Heizungsreparatur kompliziert gemacht :-(

Diskutiere Heizungsreparatur kompliziert gemacht :-( im Heizung Forum im Bereich Betriebs- und Heizkosten; Zur Situation: Probleme mit der Fußbodenheizung gibt es seit Jahren im ganzen Objekt, indem dem betroffenen Vermieter eine Wohnung gehört. Ständig...

  1. #1 Wetterfrosch, 05.03.2018
    Zuletzt bearbeitet: 05.03.2018
    Wetterfrosch

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    Zur Situation: Probleme mit der Fußbodenheizung gibt es seit Jahren im ganzen Objekt, indem dem betroffenen Vermieter eine Wohnung gehört. Ständig hängen Stellmotoren/Ventile und werden vom Installateur A teilweise jährlich ausgetauscht. Mieter will verständlicherweise endlich eine dauerhafte Lösung des Problems, weil wenn die Heizung durchgehend heizt, entstehen Mehrkosten.

    Da Installateur A immer wieder (wenn auch zeitnah) die selben Teile vebaut (andere würden angeblich nicht passen), beauftragt der Vermieter Installateur B. Der baut am ausgefallenen Strang Teile eines anderen Herstellers ein und dieser Strang funktioniert endlich. Trotz mehrfacher Nachfrage und Mahnung dauert das aber ein halbes Jahr!

    Deswegen beauftragt der Vermieter Installateur C, als der nächste Strang defekt ist. Der schafft es, nach 2 Monaten nur den Ventileinsatz zu tauschen, weigert sich, den von B verbauten Hersteller zu verbauen, weil dies angeblich nicht erforderlich sei. Das Resultat: nach 5 Monaten (innerhalb der Gewährleistung) ist der betreffende Strang wieder defekt! Der Vermieter meldet Nachbesserung auf Gewährleistung an. Installateur C kommt mehrfach (aber dafür zu 2 vereinbarten Temrinen nicht), guckt und prüft, aber findet den Fehler nicht! Letztlich setzt der Vermieter eine Frist und droht, eine andere Fa. mit der Nachbesserung zu beauftragen. Über den jeweiligen Heizsträngen und auf dem Verteilerkastendeckel stehen die richtigen Bezeichnungen, doch jemand hat (lt. Foto des Mieters) zwei der Stellmotoren mit Faserstift falsch beschriftet. Der Vermieter bittet den Mieter, diese Beschriftung nach Vorgabe bei 2 Stellmotoren zu korrigieren, damit es nicht zu einem versehentlichen Austausch eines falschen Stellmotors kommt. Dann kommt endlich Installateur C und wechselt den gesamten Stellmotor. Wenige Tage später meldet sich der bei der Reparatur anwesende Mieter, der Installateur hätte den FALSCHEN Stellmotor (einen funktionsfähigen von einem anderen Zimmer) ausgetauscht. Die Beschriftung zu ändern, sei nicht Aufgabe des Mieters und der Inst. müsse vor Tausch nachmessen (stimmt laut Herstellervorschrift). Installateur C sagt jedoch, geht mich doch nichts an, wenn das falsch beschriftet ist.

    Kurz vor Fristablauf meldet sich der Installateur doch noch eimal, will das in Ordnung bringen und bittet um Terminabsprache. Der Vermieter ruft seinen Mieter an und bittet ihn, mit dem Installateur für den nächsten Tag einen Zeitpunkt für die Reparatur abzusprechen (er weiß ja nicht, wann der Mieter zu Hause ist). Mieter sagt das zu. Einige Tage später Rückmeldung vom Installateur, der Mieter hätte sich nicht gemeldet und nun hätte er keine Zeit mehr für eine Reparatur. Vermieter fragt beim Mieter an, warum dieser nicht wie abgesprochen einen Termin vereinbart hat und ob er jetzt Installateur D mit der Nachbesserung beauftragen soll, damit der Vorgang endlich abgeschlossen werden kann, aber erhält keine Antwort.

    Hat der Vermieter etwas falsch gemacht? Er kann doch nur eine Frist von 14 Tagen setzen und dann einen anderen Installateur beauftragen. Wenn der sich aber trotz mehrfacher Bitte auch Zeit läst (weil alle überlastet sind) und zudem der Mieter nicht mitspielt und scheinbar doch nicht so interessiert an einer schnellen Reparatur ist? Was wäre, wenn der Mieter zum Anwalt gehen würde oder die Miete kürzt? Dann könnte der Vermieter doch sicher die Kosten von Installateuer C einfordern (der dann nie wieder für den Vermieter tätig wird und ggf. mit anderen Installteuren der Region darüber spricht).

