Heizungsumstellung

Dieses Thema im Forum "Modernisierung und Sanierung" wurde erstellt von Sanny101, 17.07.2008.

  1. #1 Sanny101, 17.07.2008
    Sanny101

    Sanny101 Neuer Benutzer

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    Hallo!

    In meinem Mietshaus möchte ich die Heizung eventuell von Öl auf Gas umstellen. Kann ich die Kosten und wieviel auf die Mieter umlegen?

    Gruß Sanny
     
  2. AdMan

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  3. RMHV

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    Wenn die Voraussetzungen des § 559 Abs. 1 BGB vorliegen, kann die Jahresmiete um 11% der Kosten erhöht werden.
    Voraussetzungen sind, dass die Maßnahmen "den Gebrauchswert der Mietsache nachhaltig erhöhen, die allgemeinen Wohnverhältnisse auf Dauer verbessern oder nachhaltig Einsparungen von Energie oder Wasser bewirken" oder dass der Vermieter Maßnahmen auf Grund von Umständen durchführt, die er nicht zu vertreten hat.

    Wie weit eine Umstellung auf Gas zu einer nachhaltigen Einsparung von Energie führt, wird vom Einzelfall abhängen. Als sicher wird man ansehen können, dass der Austausch einer alten Heizungsanlage gegen eine moderne Anlage auch mit einer Energieeinsparung verbunden sein wird.

    Im Wegfall des Öltanks könnte eine nachhaltige Erhöhung des Gebrauchswerts der Mietsache zu sehen sein, wenn ein Tankraum nun für eine andere Nutzung verfügbar ist.

    Letztlich hängt aber alles - wie eigentlich fast immer - von den Umständen des Einzelfalls ab.
     
  4. #3 Sanny101, 17.07.2008
    Sanny101

    Sanny101 Neuer Benutzer

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    Hallo!

    Vielen Dank für die prompte Antwort! Reicht mir erst mal.

    Sanny
     
  5. #4 Thomas B., 19.09.2008
    Thomas B.

    Thomas B. Neuer Benutzer

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    Die Umstellung würde ich mir aber noch gut überlegen !

    Die Mieter werden sich freuen wenn die Heizkosten nach dem Umbau steigen und noch zusätzlich eine Mietsteigerung ins Haus flattert.

    Bei einer Umstellung von Öl auf Gas steigen die Kosten um ca. 20%.
    Wenn von Öl auf Gas-Brennwert umgestellt wird bleiben die Kosten in etwa gleich.
    Schlauer wäre es bei Öl zu bleiben und evtl. eine neue Öl-Heizung zu montieren.
    Bei einer Anlage lohnt es sich evtl. schon den vorhandenen Gelbbrenner gegen einen MHG-Blaubrenner zu tauschen.
    Das bringt schon ca. 20-25% Ersparnis und kostet ca. 1400 € bis ca. 32Kw.

    Grüße
    Thomas B.
     
  6. #5 lostcontrol, 20.09.2008
    lostcontrol

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    wie kommst du denn da drauf?
    kann man das irgendwo nachlesen?

    das kann ich so nicht bestätigen.
    ich hab im frühjahr von öl auf gas-brennwert umgestellt und spare ENORM!
    ok, ist das erste jahr, aber es macht sich schon jetzt gewaltig bemerkbar.
    mal ganz abgesehen von den sonstigen vorteilen der umstellung von öl auf gas.
     
  7. #6 Thomas B., 20.09.2008
    Thomas B.

    Thomas B. Neuer Benutzer

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    Hallo,

    Wir sind seit 1978 selbstst. und sprechen da aus Erfahrung.

    Irgenwo hatte ich vor kurzen noch einen Bericht in der Hand.
    Es ging da konkret um zwei identische Mehrfamilienhäuser mit Eigentumswohnungen.

    In einem Gebäude wurde eine neue Ölheizung montiert, in der anderen eine Gasheizung.

    Das Gebäude mit der Ölheizung hatte um 20 % geringere Heizkosten.

    In der letzten Abrechnungsperiode wurde laut Meßwärme 50 % weniger verbraucht.
    Nach Auskunft des Mitarbeiters wurde zunächst an einem Computerfehler gedacht.
    Der geringere Verbrauch hat am milden Klima gelegen.

    Da läßt sich der Energieverbrauch schlecht vergleichen.
    D.h. der Spareffekt muß nicht unbedingt an der neuen Heizanlage gelegen haben.
    Aber dass werden die nächsten Jahrezeigen.

    Aber es gibt noch weitere Bedingungen die für Einsparpotenzial.
    1. Die Regelung
    2. Der Energieverbrauch
    3. Der Preis des Energieträgers

    Zugegeben habe ich mich etwas falsch ausgedrückt.
    Ich meine,

    Wenn er von der alten Öl-Heizanlage ohne Witterungsgef. Regelung auf eine neue Gasheizung umstellt wird er evtl. etwas sparen.
    Noch mehr würde er sparen, wenn er von der Alt-Ölheizung auf Neu-Ölheizung umstellt !

    Grüße
     
  8. #7 lostcontrol, 20.09.2008
    lostcontrol

    lostcontrol Erfahrener Benutzer

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    ach neeeeeeeeeeeeeeeeeee... der energieverbrauch spielt eine rolle? tja... dann mags bei mir wohl am geringeren energieverbrauch des gas-brennwertkessels liegen. warum wundert mich das jetzt nicht? (sorry, sarkasmus.)

    natürlich spielt die regelung eine rolle. aber ich geh doch mal davon aus dass man seine heizung optimal regelt. und selbstverständlich auch davon, dass sie überhaupt richtig ausgelegt ist!
    der häufigste fehler bei neuen heizungen ist der, dass sie nicht auf den tatsächlichen verbrauch ausgelegt sind. klar verliert man so jede menge energie.

    vom preis des energieträgers hatte ich eigentlich nicht geredet. dass die heizKOSTEN damit steigen dürfte logisch sein.
    so gesehen dürfte auch mit der tollsten, energiesparendsten neuen heizung kaum einsparpotential möglich sein - wenn man von den kosten ausgeht.

    ich bin selbstverständlich von einer witterungsgeführten regelung ausgegangen - das hatte ja selbst meine alte heizung von 1974.

    daran zweifle ich immernoch, dass er da mehr sparen würde als bei einer umstellung auf einen neuen, selbstverständlich vernünftig ausgelegten, logischerweise optimal geregelten gas-brennwertkesse.

    ich kann da aber nur aus meiner erfahrung sprechen, und ich spare nachweislich ENORM (in kwh gerechnet natürlich - dass die energiepreise gestiegen sind hat mit der technik ja nichts zu tun).

    aber natürlich muss man die anschaffungskosten einer modernen heizung auf dauer mit einrechnen. und ich gebe gerne zu, dass wir uns da nicht haben lumpen lassen. aber wenn's so weitergeht hab ich das auch innerhalb weniger jahre wieder 'raus und fühl mich wohl mit dem guten gewissen ökologisch das getan zu haben, was im bereich des technisch möglichen lag.
     
Thema: Heizungsumstellung
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