Heizung umstellen in einem MFH mit 6 Parteien

Dieses Thema im Forum "Heizung" wurde erstellt von peterpan90, 27.02.2016.

  1. #1 peterpan90, 27.02.2016
    peterpan90

    peterpan90 Benutzer

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    Hallo,

    ich beabsichtige in einem Objekt mit etwas mehr als 400m2 und 6 Parteien die Heizungen zu erneuern. Bislang hat jeder Mieter eine Etagenheizung als Therme, über 20 Jahre alt, und mal mehr mal weniger Reparaturen. Nun möchte ich modernisieren und auch davon einen Teil (so das es sich für mich selber trägt, nicht mehr und nicht weniger ;) ) davon was eingespart wird dann auf die Miete aufschlagen, Stichwort Modernisierungsmaßnahme.
    Der Heizungsbauer hat mal groß erstmal zwischen 15 und 30% Gaseinsparung in den Raum geworfen, allein durch die Brennwertnutzung.
    Wenn ich jetzt jede Heizung neu mache bzw. auf Brennwert ersetzte, bin ich mal ebend ca. 26.000eur los, also ca. 4300eur je Wohnung. Davon dann noch ein wenig KFW Mittel abziehen, bleibt aber immer noch eine stolze Summe.

    Deshalb denke ich jetzt in eine ganz andere Richtung. Einfach auf eine Zentralheizung umrüsten, das wäre effizienter, und wenn ich sehe das 5 von den 6 Mieter im Grundversorgertarif sind, dann wird mir eh schon übel... das wäre über eine halbe Monatsmiete Ersparnis...aber nun denn...jedem das seine, wenn man helfen will stößt man bei einigen auf taube Ohren, die trauen dem Braten nicht.
    Zudem kostet jeder Gasanschluss 120eur im Jahr Grundgebühr, ein einzelner, mit mehr verbrauch kostet nur 80eur
    In meinen Augen alles ein wenig Halsabschneiderei...

    Ich bin mir bewusst das ich die Wärme dann abrechnen muss, würde das dann aber so machen wollen das da wo jetzt die Therme hängt eine Übergabestation für Heizung und Brauchwasser hinkommt, und ALLES an kWh gemessen wird, also keiner in der Luft hängt oder nachher was zu maulen hat, denn damit ist ja keinem geholfen...
    Ich kann nur leider die Heizung nur auf dem Dachboden installieren da kein Keller vorhanden ist...das wäre ein Nachteil...zudem könnte man dann auch gleich über eine kleine Solarthermieanlage nachdenken.

    Vielleicht kann mir auch noch jemand kurz erklären wie sich dann der neue Wärmepreis zusammensetzten bzw. berechnen würde?
    Ich möchte auch eigentlich das der Mieter was spart und zufrieden ist, was eine neue Heizung ausmacht, das habe ich bei mir selbst erleben dürfen, ist schon ne Menge.
    Nur die Investition von 26.000eur auf die Mieter umlegen, welche dann weiter im Grundversorgertarif sind und jeder für sich Grundgebühr, Schornsteinfeger, Wartung etc. bezahlt, das halte ich dann nicht wirklich für tragbar...

    Was haltet Ihr erstmal Grundsätzlich von der Idee?
    Achja, der Verbrauch des Gebäudes liegt bei 140kwh/m2 Wohnfläche im Schnitt, inkl Warmwasser.
     
  2. AdMan

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  3. sara

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    wäre für mich überhaupt kein Gedanke daran zu verschwenden.

