Heizkostenverteiler selbst ablesen? Heizkostenverteilung ohne die Großen der Branche?

Diskutiere Heizkostenverteiler selbst ablesen? Heizkostenverteilung ohne die Großen der Branche? im Betriebs- und Heizkostenvorauszahlung Forum im Bereich Betriebs- und Heizkosten; Hallo Zusammen - könnte bitte Eure Hilfe gebrauchen. Wir sind eine kleine Grunstücksgemeinschaft und verwalten 3 MFH selber. Seit 20 Jahren...

  1. Quox

    Quox Neuer Benutzer

    Dabei seit:
    21.04.2008
    Beiträge:
    14
    Zustimmungen:
    0
    Hallo Zusammen - könnte bitte Eure Hilfe gebrauchen.

    Wir sind eine kleine Grunstücksgemeinschaft und verwalten 3 MFH selber.

    Seit 20 Jahren Kunde bei 2der 3 Großen Dienstleister (weiß derzeit nicht ob Namensnennung hier sinnvioll/erwünscht).
    Eine Umrüstung auf WMZ statt HKV-digital ist in 2 Gebäuden technisch&monetär nicht sinnvoll.

    Während einer der beiden Dienste eigentlich immer gut funktioniert und dazu auch günstiger ist, ist der andere eine reine Katastrophe.
    So habe ich mittlerweile 5 mal deren letzte Abrechnung angezweifelt und auch um offenlegung deren Berechnungen des Ölpreises gebeten. Und die stellen sich tot.
    Trotz 20 Jahren Zusammenarbeit gibt es keine festen Ansprechpartner, die "Berechner" scheinen jedes Jahr zu wechseln und eine ortsnahe Filiale wo man früher notfalls mal aufschlagen konnte wenn bereits die 4te Berechnung erneut falsch war wurde aufgegeben.

    Mir geht dieser Zirkus mittlerweile so dermaßen auf den Zeiger, dass ich überzeugt bin:
    Es macht weniger ARBEIT das alleine auszurechnen denn die Heizkörperdaten liegen ja vor.
    Die Messgeräte könnte man sicher auch besorgen mit Eichung, das anbringen ist sicher eher unlustig weil jeder sein eigenes System hat...

    Also simpel gefragt: Darf man das überhaupt oder sollte man solch freiheitliche Gedanken direkt begraben?

    Zur Klarstellung: Es geht mir hier mitnichten darum Geld zu verdienen, sondern darum, dass der Ärger+Stress groß die ewigen frustrierenden Kontrollen und auf Fehler hinweisen sicher mehr Arbeit verursacht als es kplt. selbst zu machen.
    Und wenn die Herrschaften einfach mal wieder gar nicht reagieren wird es extrem ärgerlich.

    Alternativ überlege ich fristlos auf den wesentlich angenehmeren Anbieter zu wechseln und nun sogar den sehr netten Ableser (der einzige der schon lange bekannt ist) anzurufen, dass wir ihn aus ihm bekannten Gründen der Dialog-Ablehnung seines Arbeitgebers den Zutritt verwehren werden.
     
  2. Anzeige

  3. #2 ehrenwertes Haus, 28.06.2019
    ehrenwertes Haus

    ehrenwertes Haus Erfahrener Benutzer

    Dabei seit:
    13.10.2017
    Beiträge:
    5.225
    Zustimmungen:
    3.186
    Das ist die einfachere und sicherer Version.
    Mit Ablesediensten ist man geschützt vor fehlerhaften Abrechnung bezüglich der Haftung.

    Theoretisch kann man die Ablesung der KHV samt Abrechnung selber machen. Praktisch klingt das einfacher als es wirklich ist, wenn man nicht wirklich alle Berechnungs- und Umrechnungsfaktoren genannt bekommt. Die genauen Berechnungen halten die Ablesedienste nicht umsonst zurück, solange kein Gericht sie anfordert.

    Eine relativ einfache Heizkostenabrechnung ist nur mit WMZ möglich.



    Den Ölpreis berechnen diese Dienste nicht, den bekommen sie von dir geliefert, ebenso wie den Ölverbrauch.
     
    immobiliensammler gefällt das.
  4. Andres

    Andres
    Super-Moderator

    Dabei seit:
    04.09.2013
    Beiträge:
    10.694
    Zustimmungen:
    5.063
    Natürlich berechnen sie den trotzdem, denn jedes Verbrauchsfolgeverfahren (und erst recht die Anwendung eines gleitenden Durchschnitts) erfordert auch mindestens eine einfache Rechnung.

