Wohnungsübergabestation ausgestattet.
    Diese gibt, mit Hilfe eines Wärmenengenzählers, die abgegebene Energie für Warmwasser und Heizung gemeinsam an.
    Das Kaltwasser wird mit Hilfe einer Wasseruhr für jede WHG separat aufgezeichnet.

    Wie stellt sich dies in der Abrechnung dar? Ich kann nicht zwischen Energie für Warmwasser und Heizung unterscheiden. Kann mir jemand behilflich sein, da ich das Objekt erst vor einem Jahr erworben und umgebaut habe, kann ich nicht auf alte Abrechnungen zurückgreifen.
     
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  3. GSR600

    GSR600
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    Wieso verbaut man sowas?
    Evtl. sollte man sich über die Abrechnung Gedanken machen bevor man was umbaut?
     
    dots und sara gefällt das.
  4. sara

    sara Erfahrener Benutzer

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    wie wird das Warmwasser erzeugt?
    Gibt es da eine Solaranlage? (Wobei ich damit auch nicht auskenne)

    Ansonsten fehlt ein Wärmemengenzähler beim Wasserboiler für die gesamte Energiemenge des aufbereiteten Wassers.
     
  5. Ferdl

    Ferdl Erfahrener Benutzer

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    geht Technisch eigendlich nur wenn jede Wohnung einen eigenen Boiler in der Wohnung hat.
    Der Kaltwasserzähler zählt dann auch das zu erwärmende Wasser.
    Aufteilen kann man das vermutlich nicht, muss man evtl. auch nicht.
     
  6. set

    set Erfahrener Benutzer

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    Wie wird denn das Warmwasser in den Whg. bereitgestellt? Gibt es Warmwasserzähler, eine zentrale Warmwasserbereitung?
     
  7. Warti

    Warti Neuer Benutzer

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    Hallo, besten Dank für die Antworten, auch an GSR600 ;-)
    Die Warmwasserbereitung erfolgt zentral über die Heizung (Wasser. + Wärme)
    Die Übergabestationen in den Wohnungen sind mit Wärmetauschern ausgestattet, sodass eine exakte Aufzeichnung der Energie je WHG erfolgt. Zusätzlich ist in jeder WHG eine Kaltwasseruhr.
    Mein Problem ist, dass ich in der Abrechnung nicht unterscheiden kann zwischen Energie für Warmwasser und Heizung, da diese gemeinsam erzeugt werden.
    Sollte jemand Erfahrungen mit diesen Übergabestationen (ähnlich einer Übergabestation bei Nutzung Fernwärme) haben, so würde ich mich über eine Info freuen.
    danke!
     
  8. set

    set Erfahrener Benutzer

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    Na dann wird doch für jede Wohnung das WW seperat erwärmt. Die gezählte Wärmemenge der Wohnung ist dann für die Erwärmung der Trinkwassers und Heizung der Wohnung. Deshalb auch nur ein Kaltwasserzähler.

    Weshalb man solch ein System einbaut kann ich nicht nachvollziehen. Technisch recht aufwändig und von den Betriebskosten für das Heizgerät sicher nicht sehr günstig. es muss ja auch im Sommer am Wärmetauscher der Wohnung immer 60°C (oder noch mehr) heißes Heizwasser anliegen.
     
  9. Ferdl

    Ferdl Erfahrener Benutzer

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    Demnach zentrale Warmwasserererzeugung.
    Hier passen die Enden nicht beieinander.
    Entweder Wärmemengenzähler für WW&Hz gemeinsam oder WW Zentral&Wmz nur für Hz, klär mal auf was da verbaut ist. irgendwie muss das WW in die Wohnung kommen?
     
  10. set

    set Erfahrener Benutzer

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    Hab ich genau anders verstanden. Jede Wohnung hat einen eigenen Wärmetauscher in der das WW erwärmt wird. Die Heizung im Keller beheizt den Wärmetauscher in dem das WW im Durchlauferhitzerprinzip erwärmt wird. Dann passt auch das es für die jeweiligen Wohnungen jeweils ein Kaltwasser- und ein Wärmemengenzähler.
     
  11. Ferdl

    Ferdl Erfahrener Benutzer

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  12. Andres

    Andres
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    Davon scheinen zumindest die Hersteller gesammelt auszugehen, wenn man deren Produktbeschreibungen so liest. Ich kann's nicht sagen - für meinen Geschmack ist das nicht mit der HeizkostenV vereinbar.
     
  13. jorgk

    jorgk Erfahrener Benutzer

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    So was in dieser Art? (Link).

    Physikalisch ist das doch super, der gesamte Wärmeverbrauch geht über den WMZ, also eine 100%ige Abrechnung nach Verbrauch. Nur eben, so was modernes hat die geltende Heizkostenverordnung offenbar (noch) nicht vorgesehen.

    Aber, es gibt dort den § 5 (1), vielleicht lässt sich damit ja was 'retten', sofern einem das jemand befugtes bestätigt: "... dürfen nur solche Ausstattungen zur Verbrauchserfassung verwendet werden, hinsichtlich derer sachverständige Stellen bestätigt haben, dass sie den anerkannten Regeln der Technik entsprechen oder dass ihre Eignung auf andere Weise nachgewiesen wurde."

    Das Problem ist dann einfach, dass der Erste der das braucht, eine der 'sachverständigen Stellen' für die Bestätigung bezahlen muss. Für den Ersten rechnet sich das, erfahrungsgemäß, -nicht-.

    Ansprechpartner wäre damit wohl der, der das System verbaut hat - hoffentlich mit dem Auftrag, das mit dieser Installation die Heiz- und Warmwasserkosten -rechtlich korrekt- abgerechnet werden können.
     
  14. Ferdl

    Ferdl Erfahrener Benutzer

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    Mir kommt die Frage ob das überhaupt unter die Heizkostenverordnung fällt, der Vermieter Liefert ja nur Wärme an die Übergabestation.
    Das ist evtl. ähnlich wie Fernwärme, Wärmekontrakting oder so. Vermutlich brauchts dann aber einen Wärmeliefervertrag.
     
  15. Andres

    Andres
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    Die Idee hat Charme, aber für eine "eigenständige gewerbliche Lieferung" fehlt ohne zwischengeschaltete Instanz mindestens die Eigenständigkeit und wohl auch die Gewerblichkeit.
     
  16. Ferdl

    Ferdl Erfahrener Benutzer

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    Eigenständigkeit und Gewerblichkeit liesen sich schaffen, ob sich aber der Aufriss für 6 Wohnungen lohnt?
    Bei größeren Einheiten könnte ich mir das, ganz Laienhaft gedacht, durchaus als nützlich vorstellen. Bietet ja auch technische Vorteile.

    Mich würde Interessieren was sich der Erbauer/Auftraggeber der Anlage gedacht hat die so zu Bauen.
    Wobei mich immer noch der Satz mit der "zentralen Warmwassererzeugung" irritiert.
     
  17. Warti

    Warti Neuer Benutzer

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    Hallo zusammen,
    vielen Dank für die Antworten, komme leider erst jetzt dazu, diese vollständig zu lesen. Besonders die Antwort von Jorgk scheint für mich sinnig.
    Für Interessierte: Das Produkt stammt von Buderus und nennt sich Logamax kompakt WS170.


    Ist eine gute Idee für die Sanierung, auch wenn das Thema Abrechnung wohl nicht final geklärt ist..
     
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Heizkostenabrechnung mit Wohnungsübergabestation

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