HeizKV §4.2

Dieses Thema im Forum "Heizung" wurde erstellt von Pixie, 13.01.2009.

  1. Pixie

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    § 4 Pflicht zur Verbrauchserfassung

    (1) Der Gebäudeeigentümer hat den anteiligen Verbrauch der Nutzer an Wärme und Warmwasser zu erfassen.

    (2) Er hat dazu die Räume mit Ausstattungen zur Verbrauchserfassung zu versehen; die Nutzer haben dies zu dulden. Will der Gebäudeeigentümer die Ausstattung zur Verbrauchserfassung mieten oder durch eine andere Art der Gebrauchsüberlassung beschaffen, so hat er dies den Nutzern vorher unter Angabe der dadurch entstehenden Kosten mitzuteilen; die Maßnahme ist unzulässig, wenn die Mehrheit der Nutzer innerhalb eines Monats nach Zugang der Mitteilung widerspricht. Die Wahl der Ausstattung bleibt im Rahmen des § 5 dem Gebäudeeigentümer überlassen.

    Hallo lostcontrol und alle,

    hoffe du findest mich.
    §4.2 habe ich mal vorangestellt, weil es meine Anfrage betrifft.

    Die div. Eigentümer des Gebäudes mit 7 vermieteten Wohnung haben gem. Eigentümerbeschluss Wärmemesszähler eingebracht, welche von der Ista gemietet sind.

    §4.2. sieht unabdingbar vor, dass die Mieter zu 50 % einfacher Mehrheit ihr Einverständnis vorab erteilt haben sollen, sofern die Mietekosten umgelegt werden sollen.

    Eine Abfrage der der Mietparteien hat es jedoch nicht gegeben.
    M.E. ist daher eine Abrechnung der Mietkosten an die Mietparteien in der Weise inklusive Montagekosten nicht möglich.
    Ist das richtig?
     
  2. AdMan

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  3. RMHV

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    Kopieren hat schon mal funktioniert. Jetzt müsste es nur noch mit dem Verständnis klappen... :wink
    Erforderlich ist keineswegs die Zustimmung der Mehrheit. Es geht um die Ablehnung und dafür sind mehr als 50% aller Nutzer erforderlich. Es handelt sich badei - nur so am Rande erwähnt - auch keineswegs um eine einfache Mehrheit, sondern um die absolute Mehrheit.

    Ob die Anmietung durch eine unterlassene Information unzulässig ist, hängt von den Umständen des Einzelfalls ab. § 4 Abs. 2 HeizKV betrifft lediglich die erstmalige Anmietung der Ausstattung zur Verbrauchserfassung.
    Es wäre z.B. ohne weiteres denkbar, dass die Beschlussfassung den Austausch der Geräte betrifft, die Einrichtung zur Verbrauchserfassung also bereits vorhanden war.
     
  4. #3 lostcontrol, 13.01.2009
    lostcontrol

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    nun, dann müssen die dinger halt gekauft werden und die kosten werden als modernisierungskosten auf die kaltmiete aufgeschlagen.
    ist dir das lieber?
     
  5. Pixie

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    Hi lostcontrol,

    vielen Dank - ja das müssten sie dann. Kommt immer auf die Höhe an.

    In diesem Falle sind sie ja gem. Eigetümerbeschluss schon eingebaut und gemietet.
    Ich stelle die Frage nur um zu Wissen, ob eine Verrechnung damit entfällt.

    Was wiederrum nichts mit meinem Vertrag zu tuen hat, weil die gemieteten Wärmemessgeräte nicht benannt sind. Also rein theoretisch für mich, jedoch massgeblich für andere Mietparteien, in welchen dies Mietekosten und Messgeräte bei ordnungsgem. Benennung im Vertrag benannt sind.

