Heizung selbst ablesen - > umlegbar?

Dieses Thema im Forum "Betriebs- und Heizkostenvorauszahlung" wurde erstellt von Wayne, 18.06.2009.

  1. Wayne

    Wayne Neuer Benutzer

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    Moin,
    wenn man in einem Mehrfamilienhaus für die Heizkostenabrechnung ein Unternehmen, wie techem z.b. , beauftragt, kann man dies ja auf die mieter umlegen. die meisten unternehmen sind ja aber recht teuer.
    Wie sieht das aus , wenn man sich derartige wärmemengenzähler selbst besorgt und die abrechnung selber machen will. kann man dies auch auf die mieter irgendwie umlegen, und wie wäre die berechnungsgrundlage?

    edit: sry, glaub das gehört in nen anderes forum hier
     
  2. AdMan

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  3. Capo

    Capo Erfahrener Benutzer

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    Clevere Sache. Du kaufst die Zähler (nicht umlegbar), besorgst dir das entpsrechende Programm, um die dinge auszulesen ( nicht umlegbar) und machst deine abrechnung (Verwaltung = nicht umlegbar). Dann haben die Mieter richtig gespart...

    Es gibt auch billigere Anbieter. Eine Suche in der zweiten Reihe lohnt sich meist.
     
  4. #3 lostcontrol, 18.06.2009
    lostcontrol

    lostcontrol Erfahrener Benutzer

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    wenn du's denn hinkriegst. sooooooooooooo einfach ist das nämlich nicht.
    ich gestehe gerne, dass ich damit gewaltige probleme habe, ist ja nicht so dass du auf den heizkostenverteilern den verbrauch ablesen könntest - da ist ja noch jede menge kram am rande zu beachten, allein das mit den gradtagszahlen macht mich immer komplett fertig...
     
  5. Capo

    Capo Erfahrener Benutzer

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    ...nicht umsonst sind jede Menge der abrechnungen falsch, aber das kann auch firmen passieren...
     
  6. #5 lostcontrol, 18.06.2009
    lostcontrol

    lostcontrol Erfahrener Benutzer

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    das kann ich leider nur bestätigen, ich hab mich hier ja auch mal sehr ausführlich zu diesbezüglichen problemen mit der oben genannten firma mit dem grossen T am anfang geäussert...
    trotzdem isses mir lieber wenn DIE den fehler machen.
    ich tu mir das nicht an, echt nicht.
    (wir haben aber nur sehr wenig parteien bei denen überhaupt heizkosten abgerechnet werden, und die wollten das selbst so, insofern geht dieses problem glücklicherweise grösstenteils an mir vorbei.)
     
  7. RMHV

    RMHV Erfahrener Benutzer

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    Gezielt und vorbei geschossen?

    Zählerkosten sind im Grundsatz umlagefähig (man darf sich nur nicht zu doof dabei anstellen).
    Ablese- und Abrechnungskosten sind bei einer verbrauchs- oder verursachungsabhängigen Kostenverteilung umlagefähig (z.B. § 2 Nr. 2, Nr. 4 a), Nr. 8 BetrKVM; für Heiz- und Warmwasserkosten gibt es in der Heizkostenverordnung gleichleutende Vorschriften)
    Eigenleistungen des Vermieters können nach § 1 Abs. 1 Satz 2 BetrKV mit dem Betrag angesetz werden, den ein Unternehmen netto, also ohne Umsatzsteuer, für die gleiche Leistung berechnen würde.


    ... wobei die Fehler fast immer aus Schlampereien der Beteiligten entstehen und die Vermieter daran einen beträchtlichen Anteil haben durch falsche Datenübermittlung, sei es zu Kosten oder sei es auch zu Nutzern. Selbstverständlich kommen, wenn auch relativ selten mit signifikanten Auswirkungen, Ablesefehler vor. Fehelr bei der Datenübertragung von Hand sind auch nicht auszuschließen. Wo Menschen arbeiten, werden auch immer Fehler passieren. Dass eine Heizkostenabrechnung besonders schwierig wäre, wird sich mit derartigen menschlichen Fehlern aber nicht belegen lassen.
     
  8. #7 Vermieterheini1, 19.06.2009
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    Über das was alles an Problemmöglichkeiten aufgezählt wurde hinaus gibt es in der Praxis noch ein paar winzige Problemchen:

    - die richtige Heizkostenverteilerart/-type auf den jeweiligen Heizkörper und die Anbindungsart angepasst auswählen
    - diese Dinger richtig einbauen bzw. an der richtigen Stelle anbringen
    - diese Dinger gegebenfalls richtig einstellen/programmieren
    - diese Dinger richtig ablesen
    - die Eichfristen nicht versäumen

    Wer soll denn diese Dinger ablesen? Die Mieter? Die VERmieter? Die sind bei Streitigkeiten Partei!

