heizkostenpauschale festlegen & anpassen

Dieses Thema im Forum "Betriebs- und Heizkostenvorauszahlung" wurde erstellt von lostcontrol, 22.02.2008.

  1. #1 lostcontrol, 22.02.2008
    lostcontrol

    lostcontrol Erfahrener Benutzer

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    hallo ihr lieben,

    gleich 2 fragen auf die ich mir antworten erhoffe:

    1.) gibt es irgendwo vergleichs- bzw. durchschnittswerte, wie hoch die heizkosten in einer wohnung liegen? wäre sehr dankbar zwecks errechnung einer heizkostenpauschale...
    wohnungsgrösse: ca. 50qm
    leicht im hang / UG aber immernoch sehr hell (fenster auf normaler höhe usw.),
    gas-zentralheizung mit nagelneuem brennwertkessel
    gaspreis etc. kann ich natürlich selbst nachgucken - kWh-bedarf wäre klasse!

    2.) darf man bei einer einliegerwohnung im selbst genutzten einfamilienhaus eine solche heizkostenpauschale auch unterm jahr (also z.b. gleich wenn der brief mit der gaspreiserhöhung kommt) nach oben anpassen?
    müsste bei einer pauschale ja möglich sein, oder nicht?

    in freudiger erwartung von antworten
    lostcontrol
     
  2. AdMan

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  3. Capo

    Capo Erfahrener Benutzer

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    1) Schau mal, das gibt's auch noch vom DMB..

    2) Ja, solange das im MV so vereinbart wurde. Rückwirkend maximal bis zum Beginn des dererklärung vorausgehenden KALENDERjahres. dh Erklärung zur NK-Erhöhung 14.11.04 -> rückwirkend bis 1.1.2002
    Bedingung: max 3 Monate nach Kenntnis von der Erhöhung.
     
  4. #3 lostcontrol, 22.02.2008
    lostcontrol

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    super, danke für den link :-)))
    da werd ich mal jetzt ein bisserl rumrechnen und mein heizungsbauer soll dann drübergucken ob das auch hinhaut mit der neuen heizung...

    naja - das war natürlich so NICHT im mietvertrag vereinbart - da gabs die neue heizung ja noch nicht. was vereinbart wurde, ist dass wir bei veränderungen in der nutzung und im heizungssystem neue vereinbarungen treffen werden.
    aber ich denke da wird's keine probleme geben - zum einen ist meine einliegerin sehr verständig und ja auch schon drauf vorbereitet dass sich was ändern wird (allerdings nur mündlich), zum anderen wird das ja auch für sie erstmal positiv sein - die neue heizung ist ja effizienter als die alte, d.h. auch sie wird ganz konkret geld sparen können.
     
  5. Nana

    Nana Neuer Benutzer

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    Hallo,

    ich würde heute auf jeden Fall die "Betriebskosten" schon wegen der sehr hohen Heizkosten hoch genug ansetzen, denn lieber erstattest Du den Mietern Geld zurück, als dass Du ihnen zuerst mit geringen Betriebskosten "entgegenkommst" und dann Deinem Geld hinterherlaufen kannst, so wie wir jetzt.
     
  6. #5 onkelfossi, 24.02.2008
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    tja, bei der pauschale gibt es nur kein geld zurück. :lol
     
  7. Nana

    Nana Neuer Benutzer

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    wiiiiiiiieso gibt es da kein Geld zurück? - bei mir bekamen die Mieter immer zuviel bezahltes Geld zurück, wenn sich nach der NK Abrechnung herausstellte, dass deren Verbrauch nicht so hoch war, wie die monatlich angesetzte Pauschale.
     
  8. #7 onkelfossi, 24.02.2008
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    ja, bei einer vorauszahlung aber nicht bei einer pauschale.
     