    Denn du musst ja für eine Zentralheizung und zentraler Wasserversorgung zu allen Wohnungen neue Leitungen legen lassen. Da ich vermute, dass die Thermen im Badezimmer sind hier dann auch neue Kacheln anzubringen.
    Für die Abrechnung musst du an den Heizkörpern Ablesegeräte anbringen lassen, (die kann man kaufen oder mieten) oder für jede Wohnung einen extra Strang ziehen lassen an dem du jeweils einen Wärmemesser anbringst, sowie noch 2? weitere. Wenn du für die Heizkostenabrechnung ein externes Unternehmen beauftragst, dann ist das mindestens genau so teuer wie die Grundgebühren je Wohnung, also nichts gespart.
    Der Aufwand wäre mir zu hoch, außerdem hast du dann diese Heizkostenabrechnung auch zu machen, bzw. zu beauftragen.
    Mit den Thermen kann jeder seine Heiz-u. Warmwasserkosten im Auge behalten...
    Ob es nun Brennwerttechnik sein muss???
    Außerdem müssen ja nicht alle Thermen in einem Jahr ersetzt werden.
     
  4. #3 immobiliensammler, 27.02.2016
    immobiliensammler

    immobiliensammler Erfahrener Benutzer

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    Sehe ich genauso wie Sara, und die Thermen haben noch einen unschlagbaren Vorteil: Wenn ein Mieter seine Miete nicht bezahlt darf ich trotzdem die Versorgung mit Heizung/Warmwasser nicht kappen, wenn er seine Gasrechnung nicht bezahlt dann ist der Gaslieferant da ganz schnell aktiv.

    Stefan
     
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  5. #4 anitari, 28.02.2016
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    sara und Immobiliensammler, lasst mich der Dritte in Eurem Bunde sein. :007sonst:

    Auch ich rate davon ab auf Zentralheizung umzustellen. Gründe dafür wurden ja reichlich genannt.

    An erster Stelle natürlich das der Mieter selbst für die Zahlung, und somit Wärmeversorgung, der Gasrechnung zuständig ist.
    Wartung und Emissionsmessung kannst Du ja trotzdem als Betriebskosten umlegen.

    Ich würde nach und nach die alten Thermen austauschen. Anschließende Mieterhöhung wegen Modernisierung. Sofern die Therme nicht gerade wegen Totalschaden sofort erneuert werden muß.

    Na und? Das ist doch nicht Dein Problem.
     
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  6. Nanne

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    Mieterhöhung wäre nur zu einem Teilbetrag der Neuanschaffung möglich.
     
  7. Duncan

    Duncan
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    Aus Gründen mag ich kein Gas in den Wohnungen. Ich bin da Fan der Zentralheizung. Gerne kombiniert mit DLH für WW.
    Ich kenne die Thermen durchaus als Grund für viele Mieter sich möglichst bald eine neue Wohnung zu suchen, ich sehe sie nur im untersten, eher prekärem Mietsegment.
    Da spielen auch die hohen Kosten für den Mieter eine Rolle. Die sehen nämlich recht schnell, dass sie für die gleiche Warmmiete eine vergleichbar große Wohnung ohne das störende und teure Gerät bekommen können...
     
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  8. sara

    sara Erfahrener Benutzer

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    Die Frage ist aber nicht was du normalerweise bevorzugst, sondern ob es sinnvoll ist ein 6 Familienhaus mit Mietern drinnen von Therme auf Zentralheizung umzustellen. Wenn, wie du es bevorzugst dann auch noch DLH für das Warmwasser installiert werden sollen ist dazu auch noch eine extra abgesicherte Stromleitung zu legen. Das dürfte dann noch ein paar Schlitze mehr durch die Wohnung bedeuten bzw. auf Putz was nun wirklich nicht die schönste Lösung ist.
     
