Heizkostennachzahlung

Dieses Thema im Forum "Betriebs- und Heizkostenvorauszahlung" wurde erstellt von Vanessa_cheese, 06.04.2013.

  1. #1 Vanessa_cheese, 06.04.2013
    Vanessa_cheese

    Vanessa_cheese Neuer Benutzer

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    Hallo,

    vor ca. einem Jahr sind wir aus einer Mietwohnung ausgezogen. Der Vertrag ging bis 29.02.2012.

    Heute bekamen wir die Heizkostenabrechnung und waren schockiert, dass wir 100€ nachzahlen müssen. Das Übergabeprotokoll wurde am 24.02. aufgenommen, sprich wir sind sogar schon eine Woche eher ausgezogen. Die Wohnung war ca. 60m² groß. Geheizt haben wir nie so viel und haben meistens eine Heizkostenrückzahlung erhalten. Nun ist dies aber anders und wir sehen nicht ein, dass wir einen derart hohen Betrag bezahlen.

    Im Protokoll erfasst ist, dass eine Zwischenablesung vom Vermieter vorgenommen wird. In der Anrechnung aufgeführt sind prozentuale Verteilung, die die Kosten auf die Monate aufteilen. Inwiefern können wir den Kostenbeitrag umgehen? Was für Rechte haben wir? Im Mietvertrag ist dies so nicht erfasst.

    Vielen Dank für schnelle Antworten!

    Viele Grüße,
    Vanessa
     
  2. AdMan

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  3. Berny

    Berny Erfahrener Benutzer

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    Hallo Vanessa_cheese,

    hast Du den VM mal gefragt, weshalb die Abrechnung nicht nach den protokollierten Werten der HKV, sondern nach der Heizgradzahltabelle gemacht wurde?
     
  4. #3 Vanessa_cheese, 06.04.2013
    Vanessa_cheese

    Vanessa_cheese Neuer Benutzer

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    Nein, bevor ich mit dem Vermieter spreche, wollte ich wissen, was für Möglichkeiten ich habe, damit ich gegen diese Rückzahlung argumentieren kann.

    Bei der Abrechnung steht folgendes: "Bei Nutzerwechsel werden die Kosten einer Wohnung zwischen dem ausgezogenen und dem eingezogenen Nutzer aufgeteilt - der Verbrauch nach Zwischenablesung und die Grundkosten nach Gradtagtabelle. Ist eine Zwischenablesung nicht möglich oder lässt sie wegen des Zeitpunktes des Nutzerwechsels aus techn. Gründen keine hinreichend genaue Ermittlungde Verbrauchsanteile zu, wird auch der verbrauchsabhängige Teil auf der Grundlage der Gradtagtabelle aufgeteilt."

    Beim Übergabeprotokoll steht aber:
    Heizkostenverteiler: eine Zwischenablesung wird durch die Verwaltung veranlasst.
     
  5. Berny

    Berny Erfahrener Benutzer

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    Da dies offensichtlich nicht gemacht wurde, würde ich der Heizkostenabrechnung mit dieser Begründung widersprechen.
     
  6. #5 Vanessa_cheese, 06.04.2013
    Vanessa_cheese

    Vanessa_cheese Neuer Benutzer

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    Ja so werde ich auch versuchen die Nachzahlung zu umgehen.
    Ich denke sonstige Möglichkeiten gibt es nicht.

    Danke für deine Hilfe!
     
  7. Berny

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    Eigentlich dreht es sich nur vordergründig um eine zu leistende Nachzahlung.
    Tatsächlich dreht es sich um die Korrektheit der HK-Abrechnung.
    Eine Nachzahlung bzw. Erstattung resultiert aus Rechnungsbetrag unter Berücksichtigung bereits geleisteter Vorauszahlungen.
     
  8. RMHV

    RMHV Erfahrener Benutzer

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    Tatsächlich geht es hier um etwas ganz anderes...

    Wenn es keine Zwischenabesung gibt, sind die Kosten nach Gradtagzahlen auf die Nutzer zu verteilen. Eine Heizkostenabrechnung kann deswegen nicht beanstandet werden.