    Beim Rest bin ich aber bei dir.
     
    dots gefällt das.
  5. #4 Papabär, 29.06.2019
    Papabär

    Papabär Erfahrener Benutzer

    Dabei seit:
    16.12.2010
    Beiträge:
    7.529
    Zustimmungen:
    2.086
    Ort:
    Berlin
    Man kann auch NUR die Geräte mieten ... ohne den Abrechnungsservice.
     
  6. #5 VMWilhelm, 03.06.2020
    VMWilhelm

    VMWilhelm Neuer Benutzer

    Dabei seit:
    03.06.2020
    Beiträge:
    4
    Zustimmungen:
    0
    Ich habe gerade mal bei unserem Haus die Abrechnung mittels Tabellenkalkulation nachvollzogen.
    Die elektronischen Heizkostenverteiler zeigen ja den vergangenen Jahresverbrauch an (habe ich mal spaßeshalber selbst abgelesen), diesen liest der Ableser aus und die Abrechnung wird 1:1 mit diesen ausgelesenen Werten gemacht. Also meinetwegen 20 Heizkörper mit jeweils 1000 Einheiten ergibt Gesamteinheiten von 20.000. Zwischen den abgelesenen Einheiten und den bei der Berechnung verwendeten Einheiten gibt es keinen weiteren Faktor wie Heizkörpergröße usw.
    Ich bin nicht sicher, ob das ein Fehler ist (die Heizkörper sind unterschiedlich groß) oder ob ein bestimmter Heizkörper-Leistung-Faktor schon bei der Montage der Geräte einprogrammiert wurde. Sehe (bzw. google) gerade, letzteres scheint der Fall zu sein, siehe Pkt 3. Bewertungsfaktor molline.de/abrechnung/wdvmolline-24/ablesung-der-messgeraete/ (das https.. bitte dazudenken)

    Welche von "ehrenwertes Haus" genannten Berechnungs- und Umrechnungsfaktoren könnten denn noch existieren?
    Hat jemand schon Erfahrung gesammelt mit eigener Heizkostenabrechnung per Excel?
    Was ich auch suche: so ein kleines Auslesegerät für die HKV'n.

    Der Mietvertrag für "unsere" HKV ist separat, mich juckt es schon die Heizkostenabrechnung selbst zu erledigen. Es wäre nur ein Tabellenblatt pro Mieter und ich wäre nicht mehr auf die Termine des Ablesers und die Zuarbeit der Firma M aus Hürth angewiesen.
     
  7. Olbi

    Olbi Erfahrener Benutzer

    Dabei seit:
    15.06.2008
    Beiträge:
    641
    Zustimmungen:
    485
    Nee, das machen die ganz sicher nicht. Die zeigen keinen Jahresverbrauch an.
    Die zählen einfach. Und das Ergebnis der Zählung über einen Zeitraum wird dann in eine Rechnung übertragen. Das was die zählen wird in Relation zum Gesamtverbrauch gesetzt. Wobei vorher 30-50% abgezogen werden, also irgendwas zwischen 50-70% Verbrauchsabhängig aufgeteilt wird.
     
  8. #7 immobiliensammler, 03.06.2020
    immobiliensammler

    immobiliensammler Erfahrener Benutzer

    Dabei seit:
    17.09.2015
    Beiträge:
    5.520
    Zustimmungen:
    3.463
    Ort:
    bei Nürnberg
    Wie sieht es mit der Warmwassererwärmung aus? Erfolgt die auch zentral über die Anlage? Die Berechnung käme dann noch obendrauf!
     
    ehrenwertes Haus gefällt das.
  9. #8 ehrenwertes Haus, 03.06.2020
    ehrenwertes Haus

    ehrenwertes Haus Erfahrener Benutzer

    Dabei seit:
    13.10.2017
    Beiträge:
    5.225
    Zustimmungen:
    3.186
    Nur weil diese Faktoren für dich nicht erkennbar sind, bedeutet das nicht, dass sie nicht berückstichtigt werden müssen.

