Heizkostenabrechnung Wärmepumpe fehlerhaft

Diskutiere Heizkostenabrechnung Wärmepumpe fehlerhaft im Heizung Forum im Bereich Betriebs- und Heizkosten; Hallo, ich bin neu hier im Forum und suche Hilfe für mein Problem. Seit 2018 bin ich Eigentümer eines Neubau KFW55 4-Fam.-Hauses. Installiert...

gabriel4591

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Hallo,

ich bin neu hier im Forum und suche Hilfe für mein Problem.

Seit 2018 bin ich Eigentümer eines Neubau KFW55 4-Fam.-Hauses. Installiert ist eine Sole-Wasser-Wärmepumpe für die Warmwasserversorgnung und Heizung. Mein Heizkostenabrechner ist nicht in der Lage die Heizkostenabrechnung ordentlich abzurechnen.

- 4 WE (385qm)
- in jeder Wohneinheit Warmwasserzähler und Wärmemengenzähler FBHZ
- extra Stromzähler für die WP

Der Abrechner hat den Umweltertrag von 7.640 kWh für Warmwasser (abgelesen an der WP) in Abzug zu der verbrauchten Menge Betriebsstrom (ca. 10.000 kWh) gebracht. Völlig falsch?! Die Differenz wurde als Betriebskosten für die Heizkostenaufbereitung angesetzt. Häääää?! Diese Vorgehensweise ist für mich überhaupt nicht nachvollziehbar. Die Kosten für 1m3 Warmwasser liegen bei fast 18,- €!

Leider kann die inkompetente Hausverwaltung mir nicht weiterhelfen. Die können nur Gas- und Ölheizungen abrechnen :-D

Kann mir hier bitte einer erklären, wie die Heizkostenabrechnung richtigerweise zu erfolgen hat? Ich bedanke mich für alle kompetenten und hilfreichen Antworten.

Die HK-Abrechnung habe ich angefügt, einmal Gesamtaufstellung und dann als Muster für eine WE.

LG
 

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Andres

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Kann mir hier bitte einer erklären, wie die Heizkostenabrechnung richtigerweise zu erfolgen hat?

Das kommt darauf an, was in den Mietverträgen vereinbart ist. Die Heizungsart gehört nämlich zu den Ausnahmen in § 11 HeizkostenV. Sollte in den Mietverträgen nichts (brauchbares) stehen, sehen wir weiter. Dann wird es zwangsläufig etwas komplizierter.
 

gabriel4591

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Das kommt darauf an, was in den Mietverträgen vereinbart ist. Die Heizungsart gehört nämlich zu den Ausnahmen in § 11 HeizkostenV. Sollte in den Mietverträgen nichts (brauchbares) stehen, sehen wir weiter. Dann wird es zwangsläufig etwas komplizierter.

Hallo,

folgendes ist im Mietvertrag festgehalten:

6.Abrechnung der Betriebskosten

6.1.Der Vermieter rechnet über die Betriebskostenjährlich ab. Die Abrechnung wird in Textform erteilt.

6.2.Für die Abrechnung der Heiz-‐und Warmwasserkosten erfolgt bei einer zentralen Heizungs-‐und ggfls. Warmwasserbereitung die Abrechnung nach den Vorgaben der Heizkostenverordnung.

6.3.Von den Betriebskosten ohne Heizung und ggfls. Warmwasser trägt der Mieter einen Anteil. Der Vermieter stellt sicher, dass die Summe der vereinbarten Prozentanteile für das Gesamtobjekt 100 Prozent nicht überschreitet. Der prozentuale Anteil des Mieters an den Betriebskosten orientiert sich an den Flächenverhältnissen in dem Gebäude.

