Heizung 2 FH

Diskutiere Heizung 2 FH im Heizung Forum im Bereich Betriebs- und Heizkosten; Hallo. Wir sind ab 01.06.2019 Eigentümer von einem 2 Familienhaus. Meine Schwiegereltern werden ab 01.08.2019 in die untere Wohnung einziehen und...

  1. #1 kiesidk, 07.04.2019
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    Hallo. Wir sind ab 01.06.2019 Eigentümer von einem 2 Familienhaus. Meine Schwiegereltern werden ab 01.08.2019 in die untere Wohnung einziehen und wir oben.
    Momentan lebt die Eigentümerin im OG und das EG hat sie vermietet.
    Die Kosten fürs die Heizung hat sie wohl nach Personen abgerechnet. ( 1 Person OG und 2 Personen EG )
    Die Heizungsanlage ist fürs heizen und Warmwasser beider Etagen zuständig.
    Es sind keine Wärmemengenzähler oder andere technischen Geräte an dieser Anlage verbaut.
    Da wir 12 Std. außer Haus sind ist der Verbrauch bei uns natürlich etwas geringer als bei den Schwiegereltern, da diese ja den ganzen Tag zu Hause sind. Der Schwiegervater sitzt fast nur durch seine körperliche Beeinträchtigung.
    Er hat es gerne recht warm.

    Wir möchten gerne das die Heizkosten und der Warmwasserverbrauch nach genauen Verbrauch ermittelt und abgerechnet wird. Was für technische Möglichkeiten haben wir bei dieser Zentral Gasheizungsanlage ?

    Sorry für den langen Text , aber sind das erste mal in solch einer Situation.
     
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  3. Andres

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    Das ist ein Samstag und ich wäre wirklich überrascht, wenn es in Deutschland auch nur ein einziges Grundbuchamt gäbe, das auch samstags arbeitet. Also, was passiert wirklich am 01.06.? Da ihr recht konkrete Vorstellungen habt ...
    ... was die weitere Nutzung betrifft, schadet es sicher nicht, sich damit etwas genauer zu befassen.


    Einen zentralen Wärmemengenzähler für das Warmwasser und entweder Heizkostenverteiler an jeden Heizkörper oder einen weitere WMZ pro Wohnung für die Heizung nachrüsten. Letzteres setzt aber voraus, dass die Heizungskreise soweit getrennt sind, dass man den Verbrauch jeder Wohnung an einem zentralen Punkt messen kann, was in vielen ZFH nicht der Fall ist.

    Selbst wenn die Schwiegereltern einen höheren Verbrauch haben sollte, halte ich es übrigens für sehr wahrscheinlich, dass die Kosten für die Verbrauchserfassung eure Kostenersparnis durch die genauere Kostenverteilung übersteigen. Zumindest wenn die Schwiegereltern nicht "russisch" heizen, d.h. Thermostat auf Anschlag und Fenster auf, wenn's zu warm wird.
     
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  4. #3 immobiliensammler, 07.04.2019
    Zuletzt bearbeitet: 07.04.2019
    immobiliensammler

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    Das wird Dir hier aus der Ferne niemand beantworten können, da das von der Leitungsführung sowohl Heizung als auch Warmwasser abhängt.

    Mal das absolute Minimum fur eine korrekte Abrechnung nach HeizkostenV:
    - ein Wärmemengenzähler für die Messung der für die Warmwassererwärmung benötigten Energie
    - ein Wärmemengenzähler pro Wohnung (Heizkreislauf)
    - ein Warmwasserzähler pro Wohnung

    Und das Maximum (sofern eben leitungstechnisch nicht anders möglich):
    - ein Wärmemengenzähler für die Messung der für die Warmwassererwärmung benötigten Energie
    - Heizkostenverteiler an allen Heizkörpern
    - ein Warmwasserzähler pro Wasserhahn Warmwasser

    Bei Miete der Zähler (für Euch wäre natürlich Kauf besser) würde ich für Miete und Abrechnung irgendwas zwischen 200 und 600 Euro pro Jahr schätzen, zzgl. der Montagekosten. Wollt Ihr das wirklich? Wäre zwar auf die Mieter umlegbar, aber wenn das Haus nur von der Familie bewohnt ist und man den Glücksfall hat, dass das Objekt nicht der HeizkostenV unterliegt .....


    EDIT: Nach dem Absenden des Posts gesehen - @Andres war einen Tick schneller!
     
