Hier gehts weiter, Thema Miete soll das Amt zahlen?

Dieses Thema im Forum "Was nicht passt - der Small-Talk" wurde erstellt von Jobo45, 22.09.2015.

  1. Jobo45

    Jobo45 Erfahrener Benutzer

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    um den anderen Beitrag nicht mit dieser Diskussion zu verwässern, habe ich hier einen neues Thema erstellt.

    Es geht nicht mir nicht um eine Risiko Begrenzung die durch den Staat abgesichert werden soll.
    Das stimmt während des Mietverhältnisses, aber vorher möchte ich schon gerne wissen in welchen finanziellen Verhältnissen ein potentieller Bewerber lebt, denn ich will nicht Lotto spielen. Somit werde ich gewisse Interessenten, wenn es der Wohnungsmarkt hergibt, eben gar nicht berücksichtigen.

    Es geht mir auch nicht um "Fairness" zumal Du in Deinen Beispielen Fälle aufzeigst bei denen das Mietverhältnis bereist besteht.
    Und wenn ich den Strom nicht bezahle wird die Lieferung schnell eingestellt, vielleicht macht das den kleinen Unterschied zu Deinen Beispielen, bzw. was machst Du bei Selbstständigen?
    Zudem gibt es ja auch die Lohnpfändung die kann sehr wohl beim Arbeitgeber aufschlagen.

    Also mir sind die Meinungen der Verfassungsrechtler bekannt und auch der Hintergrund warum die Leistungen ausbezahlt werden. hier hat es Andres schön erklärt.

    @Hallo Pharao,
    mir ging es darum anzumerken, dass Menschen die H4 Leistungen für Wohnraum bekommen, tatsächlich benachteiligt werden, da die Möglichkeit die Miete "sichere und dauerhafte" vom Amt direkt bezahlen zu lassen, nicht besteht.
     
  2. AdMan

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  3. Jobo45

    Jobo45 Erfahrener Benutzer

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    Tja der Staat als Erfüllungsgehilfe die angeboten Leistung, anderweitig zu verwenden.
    Die erschreckend steigende Zahle der überschuldeten Menschen in Deutschland zeigt ja auf, dass es leider viele Menschen gibt die eben nicht mit Geld umgehen können.
     
  4. AJ1900

    AJ1900 Erfahrener Benutzer

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    Dem kann man nur zustimmen. Gleichzeitig sollte man aber fragen, warum zerbrichst du dir den Kopf für andere? Ein bischen gesunder Eigennutz ist unumgänglich, und wenn man eben an HartzIVer vermietet, sollte einem klar sein das nichts zu holen ist, man aber natürlich alle Verpflichtungen aus dem Mietverhältniss bis zur Räumung zu erfüllen hat.
    Die sich daraus ergeben Konsequenzen sind eigentlich klar, oder? Das eigentlich verwunderliche ist nur immer das in jeder Talkshow mindestens einer sitzt, der jammert das er keine bezahlbare Wohnung findet, und ein große Anzahl von Bürgern offenbar tatsächlich meint, billigen Wohnraum könnte man irgendwie kraft staatlicher Wassersuppe verordnen.
     
  5. Jobo45

    Jobo45 Erfahrener Benutzer

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    Vielleicht weil ich es schade finde, dass sich unsere Gesellschaft so "auseinander" entwickelt?

    Kraft Wassersuppe nicht, aber die staatlichen Aktivitäten im Bereich des Wohnungsbau´s sind eben deutlich rückläufig. Hat natürlich für die Vermieter die positive Auswirkung, dass Preise stabilisiert bzw. dass sich die Gewinne mit der Wohnungswirtschaft eben auch immer noch steigern lassen, zumindest in den Ballungsräumen!

    http://www.zeit.de/wirtschaft/2015-07/sozialer-wohnungsbau-grossstadt-mieten-kommunale-Wohnungen

    Der Großvermieter hat bei dem "Lotto-Spiel" Vermietung dann allerdings bessere Karten, da seine Mietausfälle zwar wahrscheinlicher sind, jedoch kann er die Verluste steuerlich gegen die Gewinne rechnen. Der Kleinvermieter (mit einer Mietwohnung) hingegen hat bei Mietausfall immer einen "6er" und hängt oft Emotional noch mit drin.
     