Die Kosten der Zwischenablesung und die Nutzerwechselgebühr bei einem Mieterwechsel trägt der ausziehende Mieter. Auf Verlangen des Vermieters, ist der Mieter verpflichtet, über die Kosten für Wasser/Strom/Heizung eigene Versorgungsverträge mit den jeweiligen Drittunternehmen abzuschließen. Unbillige Kostenverteilungen sind zu vermeiden, der Vermieter ist daher berechtigt, zur Abwendung unbilliger Kostenverteilungen im Einzelfall einen abweichenden Abrechnungsmaßstab zu bestimmen. Eine Änderung des Umlagemaßstabes ist vor dem Beginn der Abrechnungsperiode dem Mieter in Textform mitzuteilen
 
Olbi

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Wenn man von der Umweltenegie die Antriebsenergie abzieht, kommt halt Quatsch dabei raus.
Denn die Umweltenergie wandelt die Antriebsenergie in ein Vielfaches um ( 1 kWh Antriebsenergie ergibt je nach Anlage 1,2 - 4 kWh Umweltenergie)

Aber wenn die Anlage schon die Umweltenergie für das Warmwasser ausspuckt, dann wird sie wohl auch die Gesamtleistung oder die Menge der Umweltenergie für die Heizung auswerfen. Somit könntest Du den tatsächlichen Anteil für Heizung und Warmwasser ermittel und in Relation zur Antriebsenergie setzen.
 

Ferdl

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Ich hab ja keine Ahnung, aber was soll der Zauber mit der Umweltenergie?
Du kannst nur tatsächlich entstandene Kosten umlegen, das dürfte in deinem Fall Betriebsstrom und ggf Wartung sein, vielleicht noch Eichgebühren für die Zähler.
 
Olbi

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Du kannst nur tatsächlich entstandene Kosten umlegen, das dürfte in deinem Fall Betriebsstrom und ggf Wartung sein, vielleicht noch Eichgebühren für die Zähler.

Klar, aber wie teilst Du diese Kosten nach Warmwasserkosten und Heizkosten auf?

Wenn Du nach Heizkostenverordnung abrechnen willst, musst Du aber eine Aufteilung nach Kosten der Warmwasserversorgung und der Heizung machen. Wie genau willst Du die machen, wenn Du nur eine Stromrechnung für Heiz- und Warmwasserkosten hast?
 
Duncan

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Klar, aber wie teilst Du diese Kosten nach Warmwasserkosten und Heizkosten auf?

Ich? Ganz einfach: Stromzähler Wärmepumpe gehört zur Heizung, Warmwasser über Durchlauferhitzer hängt am Zähler der Nutzer.... (Gewerbe)

Ginge aber auch über Wärmemengenzähler an den jeweiligen Kreisen, also einmal Heizung, einmal Warmwasser und dann die Kosten ins Verhältnis setzen.
 
Olbi

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Ginge aber auch über Wärmemengenzähler an den jeweiligen Kreisen, also einmal Heizung, einmal Warmwasser und dann die Kosten ins Verhältnis setzen.
Mit dem ins Verhältnis setzten scheint es aber gerade akut nicht zu klappen, weil:
- 4 WE (385qm)
- in jeder Wohneinheit Warmwasserzähler und Wärmemengenzähler FBHZ
- extra Stromzähler für die WP

und daraus keiner irgendeine Zahl in das richtige Verhältnis setzten kann, weil der Warmwasserzähler, ausweislich der Abrechnung, m³ zählt, der Wärmemengenzähler der FBH irgendwas zählt, aber keine m³, der Stromzähler der Pumpe kWh Strom zählt und der Zähler der Pumpe wohl nur die Wärmeleistung in kWh für das Warmwasser zählt. Die Wärmeleistung der Pumpe ist nicht gleich der eingespeisten Stromleistung.

Um da jetzt was in Verhältnis zu setzten, benötige ich also entweder noch die gesamte Wärmeleitung (inkl. Heizung) der Pumpe in kWh oder eben nur die Wärmeleistung für die Heizung.

Und falls ich jetzt komplett auf dem Schlauch stehe, bitte ich um einen kleinen Schubser.
 
Duncan

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Und falls ich jetzt komplett auf dem Schlauch stehe, bitte ich um einen kleinen Schubser.

Das Problem ist immer das gleiche: man sollte sich vor Installation der Anlage mal Gedanken um die Abrechnung machen, dann installiert man auch die für die Abrechnung nötigen Komponenten gleich mit und schon läuft das. Nun sind Heizungsbauer regelmäßig keine Nebenkostenabrechner... - Mann muss also vorher wenn fragen, der sich damit auskennt und sagen kann welche Werte er braucht bzw. man gestaltet die Anlage entsprechend. Der Wirkungsgrad der Wärmepumpen bzgl. Warmwasser ist ziemlich mies (der bzgl. Heizung echt gut) sodass man eh dreimal überlegen muss das WW darüber laufen zu lassen. Bei Gewerbe ergibt es grundsätzlich keinen Sinn und bei Wohnnutzung ist es sehr fraglich.

