Heizkostenabrechnung

Dieses Thema im Forum "Betriebs- und Heizkostenvorauszahlung" wurde erstellt von joselitoo, 01.12.2009.

  1. #1 joselitoo, 01.12.2009
    joselitoo

    joselitoo Neuer Benutzer

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    Hallo,

    ich komme gerade von der Eigentümerversammlung und mir raucht ganz schön der Kopf.
    Folgendes Problem in der Abrechnung für 2008:

    Bei uns in der WEG (18 Einheiten) werden Wasser und Heizung von der Firma T. abgelesen. In diesem Jahr ist es so, das die Werte bzw. Zahlen die bei der Ablesung dem Hausverwalter gemeldet worden sind, weit höher sind als die tatsächlichen Kosten. Der Hausverwalter ist nun hingegangen und hat einfach die Gesamtsumme für Heizkosten durch 18 geteilt. Damit waren einige Leute nicht zufrieden. Es wurde abgestimmt diese auf die MEA um zu rechnen. Ich habe dagegen gestimmt! Die Mehrheit hat dafür gestimmt.
    Haken an der ganzen Geschichte ist, dass ich die größte Wohnung besitze und letztes Jahr ziemlich viel Geld in Dichtung etc gesteckt habe um Heizkosten zu sparen. Ich bin sehr darauf bedacht meine laufenden Kosten so niedrig wie möglich zu halten. Erschwerend kommt hinzu, das in allen anderen Wohnungen die Türdichtungen etc kaputt sind (das sieht man von aussen). Für die Eigentümer sind das die nur vermietet sind. Im Endeffekt bedeutet dies für mich, dass ich satte 590 Euro Heizkosten zahlen soll! Firma T. (Abrechnung liegt mir vor) hat für mein Wohnung allerdings nur 480 Euro gemeldet
    Was kann ich hiergegen tun? Gibt es irgendwelche Schiedsstellen an die ich mich wenden kann? Muss ich sofort einen Anwalt einschalten?

    Gruß,
    Jose

    PS: Wir hatten ziemlich massive Probleme mit dem jetzigen hausverwalter und haben es nun endlich geschafft diesen ab zu wählen. Ab 1.1.10 wird ein neuer Hausverwalter anfangen.
     
  2. AdMan

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  3. RMHV

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    Damit liegt ein gültiger Beschluss vor, der für alle Eigentümer verbindlich ist.

    Am Anfang hieß es noch, dass sie Kosten, die dem Verwalter durch den Ablesdienst "gemeldet" wurden, höher waren als die tatsächlichen Kosten. Jetzt ist der Wert, den der Ablesedienst "gemeldet" haben soll, plötzlich niedriger? Was denn nun?


    Ein Beschluss kann innerhalb eines Monats ab Beschlussfassung angefochten werden. Selbstverständlich gibt es Schiedstellen zu diesem Zweck. Es sind die zuständigen Gerichte. Einen Anwalt muss man nicht beauftragen. Am Amtsgericht gibt es keinen Anwaltszwang. Ob soviel Sparsamkeit allerdings sinnvoll ist, scheint mit zumindest zweifelhaft.

    Was soll die Allgemeinheit nun mit dieser Information anfangen? Der neue Verwalter ändert nichts am Beschluss.
     
  4. #3 joselitoo, 01.12.2009
    joselitoo

    joselitoo Neuer Benutzer

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    Danke erstmal für die Antwort. Vielleicht habe ich mich bei den Zahlen etwas verwirrend ausgedrückt.
    Die tatsächlichen Kosten belaufen ich auf ca 7300 Euro (insgesamt). Was die Firma T. gemeldet hat, weiss ich nicht genau aber laut aussage vom Hausverwalter lag der Betrag weit darüber.
    Der gemeldete Wert von T. liegt bei mir bei ca 480 Euro
    Der Wert wenn man durch Einheiten teilen würde ca 410 Euro
    Der Wert nach MEA wäre bei ca 580 Euro.

    Ich würde mich dazu bereit erklären den Betrag zu zahlen der von der Firma T. gemeldet worden ist.
    Hat jemand vielleicht eine Anschrift oder einen Ansprechpartner für Frankfurt?
     