    Wie würdet Ihr mit so einer Situation umgehen?
     
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  3. Olbi

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    Prüfen ob ich Patient, Pfleger oder Betreiber bin.

    Will sagen: Ist das WEG?
     
  4. dots

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    Wer als Vermieter/Eigentümer sowas den Mieter machen lässt und sich dann auch noch blind darauf verlässt, statt das selbst in die Hand zu nehmen, handelt m.E. grob fahrlässig und ist selbst schuld.
    Der Mieter hat 100%ig Recht.

    Ja, alles. :-D
    Zumindest wenn man den Maßstab anlegt, dass man gerne eine effiziente Problemlösung hätte.

    Dann wäre das rechtens.
    Die Mietsache war nicht in vertragsgemäßem Zustand (das setze ich jetzt mal einfach voraus - wenn das nicht stimmt, bitte Rückmeldung). Dabei ist es unerheblich, was der Vermieter bereits unternommen hat, ob und welche Termine er vereinbart hat und es ist auch unerheblich, ob das Problem überhaupt lösbar ist.
     
  5. #4 Wetterfrosch, 05.03.2018
    Wetterfrosch

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    Danke für die vielen Vorschläge zur Problemlösung, die ich wohl übersehen haben muß. Sollte der Vermieter also selbst 100km zur Wohnung fahren und die Heizung umbeschriften? Wäre ich Mieter, würde ich lieber selbst die 2 Zahlen draufschreiben, bevor ich ungebetenen Besuch zu einer unbequemen Zeit bekomme. Zumal es der Vermieter sowohl dem Mieter wie auch dem Installateur mitgeteilt hat. Letzterer scheint jedoch keine Mails zu lesen und auch vergesslich zu sein, wo er zuvor das Ventil ausgetauscht hat, für welches Gewährleistung besteht. Bei 2 widersprüchlichen Angaben denkt er nicht nach, sondern wählt er nach dem Zufallsprinzip.

    Aber gut, dann wählen wir in Zukunft den ineffizienten Weg. Dem Mieter schriftlich 3-14 Tage vorher ankündigen, (gibt ja keine feste Frist) wann der Handwerker kommt. Auch dann, wenn der Mieter eine schnelle Reparatur wünscht. Und natürlich keine Rücksicht darauf nehmen, ob der Mieter zu diesem Termin auch Zeit hat. Auf keinen Fall fragen, wann es für den Mieter günstig wäre.

    Und ein Installateur muß nicht prüfen, was er ausbaut? Obwohl der Hersteller verlangt, das der Regler im betr. Zimmer auf kalt gestellt wird, damit der Stellmotor Spannung bekommt und sich in die richtige Position bewegt und erst dann eingebaut werden darf? Schon dabei hätte auffallen müssen, daß er das falsche Teil in der Hand hat.

    Aber bei Ihrem letzten Satz bleibt dem Vermieter also eigentlich nur noch, sich zu erschießen. Ist ja ohnehin unerheblich, was er unternimmt.
     
  6. Olbi

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    Tja.
    Vermieten ist kein Ponyhof.

    Stehen diese Ventile im Sondereigentum?
     
  7. dots

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    Wenn er nicht auf (vermeiidbare!) Probleme wie z.B. ...
    .. steht, dann eindeutig ja!

    Warum beauftragt man jemanden, den man offensichtlich für einen Idioten hält?
     
  8. #7 Wetterfrosch, 05.03.2018
    Zuletzt bearbeitet: 05.03.2018
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    Ist leider Sondereigentum, sonst hätte der Vermieter ja das Problem nicht. Kann der Mieter theoretisch auch für die Zeit Mietminderung verlangen, in der sie die Reparatur ablehnt, weil sie z.B. im Urlaub ist und niemand in die Wohnung kann? Zudem könnte sie die Höhe des Schadens nicht genau beziffern, es ist ja Winter, kalt und die Heitzung heizt ja. Nur eben die Regelung funktioniert nicht richtig, weil ab und an das Ventil bzw. der Stellmotor lt. aussage des Mieters klemmen soll. Dann wird u.U. die eine oder andere Einheit mehr verbraucht. Wer ist da beweispflichtig? Wenn der Vermieter dem Mieter nicht glaubt, bräuchte man ja eine aufwendige Meßreihe.
     