Meinen Weg im Gewerbebau mit Luft-Wasser-WP siehst du oben.
 
Andres

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6.2.Für die Abrechnung der Heiz-‐und Warmwasserkosten erfolgt bei einer zentralen Heizungs-‐und ggfls. Warmwasserbereitung die Abrechnung nach den Vorgaben der Heizkostenverordnung.

Da liegt das Problem: Diese Vereinbarung ist totaler Unsinn. Die HeizkostenV schreibt explizit, dass sie für diesen Fall nicht gilt. Was soll diese Bestimmung also bedeuten? Dass man so tun solle, als würde die HeizkostenV trotzdem gelten? Oder dass man die HeizkostenV wörtlich nehmen soll, d.h. es ist kein Umlagemaßstab vereinbart, d.h. es gelten die Bestimmungen aus § 556a BGB für erfasste und nicht erfasste Verbräuche?

Die Hausverwaltung und der Abrechnungsdienstleister mögen auch ihren Anteil haben, aber die Ursache des Problems bleibt der unsinnige Vertrag.


6.3.Von den Betriebskosten ohne Heizung und ggfls. Warmwasser trägt der Mieter einen Anteil. Der Vermieter stellt sicher, dass die Summe der vereinbarten Prozentanteile für das Gesamtobjekt 100 Prozent nicht überschreitet. Der prozentuale Anteil des Mieters an den Betriebskosten orientiert sich an den Flächenverhältnissen in dem Gebäude.

Meine Güte, wer hat das denn formuliert? :erschreckt005: Und gibt's da auch was von ratiopharm?

Trotzdem entnehme ich diesem Geschwurbel, dass eine Abrechnung nach Fläche vereinbart ist. Halleluja, das ist sinnvoll! Also sämtliche Zähler ignorieren und die Gesamtkosten der Heizung (Betriebsstrom, Wartung, ... für Heizung und Warmwasser) nach Wohnfläche verteilen, den Abrechnungsdienstleister in die ewigen Jagdgründe schicken und die Zähler bei nächster Gelegenheit abbestellen/kündigen. Die einfache Abrechnung ist einer der besten Gründe für eine Heizung mit Wärmepumpe.

Sollte man jemals das Bedürfnis verspüren, nach Verbrauch abzurechnen, sollte man sich darauf vor der Unterschrift unter Verträge Gedanken machen. Mit der aktuell vorhandenen Verbrauchserfassung erscheint mir das nicht sinnvoll möglich. Dazu wären vermutlich 2 zentrale WMZ (gesamt und WW) erforderlich, alternativ eine plausible Schätzung zur Jahresarbeitszahl.

Und nimm diese 100-Prozent-Klausel aus den Verträgen. Eine grobe Abweichung davon ist auch ohne Vereinbarung unzulässig und wegen kleinerer Abweichungen will man so etwas doch nicht ernsthaft mit den Mietern diskutieren?
 

Fremdling

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Guten Abend!
Durch Eure Diskussion angeregt wurde ich neugierig und habe mir zunächst in Anlehnung an die Ausstattung z.B. einer Fernwärmeheizung mit Warmwasserspeicher Gedanken gemacht, welche Messungen ich wo und wie vornehmen müsste, um die Energiekosten für die Gesamtanlage, die damit erzeugte Wärme, deren Anteil für die Raumwärme und deren Anteil für die Warmwasserbereitung zu ermitteln, bevor ich die Verteilung für Raumheizung einerseits und Warmwasserbereitung andererseits gemäß Verbrauchsmessung in den Wohnungen auf die Nutzer vornehmen kann.

Bei der anschließenden Netzsuche bin ich recht bald auf diese Stelle gestoßen https://www.haufe.de/immobilien/woh...verteilen-messen-waermepumpen_260_218420.html , die meiner Überlegung entspricht. HKVO § 11.3.a. ist dort auch berücksichtigt, auch wenn eine verbrauchsabhängige Abrechnung "empfohlen" bleibt.