  9. #8 Newbie15, 28.02.2016
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    Einen neun Wärmepreis brauchst du so erst mal nicht berechnen. Die Investition in die neue Heizungsanlage kannst du mit 11% der Modernisierungskosten auf die Jahresmiete umlegen. Somit entsteht für den Mieter schon mal eine Erhöhung der Kaltmiete. Dazu kommen dann nicht unerhebliche Kosten für die Heizkostenabrechnung, Verbrauchserfassung, Legionellenprüfung usw. auf den Mieter zu. Ob ein Mieter hier wirklich was spart? Die 120€ Grundgebühr im Jahr fallen gegenüber den Kosten für die Zentralheizung nicht wirklich auf. Klar ist das nicht alles an Kosten, aber mit dem Argument kommt man nicht wirklich weit. Je nachdem, wie gut oder schlecht die einzelnen Heizungen sind und wie viel von den Anschaffungskosten umgelegt werden kann, halte ich es für denkbar, dass die Mieter sogar mehr zahlen als vorher.

    Es steht dir natürlich frei, trotzdem eine Zentralheizung einzubauen, denn es gibt ja noch andere Vorteile, sowohl für dich als auch die Mieter, aber ob sich alle darüber freuen? Ich kenne einige, die mit ihrer Wohnungsheizung sehr zufrieden sind und die sind nicht nur aus dem untersten Mietsegment.
     
  10. Duncan

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    Lies meine Antwort nochmal. Ich halte es nicht nur für sinnvoll, es wäre eine meiner obersten Prioritäten ein solches MFH auf eine Zentralheizung umzustellen. Vielleicht auch weil ich zu oft gesehen habe wie ein allzu naher Kontakt von Mietern mit Gasleitungen aussehen kann. Die Kosten für die Leitungen sind ob der so schon vorhandenen Leitungswege Pillepalle. Ein paar Stunden Arbeit halt.

    Der einzige Grund eine solche Viel-Thermenanlage auftrecht zu erhalten ist für mich die vorsätzliche Vermietung an wissentlich potentiell zahlungsunfähige, ggf. zahlungsunwillige Mieter. Das muss ich nun nicht haben. @Newbie15 mag an meinem begrenztem Erfahrungsraum liegen, aber ich habe in Berlin und im Umland dazu bisher nur in eher prekären Wohnumfeld solche Viel-Thermenanlagen gesehen, die dazugehörigen Wohnungen sind zu nahezu 100% an Leistungsempfänger und Beschäftigte mit geringem Einkommen vermietet, Mindestlohn ist schon eher geschönt.
     
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  11. Berny

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    Ich kann mich (auch) nur vehement den Umrüstungsgegnern anschliessen. So ...ähem... könnte ich garnicht sein, als dass ich sowas machen würde.:047sonst:
     
  12. Syker

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    Hallo zusammen,

    Dann will ich mich mal auf die Seite der Befürworter schlagen.
    Zum einen gehört GAS nicht in die Nähe der M und zum anderen bedeutet es für den M m.E. mehr Komfort bei einer Zentralheizung.

    Da es im vorliegenden Fall wohl nur möglich ist die Zentralheizung auf den Dachboden zu legen hat man quasi mit dem alten Kamin schon einen schönen Versorgungsschacht, sodass die Investitionskosten überschaubar bleiben.
    An Stelle des TE würde ich vom neuen Heizraum in jede Wohnung einen eigenen Strang legen und jeweils WMZ und Ansperrhähne installieren lassen.

    VG Syker
     
  13. sara

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    oh, so genau kennst du das Haus und wo der Kamin runter geht?
    Ich habe im 6 Familienhaus sogar 2 Kaminzüge aber beide liegen nicht an einer Wand in der die Heizungs- u. Warmwasserleitungen verlaufen.

    Also ich bin gespannt falls wir von "peterpan" irgendwann erfahren was genau sein Installateur dazu sagt und vor allem wie er sich entscheidet...

    Ansonsten steht meine Meinung dazu schon oben.
     
  14. Syker

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    Hallo Sara,

    Nein ich kenne das Haus nicht.
    Aber wenn es bisher in jeder WHG eine Gastherme gab, dann gehe ich einfach davon aus, dass die Therme in der nähe des Kamin antreffen ist. Und wenn man jetzt weiter überlegt sind da wo die Therme ist auch die Leitungen anzutreffen die an die Zentralheizung angeschlossen werden müssen.
    Ob da jetzt ein zwei oder drei Kaminzüge sind ist m.E. ein unwesentlicher Faktor.