    Hallo RMHV,

    sorry, ich hatte deinen Beitrag übersehen.
    Danke für die Infos.
    Ursprünglich wurden die Wärmemesszähler eingebaut, wobei die Wohnungen warscheinlich noch garnicht einmal komplett belegt waren. 1995-1996.
    Beschlussfassung der Eigentümer evtl. 1994-1995.
     
  6. #5 lostcontrol, 13.01.2009
    lostcontrol

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    die abrechnung über heizkostenverteiler funktioniert nur, wenn diese an jedem heizkörper im haus angebracht sind.
    die kosten der anmietung der heizkostenverteiler ist in der original-rechnung (die an die mieter weitergeleitet wird) des jeweiligen anbieters aufgeführt.
     
  7. Pixie

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    Hallo lostcontrol,

    danke, die haben wir nicht. Sondern gemietete Wärmemessgeräte.
    Also keine Heizkostenverteiler.
    Die Wärmemessgeräte werden an Zu- und Ablaufrohren, weiss nicht, ob ich das richtig beschreibe, die an der Stelle waagerecht sein müssen, angebracht. Gemessen wird an beiden Rohren.

    PS: schön wäre es wenn die RG an die Mieter weitergeleitet worden wäre, - das war nur nicht der Fall, sondern wurde unter Heiznebenkosten der ista-Aufstellung versteckt ohne jegliche Anmerkung und Erläuterung.
     
  8. #7 lostcontrol, 13.01.2009
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    die abrechnungen, die von den ablesefirmen für die mieter erstellt werden, genügen den gesetzlichen anforderungen. (ist doch logisch, sonst würden sie ja auch mächtig ärger bekommen.)
     
  9. Pixie

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    der Verwalter macht das selbst nachdem er die Meßstände etc. online durchgegeben hat.
    Die Kalkulation macht die ista wohl ebenfalls online über das angeschlossene System.
    Das vom Verwalter erstellte Formular der ista-Vorlage ist nur ein Ausdruck aus seinem Tintenstrahler.
    Dieser Ausdruck wird an die Vermieter weitergegeben. Ist demgemäss für die Mieter überhaupt nicht relavant, da jeder VM seine eigene Vorstellung im Vertrag gestalten kann im Rahmen der Möglichkeiten.

    Wenn 3 Eigentümer von 7 Wohnungen mit 7 Mietern Verträge schliessen könnte jeder anders aussehen.

    Ist natürlich so, dass die Formvorlage evtl. richtig ist.
    Der Verwalter müsste jedoch korrekte Ausführungen und Eintragungen wie auch Erläuterungen machen.
    Das ist für dieses eine Blatt in Zusammenfassung evtl. nicht ander möglich.
    Die Heiznebenkosten für Miete - Wärememessgeräte.
    Wenn der Hausverwalter die Vermieter nicht in die Lage versetzt eine ordnungsgemässe Kostenspezifikation vertragsgerecht an die Mieter zu berechnen sind die Vermieter davon betroffen.
     
  10. #9 lostcontrol, 13.01.2009
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    gut möglich. wir sind bei einem anderen unternehmen und könnten dort das ganze auch online machen. dann gäbs die ausdrucke naturgemäss auch frisch von meinem drucker anstatt vom drucker unseres ableseunternehmens. wäre vermutlich etwas billiger.
    trotzdem muss das unternehmen die dinger so gestalten, dass sie rechtlich korrekt sind.
    bei uns gibt's da immer jeweils einen eigenen brief für die mieter, den ich mir für meine unterlagen immer kopiere, nur damit ich bei nachfragen auch weiss wie das aussah - der rest der unterlagen (also die für mich bestimmten) sieht nämlich ganz anders aus (auch wenn die zahlen gleich sind).

    also die dinger sind schon für die mieter gedacht.
    wenn das nicht für die mieter übernommen werden kann, dann habt ihr da irgendwas mit eurem ableseunternehmen falsch vereinbart.