  5. #4 kiesidk, 07.04.2019
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  6. #5 kiesidk, 07.04.2019
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    ... was die weitere Nutzung betrifft, schadet es sicher nicht, sich damit etwas genauer zu befassen.

    .. was genau ist dort gemeint ?




    Selbst wenn die Schwiegereltern einen höheren Verbrauch haben sollte, halte ich es übrigens für sehr wahrscheinlich, dass die Kosten für die Verbrauchserfassung eure Kostenersparnis durch die genauere Kostenverteilung übersteigen. Zumindest wenn die Schwiegereltern nicht "russisch" heizen, d.h. Thermostat auf Anschlag und Fenster auf, wenn's zu warm wird.[/QUOTE]

    Wenn man in der jetzigen Wohnung kommt, gleich es einem Hitzeschlag.
     
  7. #6 immobiliensammler, 07.04.2019
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    Dass Du - wie viele im Forum hier schon - der irrigen Annahme bist, dass das Datum "Übergang Nutzen/Lasten" im Notarvertrag irgendwelche Wirkung nach außen entfaltet. Diese Regelung betrifft nur das Innenverhältnis Käufer/Verkäufer. Eigentümer der Immobilie wirst Du, sobald Du im Grundbuch eingetragen bist, daher der Einwand von @Andres, dass das Grundbuchamt am Samstag für Dich sicherlich nicht arbeiten wird.

    Und der Hinweis deshalb, weil z.B. eine Kündigung der Mieter frühestens nach Eintragung ins Grundbuch erfolgen kann - das kann je nach Arbeitsdauer des Finanzamtes und des Grundbuchamtes bis zu 6 Monate dauern, mindestens eigentlich 3 Monate.
     
  8. #7 ariana64, 07.04.2019
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    Dass du erst mit dem Eintrag ins Grundbuch Eigentümer des Hauses wirst und darüber verfügen kannst.
    Das dauert unterschiedlich lange, je nach Kommune.
     
  9. #8 kiesidk, 07.04.2019
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    Ich bin nicht der irrigen Annahme , mir ist es bewusst das ich erst Eigentümer bin wenn ich im Grundbuch stehe. Entschuldigung das ich es falsch formuliert habe.
    Der jetzige Mieter hat zum 30.06.2019 gekündigt, aber dies war aber auch nicht die Frage. Aber Danke für die anderen Antworten.
     
  10. Andres

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    Dafür hat er die Warmwasserzähler vergessen, was dir nicht passiert ist. :top
     
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  11. Duncan

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    Der Wunsch nach einer sehr genauen Abrechnung und Zuschreibung der Kosten kommt sehr häufig auf, allein der Zahn wird sehr vielen gezogen, es ist ihnen schlicht viel zu teuer. Je nach den vorhandenen Verhältnissen erwarten dich Einmalkosten in Höhe weniger hundert € bis in die Größenordnung neue Heizungsanlage. Laufende Kosten sind mit merklich dreistellig per anno zu verorten.
    Wenn man also die oben anstehenden Kosten der Verteilung auf die wirklichen Heizkosten anrechnet dürfte eine genaue Aufteilung erst ab Raumtemperaturen interessant werden wo man vom (Niedertemperatur-)Garen spricht, eine Gerinnung von Eiweiß hat also schon vor geraumer Zeit begonnen.
    Dann ist ja gut, hoffentlich klappt alles wie geplant. Wir hatten hier schon sehr viele Fälle wo offensichtlich war das der Zeitplan so gar nicht funktionieren kann. Ohne Hintergrundinfos sah deiner nach einem Paradebeispiel dafür aus.

    Pragmatisch man einigt sich auf eine "gefühlt gerechte" Verteilung. Oder man versenkt sehr viel Geld zusätzlich zu den hohen Gesamtheizkosten für die Erfassung und Verteilung der Verbräuche und Kosten. Wenn man also das Modell der Familienkasse zu Grunde legt macht man damit erheblichen Verlust. Täte ich lieber in Tilgung und/oder (Garten-)Gestaltung stecken...

    Der Umbau auf eine BetrKVO konforme Abrechnungsmöglichkeit lohnt in dem Falle nur unter der Prämisse das ein Ende der Wohnungsnutzung durch den Schwiegervater/die Schwiegereltern absehbar ist und danach eine Fremdvermietung geplant ist. Wenn da noch "Luft" ist würde ich diesen Umbau mit einer ohnehin irgendwann anstehenden Erneuerung der Heizung mit verbinden wollen.
     