    Letztlich sind 100 € ein eher lächerlicher Nachzahlungsbetrag.

    Dass es in vorangegangenen Jahren immer Rückzahlungen gegeben haben soll, sollte nicht zu der Annahme verleiten, dass dies auch für alle Zeiten so bleiben müsste.

    Wenn man dann einfach mal Abrechnung für das Kalenderjahr unterstellt, wird eine Nachzahlung für Januar und Februar auch ohne Kostensteigerungen durch Brennstoffpreise oder vielleicht witterungsbedingt hoher Verbrauchsmengen fast schon zwangsläufig anfallen müssen.
     
  9. Berny

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    Es wurde aber eine Zwischenablesung nachweislich vereinbart. Weshalb die Ex-Mieterin sich nicht selbst darum gekümmert hat, wissen wir nicht.
    Ich würde hier überlegen, ob die Abrechnung angreifbar wäre und demzufolge der Rechnungsbetrag um 15% gekürzt werden kann.
     
  10. #9 Kitzblitz, 06.04.2013
    Kitzblitz

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    Genau darin besteht die hauptsächliche Ursache für die Nachzahlung - es fehlen im Abrechenzeitraum Januar/Februar einfach die heizschwachen Sommermonate zum Ausgleich ! - @TE Vanessa: Einfach mal logisch darüber nachdenken.

    Die Abrechnung nach Gradtagszahlen ist durchaus auch korrekt.

    Wenn die TE Vanessa meint, hier intervenieren zu müssen, soll sie das tun - angesichts des sehr geringen Betrages, um den es hier geht, lohnt es allerdings nicht, sich überhaupt damit zu befassen. - Weder als Mieter, noch als Forenmitglied.

    Gruß aus'm Ländle
    Ulrich
     
  11. sara

    sara Erfahrener Benutzer

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    Hier stimme ich auch RMHV voll zu.

    Außerdem hatten wir gerade im letzten Jahr Jan/ Feb. diese enorme, langandauernde Kälteperiode mit besonders tiefen Temperaturen.

    Ich habe vor kurzem noch eine Tabelle gefunden, wo weiß ich jetzt nicht mehr, und da waren die Monate auch aufgeschlüsselt in denen eine Zwischenablesung nicht sinnvoll ist und das waren unter anderem die Monate Jan. u. Feb.
     
  12. Berny

    Berny Erfahrener Benutzer

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    Lt. der Tabelle nach DIN 4713 Teil 5 hat der Januar 170 und der Februar 150 Heizgradtage von den 1000 des gesamten Jahres (zumindest im Westen der Bunten Republik).
     
  13. sara

    sara Erfahrener Benutzer

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    ja und???

    ich sprach von den tatsächlichen Temperaturen in diesen Monaten und nicht die lt. DIN verrechneten Heizgradtagen. In diesen Monaten sind die Heizungen gut aufgedreht worden...
    Mit dieser Abrechnung ist sie wahrscheinlich gut bedient.

    Wenn sie auf eine Zwischenablesung bestanden hätte, dann hätte ich ihr die Kosten der Zwischenablesung aufgezeigt und mir dann von ihr bestätigen lassen, dass sie diese Kosten übernimmt.
    Das sind locker mal 50 €, Ablesekosten mit Fahrkosten.


    Vanessa_cheese wie hoch sind denn die Heizkosten für die beiden Monate?
     
  14. GSR600

    GSR600
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    Sind die HKV´s Verdunstungsröhrchen?
    Die sind überfüllt und somit verbraucht man erstmal die Überfüllung für die Sommermonate, desawegen wird hier bei einem Auszug so kurz nach dem Wechsel der Röhrchen nach Gradtagszahlen abgerechnet.
    Es ist auch logisch das bei einem Auszug am Anfang des Jahres meistens eine nachzahlung rauskommt.
    Es ist mitten in der Heizperiode somit wird viel geheizt und die VZ laufen ja das ganze Jahr auch in der Heizfreien Zeit, somit ist einfach die VZ für den verbrauch zu gering.
    Also aus logischen Gesichtspunkten völlig nachvollziehbar und korrekt.
     
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