    klar kann das anders aussehen.
    aber dinge, die die komplette gemeinschaft betreffen, müssen schon gleich aussehen. d.h. zum beispiel dass der anteil, den jede partei für die putzfrau zahlt, schon abgesprochen sein muss. bei den heizkosten ist es ähnlich - jede partei zahlt ihren anteil. dafür gibt's ja die heizkostenverordnung, damit das "gerecht" gemacht wird.

    der verwalter muss da garnichts machen ausser die dinger weiterzugeben.
    da stehen alle notwendigen erläuterungen drauf.

    die "kostenspezifikation" wäre ordnungsgemäss bezüglich der heizkosten, wenn die vermieter einfach besagten wisch an die mieter weitergeben würden.
     
  11. Pixie

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    Hallo lostcontrol,

    genau, hinsichtlich der rechtlichen Korrektheit muss es bei der üblichen Weitergabe für Vermieter und Mieter korrekt sein.
    Nicht korrekt ist es, den Ausdruck ohne Anschrift des Abrechners, in diesem Falle des Verwalters, evtl. mit Unterschrift, zu versehen. Hier fehlt ganz einfach ein wichtiges Rechtsmittel.
    Weiter müssen wie ich las die die Wasserkosten getrennt sein - Manko in meiner.

    Bei den Heiznebenkosten nehmen wir einmal Wartungskosten.
    Die neu hinzugekommenen Wartungskosten sind zum einen nicht benannt oder erläutert, zum anderen stecken Kosten darin, die der VM selbst zahlen muss. Filter etc.
    Zum dritten steckt ein Arbeitsanteil in diesen VM-Kosten, der ebenfalls herausgerechnet sein muss.
    Es ist richtig, dass die Gesamtkosten aufgeführt werden.
    Wenn die darin enthaltenen VM-Kosten dann jedoch nicht herausgerechnet werden führt das zu einer falschen Gesamtabrechnung.

    Was fängt jetzt der arme Vermieter mit so einem Schrott an?
    (er rechnet es einfach weiter und hat den Schwarzen Peter.)

    Ja, das stimmt die Berechnungsgrundlage müsste für jede Partei identisch sein und kann anteilmässig ermittelt werden.
    Die Umlegung der einzelnen Kosten richtet sich nach dem Vertrag.

    Jetzt mal ein Beispiel, wo es schwierig werden kann:
    Die Eigentümer beschliessen die Abrechnung nach m2.

    Das Gebäude besteht jedoch aus Wohnungen mit Innentreppen auf verschiedenen Ebenen, teils, wie meine, aus 2 Etagen und noch dazu andere mit sowohl als auch und hauptsächlich nur Dachgeschoss mit entsprechenden Schrägdecken.

    Normalerweise hätten die Eigentümer bei so einer Konstruktion Anfangs beschliessen sollen - müssen - können nach m3 - Kubikmeter statt m2 die Heizkosten umzulegen.

    Alles ist vermietet und Mieter im Deckenjuchhe verlangen m3, da er ja fast nur Decke hat und benachteiligt ist.
    Was nun? :gehtnicht
     
  12. #11 lostcontrol, 14.01.2009
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    nein, das ist schon korrekt so. die abrechnungen für die mieter kommen von den abrechnungs- bzw. ableseunternehmen immer ohne unterschrift.

    an anderer stelle schreibst du, dass die wasserkosten bei dir in der kaltmiete mit drin seien - es wäre also absoluter quatsch, die getrennt aufzuführen. (wobei ich davon auch nichts halte, aber das steht auf einem anderen blatt.)

    wenn das tatsächlich so sein sollte, dann hat die hausverwaltung den fehler gemacht, dass sie kosten für filter etc. (also instandhaltung) der ablesefirma mit angegeben hat, obwohl sie das nicht dürfte.

    das ist nicht korrekt, da die kosten für den service des ableseunternehmens sehr wohl umgelegt werden dürfen.

    ich würde mal sagen in diesem fall hat die hausverwaltung den schwarzen peter, da (sofern stimmt was du sagst) sie nicht zwischen instandhaltung und wartung getrennt hat.

    das ist ein denkfehler, denn: die quadratmeter werden ja nach DIN berechnet, und da wird die schräge ja schon entsprechend rausgerechnet, d.h.: mit quadratmetern ist NICHT die grundfläche gemeint.
     