    Bei programmierbaren Geräten zur Verbrauchserfassung kann die Werteausgabe bereits als berechnetes Ergebnis oder als reiner Meßwert ausgegeben werden.
    Mit "selber Ablesen" hast du keine Ahnung welche Rechenprozeße dem für dich sichtbaren Ablesewert vorangehen. Was davon hast du vermutlich abgelesen, einen Wert mit oder ohne im Hintergrund laufendem Umrechnungsprozeß?

    Du hast doch schon selbst abgelesen. Wozu dann noch ein Ablesegerät?

    Dann mach das doch, wenn es dich "juckt".
    Aber nicht wundern, wenn Fragen zum genauen Rechengang kommen und du nur mit Schulterzucken antworten kannst.

    Spätestens bei Tausch (Eichfrist- und -pflicht!) der "elektronischen Verdunsterröhrchen" an den Heizkörpern fällt dir deine Schönrechnung auf die Füße.
    Oder wie möchtest du alle die im Hintergrund laufenden Berechnungen auf neue Ablesegeräte übertragen, wenn du nicht weißt ob überhaupt und falls ja welche Berechnungen genau laufen?
     
  10. #9 ehrenwertes Haus, 03.06.2020
    ehrenwertes Haus

    ehrenwertes Haus Erfahrener Benutzer

    Dabei seit:
    13.10.2017
    Beiträge:
    5.225
    Zustimmungen:
    3.186
    Das kommt doch aus dem Wasserhuhn und nicht aus den Heizkörpern...
    Hat in der Heizkostenabrechnung also nix zu suchen.

    *Ironie off*
     
    dots gefällt das.
  11. Ferdl

    Ferdl Erfahrener Benutzer

    Dabei seit:
    14.09.2015
    Beiträge:
    972
    Zustimmungen:
    590
    Ort:
    Westerwald
    Die Dinger sind, werden und brauchen nicht geeicht zu sein.
    Die HKV werden nach ca. 10 Jahren getauscht da sich dann die Lebenszeit der fest verbauten Batterien dem Ende zuneigt, ein Batterietausch lohnt wohl nicht.
    Bedeutet im Endeffekt jedoch das gleiche wie von ehrenwertes Haus geschrieben, beim Austausch musst du wissen wie es Weitergeht.
     
  12. #11 ehrenwertes Haus, 03.06.2020
    ehrenwertes Haus

    ehrenwertes Haus Erfahrener Benutzer

    Dabei seit:
    13.10.2017
    Beiträge:
    5.225
    Zustimmungen:
    3.186
    Ja und nein.

    Die alten Verdunsterröhrchen müssen wirklich nicht geeicht werden, da sie nicht als Meßgeräte gelten.
    Alle Meßsysteme, die nicht nach dem Verdunsterprinzip arbeiten und/oder einen konkreten Wärmeverbauch ausspucken (also ohne weitere Rechnereien 1:1 in eine Heizkostenabrechnung übertragen werden können.
    D.h. auch die digitalen HKV unterliegen der Eichordnung, unabhängig von ihrer Stromversorgung, wenn ein Wärmeverbrauch direkt abgelesen bzw. ausgeben wird und nicht nur eine sinngemäße Angabe "Verdunsterröhrchen noch halb voll".
     
  13. #12 Fremdling, 03.06.2020
    Fremdling

    Fremdling Erfahrener Benutzer

    Dabei seit:
    14.08.2012
    Beiträge:
    1.183
    Zustimmungen:
    569
    Moin @VMWilhelm!
    Habe Deinen m.E. interessanten Beitrag gelesen.
    Also bist Du Eigentümer/Miteigentümer eines Hauses mit mehreren Wohnungen, in welchen Heizkörper verbaut sind, die mit elektronischen HKV-Messgeräten bestückt wurden? Ok, und Du kennst die vier Grundrechenarten plus Dreisatz.
    Ist das eine Größenordnung, die ungefähr passt?