  9. #8 lostcontrol, 24.02.2008
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    @ nana & onkelfossi:

    onkelfossi - wenn ich eine pauschale ansetze, muss ich nichts berechnen und auch nichts zurückerstatten, da hast du natürlich völlig recht.
    das unterscheidet ja eben die pauschale von der vorauszahlung.
    aber:
    auch wenn ich eine pauschale ansetze, DARF ich jederzeit etwas zurückzahlen, falls diese zu hoch lag. ich MUSS nicht, ich MUSS nicht mal abrechnen, aber ich DARF das natürlich jederzeit trotzdem tun. und offensichtlich gehört nana zu denjenigen, die diesbezüglich einfach nett sind.

    da ich (wie hier und an anderer stelle mehrfach gesagt) in dem fall mit einer wirklich sehr anständigen und netten mieterin zu tun habe (die auch gerne so lange wie möglich halten möchte), könnte es durchaus sein, dass ich sie "auszahle", falls die pauschale zu hoch liegt. per kohle oder irgend einem anderen zuckerchen. vielleicht lad ich sie ja auch zum essen ein oder spendiere ein zusätzliches extra für die wohnung oder was-weiss-ich.
    man MUSS nicht zurückzahlen bei pauschale - aber man kann das natürlich jederzeit tun.
     
  10. #9 onkelfossi, 24.02.2008
    onkelfossi

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    ich glaube nicht, dass nana diesbezüglich nett ist, dass sie ja einer nachzahlung hinterherläuft und dies nur tun kann, sofern eine vorauszahlung vereinbart wurde. also scheint nana hier vorauszahlung plus abrechnung mit einer pauschale zu verwechseln.
     
  11. #10 lostcontrol, 24.02.2008
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    jepp onkelfossi, kann sein dass nana das grad garnicht unterscheidet.
    aber ich glaub spätestens jetzt weiss sie bescheid.

    aber vielleicht nochmal in der kurzform (bitte um korrekturen, falls ich mich da blöd ausdrücke):

    a) BETRIEBSKOSTEN-PAUSCHALE = feste monatliche zahlung, die die kosten abdecken soll. es gibt keine jährliche abrechnung. falls der betrag nicht stimmt, ist das dann eben pech, je nachdem entweder für vermieter oder für mieter. im allgemeinen nur in ausnahmefällen zu empfehlen.
    nach- oder rückzahlungen gibt es da theoretisch keine (man darf das natürlich aber machen, wenn man denn gerne möchte bzw. ein so gutes verhältnis hat).
    pauschalen sind riskant, weil man miese machen kann (auf beiden seiten).

    b) BETRIEBSKOSTEN-VORAUSZAHLUNG = feste monatliche VORAUSzahlung, deren gesamtwert bis spätestens 12 monate nach ende der abrechnungsperiode (meist 01.01.-31.12. eines jahres, kann aber auch abweichen, muss in jedem falle auf der betriebskostenabrechnung angegeben sein) mit den TATSÄCHLICHEN betriebskosten verrechnet wird, was zu nach- oder rückzahlungen führen kann. diese nach- oder rückzahlungen sind einklagbar.
    in den letzten jahren gab's da bei den meisten mietern nachzahlungen, weil die energiekosten so enorm in die höhe geschnellt sind.

    ansonsten hat sie ja nur wiederholt was ich seit ewigkeiten predige: nämlich lieber die vorauszahlung (!!!) höher ansetzen und den mietern was zurückzahlen, als den stress und ärger mit den nachzahlungen.
    mieter die geld zurückkriegen, schreien nicht nach dem mieterschutzbund oder ähnlichem. hab ich zumindest noch nie erlebt.

    aber ich denke mal das ist (wie so oft) einfach 'ne frage, wie gut man da den überblick über die tatsächlichen kosten fürs objekt hat.
    ob das nun ein reines mietshaus (wirtschaftsobjekt) ist, in dem man selbst garnicht mit drinwohnt, oder ob das ein einfamilienhaus (ob mit oder ohne einliegerwohnung) ist: den überblick über die laufenden kosten, die kosten für die instandhaltung sowie die rücklagenbildung für kommende instandhaltungen/modernisierungen sollte man in jedem falle haben. schon wegen der steuer.

    komisch dass manche leute einen 200%igen plan für ihre haushaltskasse in sachen essen & trinken haben, aber nicht für ihre immos...

    bei der gelegenheit:
    meine umfrage in sachen "wieviel wasser verbraucht ihr denn so jährlich?" (durchgeführt im privaten umfeld in kneipe, freundeskreis etc.) ergab dass nur etwa EINER von 20 leuten die frage überhaupt beantworten konnten - der rest sagte "keine ahnung, ich zahl halt meine nebenkostenabrechnung, wird schon stimmen".
     
Thema: heizkostenpauschale festlegen & anpassen
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