  13. Pixie

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    Hallo lostcontrol,

    das kann sein ohne Unterschrift, wirst du bestimmt recht haben. Ich habe seit Jahren keine Original-Abrechnung mehr gesehen und erhielt sie früher in einer anderen Wohnung im Original. Es war aufgrund des Vordruckes einwandtfrei mit Anschrift. Das ist jetzt nicht der Fall, sondern ein ausgedruckte Formblatt, welches sich jeder selbst malen kann.

    Bestimmt habe ich an anderer Stelle nicht geschrieben, dass die Kaltwasserkosten in der Bruttokaltmiete enthalten wären. Da verwechselst du evtl. etwas. Es sind variable Kosten. Wenn dann habe ich mich da an dem anderen Loch vertan. ;-))
    Ich schätze die Regelung gilt deshalb, weil es in der Republik unterschiedliche Höhen geben kann. Ausserdem kann die ebenso fehlende Gesamtwassermenge Differenzen aufweisen. Diese Differenzen können umgelegt werden.
    Die Mengen und Kostenhöhe für Zu- und Abwasser können demgem. unterschiedlich sein. Deshalb. Es gibt auch Niederschlag. Es gibt auch Brunnen etc..

    Ein weiterer Gesichtspunkt ist die Feststellung, ob evtl. durch zu hohe Differenzen der Gesamtmenge zu Verbrauch irgendwo ein Leck, sprich Schaden sein könnte. Folgeschäden sind z.B. darüberhinaus Schimmel.

    Wenn durch Materialaustausch in den Wartungskosten Arbetskosten stecken, und dies ist bei Wartungen grundsätzlich der Fall, muss der Arbeitskostenanteil für Materialaustausch regelmässig herausgerechnet werden.
    Es stimmt schon, was du sagst, die Kosten des Serviceunternehmen können umgelegt werden, jedoch ohne den Lohn-Anteil, der auf den Austausch des Materials zurückzuführen ist.

    Hi, den Schwarzen Peter hab ich grad und reiche ihn wohl an den VM zurück.
    Beim Verwalter kommt es immer auf den Vertrag an, ob er mit Strick noch auf dem Boden steht. Er macht keine Vermieterabrechnung, sondern evtl. nur Eigentümer-Abrechnung. Seine Abrechnung wäre deshalb jetzt korrekt.
    Seine Vereinbahrung mit dem Wartungsunternehmen hinsichtlich getrennter oder nachvollziebarer Differenzierung zwischen VM- und Mieteranteil ist von vorneherein Vermieter-Unfreundlich. Der Verwalter hat ohne entsprechende Vereinbarung mit dem Serviceunternehmen gar nicht das Wissen die Anteile zu ermitteln. Er müsste schätzen.
    Damit müsste er dann auch hinschreiben "geschätzt" und das wäre anfechtbar ohne Vereinbarung und Regel.

