Heizkostenabrechung

Dieses Thema im Forum "WEG - Allgemeine Fragen" wurde erstellt von Volker58, 16.01.2008.

  1. #1 Volker58, 16.01.2008
    Volker58

    Volker58 Benutzer

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    Hallo alle zusammen,

    wir haben im letzten Jahr eine ETW gekauft und ich bin gerade dabei die alten Nebenkostenabrechnungen, die uns die Vorbesitzer kopiert, durchzulesen und mich damit vertraut zu machen.

    Und schon habe ich wieder eine Frage.
    Es ist so das der Verwalter einmal im Jahr die Wasseruhren und Wärmezähler abliest und daraus die Abrechnung erstellt.
    Dabei addiert er die Gesamtzahl der ermittelten Wärmeeinheiten und berechnet dann darauf (Gaskosten durch Wärmeeinheiten) den Wert einer Wärmeeinheit der dann natürlich nach verbrauchten Wärmeeinheiten je Wohnung in der Abrechnung erscheint.
    Bis dahin für mich völlig O.K.. logisch und nachvollziehbar.

    Was ich aber nicht verstehe ist die Ermittlung der jährlichen Gesamtheizkosten.
    Beispiel:
    Im Jahr 2005 (1.1 - 31.12) wurden rund 7500.- Euro an den Gasversorger gezahlt. Dieser Betrag wurde dann als Heizkosten (über die ermittelten Wärmeeinheiten) umgelegt.
    In 2006 kam dann die Jahresabrechung der Gaswerke und es wurde, für 2005, eine saftige Nachzahlung fällig.
    Dieser Betrag wurde jedoch in die Heizkostenabrechung für 2006 übernommen, weil angeblich das Datum der Zahlung maßgeblich ist.
    D.h. doch das ein Eigentümer der in 2006 gekauft hat quasi die Heizkosten für 2005 mitbezahlt.
    Oder sehe ich da etwas falsch?

    (Gleiches gilt für Kosten der Wasserversorgung)


    Danke Volker
     
  2. AdMan

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  3. RMHV

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    Das ist so durchaus zutreffend und entspricht den Grundsätzen für die WEG-Abrechnung. Es werden im Grundsatz die innerhalb der Abrechnungsperiode angefallenen Einnahmen und Ausgaben der WEG abgerechnet. Es ist zwar unsinnig, aber die Rechtsprechung verlangt es so.
    Die Ausnahme vom Grundsatz sind allerdings Heiz- und Warmwasserkosten, die zwingend nach den Regeln der Heizkostenverordnung abgerechnet werden müssen. Hier sind die Kosten periodengerecht abzugrenzen.
    Bei den Heizkosten halte ich die beschriebene Abrechnung also für sachlich falsch. Bei den Wasserkosten dagegen für sachlich richtig, wenn auch für unsinnig.

    Eine Abrechnung wird vom Verwalter vorgelegt und von der Eigentümerversammlung beschlossen. Mit dem Mehrheitsbeschluss entstehen die Zahlungsverpflichtungen der Wohnugnseigentümer. Ein objektiver Fehler der Abrechnung ist nach Beschlussfassung - von einer Beschlussaufhebung und neuer Beschlussfassung durch die Eigentümerversammlung mal abgesehen - nur im gerichtlichen Anfechtungsverfahren korrigierbar. Bis zur Aufhebung eines Beschlusses durch das Gericht ist der Beschluss gültig und für alle Eigentümer verbindlich.
     
  4. #3 Volker58, 17.01.2008
    Volker58

    Volker58 Benutzer

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    Hallo,
    und erst ein mal danke für die schnelle Antwort.

    Aber, nur um es zu verstehen (habe mir mal div. Bücher auf dem Flohmarkt gekauft), so habe ich z.B. in Gottschalk "Die Haftung von Verwaltung und Beirat in der Wohnungseigentümergemeinschaft" folgendes dazu gefunden:
    Betr. Abrechnung.

    Zitat:
    Sie ist keine Gewinn- und Verlustrechnung und keine Bilanz, sondern eine Einnahmen- und Ausgabenrechnung - nach dem Zufluß- und Abflußprinzip-, die die tatsächlichen Beträge einander gegenüber zu stellen hat.
    Zitat ende.

    Natürlich erscheint es auch mir logisch und gerechter wenn die tatsächlichen Kosten im Abrechnungsjahr (also inkl. eventuelle Nachzahlungen an die Gaswerke) abgerechtnet würden.
    Ich bin mir nur sehr unsicher ob ich da künftig eventuelle Abrechnungen (nach der bisherigen Methode) anfechten soll/kann/darf oder nicht.
    Müßte der Verwalter für diese, nach dem Rechnungsjahr/Buchungsjahr erfolgten Zahlungen, nicht so etwas wie eine Saldovortragkorrektur (oder immer das heißt) ausweisen?
     
Thema: Heizkostenabrechung
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