  6. AJ1900

    AJ1900 Erfahrener Benutzer

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    Du liegst falsch, denke ich. Der Staat ist hier doch der größte Kapitalist von allen. Der soziale Wohnungsbau wurde wohl kaum aus politischen Motiven mehr oder weniger eingestellt, sondern weil das so extrem defizitär war, das sich selbst den meisten eher linken Komunalpolitikern die Fußnägel kräuselten.
    Und mit jeder neuen Verordnung und Satzung und Klimavorschrift usw. wird es immer noch teurer. Würde heute der Staat ernsthaft anfangen wollen Wohnung selber zu bauen, müssten die so hochsubventioniert sein, das die Schwarte kracht.
    Und das daran keiner wirklich Interesse hat merkt man schon an der Debatte, nach dem Motto, man müsste doch jetzt mal Bauvorschriften usw. abbauen. Meine Prognose, da wird nahzu nichts passieren, und wenn dann über Jahre.
     
  7. Jobo45

    Jobo45 Erfahrener Benutzer

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    in sofern Kapitalist, dass mit Verkauf der Wohnungen die Stadtsäckel saniert wurden (z.B. Dresden) und mit Wohnungsbau kaum Stimmen zu gewinnen sind.

    Das kommt darauf an wie man es anstellt. wir in unserem Land sehr viele Modelle und viel Erfahrung mit staatlichen Wohnbau gesammelt.
    Wo geht denn das vom Staat gezahlte Wohngeld denn hin? es bekommen private Vermieter und die wollen, sollen und müssen auch Rendite erwirtschaften das stimmt aber zumindest die Rendite könnte gespart werden.

    Eine für mich wichtiger Vorteil wäre, dass der Staat die Wohnungsbelegung steuern könnte und Familien mit Kindern wieder bevorzugen könnte.

    Du hast sicherlich recht, denn das würde nur gehen wenn der politische Wille wirklich da wäre, wie die Aufbauprogramme in den 50 bis 70 Jahre! oder die Eigenheimzulage, Abschreibung usw., aber der scheint nicht da zu sein.

    http://www.sueddeutsche.de/geld/sozialer-wohnungsbau-das-koennen-wir-niemals-schaffen-1.2505648
     
  8. Nanne

    Nanne Erfahrener Benutzer

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    Jeder einkommensschwache Mieter bekommt Wohngeld soviel ich weiß. Genügt das nicht? Was soll der Staat noch alles leisten, und wer ist der
    Staat? Letztendlich sind es die Kosten der Steuerzahler, egal was noch alles gefordert wird.
     
  9. Nero

    Nero Erfahrener Benutzer

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    Die Definition von Staat/Nationalstaat steht ja wohl auch seit längerem fest.
    1. Doch was aktuelle Regierungen anbelangt, so sind sie ja erst Kürzlich wohl gewählt worden.
    2. Da muss man wohl mal abwarten, wohin ihre Entscheidungen/die Reise geht ...
    3. Ich fühle mich unwohl.
    4. Ich denke dabei auch an Länder, die eine lange historische Kolonialerfahrung haben - wie Frankreich.
    5. Was ist dabei rausgekommen Charlie H.
    Nein, mir ist sehr unwohl - bei allem Verständis
     
  10. Nero

    Nero Erfahrener Benutzer

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    1. Ich fühle mich unwohl.
    2. Ich denke dabei auch an Länder, die eine lange historische Kolonialerfahrung haben - wie Frankreich.
    3. Was ist dabei rausgekommen Charlie H.
    Nein, mir ist sehr unwohl - bei allem Verständins
     
  11. Pharao

    Pharao Erfahrener Benutzer

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    Hi Jobo45,

    vor dem Vertragsabschluß hast du ja die Möglichkeit deine Mietinteressenten zu überprüfen. Und ja, mache sind eben unsichere Mieter und ob der Wohnungsmarkt vor Ort schlecht oder gut ist, spielt dabei auch keine wirkliche Rolle. Es bleibt DEIN Risiko mit wem du einen Vertrag eingehen willst!