    Dann benötigst Du doch "nur" noch:
    1. Alle 10 Jahre pro Heizkörper neue elektronische HKV-Messgeräte, die möglichst auf die derzeitigen Schweißbolzen und Halteplatten passen.
    2. Mindestens die gleiche Anzahl von Plomben, damit die Bewohner nicht zur zeitweiligen Demontage verlockt werden.
    3. Ein umfassendes EDV-Programm für Dein Klappbuch zur funkweisen Programmierung der neuen HKV-Geräte.
    4. Die Daten sämtlicher gängigen (zumindest der verbauten HK!) Heizkörper und Dimensionen in dem Programm.
    5. Ein Auslesegerät für die Fernabfrage, falls Du nicht -wie früher üblich- vor den Bewohnern auf die Knie fallen möchtest.
    6. Na ja, und dann halt Dein Tabellenkalkulations-Tool, was Du ja wohl für das "nachvollziehen" bereits gebastelt hast.
    Wenn Du damit dann auch noch eine ordentliche Abrechnung für die Bewohner hinbekommst, werde zumindest ich Dich bewundern. - Viel Erfolg!

    Berichte doch bitte mal. Mich würde schon interessieren, wieviele Euronen Du für das Programm hinlegen musst und von welchem Profi Du das wohl kaufen könntest. Auch dürfte es eine spannende Herausforderung werden, wenn alte Heizkörper unterjährig durch neue ersetzt werden.
     
  14. Ferdl

    Ferdl Erfahrener Benutzer

    Dabei seit:
    14.09.2015
    Beiträge:
    972
    Zustimmungen:
    590
    Ort:
    Westerwald
    Heizkostenverteiler und "Wärmeverbrauch direkt abgelesen" widersprechen sich.
    Wärmemengenzähler müssen geeicht sein, HKV auch dann nicht wenn der Beziehungswert/ Korrekturfaktor im Gerät gespeichert wird.

    So kompliziert wie der Fremdling das beschreibt muss das ganze auch nicht sein auch wenn die Abrechnungsdienstleister so tun als wäre das Raketenwissenschaft.
    Es beschäftigt sich halt niemand mit dem Thema da die Dienstleistung rechtssicher dem Mieter übergeholfen werden kann, wärend die Eigenleistung bei vollem Risiko Privatvergnügen des Vermieters bleibt.
     
  15. #14 Fremdling, 03.06.2020
    Fremdling

    Fremdling Erfahrener Benutzer

    Dabei seit:
    14.08.2012
    Beiträge:
    1.183
    Zustimmungen:
    569
    Ups, welcher Punkt kann denn entfallen?
     
  16. Ferdl

    Ferdl Erfahrener Benutzer

    Dabei seit:
    14.09.2015
    Beiträge:
    972
    Zustimmungen:
    590
    Ort:
    Westerwald
    Punkt 3+5, die HKV müssen nicht Programmiert werden, den Faktor kann man auch in die Tabellenkalkulation einarbeiten und ablesen tut der Kollege eh händisch.
    Punkt 4 teilweise, er muss nur für seine HK den Beziehungswert wissen.
    Der ganze Funk- und Digitalisierungszauber ist nur da um dem Abrechner das Leben leicht und dem Vermieter schwer zu machen den Abrechnungsdienstleister zu ersetzen.
     
  17. #16 VMWilhelm, 03.06.2020
    VMWilhelm

    VMWilhelm Neuer Benutzer

    Dabei seit:
    03.06.2020
    Beiträge:
    4
    Zustimmungen:
    0
    Sorry, ja, das mit dem Verbrauch anzeigen ist furchtbar falsch ausgedrückt.
    Wie ehrenwertes Haus schon beschrieben hat, summieren die el HKV die Temperaturdifferenz zwischen Heizkörper und Umgebung über die Zeit auf und zeigen dieses Ergebnis dann an.
    Bzw. zeigen dieses Ergebnis bereits multipliziert mit einem Korrekturfaktor an.

    Die Punkte 1 - 4 bieten sich zur Fremdvergabe an. Sprich den HKV-Mietvertrag nach Ablauf einfach verlängern. Die HKV-Mietkosten kann man voll umlegen, Kaufkosten nicht ;-)
    Dagegen könnte nur sprechen, dass keine Firma Lust hat einen Mietvertrag 10 Jahre und Installation anzubieten (aber keinen Abrechnungsservice). Weiss ich nicht.

    Die von mir abgelesenen Werte der HKV stehen 1:1 auf den Abrechnungen der Firma M. Und anhand der Summe der Einzelwerte je Wohnung werden dann die Heizkosten für diese Wohnung berechnet.
    Also müssen die HKV bereits Werte mit im Hintergrund laufenden Umrechnungsprozeß anzeigen. Oder Firma M macht groben Unsinn.