    Wer haftet für Einbau-/Anbringungs-/Ablese-/Abrechnungsfehler und deren Folgekosten?

    Wer macht die qualifizierte Verbrauchsschätzung bei Meßgerätdefekten / Nichtablesung?

    =========================================

    Hallo Capo,

    für die allermeisten der heutzutage elektronischen "Heizkostenverteiler" braucht man kein "Instrumentarium" zum Auslesen. Die haben eine optische Anzeige.
    Unter Umständen muss man aber für das Ablesen wissen "welches Knöpfchen man drücken muss".
     
  9. #8 pragmatiker, 19.06.2009
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    für meine eigenen häuser mache ich die heizkostenabrechnung selber. ich beauftrage einen selbstständigen ableser mit der ablesung, die er sich von den mietern unterschreiben läßt und die bekommen einen durchschlag. ich rechne dann entsprechend der HeizKVO ab und verdiene noch was dran und auch mene mieter verdienen, weil ich es billiger mache als die T....., B.... oder wie sie alle heissen.

    und wisst ihr was ? alle sind zufireden.
     
  10. Wayne

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    ok danke erstmal,
    gut zu wissen, dass sich dies für beide parteien lohnen kann. und naja, irgendwann ist immer das erste mal, sich mit sowas auseinanderzusetzen. kann eigentlich halb so schlimm sein, wenn man sich bei der montage helfen/beraten lässt und dann elektronische wärmemengenzähler mit funk und 10 jahren akulaufzeit besorgt. mal schauen was der spass dann so kosten würde :)
     
  11. #10 lostcontrol, 19.06.2009
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    dann schau auch gleich nach wie die eichfristen sind - bzw. ob man die dinger überhaupt vor ort eichen kann oder ob sie ausgebaut, verschickt und wieder eingebaut werden müssen wie bei wasserzählern (was hier wie da in der praxis bedeuten würde dass neue eingebaut werden).
    wie lang der akku hält ist da glaub weniger das problem...
     
  12. Capo

    Capo Erfahrener Benutzer

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    @vermieterheini
    Ich habe mit der Software auch mehr die Einstellungssache bzw programmierung (Heizkörpergröße, durchgangskoeffizient etc) gemeint. Das Ablesen ist relativ einfach, auch wenn der eine oder andere ständig die Gerätenummer abliest...
     
  13. #12 Bastelbub, 30.12.2009
    Bastelbub

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    hallo rmhv !
    ich bin beeindruckt, :top hab s aber nicht wirklich verstanden:
    im zusammenhang mit diesem thread hier, könntest du das bitte noch ein bisschen ausführen? ich bin im vermieten immer in der gefahr mich doof anzustellen. hab natürlich aber auch nichts an meine mieter zu verschenken. deswegen die nachfrage.
    bastelbub
     
  14. #13 lostcontrol, 30.12.2009
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    grad drum solltest du lieber jemanden mit der ganzen heizkostengeschichte beauftragen bastelbub. erst recht falls du tatsächlich einen gewerblichen mieter finden solltest - trotz der ungünstigen situation bei dir.

    meine erfahrung:
    wenn die situation ohnehin schon verquer und kompliziert ist, dann lädt man sich besser nicht noch zusätzliche probleme auf den hals (und gerade die heizkostenabrechnung ist der komplizierteste part bei den betriebskosten bei dem man am meisten teure fehler machen kann), das ist es wirklich nicht wert.
    DU sparst dabei sowieso nichts, die rechnung der ablese- bzw. abrechnungsfirma kannst du komplett auf die mieter umlegen, die miete für die HKVs ebenso. warum also willst du dir das antun?
     
  15. #14 Bastelbub, 30.12.2009
    Bastelbub

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    hi lostcontrol,
    das sind alles einleuchtende argumente von dir!
    in dem fall, noch eine frage: muss ich denn vorher die einwilligung der mieter holen, wenn ich dann auf elektronische ablesung umstelle und müssen die leihgeräten zustimmen? ich will bzw. kann keine kaufen, die wärmezähler laufen aber im kommenden jahr irgendwann ab und müssen eh ausgetauscht werden und wasserzähler ist glaub ich schon ... :shame
     
  16. Heizer

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    Ohoh.