  5. RMHV

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    Herr, lass es Hirn regnen...
    Die Frage, wer was bezahlen würde, stellt sich nicht. Es soll lt. Sachverhalt einen Mehrheitsbeschluss geben. Damit führt für kein Weg an der Zahlung vorbei. Auch bei einem laufenden Anfechtungsverfahren hat der Eigentümer erst mal zu zahlen.
    Ein Beschluss, der nicht nichtig ist, ist gültig bis das Gericht den Beschluss für ungültig erklärt.
     
  6. #5 lostcontrol, 01.12.2009
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    die werden eh nicht mit dir reden wollen, da musste dich schon an die hausverwaltung wenden.
     
  7. #6 joselitoo, 01.12.2009
    joselitoo

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    Oh Herr lass es wirklich ein bisschen Hirn regnen für manche Leute...

    So ich habe bin grundsätzlich im Recht! Ich habe eben mit einen Anwalt geredet. Es ist grundsätzlich möglich den Verteilerschlüssel zu ändern mit einfacher Mehrheit aber nicht in diesem Fall. Denn es gibt ja Einzelabrechnugen für jede Wohnung, die von der Firma T. erstellt worden sind. Und ich kann nicht mehr zahlen als was ich verbraucht habe...

    Aber danke soweit erstmal. Grundsätzlich bekommt man in diesem sehr viel hilfreiche Antworten...
     
  8. #7 lostcontrol, 01.12.2009
    lostcontrol

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    die frage wird erstmal sein, wer was wann der firma T. gemeldet hat.
    die sind ja fürs verteilen zuständig - und nicht für die kosten.
    wenn also der BETRAG bei der firma T. höher ist als der tatsächlich für heizkosten ausgegebene BETRAG, dann stimmt da irgendwas in der abrechnung nicht.
    das kann und sollte man dann reklamieren!

    loschdi
    (seit jahren mit der firma T. im clinch weil die IMMER mindestens 3 anläufe brauchen bis die abrechnung mal stimmt)
     
  9. #8 joselitoo, 01.12.2009
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    Vielen dank lostcontrol.
    Das habe ich gestern versucht den leuten klar zu machen. Aber irgendwie waren sie der Ansicht ach ja dann ändern wir den Schlüssel und dann passt das wieder alles.
    Ich bin der Ansicht das dies neu gemacht werden muss von der Firma T. Aber ich muss halt erstmal gegen den Beschluss vorgehen und gleichzeitig gegen die Abrechnung bis alles stimmt.



    Gruß,
    joselitoo
     
  10. #9 lostcontrol, 01.12.2009
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    den schlüssel zu ändern, nur weil da ein fehler gemacht wurde, halte ich für weit aufwendiger. und: es könnte exemplarisch genommen werden, d.h. wenn das nächste mal irgendwas nicht stimmt wird dann auch gleich der schlüssel geändert oder was?
    nix da.
    da hat irgendwer 'nen fehler gemacht, entweder der hausverwalter, in dem er der firma T. falsche zahlen hat zukommen lassen (z.b. eine betankung doppelt gemeldet oder sich bei der eingabe vertippt oder sowas) oder eben die firma T. selbst (die - wie ich aus eigener leidvoller erfahrung weiss, leider sehr häufig mal fehler macht).

    gegen die abrechnung wird trotzdem derjenige, der sie in auftrag gegeben hat, vorgehen müssen (vermutlich der hausverwalter). du selbst hast da ganz sicher schlechte karten.
     
  11. #10 joselitoo, 01.12.2009
    joselitoo

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    Ich habe nach langem hin und her den Fehler jetzt gefunden. An die Firma T. wurden ca 12000 Euro gemeldet aber auf der Einzelabrechung nur 7300 für Öl und Gas. Somit hat die Firma T. mit Falschen zahlen gerechnet was zu dieser ganzen Verwirrung geführt hat.

    Ich lasse mich morgen von einem Anwalt beraten, um mich beraten zu lassen wie ich am besten vorgehe. Klar das ich als Eigentümer mich an den Hausverwalter wenden muss.

    Auch will ich versuchen den Beschluss der Schlüssel Änderung an zu fechten, denn er wurde ja nur getroffen weil falsche zahlen vorlagen. Ansonsten werde ich mit den einzelnen Personen sprechen um das wieder zu kippen. Ein funken Intelligenz vermute ich in jedem Wesen.

    Na dann hoffen wir mal das beste und das jeder zu seinem recht kommt.
     
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