    @immobiliensammler
    Ja, zentrale WW-Erwärmung. Ermittlung kWh mittels Wärmemengenmesser im Heizkreis des Boilers.
    Oder die alte Formel 2,5 x (Warmwassermenge in cbm) x (Boilertrmperatur -10°C) wenn nur Warmwasserzähler vorhanden sind.
    Energiemenge Heizung ist dann Gesamtenergiemenge abzgl. Energiemenge Warmwasser.
    Die jeweilige Aufteilung 30% Grundkosten, 70% Verbrauchskosten ist schlussendlich auch keine Raketenwissenschaft mehr.

    Wie Ferdl schon gesagt hat, man nimmt ein Haftungsrisiko auf sich, wenn man das selbst in die Hand nimmt. Vorteil hat man nur derart, dass man selbst Herr des Verfahrens ist und sich selbst am Arm lecken kann. Gut der Mieter hätte eine Kostenersparnis, aber das bringt mir nicht viel.
    Eigentlich spricht fast alles dagegen.
     
  18. Andres

    Andres
    Super-Moderator

    Dabei seit:
    04.09.2013
    Beiträge:
    10.694
    Zustimmungen:
    5.063
    So ist es, die Geräte werden bei der Montage mit diesem Faktor programmiert. Das grundsätzliche Problem besteht aber so oder so: Diesen Faktor muss man haben, egal ob man damit das Messgerät einrichtet oder ihn später in die Abrechnung eingehen lässt. Die Frage ist also: Bekommst du zu deinen Geräten, die du gekauft hast, auch die passenden Informationen, wie sich die Bewertungsfaktoren aus den Konstruktionsdaten der Heizkörper ableiten lassen? Ich behaupte mal, dass wir die Antwort auf diese Frage kennen ...

    Mindestens für die Montage bist du also auf die Hersteller und deren Partnerbetriebe angewiesen. Sofern die HKV dabei mit den passenden Faktoren programmiert werden, spricht grundsätzlich nichts dagegen, den Rest selbst zu machen.

    Allerdings sehe ich in dem Grundgedanken schon (mindestens) einen Fehler, der dir wohl auch selbst bewusst geworden ist:

    Die Nennung von Namen sehe ich nicht als großes Problem, denn sie sind hier im Forum ohnehin bekannt, auch die damit verbundenen Probleme. Dass du mit dem einen Dienstleister keine Probleme hast, ist übrigens reines Glücksspiel.

    Die Schlussfolgerung daraus kann aber kaum sein, dass man (unentgeltlich!) eine Dienstleistung selbst erbringt, die man ansonsten auf die Mieter umlegen dürfte. Vielmehr muss die Folge doch sein, dass man sich stattdessen von den großen, bundesweit operierenden Abrechnungsdienstleistern trennt. Wenn die kein Interesse haben, mich als Kunden glücklich zu machen, dann habe ich kein Interesse, deren Kunde zu sein. Es gibt genügend viele regional operierende Betriebe, bei denen man allein aufgrund der Anzahl der Mitarbeiter zwangsläufig niemals ständig wechselnde Ansprechpartner haben wird und die so klein sind, dass das Geschäft mit mir vielleicht nicht überlebensnotwendig ist, aber die es sich definitiv nicht leisten können, mich einfach zu ignorieren. Und günstiger sind sie auch noch.

    Dann passt auch das Verhältnis von eigenem Aufwand zu Bezahlung wieder.
     
    dots und immobiliensammler gefällt das.
  19. #18 ehrenwertes Haus, 03.06.2020
    ehrenwertes Haus

    ehrenwertes Haus Erfahrener Benutzer

    Dabei seit:
    13.10.2017
    Beiträge:
    5.225
    Zustimmungen:
    3.186
    Och die großen HK-Abrechnungsdösbartels bieten das an, mit Freuden sogar.

    Überleg doch mal...
    Du willst für 10 Jahre die Geräte mieten. Dann hat der Vermieter der Geräte gerade 1x die Arbeit seine teile zu montieren und kassiert für weitere 10 Jahre Däumchendrehen bei dir ab. Die Gerätemiete wird 1x jährlich fällig. Die Zahlungseingangskontrolle (geht i.d.R. automatisch) ist dann der restliche Aufwand den der Geräteverleiher hat.