    Erst sparen wollen und dann die mit Abstand teuersten Messgeräte auswählen. Das ist schon der erste Fehler wo Du möglicherweise auf Kosten sintzen bleiben könntest, wenn Dir ein Mieter nachweist, dass HKVs deutlich billiger wären und Du somit gegen den Wirtschaftlichkeitsgrundsatz verstoßen hast.

    Wenn Du bei der Abrechnung einen Fehler machst, läufst Du nicht nur Gefahr auf den Korrekturkosten sitzen zu bleiben, sondern riskierst auch noch die Kürzung der Heizkosten um 15%.

    Falsche Sparsamkeit könnte also schnell zur Kostenfalle werden.

    Verstehe mich bitte nicht falsch. Ich möchte Dich nicht dazu ermuntern mit unserer Konkurenz einen Vertrag abzuschließen. Es ist wirklich nur ein guter Rat.

    Natürlich kann man das alles auch selbst machen. Aber billiger wird es nicht.

    Die großen Messdienste kaufen die Zähler in 100.000 Stückzahlen. Du kaufst 10 oder 20 Stück. Da kannst Du Dir schnell ausrechnen, dass Du das drei bis fünffache dafür bezahlst.

    Die Messdienste haben spezialisierte Software mit denen so eine Abrechnung in weniger als einer Stunde erledigt ist. Du würdest dafür wahrscheinlich Tage benötigen.

    Aber wenn Du es dennoch wirklich selber machen willst, stehen wir natürlich hier im Forum für Deine Fragen zur Verfügung, keine Frage.
     
  17. #16 Hartmut49, 30.12.2009
    Hartmut49

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    Hallo Lostcontrol,
    ich schon wieder!
    Ich hoffe ich nerve nicht!??
    Elektronische Heizkostenverteiler, sind im Gegensatz zu den Heizkostenzählern nicht eichpflichtig! und kinderleich ablesbar
    Ich lese Morgen zu Silvester wieder mal ab.
    Zur Heizkostenabrechnung, habe ich ein Programm, was Seinerzeit mal von einer Tochterfirma von H & G für 150 DM verkauft wurde!
    Wenn das alles richtig installiert ist, flutsch das schon !
    Vorausgesetzt, es werden keine Eingabefehler gemacht!
    Aber dafür habe ich doch pfiffige Mieter, die mich wieder" auf den Weg der Tugend" weisen
    Auch werden Morgen Wasserzähler ausgetauscht !, die ich gekauft habe.
    Die Kosten hier für ,sind nicht so hoch, wie die Kosten von ein Jahr . Mietkosten!!
    diéser Messeinrichtungen
    Meine Mieter, haben fast schon alle, in anderen Wohnungen gewohnt, die wissen was diese Unternehmen , im Jahr verlangen!
    Auch ich habe eine vermietete Eigentumswohnung ,verwaltet, durch eine Firma!
    Die Nebenkosten, laufen uns in diesem, relativ jungen Haus ,ins Unermessliche!
    Wenn es da nach mir ginge, würde auch hier , bei den Nebenosten gewaltig aufgeräumt!
    Es gibt immer weníger gute Mieter, die sich, zu einer angemessenen Miete , auch noch die immer höher werdende "Zweiten Miete" leisten können!
    Es grüßt Euch,
    Hartmut
     
  18. #17 Bastelbub, 30.12.2009
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    heizer:
    ohgott nein, bin schon kuriert (vom selbermachen meine ich nicht vom forum!!!). eure argumente für professionelen messdienst sind ja wirklich schlagend.

    war glaube ich jetzt eher ein mißverständnis (deine antwort-meine frage), weil vom messdienst muss ich die zähler doch auch kaufen? oder halt leihen, wenn die mieter zustimmen. das war so meine info. frage mich, ob die mieter zustimmen müssen, wenn ich leihe.
    zu den gerätena:
    das wusste ich nicht. was sind denn hkv? du musst entschuldigen, ich habe wirklich null ahnung und es ist eigentlich gar nicht mein ding, zu vermieten. bin da glücklich reingerutscht, und in den letzten 1-2 jahren bin ich sogar plötzlich existenziell drauf angewisen. toll euer fachwissen. :respekt
    wollte halt möglichst die fettnäpchen-erfahrungen aus unkenntnis die ich bis jetzt machte beenden. so nach dem motto: es gibt 3 wege zur weisheit: erfahrung das ist der bitterste, nachdenken, das ist der ?? und weisheit das ist der edelste. oder so ähnlich. :rocks

    @hartmut: pfiffige mieter hab ich auch. dass ich selbst pfiffig wär hab ich nur gedacht. daher wie lostcontrol u.a. schon gesagt haben, ich geh den weg nr. sicher.

    aber nochmal @heizer: was wäre denn eine preisgünst. gute genau alternative zu den elektronischen. muss ja auch die angebote von den ablesefirmen prüfen können.
     