  9. Olbi

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    Sobald ein Mangel vorliegt und der Vermieter Kenntnis hat, kann der Mieter die Miete mindern für die Schadendauer.

    Daher solltest Du einen fähigen Monteur beauftragen. Evtl. kennt die Verwaltung ja einen guten...

    Schadenersatz: Wer etwas fordert, muss es auch belegen können.
     
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  10. #9 Wetterfrosch, 05.03.2018
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    Das stand leider nicht auf dem Firmenschild. Außerdem hält er ihn nicht für eien Idioten, sondern stellte nur fest, daß er so arbeitet. Der Inst. hat das Ventil gewechselt, welches kaputt ging, folglich war er auch für die Gewährleistung zuständig. Dabei stellte sich dann immer weiter die offensichtliche Inkompetenz heraus.
     
  11. dots

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    Dann informiere dich halt vorher.
    Wegen jedem Fernseher und Handy googelt man wochenlang Testberichte im Internet, aber da, wo es um viel mehr Geld geht, wird halt irgendeine Pfuschfirma beauftragt, ohne sich Gedanken zu machen. Ich verstehe es nicht. Schon gar nicht die Ausrede "Das stand leider nicht auf dem Firmenschild.".
     
  12. dots

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    Jeder halbwegs normal tickende Vermieter würde das als erstes entweder selbst überprüfen oder aber einen fähigen Handwerker o.Ä. an der Hand haben, der das überprüft.
    Alles andere führt m.E zu noch größeren Problemen, als sie ohnehin in diesem Fall schon bestehen.

    Soll ja durchaus Mieter geben, die Mängel "erfinden", um Geld zu sparen ...
     
  13. #12 Wetterfrosch, 05.03.2018
    Zuletzt bearbeitet: 05.03.2018
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    Das soll wohl ein Witz sein? Über die Firma finden Sie nichts im Netz außer der eigenen Netzseite, wo sie sich vo der besten Seite darstellt. und es gibt in unserer Region nicht unbegrenzt Handwerker, man wartet Monate bis zu einem Jahr auf einen Termin (der (fehlerhafte) Einbau einer Badewanne dauerte mit viel gutem Zureden ein 3/4 Jahr)! Für den Kleinkram Heizungsventil hat keiner Zeit, einige sagen gleich ab oder legen am Telefon auf. Die meisten habe ich nun schon durch. Resultat siehe oben! Mir war an einer schnellstmöglichen Reparatur gelegen, da überlege ich nicht wochenlang, sondern rufe einen nach dem anderen an. Vorher schaue ich kurz bei google rein, ob ich etwas finde. Über die meisten findet man jedoch nichts!

    Ich bin kein Installateur und schraube deswegen auch nicht an der Heizung des Mieters herum, schon allein aus Haftungsgründen. Vielleicht ticke ich ja deswegen nicht richtig, egal. Als ein anderer Mieter einen Wasserschaden hatte, hat die Trocknungsfirma gemessen und die Wannenverkleidung geöffnet - Abfluß undicht! Können Sie das nicht gleich mit reparieren? Kann ich, darf ich aber nicht (vielleicht tickte der auch nicht richtig?). Da mußte noch mal ein Klempner ran, dann der Fliesenleger. "Meinen" Handwerker (B) hatte ich beauftragt - das war der, der ein halbes Jahr dazu gebraucht hatte. Handwerker (A) war der Hausverwaltung. Mehr habe ich nicht an der Hand!

    Also was ist dem Vermieter jetzt für ein konkretes Verschulden vorzuwerfen? Das er die zwei Zahlen nicht selbst auf den Verteiler geschrieben hat? Hätte der Mieter im gleich gesagt, daß das ein Problem darstellt, hätte er es gemacht. Wenn man aber bei jeder Vorgang, von denen man viele am Tag erledigen muß, davon ausgeht, daß das Gegenüber dazu nicht in der Lage ist und alles selbst machen will, würde man nie fertig! Offensichtlich verfügen Sie über viel Freizeit und könen das nicht nachvollziehen.
     
  14. Olbi

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    Wenn man selber nicht vor Ort ist (100 Km weit weg) sollte man entweder ein gutes Handwerkernetzwerk vor Ort haben oder, noch besser, eine gute Verwaltung. Die kennt i.d.R. die guten Handwerker und hat auch gute Kontakte dahin.
    Kostet aber auch Geld.
    Aber einen Tod muss man sterben.