    Hinsichtlich der m3 zu m2. Ich denke garnicht, dass das ein Denkfehler ist.
    Die DIN sind für die Fläche, wobei bis 2 Meter wegfällt. Die Dachneigungen, Winkel, sind unterschiedlich. Deckenhöhen sind evtl. unterschiedlich etc.. Balkonerker im Dachgeschoss. Das DIN-Maß des Architekten ist nicht anwendbar. Das ist recht kompliziert und wird in der Regel durch Gutachter berechnet.
    Der Hausmeister hat den grössten Flächenanteil - DIN und beidseitige Nur-Dachneigungen, scheint Eigentümer zu sein.
    Der Verwalter, ebenso Eigentümer, hat eine mittlere Wohnung ohne Dachneigungen, nur 2 Ebenen in unterschiedlichen Höhen. Früher Bewohner, seid 2 Jahren ist vermietet.
    Angenommen es ergibt sich aufgrund der Dachneigungen prozentual eine geringerer Anteil von 100%, dann zahlt er nach Status quo und in spe Heizkostenanteile anderer über Jahre hinweg.
    Man kannst es auch so sehen, er arbeitet für seine Mehrkosten und fängt das auf. Das ist Workflow. Natürlich vor der Bemessung spekulativ. Nehmen wir an es wäre umgekehrt und er hat mehr Raum als im Verhältnis m2:100. Dann ist die Situation für andere unbefriedigend.
    Es scheint mir aber schon vorher spekulativ beschlossen worden zu sein.
     
  14. #13 lostcontrol, 15.01.2009
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    ich kann dir nicht folgen.
    welche regelung?
    und was meinst du mit unterschiedlichen höhen? berge?

    das stimmt zwar, aber das ist doch eigentlich gut für dich, wenn nur DEIN zählerstand abgerechnet wird, oder nicht?
    vielleicht läuft die differenz (falls es denn eine gibt) ja auch übers allgemeinwasser? machen wir zumindest in einem fall so.

    na das ist doch logisch. die preise macht jeder versorger selbst.
    und die menge von zu- und abwasser differiert selbstverständlich, und zwar nicht nur, weil du ja vielleicht auch mal was davon trinkst und woanders wieder auspinkelst.
    aber ich frage mich wie du eigentlich das abwasser misst. habt ihr da 'nen extra-zähler oder was?

    klar. aber du gehörst wohl eher nicht zu den wenigen, die mit regenwasser duschen. oder sich das wasser fürs klo aus dem brunnen holen. oder womöglich doch?

    bei uns gibt's übrigens nachlass bei den wasserkosten, wenn man genug grundstück hat, auf dem auch etwas versickern kann (also garten z.b.).

    das mag sein, aber das ist ja problem des vermieters/eigentümers.
    wenn in deiner wohnung (also NACH deinem zähler) ein leck wäre, dann hättest du das ja vermutlich gemerkt, oder nicht?

    sag mal, was spekulierst du hier eigentlich rum? was hat das noch mit den heizkosten zu tun?
    du machst dir doch jetzt nicht ernsthaft gedanken darüber, dass es schimmel geben könnte, weil womöglich irgendwo in den wasserleitungen ein leck sein könnte von dem du nichts weisst, weil dir der gesamt-wasserverbrauch des hauses nicht mitgeteilt wurde?
    klar gehört der gesamtverbrauch in eine ordentliche betriebskostenabrechnung rein. aber wohl kaum damit die mieter keine angst vor schimmel haben müssen.

    exakt das habe ich dir doch bereits gesagt?

    auch DAS hatte ich dir bereits gesagt.

    tja, wenn das so vereinbart ist, dann wird dem wohl so sein.
    immerhin können die vermieter mit ihren mietern ja auch verträge machen wie sie lustig sind.

    ich kann dir wieder nicht folgen.
    was gibt's denn da zu differenzieren?
    die betriebskostenabrechnung ist die betriebskostenabrechnung und nichts anderes.
    sachen wie hausgeld etc. haben da definitiv NICHTS drin verloren.

    wenn du mit "anteile ermitteln" die aufsplittung der wartungskosten in instandhaltung und wartung meinst, das kann man aus der rechnung des heizungsmenschen ersehen. da ist im normalfall alles schön getrennt aufgeführt.
    die heizungsbauer wissen ja auch, wo da der hund begraben liegt, die machen das bei wartungen automatisch so.

    falsch. siehe wohnflächenverordnung.
    nur was unter 1m höhe liegt fällt komplett weg. zwischen 1m und 2m wird zu 50% berechnet. ab 2m wird vollständig berechnet.