  19. #18 lostcontrol, 31.12.2009
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    das mit dem eichen bezog sich ja auch auf die wärmemengenzähler - die müssen geeicht werden.

    ob HKVs kinderleicht abzulesen sind weiss ich nicht.
    unser ableser hat's jedenfalls auch schon geschafft "aus versehen" sämtliche messwerte zu löschen (15% minderung).
    als ich mal nachfragte wie man die dinger selbst ablesen kann, bekam ich von der firma T. 3 verschiedene anleitungen dafür. nunja. ist ja glücklicherweise nicht mein problem.

    wieviel zahlst du denn pro austausch wasserzähler?
    und wieviel wäre die miete?
    ich hab mich diesbezüglich aktuell noch nicht wieder schlau gemacht, weiss aber, dass das bald wieder fällig ist.
    die abrechnungen über die wasserverbräuche mach ich ja auch schon immer selbst, da würde es mir garnicht in den sinn kommen eine ablesefirma zu beauftragen, das fände ich tatsächlich unwirtschaftlich.

    wie gesagt, bei uns waren es die mieter, die gerne HKVs haben wollten.
    aus verständlichen gründen, denn es handelt sich um zwei gewerbebetriebe mit extrem unterschiedlichen heizgewohnheiten (zum einen frauenarztpraxis, in der logischerweise stark geheizt wird, zum anderen bestatter, der seinen grossen ausstellungsraum garnicht heizt, weil seine "ware" das nicht vertragen würde).
    die mieter kannten die preise, bevor sie sich dafür entschieden, sie hatten sämtliche kostenvoranschläge zur einsicht vorliegen.
    ob sie jetzt tatsächlich was sparen oder nicht, kann mir also egal sein. fakt ist, dass wir mit den HKVs den extrem unterschiedlichen verbräuchen rechnung tragen können, und darum ging's den mietern.

    klar, da musst du ja auch die verwaltung mitbezahlen.

    bei uns sind die betriebskosten in den letzten 20 jahren eigentlich vergleichsweise wenig angestiegen. klar, das wasser wurde deutlich teurer, auch der strom (was aber kaum ins gewicht fällt, weil wir kaum hausstrom verbrauchen), die versicherungen wurden auch teurer, aber dafür ist z.b. die grundsteuer gefallen.
    die dicksten brocken bei den betriebskosten sind halt nach wie vor heizung und wasser, und da gab's halt auch die meisten preiserhöhungen.
    das trifft aber alle, nicht nur mieter, insofern ist das wenn, dann ein allgemeines problem, nicht nur ein mieterproblem. die betriebskosten im selbstbewohnten eigentum sind ja in gleicher weise gestiegen.

    was ich kritisiere ist, dass in immer mehr mietshäusern die putzfrau, der hausmeister, der winterdienst usw. selbstverständlich geworden sind. wir haben ja die klassische schwäbische kehrwoche, das spart den mietern monatlich sowas um die 25 euro an betriebskosten (nach kostenvoranschlag putzfrau und winterdienst), hausmeistertätigkeiten übernehmen wir familienseits selbst (ohne sie umzulegen, ist ja auch kaum was, was da anfällt, mal 'ne glühbirne im treppenhaus - wenn die mieter da nicht auch kurzerhand selbst tätig werden, mal die heizungsbauer zur wartung in den keller lassen, etc.).
    was ich damit sagen will: wenn die leute natürlich nicht mehr bereit sind, einmal im monat selbst zum putzzeug zu greifen um mal im treppenhaus durchzuwischen, wenn sie zu faul sind ihre mülltonnen selbst rauszustellen, wenn ihnen der winterdienst zu viel ist, obwohl's ja nur um wenige tage im jahr geht - DANN sind sie selbst schuld, wenn sie 25-50 euro höhere betriebskosten monatlich zahlen müssen.

    ich muss ja bei mir im und ums privathaus auch kehren, putzen, müll rausstellen, schnee schippen, glühbirnen wechseln usw. - würde ich mir da entsprechende dienstleister anheuern, müsste ich ja auch das geld dafür hinblättern.