    Aber wieso tut man sich eine Wohnung an, die 100 Km weg ist?
     
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  15. #14 Wetterfrosch, 06.03.2018
    Zuletzt bearbeitet: 06.03.2018
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    Aber er muß diese Mietminderung erst ausdrücklich erklären und nicht rückwirkend? Der Satz: "ich überlege, die Miete zu mindern" ist doch keine solche Erlärung. Da die Heizung ja heizt, nur die ordnungsgemäße Funktion Reglung nicht nachgewiesen ist (sondern ich nur eine Behauptung des Mieters habe), habe ich das vorliegen eines Mangels bis zur Überprüfung beim nächsten Termin vorsorglich bestritten.
    Der Monteur der Hausverwaltung war Installateur A und hat weitere Arbeiten an diesem Objekt wie auch Installateur C abgelehnt. Habe nun von Installateur D neuen Termin in 3 Wochen nur nach viel gutem Zureden bekommen. Nur noch 2 Mitarbeiter und Großaufträge, eher ist keine Zeit für so etwas. "Mein" Installateur B hat ein künstliches Hüftgelenk und ist aus Gefecht, Azubi hat vor der Prüfung gekündigt. Die restlichen beiden Mitarbeiter am Limit. So ist das bei uns überall, egal ob man Maler, Elektriker oder Dachdecker sucht. Die meisten finden keine Mitarbeiter mehr, die alten sind krank oder haben gekündigt und nehmen keinen Termin mehr an.
     
  16. Olbi

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    Nein, muss er nicht.
    Er kann ohne weitere Ankündigung mindern, vgl. § 536 BGB.
    Er muss nur den Mangel, nicht die Minderung anzeigen.

    Über die Höhe der Minderung kann man vortrefflich streiten.
     
  17. dots

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    Nein.
    Voraussetzung für eine Mietminderung ist, dass die Mietsache mangelbehadtet ist und der Vermieter Kenntnis von dem Mangel hat.
    Woher der Vermieter diese Kenntnis hat, ist nicht relevant.
    Wenn der Vermieter z.B. nachweislich von der Gasexplosion aus der Zeitung erfahren hat, ist es nicht erforderlich, dass der Mieter der explodierten Wohnung irgendeine Mietmiderung erklärt oder ankündigt oder so.
     
  18. dots

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    ... wenn der Vermietr noch keine Kenntnis von dem Mangel hat.
    Wenn der Vermieter bereits Kenntnis vom Mangel hat (woher auch immer), muss der Mangel nicht angezeigt werden.
     
  19. #18 Wetterfrosch, 06.03.2018
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    da mache ich mir mal keine sorgen, denn hier steht:
    https://www.fachanwalt.de/ratgeber/kann-man-eine-mietminderung-rueckwirkend-geltend-machen
    Zitat: "Wichtig ist allerdings, dass Sie die Miete nicht einfach in vollständiger Höhe weiterbezahlen. Denn dann besteht die Gefahr, dass eine rückwirkende Minderung nach § 814 BGB ausgeschlossen ist. Dies ergibt sich aus einem Urteil des Kammergerichtes Berlin vom 21.12.2012, Az. 8 U 286/11. Unter besonderen Umständen kann die Minderung auch vollständig ausgeschlossen sein wegen Verwirkung. Dies hängt davon ab, inwieweit der Vermieter aufgrund der Fortzahlung der Miete davon ausgehen durfte, dass er mit keiner Mietminderung zu rechnen braucht."
     
  20. Olbi

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    Ja wenn das da steht........

    Hier steht:
    :066sonst:
     
  21. #20 Wetterfrosch, 06.03.2018
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    Daran sieht man, dass es kein klares Recht mehr gibt. Das neuere Urteil von 2012 sah die Sache offenbar anders. Ohne jetzt die gesamte Abhandlung von Mietrecht.org gelesen und verstanden zu haben, schaue ich einfach mal beim Fazit nach. Unter 4. Fazit und Zusammenfassung steht:

    "Hat der Mieter in Kenntnis des Mangels die volle Miete gezahlt, ohne sich die (teilweise) Rückforderung wegen des Mangels bei der Zahlung vorzubehalten, kann er die zuviel gezahlte Miete nicht zurückverlangen, auch wenn die Miete (rückwirkend) gemindert ist."

    Muß man das verstehen?
     
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