    "das DIN-maß" ist kein maß und auch nicht sache des architekten.
    DIN ist die abkürzung für "Deutsches Institut für Normung e. V." - häufig auch übersetzt mit "Deutsche Industrie-Norm". bezüglich wohnfläche ist sehr genau festgelegt, wie das berechnet wird. mag sein es ist kompliziert, aber es ist absolut nachvollziehbar. wie das halt so ist mit NORMEN.

    das ist genau der grund, warum man heute heizkostenverteiler einbaut und nur noch in ausnahmefällen nach quadratmetern berechnet. zumal man so auch den unterschiedlichen heizgewohnheiten besser rechnung tragen kann.
    falls ihr tatsächlich noch nach quadratmetern abrechnet, dann wird der verwalter ja wohl kaum so blöd gewesen sein, und die wohnflächen zu seinen eigenen ungunsten falsch angegeben haben. andersrum wäre da wohl logischer, meinst du nicht?

    wie wär denn wenn du mal die frage beantwortest, was du nun eigentlich bist - vermieter? eigentümer? mieter? oder vielleicht sogar der verwalter, von dem du hier immer redest?
     
  15. Pixie

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    hi lostcontrol,

    ich bedanke mich für dein Ausführungen.
    Das Gespräch mit dir beende ich hiermit.
     
  16. malloy

    malloy Erfahrener Benutzer

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    [edit] ach, egal...
     
  17. Pixie

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    Ich habe mich für die sachlichen Richtigstellungen bedankt.
    Unhöflichkeiten austauschen ist nicht mein Stil.
    Die Korrektheit der Aussagen von lostcontrol dürften reichlich weit ausgelegt sein.
    Nicht hier begrenzt, sondern im weiteren Umfeld.
    Persönliche Interpretationen zu persönlichen Bereichen in dieser Art kennzeichnen eher die Person selbst. Es ginge umgekehrt in der Diskussion genauso.
    Solche Auseinandersetzungen sind überflüssig und auf Zeitvertreib bin ich nicht aus.

    So etwas braucht sich Mieter vom Vermieter heutzutage genausowenig gefallen lassen wie umgekehrt.
    Die Fehlaussagen gegenüber den richtigen halten sich eher die Waage.
    Gleiches gilt für mich. Ich beschäftige mich erst seit 2 Monaten damit.
    Meine Abrechnungsfehler binnen 14 Jahren Vermietung beliefen sich auf 2 Falle.

    Ich nenne nur ein ungefragtes Beispiel zu Kopien von Verträgen.
    Wer solche Aussagen trifft und gleich dreimal betont, die Mieter betreffenden Verträge sind vorn Einsichtnahme ausgeschlossen, der hat das evtl. bereits erfolgreich praktiziert, berechtigte Ansprüche auf Einsicht abzulehnen. Korrekt wird es deshalb noch lange nicht.
    Die ewig Gestrigen werden nicht weniger.

    Wer kein Interesse mehr hat seine Kenntnisse zu erweitern und deshalb bin ich hier, der wird immer Recht haben. Diskutieren gerne, nur nicht auf diese Art.

    Mein Vermieter hat denselben Fehler gemacht, nachdem ich ihm vor zwei Jahren das Angebot machte sich zu besprechen.
    Er schuldet mir aufgrund seiner Kenntnisse nun ca. 1600 Euro.
    Macht ruhig weiter so. :lol :lol

    PS: ich schrieb dies aufgrund des editierten Senfs, der zwischenzeitlich weg ist.
    Im übrigen bin ich 61 Jahre alt, gelernter Sped.Kfm, rund 20 Jahre Selbständig gewesen, i.R. und C34, Vers., Immo, etc. ist mir nicht unbekannt, nur sind die Kenntnisse verkümmert.
    Deshalb kümmer ich mich drum. :tröst
     