    solange es bei uns im mietshaus mit der kehrwoche gut funktioniert, werde ich den mietern das nicht antun, dienstleister zu engagieren!
    und jedes mal, wenn's grad mal nich so doll klappt mit der kehrwoche (was natürlich ab und an vorkommt) bekommen die mieter ein entsprechendes brieflein, in denen ich sie dran erinnere, dass wir uns vorbehalten haben eine putzfrau zu engagiern und was diese kosten würde. danach klappt's sofort wieder fantastisch mit der kehrwoche.
    klar - ich kann das ja auch machen, weil uns ja jeweils das ganze haus gehört. in WEGs muss über sowas immer die gemeinschaft entscheiden, und ich glaube selbst dann ist es deutlich einfacher von der kehrwoche auf bezahlte dienstleister und umlage der kosten umzusteigen als umgekehrt, oder täusch ich mich da?

    hartmut - ich mache die verwaltung ja auch selbst (abgesehen von den heizkosten für die beiden gewerblichen). schon das spart den mietern geld (würde ich verwalten lassen, müssten sie ja diese kosten tragen).
    aber ich hab da ja mittlerweile auch über 20 jahre erfahrung.
    und die betriebskostenabrechnung ist da wirklich der leichteste part - viel schwieriger find ich's eigentlich immer gut abzuschätzen, wann welche reparatur / sanierung / modernisierung fällig sein wird, wie und wann diese aktion dann steuerlich am besten reinpasst und welcher aufwand in relation zum objekt steht.
    ich hab zwar glücklicherweise ein nettes rücklagenpolster, das auch dicke überraschungen aufzufangen im stande ist, aber auch das muss man ja erstmal entsprechend aufbauen, und das gelingt ja nun nicht jedem (schon garnicht wenn man noch mit krediten zu tun hat).

    ich denke bastelbub kann ja jederzeit später noch anfangen die heizkostenabrechnung selbst zu machen - eben wenn er sich ins thema ausreichend eingearbeitet hat. bis dahin ist er meiner meinung nach besser beraten, sich an eine entsprechende firma zu halten.
     
  20. Heizer

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    Hier zum Vergleich mal einige Mietpreise incl. Montage, Eichtausch und Garantiewartung:

    EHKV: 3-5€/a
    KWZ: 5-8€/a
    WWZ 6-9€/a
    WMZ 30-50€/a
    Ablesung 1,50-2,50€/a je Messgerät incl. Anfahrt, Mieterbenachrichtigung und zweitem kostenfreiem Termin bzw. Verbrauchsschätzung.

    Bei Funk etwa das Doppelte, dafür fallen die Ablesekosten weg und bei den Abrechnungskosten kommt man auch etwas billiger.

    Diese Kosten sind zu 100% umlegbar und werden vom Messdienst automatisch mit in der Abrechnung berücksichtigt.


    @Losti: Natürlich kann man EHKVs recht einfach selbst ablesen. Auch die von Tech em. Einfach warten bis das Stiftsymbol erscheint. Stift bedeutet: "mut Du Aufschreiben ;)"

    Bei anderen wiederum muss man mit einer Kerze leuchten (Minoool) oder mit einem Magneten oder einfach nur Streicheln (Ischda).

    Jeder Hersteller hat aber Online eine Gebrauchsanweisung abgelegt. Also einfach mal Google benutzen. Kann sein, dass das die polnische Hotline von Tech em blos noch nicht gemerkt hat ;)

    Wir händigen zusätzlich allen Mietern und der Verwaltung Handzettel aus, auf dem die Anzeigeschleife und weitere Funktionen erklärt werden. Weiterhin bekommt die Verwaltung von uns immer Vordrucke für Mieterwechsel auf denen auch nochmal die Ablesung kurz erklärt ist. Daher gibt es bei uns keine teuren Zwischenablesungen bei Mieterwechsel und später auch keinen Streit, wenn der Mieter das selbst mit abgelesen hat.
     
  21. #20 lostcontrol, 31.12.2009
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    *g* - danke für die aufklärung.
    aber ich muss ja zum glück ja nicht selbst ablesen. ich war nur mal neugierig wie das gehen würde, und nachdem die erste gebrauchsanweisung von T. nicht funktionierte, habe ich halt dort nachgefragt. mit dem ergebnis dass man mir eine andere gebrauchsanweisung zukommen lies, die eben auch nicht funktionierte. erst mit der dritten hat's dann geklappt.
    wundert mich aber ehrlich gesagt auch nicht weiter, dass die von T. da verschiedene gebrauchsanleitungen zu ein und demselben gerät im umlauf haben...
     
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