@gabriel4591, selbstverständlich erhebe ich keinen Anspruch auf Aktualität und Richtigkeit. Es mag halt bei der Lösung helfen. An Deiner Stelle würde ich mit dem Sani-Mann einen Termin vereinbaren und mich beraten lassen, ob eventuell erforderliche Nachrüstungen möglich sind. Zusätzlich holte ich mir vor Beauftragung beim Dienstleister für Heizkostenabrechnung die Auskunft, ob er damit arbeiten kann. - Viel Erfolg!

NACHTRAG: Im Netz lässt sich zur Thematik auch ein zweiseitiges Blatt des Anbieters finden, der bei Haufe im Artikel genannt ist. Einfach auf die Homepage gehen und in das Suchfeld "Wärmepumpen" eingeben.
 
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Olbi

Olbi

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Meinen Weg im Gewerbebau mit Luft-Wasser-WP siehst du oben.

Das ist schön. Aber ich habe kein Problem; ich bin ja nicht der TE und es ist nicht meine Anlage. Ich glaube nur das vermeintliche Problem desTE verstanden zu haben....
 
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gabriel4591

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Ich bedanke mich erstmal für alle Kommentare. Das der Passus im Mietvertrag nicht sauber geregelt ist, nehme ich erstmal so hin.
Dennoch möchte ich die angefallenen Kosten nach Verbrauch abrechnen mit einem fixen Teil nach Wohnfläche.

Hier führe ich mal die Verbräuche auf, mit der Hoffnung hier auf eine nachvollziehbare und elegante Lösung für alle Beteiligten zu kommen.

WG 1 - 165 m2
38,2 cbm WW
8898 kWh WMZ

WG 2 - 65 m2
7,8 cbm WW
4756 kWh WMZ

WG 3 - 58 m2
8,1 cbm WW
2065 kWh WMZ

WG 4 - 97 m2
33,2 cbm WW
2845 kWh WMZ

Gesamtstromverbrauch WP: 10.280 kWh
Gesamtkosten: 2.618,59 €

Angaben zur Jahresarbeitszahl kann ich bei Bedarf noch einstellen.

Vielen Dank für sinnvolle Antworten!!!
 

Schnulli

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Wenn du nach der Verordnung abrechnen willst dann brauchst du zwei Wärmezähler. Einen für den Gesamteintrag der Wärmeenergie der Wärmepumpe und einen vor dem Warmwasserspeicher. Dann kannst du rechnen Eintrag minus Warmwasser = Heizung und dann erst sauber dreisatzmässig auf die Wohnungen die Stromkosten der wärmepumpe verteilen

EDIT: Gerade erst gesehen: Es gibt einen Wärmemengenzähler für Warmwasserbereitung? Zumindest laut der Abrechnung, die du eingestellt hast. Kannst du den Energieeintrag an der Pumpe irgendwo im Display ablesen oder hast du dafür schon einen WMZ verbaut? Ansonsten musst du Rechnen: JAhresarbeitszahl mal Stromverbrauch = Energieeintrag. Inwieweit das aber als verbrauchsabhängige Abrechnungsgrundlage zulässig ist weiß ich nicht. Die Verteilung selbst bezüglich 70/30 undsoweiter ist dir bekannt? Ist ja dann nur Dreisatzverteilung der Kosten.
 
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Andres

Andres

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Dennoch möchte ich die angefallenen Kosten nach Verbrauch abrechnen mit einem fixen Teil nach Wohnfläche.

Warum? Es gibt zwei Möglichkeiten:
  • Entweder man interpretiert den Mietvertrag so, dass eine Abrechnung nach dem "klassischen" Modus der HeizkostenV vereinbart ist. Dann fehlt dir der zentrale WMZ für das Warmwasser, der nach § 9 Abs. 2 Satz 1 HeizkostenV vorgeschrieben ist.
  • Oder man interpretiert den Mietvertrag so, dass die Ausnahme von der HeizkostenV in Anspruch genommen wird. Dann steht im ganzen Vertrag nichts von einer Abrechnung nach Verbrauch und jeder Versuch, trotzdem nach Verbrauch abzurechnen, verletzt die Bestimmungen des Vertrags.
Im einen Fall ist eine korrekte Abrechnung nicht möglich und im anderen Fall ist eine korrekte Abrechnung nicht gewollt. Welche Art von Hilfestellung erwartest du dabei?
 
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Heizkostenabrechnung Wärmepumpe fehlerhaft

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