  18. #17 lostcontrol, 16.01.2009
    lostcontrol

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    also ICH hab sowas nicht gesagt.
    meine aussage bezog sich auf die verträge mit den ablese- bzw. abrechnungsunternehmen. da hat der er mieter nun mal kein recht auf einsicht. auch wenn du das vielleicht gerne anders hättest.
    das wäre ja wie wenn man einsicht in die kreditverträge mit der bank nehmen wollte als mieter.
    du unterstellst mir hier etwas, was ich weder gesagt noch je getan habe.
    meine mieter könnten jederzeit einsicht nehmen. ich würde ihnen sogar kopien ziehen, obwohl ich das nicht müsste.

    übrigens liegt meine quote in sachen abrechnungen deutlich höher als deine.
    ich hatte da nämlich noch irgendwelche einsprüche oder sowas in der art.

    kritik scheinst du nicht abzukönnen. ok, deine sache.
    fragen beantwortest du auch nicht, obwohl sie zur beurteilung der sachlage wichtig wären.
    wie willst du denn dann diskutieren?
    im prinzip läuft das hier auf einen monolog von dir ab, den wir abnicken sollen.
    das hat mit diskussion nichts zu tun.

    na endlich erfahren wir mal, dass du mieter bist.
    das wirft natürlich ein ganz anderes licht auf die situation.
    dir ist schon klar, dass der verwalter keinerlei antworten schuldig ist? der verwalter hat einen vertrag mit deinem vermieter, nicht mit dir.

    Er schuldet mir aufgrund seiner Kenntnisse nun ca. 1600 Euro.
    Macht ruhig weiter so. :lol :lol

    also ich habe lediglich tipp- bzw. grammatikfehler editiert.

    mein sprachstil mag vielleicht auch nicht so doll sein, aber du schreibst hier ständig halbe sätze und unzusammenhängendes. es ist wirklich schwierig dir zu folgen, zumal du häufig innerhalb eines absatzes zwischen den themen hin- und herspringst.
    und um die heizkosten geht's hier doch schon lange nicht mehr.

    da wird dein vermieter sicher richtig freude dran haben...
     
  19. Pixie

    Pixie Benutzer

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    Hallo lostcontrol,

    als Insider kannst du neben dem Thread den Status des Schreibers nicht erkennen und fragst provokant danach.
    Ist es nur lächerlich oder schon tragisch? In Fortsetzung dann deine Reaktion zur schriftlichen Aufklärung.
    Zumal ich im Erstbeitrag ausführlich beschrieb, worum es geht mit Objektbeschreibung und weitgehendst das was ich als Notwendig erachtete, soweit ich das erkennen konnte, um es verständlich zu machen.
    Ich hatte gehofft, wenn ich es schreibe liest es, wer antwortet.
    Habe ich Pech gehabt.

    Deine Aussage war hinsichtlich Verträge wortwörtlich:
    was denn für verträge?
    du hast kein recht, z.b. die verträge mit dem ableseunternehmen einzusehen oder mit dem strom- oder gasversorger usw.

    Dies ist somit keine Unterstellung. Du hast damit mir zum Ausdruck gebracht, es handle sich um weiteren Ausschluss zu Einsichtnahme von Verträgen oder sogar alle.
    Ich habe danach nicht gefragt, ob ich darf oder nicht. Das ist für eine Fristsetzung völlig unnütz.
    Ich frage nach der angemessenen Frist und fragst was für Verträge. Das kann nur ein völliges Durcheinander geben. War mir im Thread schon klar und deshalb bin ich nicht darauf eingegangen.

    Wenn du schreibst "auch wenn du das gerne anders hättest" ist das schon wieder eine Unterstellung. Rückschlüsse dieser Art sind unsachlich.
    Wie auch des Feststellungen was ich mag und was ich wohl nicht mag.
    Heavens.