    Dagegen sind selbst Mustermieter von denen man sonst nie was hört oder sieht ein Hardcorejob. Immerhin muss (sollte) man bei denen 12x im Jahr den Mieteingang prüfen.

    Also mir wäre das zu doof, irgendeiner Firma Geld fürs Nixtun in den Rachen zu werfen, deren eigentlichen Job selber unbezahlt! erledigen und auch noch das volle Haftungsrisiko zu tragen. Wo ist denn da der Vorteil für mich? Die Mieter machen keinen Kniefall vor mir, nur weil ich ihnen paareuroquetsch monatlich einspare. Im Gegenteil, die freuen sich einen gefunden zu haben, der gratis (für sie) arbeitet.
     
  20. #19 immobiliensammler, 03.06.2020
    immobiliensammler

    immobiliensammler Erfahrener Benutzer

    Dabei seit:
    17.09.2015
    Beiträge:
    5.520
    Zustimmungen:
    3.463
    Ort:
    bei Nürnberg
    Wobei die Formel seit geraumer Zeit nicht mehr angewandt werden darf! Also doch Wärmemengenzähler.
     
  21. #20 VMWilhelm, 03.06.2020
    VMWilhelm

    VMWilhelm Neuer Benutzer

    Dabei seit:
    03.06.2020
    Beiträge:
    4
    Zustimmungen:
    0
    [QUOTE="Andres, post: 268720, member: 12957"... keine Probleme hast, ist übrigens reines Glücksspiel.

    Die Schlussfolgerung daraus ....[/QUOTE]
    würde ich mittels Forrest Gumps Pralinenschachtel ziehen: man weiß nie was man kriegt. Egal bei wem.
    Was ein bisschen meine Wechselbereitschaft dämpft. Es läuft etwas stotternd, aber es läuft. Will ich das Risiko eingehen, dass es beim nächsten Dienstleister noch mehr stottert oder atme ich tief durch und belasse alles beim alten?
     
Thema:

Heizkostenverteiler selbst ablesen? Heizkostenverteilung ohne die Großen der Branche?

Die Seite wird geladen...

Heizkostenverteiler selbst ablesen? Heizkostenverteilung ohne die Großen der Branche? - Ähnliche Themen

  1. Novellierung der EU-Energieeffizienz-Richtlinie - Funk Heizkostenverteiler ab 2020 Pflicht ??

    Novellierung der EU-Energieeffizienz-Richtlinie - Funk Heizkostenverteiler ab 2020 Pflicht ??: Hi ! ich beschäftige mich immer wieder mit dem Thema Funk-Heizkostenverteiler bzw. Funk-Wasserzähler, da ich früher oder später ein MFH von...
  2. Heizkostenverteiler installation

    Heizkostenverteiler installation: Hallo, leider habe ich für Heizkostenverteiler keine Infos im Forum gefunden. Mir ist theoretisch klar, wie die Abrechnung mit Wärmemengenzähler,...
  3. Heizkostenverteiler im Zweifamilienhaus

    Heizkostenverteiler im Zweifamilienhaus: Ich bewohne ein Zweifamilienhaus (eine Wohnung ist selbstgenutzt von mir als Eigentümer, eine Wohnung vermietet, ein Heizkreis) Die Mietwohnung...
  4. Heizkosten erhöht (Funk Heizkostenverteiler)

    Heizkosten erhöht (Funk Heizkostenverteiler): Hallo Zusammen, wie jedes Jahr vergleiche ich die BK Abrechnungen. Die letzten 2 Jahre waren in etwa gleich und ohne große Veränderungen. Die BK...
  5. Ablesung Heizkostenverteiler

    Ablesung Heizkostenverteiler: In unserem Objekt wurden fristgemäß die Heizkostenverteiler gewechselt. Die neuen Geräte sind wohl sogar in der Lage die Zählerstände per Funk zu...
  1. Diese Seite verwendet Cookies um Inhalte zu personalisieren. Außerdem werden auch Cookies von Diensten Dritter gesetzt. Mit dem weiteren Aufenthalt akzeptierst du diesen Einsatz von Cookies.
    Information ausblenden