    VG Syker
     
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  15. #14 peterpan90, 29.02.2016
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    Hallo und danke erstmal für eure antworten.
    Bitte nicht über die rechtschreibung meckern weil ich vom ipad schreib ;)
    Also, es ist alles zentral jeweils links und rechts von dem 3 zügigen kamin angebracht, jeweils im abstellraum montiert, von dort aus findet auch dann die komplette versorgung statt. Man könnte quasi vom dachboden aus quasi grade runter zu den einzelnen wohungen, oder aber dann auch durch den alten schornstein.
    Wie man sowas jedoch gut hinbekommt mit isolierung und so weiß ich nicht genau.

    Nun ich denke aber nicht das noch jemand einfache thermen verbaut??? Wenn doch, das ist meiner meinung nach einfach nicht mehr stand der technik....

    Es hat alles wie ihr schon angebracht habt sein für und wieder.
    Die frage wäre halt auch erstmal dann zu wissen was beide varianten kosten, wenn da schon ne menge geld zwischen liegt, dann fällt die entscheidung leichter.
    Mieter die nicht zahlen kennen wir eigentlich nicht. Pech kann man natürlichnimmer mal,haben.

    Die thermen müssen jetzt nur irgendwann raus, nach 24 jahren hab ich keine lust die jetzt alle sterben zu sehen und teuer reparieren müssen...
     
  16. Berny

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  17. Duncan

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    schlimmer noch, die unterliegen ggf. schon in der Minute des Einbaues der Erneuerungspflicht... EVPG & Co. schlägt da hart zu.
    Deshalb werden die im Fachhandel auch kaum mehr angeboten.
    gut verständlich. Wenn ich die Gesamtsumme der Thermen und ggf. zugehörigen Leitungen, die bei Umbau eh regelmäßig angepasst werden müssen und dazu den höchstwahrscheinlich fälligen neuen (inneren Edelstahl-) Schornstein rechne, der dich zwingt die Thermen alle auf einen Schlag zu erneuern, so du dir da nicht einen schleichenden Bauschaden schaffen willst (Versottung) und das gegen eine neue Zentralheizung hältst dürfte der Unterschied nicht mehr wirklich groß sein. Und dann kommen halt die laufenden Kosten und der Wartungsaufwand. Beim derzeitigen Zinsniveau ist auch die Streckung der Kosten über einen längeren Zeitraum auch einfach planbarer und kontinuierlicher gestaltbar als die Hoffnung, dass die Thermen noch x-Jahre halten und man just gerade genau die ausgetauscht hat, die als nächste versagt hätten...

    Bei der Installation im Dachboden liegt es auch nahe sich gleich mit Solartechnik vertraut zu machen und diese mit einzubringen, zum einen bestehen da durchaus Förderungsmöglichkeiten, zum anderen kann das sich auch recht schnell rechnen, man muss es dann nur auch entsprechend verkaufen. Aber Vorsicht, das Tragwerk muss da auch mitspielen.

    Lass dir da mal alternative Angebote erstellen, mal mit der einen, mal mit der anderen Variante. Genaueres kann man eh erst nach Sichtung des Hauses sagen, für deine entgültige Entscheidung brauchst du den Fachmann vor Ort.
     