    Die Benachteiligung liegt hier aber NICHT darin, das das JC dies nicht direkt überweisen muss, also von Gesetzeswegen. Der Kunde erhält ja die KdU und muss diese nur an seinen Vermieter weiterleiten. Wenn er das nicht macht, dann liegt die Schuld am Kunden und nicht am JC!

    Und ja, wenn der Kunde das beantragt das die Miete dirket überwiesen wird, dann entbindet das nicht den Mieter, das er verantwortlich für die Mietzahlung ist, auch wenn das JC einen Fehler macht.

    Hauptgrund warum Alg2-Empfänger sich schwerer tun bei der Wohnungssuche ist m.E. erstmal bezahlbaren Wohnraum zu finden und dann noch einen Vermieter der das Risiko eingehen will, was besonders schwer seinen dürfte, wenn eben "bessere" Mieter auch Schlange stehen. Du brauchst dir hier ja nur mal einige Beiträge durchlesen, was manche Fragesteller für eine Meinung haben, wenn`s darum geht sich Mietswohnungen anzuschaffen. Die wollen bestimmt nicht nur eine angemessene Miete haben .... :91:

    Wenn ich jetzt mal die außen vorlasse, die unverschuldet in die Schuldenfalle geraten sind, dann ist es m.E. ja auch irgendwie gewollt. Ich mein, wenn ich mir anguckt wie leicht einem das gemacht wird mit "heute kaufen und irgendwann zurückzahlen" oder das man tatsächlich vorhat das Bargeld abzuschaffen, ect., dann braucht man sich darüber auch nicht wundern.

    Wenn ich vorab wüsste, das das ein anständiger Mieter ist, dann wäre mir das ziemlich egal ob er Alg2 oder sonst was bekommt. Und wenn ich jetzt zurück zum anderen Thread gehe, wo der Mieter die KdU ja Bar ausbezahlt bekommen hat, warum leidet der Mieter diese dann nicht weiter?

    Entschuldige, aber solche Mieter will ich nicht, auch wenn das JC die Miete direkt überweisen müsste!
     
  12. AJ1900

    AJ1900 Erfahrener Benutzer

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    Mal ehrlich, du glaubst wenn der Staat nun anfangen würde Wohnungen zu bauen, würde das billiger? Da wäre vieleicht auf dem Papier billiger weil die Nettokaltmieten mit Steuergeld runtersubventioniert würden.
    Eigentlich sind die Erfahrungen mit staatlichem Wohnungsbau alls andere als gut. Meistens Plattenbau Gethos, die heute ja eher das Problem sind und keine Lösung, getrieben von dem Wunsch viel billigen Wohnraum zu schaffen der im Vergleich und real aber eigentlich extrem teuer ist.
    Zu gute halten konnte man natürlich das in den 50-60er Jahren es aber natürlich auch eine real Wohnungsknappheit gab, das hatte aber mit dem Krieg zu tun und nicht mit dem Anspruch das anscheinend jeder in Citylage für max. 4€ wohnen will?
    Weist du, die Preise für Wohnraum bestimmen sich heute auch gar nicht nur über Baukosten, sondern auch über die Ansprüche der Mieter. Wohnungen mit Aussenkloset, Badeofen ohne Dämmung mit Einfachverglasung und Plastikböden sind heute auch noch billig zu bauen, nur wer will da wohnen?
     
  13. Jobo45

    Jobo45 Erfahrener Benutzer

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    Es muss ja nicht der Staat bauen, aber es könnten Anreize geschaffen werden die mit Belegungsbedingungen gekoppelt werden.
    Es muss nicht unbedingt billiger werden, sondern es soll die Möglichkeit geschaffen werden für Personenkreise die nicht so leicht Wohnraum bekommen eine Chance auf eine Wohnung zu haben.

    Klar die negativen Fälle kenne ich auch, aber es gibt auch positive und diese müssten eben umgesetzt werden.