    Wenn ich sachliche Kritik nicht abkönnte hätte ich mich nicht für die Aufklärung zu den 2 Metern bedankt, wenn du es so genau brauchst. Unterscheide bitte dabei, ob deine Aussagen sachlich oder persönliche Unterstellungen sind, die du nicht sein lässt.

    Es ist nun neu, das deine Mieter alles einsehen dürfen.
    Das ist dann in Ordnung.
    Ob Vermieter in seine Bankunterlagen blicken lässt oder in Verträge, welche Vereinbarung enthält, die der Mieter zahlt ist ein Unterschied, den wir besser nicht behandeln. Der angeführte Vergleich ist nicht richtig, es sei denn du meinst etwas anderes als von mir angenommen. Ich nehme an, es handelt sich um Mieterbelange.
    Soweit es sich bei den Kosten der Ablese- oder Abrechnungsunternehmen um umlagefähige Kosten handelt, die der Mieter auch zu zahlen hat, kann er Verträge einsehen.

    Zum Thema HeizKV4.2 war die erste Antwort die sachlich korrekte von RMHV.
     
  20. #19 lostcontrol, 16.01.2009
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    richtig. du hast als mieter kein anrecht einsicht in diese verträge zu nehmen.
    also mieter kannst du höchstens einsicht in die RECHNUNGEN verlangen. und übrigens auch nur in diejenigen, die abgerechnet bzw. umgelegt werden.
    den unterschied zwischen verträgen und rechnungen kennst du doch, oder?

    eine fristsetzung zur einsichtnahme in verträge ist völlig unnütz, da du kein recht auf einsichtnahme in diese verträge hast.

    siehe oben. es gibt keine angemessene frist für die einsichtnahme in verträge, da es garkein recht auf einsichtnahme in diese verträge gibt.

    du willst doch sogar 'ne frist setzen um einsicht zu bekommen. das ist also keine unterstellung. du hättest ja gerne einsicht, wozu sonst die frist?

    ach darauf bezog sich das?
    ich hatte das im zusammenhang als schlechten sarkasmus verstanden.
    nun gut. hast du denn jetzt die wohnflächenverordnung gelesen? und die betriebskostenverordnung auch? dort werden nämlich alle deine fragen beantwortet...

    nö, neu ist das fleissigen lesern dieses forums eigentlich nicht.
    und meine mieter dürfen auch nicht ALLES einsehen (das unterstellst du jetzt), sondern nur die belege, die in der betriebskostenabrechnung abgerechnet werden.
    aber es war hier ja auch nicht gefragt wie ich das handhabe.
    bei mir wollte bisher nie ein mieter die unterlagen sehen - die sind alle immer zufrieden mit meinen abrechnungen.

    ich meine ganz klar das, was auch rechtlich geklärt ist:
    der mieter kann lediglich einsicht in die RECHNUNGEN nehmen.
    ein recht auf einsicht in die VERTRÄGE hat er definitiv NICHT.

    klar. aber eben nur die RECHNUNGEN. und nicht die VERTRÄGE.
     
  21. malloy

    malloy Erfahrener Benutzer

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    a)

    richtig, damit ist eigentlich alles hinreichend gesagt... hier sieht sich jmd scheinbar nur gerne schreiben.


    b)

    damit war wohl mein editierter zweizeiler weiter oben gemeint, mit der ich im grunde die aussage a) bereits vermutete.
    es lagen >20min zw. meinem edit des zweizeilers und der halbseitigen antwort darauf, was a) zu untermauern scheint.


    c)

    und? was wollen sie damit aussagen? ist das jetzt so eine egomanie-trip geschichte, à la schwanzvergleich?
    oder meinen sie, alle anderen hier sind von den bäumen gefallen und sabbeln nur aus langeweile herum?
    lassen sie es mich nett mit den worten meiner seligen großmutter schreiben: "alter ist keine leistung!"
     
Thema: HeizKV §4.2
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