  18. #17 peterpan90, 03.03.2016
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    Danke für die Antworten.
    Also wie gesagt, die Umrüstung auf Brennwert inkl. Abgastechnik etc. liegt irgendwo bei 4500eur je Wohnung. Dann hat man wieder 6 teile die man später Warten, erneuern und reparieren muss. Ich hatte jetzt mal geschaut wie man sowas elegant lösen könnte, gerne dürft ihr eure Meinung dazu schreiben :)
    Vorteil wäre hier das alles sauber getrennt ist, wenig Leitungen gezogen werden müssen und kein Brauchwasser gepuffert werden muss (Legionellen, Wärmeverluste etc.)
    Es gibt nämlich Wohnungsrationen, die kann man einfach an den alten Platz der Therme hängen und mit kurzen Flexschläuchen Anschließen. Das ganze wird dann von der Montage her relativ harmlos sein. Für die Brauchwassererwärmung läuft dann einfach das Heizungswasser durch einen Plattenwärmetauscher (hier sollten 15-17l je min reichen oder??). Das Warme Wasser wäre also sofort verfügbar, zudem wird der Brennwerteffekt durch den kühlen Rücklauf nochmals verstärkt. Das ganze ding ist dann meiner Meinung nach relativ Wartungsfrei, unempfindlich und Zukunftssicher, hier muss man wahrscheinlich nie wieder bei. Das ganze gibt es auch noch mit 2 Plattenwärmetauschern, hier ist dann jede Wohnung quasi für sich entkoppelt (wenn quasi mal ein Heizkörper lecken sollte ist nur die eine Wohnung betroffen).
    Wärmemengenzähler und Kaltwasserzähler finden in der Armatur auch einen Platz, welche man dann Zentral ablesen bzw loggen kann.
    Nachteil: Solchen Stationen kosten auch schnell 1000eur je Stück, jedoch eine einmalige Anschaffung ohne Instandhaltung und Wartung.
    Eine Brennwertheizung liegt ca. bei 2000eur netto ohne Einbau und Abgas etc.
    Wie gesagt, alles ist jeweils 3links 3 recht senkrecht übereinander angeordnet, sodass es Leitungstechnisch wahrscheinlich einfach wäre.
    Abgas auf dem Dachboden wäre natürlich auch bedeutend einfacher. Einzigst die Gasleitung müsste man auf den Dachboden legen, und das neu, das die Wohnungsanschlüsse nur 1/2 sind (Kupfer).
    Später muss man dann nur noch eine Sache modernisieren, und nicht 6...
    Ich meine folgende Geräte:
    [​IMG]
    [​IMG]

    Ich bin auf eure Meinungen gespannt!
     
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  19. Berny

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  20. sara

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    ich kenne so etwas nicht, und kann deshalb technisch dazu nichts sagen.
    Die 15 -17l warmes Wasser können gleichzeitig an allen 6 Stellen pro Min. entnommen werden?

    Das kann ich mir nicht vorstellen, dass 6 Wohnungen bei gleichzeitigem Verbrauch mit Warmwasser versorgt werden können. Aber dafür hast du ja deinen Installateur der dir das genauer sagen kann.

    Wenn, dann würde ich wohl über elektrische Durchlauferhitzer nachdenken und ob da der Stromkreis der jetzigen Therme ausreichend ausgelegt dafür ist.
     
  21. #20 peterpan90, 03.03.2016
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    Sorry :/

    Also es gibt ja große Frischwasserstationen welche direkt an der Heizung bzw. Puffer sind. Die welche ich hier reingestellt habe sind jeweils pro Wohnung, müssen also für maximal 2 Zapfstellen warmes Wasser machen falls sich jemand die Hände waschen will. Diese 15-17l werden ja auch noch etwas mit kaltem Wasser gestreckt, sodass man dann denke ich hinkommen sollte. Kalk ist bei uns im Wasser zum Glück fast garnicht drin :)
    Das ich an jede Wohnung so einen 20kW DLE hängen kann bezweifle ich stark, das müsste schon ne Mords Absicherung sein welche nicht da sein wird...
    Wenn man dann über dieser Wohnungsstation einen Wärmemengenzähler setzt, kann man alles einfach abrechnen, also Heizung sowie Brauchwasser. Eigentlich eine schöne Sache dann da nichts geschätzt werden muss.

    Oder habe ich irgendwo einen Denkfehler??
     
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