    In den Ballungsräumen und in Orten wo Wohnungsmangel besteht, stellen sich der Preis über die riesige Nachfrage ein, da sind die Baukosten kein Thema mehr.
     
  14. Jobo45

    Jobo45 Erfahrener Benutzer

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    Stelle ich nicht in Abrede, aber ich selektiere eben und habe selber auch meine Vorurteile!
    Richtig, mir ging es nicht um die Schuldfrage, die Benachteiligung liegt eben daran, dass der H4 Bewerber per se weniger Chancen erhält die Wohnung zu mieten.
    genau.

    nicht umsonst wird sehr viel Geld in Werbung investiert.

    Ergo schließen sehr viele Vermieter ALG2 Empfänger als Bewerber für eine Wohnung schon aus, um eben kein Risiko ein zu gehen.
     
  15. #14 advocatus diaboli, 23.09.2015
    advocatus diaboli

    advocatus diaboli Gast

    Dann sollte der Staat sich konsequenterweise auch als Bäcker, Fleischer, Gärtner, Tischler, Brauer, Winzer, ... sowie in der Herstellung von Flachbildfernsehern engagieren.

    Mit sozialistischem Gruss,
    Advocatus Diaboli
     
  16. #15 AJ1900, 23.09.2015
    Zuletzt bearbeitet: 23.09.2015
    AJ1900

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    Diese Sache mit den Anreizen und Belegungbedingungen gab es doch schon zu genüge. Meistens wurden diese Anreize gleich schwupp die wupp auf die Baukosten drauf geschlagen, theoretisch gerechnet und zum Steuern sparen hat es immer noch getaugt, und die Belegungsbedingungen waren doch auch meist mehr frommer Wunsch als Realität. In Berlin waren Sozialwohnungen sogar teilweise teurer als Wohnungen ohne Sozialbindung.
    Es mag ja Gebiete geben das sind Baukosten kein Thema, aber wenn ich in Berlin halbweg ordentlich neu bauen will muß ich minimum bei 8,50-10€ netto kalt liegen. Der Mietspiegel liegt aber bei um die 7,50€. Ergo muß man schon ganz schöne Verrenkungen machen das sich das überhaupt real rechnet.
    Wie will jetzt der Staat bitte für unter 7,50€ neue Wohnungen bauen? Das ist doch der größte Witz seit dem BER. Kurz gesagt selbst wenn da am Ende tatsächlich für meinetwegen 6€-7€ vermietet wird, sprich diese Summe im MV steht, was glaubst du wer für das Defizit aufkommt?
     
  17. #16 Pharao, 23.09.2015
    Zuletzt bearbeitet: 23.09.2015
    Pharao

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    Hi,

    und :? Wie schon irgendwo geschrieben, nicht nur Alg2-Epfänger haben`s da ggf. schwerer - das ist dann halt so!

    Da brauchst du dir nur etwas Farbe in`s Gesicht schmieren oder deine Frau zieht ein Ganzkörperkondom an und schon haben einige Vermieter auch ihre Vorurteile und sei es nur, das das Treppenhaus nach komischen Essen riechen würde. Oder nimm andere Personen mit geringen Einkommen, wie zB Studenten, Rentner oder allgemein Geringverdienter, Aufstocker, ect die sind erstmal genauso unsicher wie Alg2-Empfänger. Auch Familien mit mehr als 1-2 Kinder haben oft schon große Probleme, ganz zu schweigen von Alleinerziehenden mit mehr als einem Kind. Aber auch Selbstständige sind nicht immer gerade beliebt, genauso wie wenn du den "falschen" Beruf ausübst. Denen willst du alle wohl nicht helfen oder wie:?

    Ich verstehe hier jetzt wirklich nicht, warum dir das mit der Mietzahlung bei Alg2-Empfänger so wichtig ist, das das JC dies direkt überweisen müsste. Denn das ist auch keine Garantie, das diese Personengruppe pfleglich mit dem Mietobjekt umgeht, ganz egal ob die Miete nun direkt oder nicht direkt vom Amt bezahlt wird an den Vermieter. Das Amt kommt definitiv nicht für Schäden auf und das Risiko bleibt weiter bestehen, wenn vielleicht auch etwas abgeschwächt.