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  12. #11 kiesidk, 07.04.2019
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    Danke Duncan. Wie sieht es denn aus mit diesen Heizkostenverteilern ? Ist davon auch abzuraten ?
     
  13. jorgk

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    Die Heikostenverteiler selbst sind billig zu haben (einfach als ein mögliches Beispiel dieses hier).

    Für eine korrekte Abrechnung mit Mietern mag das nicht reichen; innerhalb der Familie vielleicht schon.

    Aber: Das Problem ist das i.d.R. keine identischen Heizkörper in allen Räumlichkeiten verbaut wurden. D.h., man braucht die entsprechenden Korrekturfaktoren/die Heizkörper-Eigenschaften um aus dem Ablesewert der Heizkostenverteiler die (relative!) verbrauchte Wärmemenge zu ermitteln.
    Das Wissen dieser Faktoren ist quasi die 'science' (i.d.R. eine Art Betriebsgeheimnis) hinter den Abrechnungsfirmen.

    Was Du natürlich machen könntest: Die Heizkostenverteiler bei einer (lokalen!) Firma kaufen und die eine erste Abrechnung machen lassen (Warmwasser lasse ich mal vor, das ist eine eigene Baustelle die allerdings ggf. auch verhindert, dass Du die Heizkosten für sich irgendwo machen lassen kannst; zumindest ein WMZ für den Anteil der Wärme für Warmwasser würde nötig werden).
    Damit siehst Du dann die Faktoren und könntest das in den folgenden Jahren identisch selbst durchführen.
     
  14. dots

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    Trotz Plenk:
    Von Heizkostenverteilern ist nicht grundsätzlich abzuraten.

    In eurem konkreten Fall ist von jeder Investition in eine Verteilung abzuraten.
    Ich Versuche es, anhand eines Beispiels zu verdeutlichen.

    Einfache Rechnung:

    Beide zahlen die Hälfte (von fiktiven 1000 € Kosten pro Jahr), also jeder 500€.

    Oder: Verbrauchserfassung, um gerecht zu verteilen.
    Deine Schwiegereltern zahlen 600, du 400 €.
    Hinzu kommen die Kosten für die Verbrauchserfassung von - sagen wir mal: 500 €.
    Diese werden auch gemäß Verbrauch etc. verteilt, also 3:2 => 300 für die Schwiegereltern und 200 für euch.
    Ihr zahlt also 600 € bei der "gerechten" Verteilung.
    Mehr, als wenn ihr "ungerecht" abrechnet.

    Ist dir diese vermeintliche Gerechtigkeit so viel Geld wert?
     
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  15. #14 kiesidk, 07.04.2019
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    Das ist natürlich ein Argument. Also läuft es auf längerer Hinsicht auf eine neue Heizung hinaus . Wenn ich das alles richtig verstanden habe .
     
  16. #15 immobiliensammler, 07.04.2019
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    Und soll dann die Heizung gleich die HK-Abrechnung erledigen? Ich verstehe das jetzt nicht so ganz!
     
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  17. #16 kiesidk, 07.04.2019
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    Naja wenn irgendwie alle Möglichkeiten zu teuer sind bzw werden , so meinte ich das. Wenn man die Heizung dann mal modernisiert kann man gleich so planen das es mit der Abrechnung funktioniert wenn mal " fremde" Mieter drinnen sind. Oder habe ich jetzt irgendwas falsch verstanden?
     
  18. set

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    Ihr habt doch sicher einen Handwerker der die Heizungsanlage betreut? Lass den mal kommen, der kann dir sicher was zu deinem Problem erzählen.

    Um die Heizung/Wasser räumlich so zu trennen das eine Abrechnug über Wärmemengenzähler/Wasserzähler möglich wir ist unter Umständen eine komplette Neuinstallation der Rohrleitungen nötig. Eine Investition die schnell mehrere Tausende Euro kosten kann. Deshalb ist es besser mit einem Fachman vor Ort das Problem zu besprechen.

    Langfristig ist es besser für eine gerechte Berechnung der Kosten zu sorgen, auch wenn es Geld kostet. Erspart einem viel Ärger.
     
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  19. dots

    dots Erfahrener Benutzer

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    Schon, aber dann kostet das immer noch genau so viel.
    Nur zu, wenn es dir das wert ist (und du das Geld übrig hast).
     
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  20. #19 kiesidk, 08.04.2019
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    Wer hat schon Geld übrig dots. Ich will ja nicht unbedingt sinnlos Geld ausgeben ,daher hatte ich ja gefragt was für Möglichkeiten bestehen.
     
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