Heizungsgeräusche

Diskutiere Heizungsgeräusche im WEG - Allgemeine Fragen Forum im Bereich Wohnungseigentum; Die Eigentumsanlage ist aus dem Jahr 1967, errichtet im "gehobenen" sozialen Wohnungsbau. Die Bauweise ist wohl dem seinerzeitigen Stand...

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Wie kann man den Anspruch auf Wiederherstellung des störungsfreien Gebrauchs ohne gerichtliche Hilfe

Diese Umfrage wurde geschlossen: 20.11.2016
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  1. #1 oehmchen, 06.11.2016
    oehmchen

    oehmchen Neuer Benutzer

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    Die Eigentumsanlage ist aus dem Jahr 1967, errichtet im "gehobenen" sozialen Wohnungsbau. Die Bauweise ist wohl dem seinerzeitigen Stand geschuldet "leicht", d.h. man hört das Gras wachsen. Die hier in Rede stehende Wohnung liegt im Hochparterre mit darunter befindlichem Ölraum und Heizungskeller. Gegenüber im Keller befindet sich die elektrische Anlage, d.h. die Stromzähler. Sogar der für die Heizung zuständige Stromzähler macht erhebliche Knistergeräusche, wenn die Heizung - auch nachts - an- und ausgeht. Sämtliche Geräusche, die sich aus diesen Anlagen entwickeln, übertragen sich über die Hauswände in die darüber liegende Wohnung. Die anderen Eigentümer behaupten überwiegend, sie hörten nichts oder es würde sie nicht stören. Festzuhalten ist, dass bis Frühjahr 2016 nahezu keine störenden Geräusche übertragen wurden. Erst als ein aufgetretener Schaden, den auch angeblich nur ich wahrgenommen hatte, durch eine Firma behoben wurde, ergaben sich nach deren Behauptung angebliche Strömungsgeräusche, die kaum wahrnehmbar seien. Eine Nachbesserung erfolgte bisher nicht, weil der Verwalter nicht den entsprechenden Druck macht und darüber hinaus offensichtlich nur der Wohnungseigentümer darüber, nämlich ich, diese Geräusche wahrnimmt. Dokumentiert wurden sie auf einem leider einfachen Handy, ein "hörgeschädigter" Monteur erklärte vor Ort, er höre nur ein Rauschen, seinem Arbeitgeber erklärte er, er habe nichts gehört.
    Die Heizungsanlage ist älter als 20 Jahre, hatte bereits vor rund 13 Jahren ein Geräuschproblem, das auch offensichtlich nur ich hörte und mit Hartnäckigkeit dann durchsetzen konnte, dass ein findiger Handwerker sich bemühte und den Fehler abstellte. So lange war Ruhe, bis zum Frühjahr 2016. Nun hat die ausführende Firma - die andere ist inzwischen im Himmel der Insolvenz - offensichtlich keinen findigen Handwerker oder es ist ihr zu mühsam und den Gewinn schmälernd, den Fehler zu finden und abzustellen. Sie erklärte gemäß Zitat der Verwaltung, die Heizung "schnurre wie ein Kätzchen". So veralbert man seine Mitmenschen.
    Da das Geräusch regelmäßig auftritt, inzwischen haben sich die Zeiten jedoch verschoben, erst jede Stunde, jetzt höre ich es morgens ab 5:45 Uhr und dann über den Tag verteilt bis in die späte Nacht hinein und unterschiedlicher Intensität. Ich behaupte nicht, dass es einen Gehörschaden verursacht, jedoch habe ich recherchiert, dass ich einen Anspruch auf ungestörten Gebrauch meines Eigentums habe. Es wäre also der alte und geräuschlose Zustand wiederherzustellen, was der tätigen Firma offensichtlich nicht möglich ist.

    Meine Frage: Wie kann ich meinen diesbezüglichen Anspruch durchsetzen? Wo steht dazu etwas, was ich der Verwaltung dann zitieren könnte? Ich komme mit dem Verwalter nicht weiter. Wäre das ein Thema für das Umweltamt? Ich scheue mich, gerichtliche Maßnahmen einzuleiten und hoffe immer noch auf eine gütliche Bereinigung. Aber nach nunmehr 8 Monaten ohne Ergebnis werde ich wohl mit Recht etwas ungeduldig. Ich bin keine Querulantin, leider nur noch nicht schwerhörig, was ja manchmal von Vorteil wäre.
    Danke schon jetzt und entschuldige mich für die Ausführlichkeit. Ich hoffe auf praktikable Hinweise. Oehmchen
     
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  3. Berny

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    Die dritte Lösungsmöglichkeit haste wohl vergessen...
     
  4. Duncan

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    Wie magst du deine threaderöffnende Umfrage nochmal richtig formuliert haben?

    zu deinen Fragen:
    mittels einer Klage und dir genehmen Urteil. Im WEG, wenn auch ziemlich allgemein gehalten. Nein.

    Mal ein anderer Ansatz: wie sieht die Heizungskellerdecke aus und dein Bodenbelag?
    Gibt es Übertragungsbrücken? Du kennst die Knastfilme mit "Telefonie" über zig Stockwerke mittels Leitungen?
    Das funktioniert begrenzt wirklich, da kann man ggf. was entkoppeln. Muss man vor Ort prüfen.
    Die Anlage auf Konformität mit der EnEV prüfen...
     
  5. #4 Fremdling, 06.11.2016
    Fremdling

    Fremdling Erfahrener Benutzer

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    Also, wenn ich Deine Sachschilderungen mal als objektiv erlebbar voraussetze, taucht die von Dir festgestellte Geräuschentwicklung nach einem Eingriff in die Heizungsanlage auf und sollte dann eigentlich auch vom Heizungsfachmann geortet werden können.

    Bei einer Anlage aus 1967 (Rohrnetz etc.) und dem Stichwort "Strömungsgeräusche" ist fraglich, ob eine zuverlässige und kurzfristige Behebung garantiert werden kann. Mitunter ist der hydraulische Abgleich nicht mehr ganz o.k., sind die Pumpleistungen nachzustellen, sind die automatischen Einstellungen zu ändern, mögen Ventile falsch eingebaut sein, sind Rohrkontakte von der Bausubstanz zu entkoppeln, ... eben alles auch je nach erfolgtem Eingriff ins System. Es gibt da endlos viele mögliche Ursachen.

    Was hat der seinerzeit findige Handwerker denn entdeckt und wie abgestellt. Vielleicht hilft's ja auch jetzt, wenn es die gleiche Erscheinung ist?

    Hast Du denn einmal "Hörzeugen" in Deine Wohnung gebeten, die Dich in Deinem Anliegen unterstützen können? Kennst Du unbefangene Heizungsfachleute, die für ein kleines "Handgeld" mal ein Ohr spendieren und Dir raten? Dazu solltest Du das Phänomen allerdings konkreter beschreiben können als hier dokumentiert ("Stromzähler macht erhebliche Knistergeräusche" / "Sämtliche Geräusche, die sich aus diesen Anlagen entwickeln").

    Umweltamt? Gerichtliche Maßnahmen? Stelle ich mir langwierig bis erfolglos vor. Aber egal, Deine Sache.
     
Thema: Heizungsgeräusche
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