    Desweiteren, wenn du das von Alg2-Empfänger verlangst bzw. vom JC, damit die Mietzahlungen für DICH "gesichert" sind, wo wäre dann der Unterschied, wenn ich das von einem Arbeitgeber meiner Mieter auch verlangen würde :?

    Irgendwie kommt es mir hier trotzdem so vor, das es hier letztlich nur darum geht Risiken auszuschließen als Vermieter.

    Im übrigen, natürlich kann ein Alg2-Empfänger hinziehen wo hin er lustig ist, aber wenn das JC da nicht mitmacht (also den Umzug genehmigt und dazu benötigt man schon anerkannte Gründe), dann war`s das i.d.R. auch mit Umziehen. Denn die Regelleistung lässt großere Ausgaben einfach nicht zu, schon garnicht auf dauer.

    Also bei uns wurden sehr viele Sozialwohnungen vor Jahren schon verkauft als Eigentumswohnung und das hat die Situation mit Sicherheit nicht verbessert. Wenn eine Stadt/Gemeine dagegen also was machen will, müsste die schon wieder Anfangen Sozialwohnungen zu bauen, denn für Privatvermieter ist das m.E. einfach unrentabel, weil man eben auf dem freien Markt mehr bekommen kann bzw. auch bessere Mieter findet, wenn man schon soviel Geld für eine Immobilie ausgibt.
     
  18. AJ1900

    AJ1900 Erfahrener Benutzer

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    Moment, noch mal die Frage, glaubst du der Staat würde billiger Wohungen bauen? Das am Ende im MV eine Miete von 4€ stehen kann ist kein Kunststück, wenn nur genug durch Steuergelder subventioniert wird, das ist schon klar, aber deshalb wird es ja nicht billiger sondern teurer?
    Und die von dir erwähnten Sozialwohnungen wurden ja sicher nicht verkauft, weil Sie so rentabel waren, oder wie? Das hat man doch in Dresden schön beobachten können. Klar haben die alles verkauft was ging, logisch, sonst hätten Sie nämlich in absehbarer Zeit anfangen müssen richtig zu sanieren und für Mieten von 2-4€ ist das einfach nicht möglich, bzw. würde so teuer das da eben keine "Sozialverträglichen" Mieten bei raus kommen können. Da macht sich doch lieber ein ausländischer Investor die Hände schmutzig und zieht den Zorn auf sich.
     
  19. Pharao

    Pharao Erfahrener Benutzer

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    Hi,

    meiner Meinung nach: Nein, denn wie du schon auch sagt, die haben das sicherlich nicht deswegen reduziert, weil`s so lukrativ war ....
     
  20. Nanne

    Nanne Erfahrener Benutzer

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    Das Sozialamt hilft wenn nötig, der VM hilft schon genug mit Wohnungsbau.

    Kein Handwerker wird sagen, der Nanne muß geholfen weden, da regnet es durchs Dach, egal, ob sie dann
    die Rechnung zahlen kann.

    Nein, Pharao, diesen Sozialtick hatte ich nach dem Hausbau. Je ärmer die Leute waren, je lieber nahm ich sie ins
    Haus/Wohnung. Die Folgen möchte ich hier nicht auflisten.

    Ich bin Geschäftsmann und der Mieter mein Geschäftspartner, und ein Geshäft mache ich i.d.R. lieber mit seriösen
    Menschen. So sehe ich das heute.
     
  21. Pharao

    Pharao Erfahrener Benutzer

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    Hi Nanne,

    meines Erachtens hast du jetzt meinen Post aus dem Zusammenhang gerissen. Es giehn hier ja um die Benachteiligung die man ja mit der Direktzahlung a`la "mus" beseitigen oder mininieren will, aber benachteilig sind eben nicht nur Alg2 Empfänger.

    Warum will man hier also einer Gruppe "helfen" und den anderen nicht :? Wobei ich immer noch der Meinung bin, hier geht es letztlich nur um Risikominimierung für den Vermieter, denn es gibt genügend "unsichere" Mieter die aber trotzdem brav ihre Miete bezahlen.
     
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