HILFE!!!Vorgesehene Umwandlung in Wohnungseigentum

Dieses Thema im Forum "MV - Allgemeine Fragen" wurde erstellt von Marie89, 02.03.2011.

  1. #1 Marie89, 02.03.2011
    Marie89

    Marie89 Neuer Benutzer

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    Guten Morgen zusammen,

    ich bin neu hier und habe ein Problem. Ich hoffe das ihr mir weiterhelfen könnt. Ich wohne jetzt seit ca. 3 Jahren in meiner eigenen Wohnung und im letzten Jahr wurde das Haus an einen neuen Eigentümer verkauft. Allerdings habe ich darüber keine schriftliche Mitteilung bekommen sondern nur eine mündliche Mitteilung. Der neue Eigentümer will die Wohnungen in Eigentumswohnungen umwandeln und dann verkaufen.

    Kurz nach dem Eigentümerwechsel kam der neue Eigentümer auf mich zu und erkundigte sich ob ich eventuell eher ausziehen würde. Ich habe mich daraufhin ein wenig schlau gemacht und man riet mir eine Ausgleichszahlung mit dem neuen Eigentümer zu vereinbaren. Daraufhin haben wir uns zusammen gesetzt und alles weitere gesprochen. Ich sollte zum Ende Dezember ausziehen und würde dafür einen bestimmten Betrag erhalten. Allerdings wurde hier nichts schriftlich vereinbart, sondern alles nur mündlich. Anfang Dezember erfuhr ich dann das ich in meine neue Wohnung noch nicht rein konnte und das ganze sich um 2-3 Monate verzögerte (die neue Wohnung ist eine Eigentumswohnung von meiner Tante). Ich teilte dies dem Vermieter auch mündlich mit und fragte ob das okay sei und er meinte das sei kein Problem ich solle mir keine Sorgen machen. Natürlich war ich erleichtert und jetzt geht es auf die Abnahme zu und ich habe mich mit ihm in Verbindung gesetzt um mit ihm alles weitere zu besprechen ebenfalls auch wie es mit der Ausgleichszahlung aussieht. Er meinte dann, da ich mich nicht an die Vereinbarung gehalten habe wird er mir nichts mehr zahlen. Ich schlug ihm vor das wir die Miete für die Monate die ich dort länger wohnte als geplant von der Ausgleichszahlung abrechnen und er mit dann den rest auszahlt. Allerdings lässt er sich auch hier auf nichts ein. Er ist schwer zu erreichen, verspricht ständig mich zurück zurufen und nichts passiert. Schließlich muss die Abnahme ja noch erfolgen und eigentlich war die für Ende Februar geplant, jetzt ist es schon März und ich habe Angst das ich dann die Miete März auch noch zahlen muss.

    Welche Möglichkeiten habe ich die versprochene Ausgleichssumme zu erhalten und was würdet ihr mir emfpehlen wie ich weiter vorgehen soll. Ich sehe es ehrlich gesagt nicht ein die Miete für März zu zahlen... man erreicht ihn einfach nicht und wenn dann verspricht er ständig sich zurück zu melden und nichts passiert. Ich hoffe ihr könnt mir helfen.

    Vielen Dank schon mal.

    Liebe Grüße
    Marie
     
  2. AdMan

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  3. kathi

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    Wie das rein rechtlich aussieht, dürftest du ja wissen:
    Ihr hattet eine Aufhebungsvereinbarung, wenn auch nur mündlich, an die du dich nicht gehalten hast, damit wäre die Vereinbarung eigentlich passé.
    Jetzt möchtest du später als vereinbart ohne Kündigungsfrist aus der Wohnung raus und weiterhin die Ausgleichszahlung erhalten.
    Das geht natürlich nur, wenn der neue Eigentümer mit dir eine neue Aufhebungsvereinbarung abschliesst. Tut er das nicht, müsstest du so schnell wie möglich kündigen (bis morgen) und dann noch die Miete bis einschl. Mai bezahlen.

    Du könntest jetzt hingehen und dem Eigentümer sagen, dass du doch nicht ausziehst und dann hätte er die schlechteren Karten, da er die Wohnung im vermieteten Zustand nur an Investoren verkaufen kann, da bei Umwandlung ein Kündigungsschutz besteht (das sind ein paar Jährchen).
    Ziehst du jetzt aus und der Eigentümer hat noch keine Käufer, dann hat er die besseren Karten, weil er auf den 3 Monaten Kündigungsfrist bestehen kann.
    Es hängt also alles davon ab, wer von euch beiden höher pokern kann/will.
     
  4. #3 Marie89, 02.03.2011
    Marie89

    Marie89 Neuer Benutzer

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    Erst mal vielen Dank für die Antwort. Ich habe es mir schon fasst gedacht das es so aussieht, allerdings wurde ja nichts schriftlich vereinbart und von daher gab es nur eine mündliche Zusicherung.

    Naja das mit dem nicht ausziehen war auch schon meine Überlegung um ihn unter Druck zu setzen, allerdings habe ich mit bekommen das es mit dem veräußern nicht so gut klappt...von daher denke ich das er sich darauf sogar einlassen würde, weil er ja dann noch Miete bezieht.

    Es ärgert mich einfach...weil ich jetzt ja eine neue Wohnung habe und dann müsste ich für beide Miete zahlen. Das schlimme ist einfach das man ihn nicht erreicht um über eine Abnahme zu sprechen, er verspricht ständig zurück zu rufen aber es passiert nichts.

    Hab ich eventuell noch andere Möglichkeiten damit ich wenigstens keine weitere Miete zahlen muss? Hatte sonst die Idee die versprochene Abstandssume gegen die Miete aufzurechnen und ihm vorzuschlagen das ich dann nur noch den Rest möchte.
     
  5. kathi

    kathi Gesperrt

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    Könntest du, zur Not gerichtsfest, beweisen, dass sowohl die erste Auflösungsvereinbarung mit Ausgleichszahlung existiert hat, wie auch die Tatsache, dass die Auflösungsvereinbarung mit Ausgleichszahlung trotz verspätetem Auszug deinerseits weiterhin existiert? Wahrscheinlich nicht.
    Dann hast du schlechte Karten, wenn du nicht pokern willst.

    Wie gesagt, wenn du das beweisen kannst.............

    Kannst du das alles nicht beweisen, dann bist du besser beraten spätestens bis morgen fristgerecht zu kündigen und kannst froh sein, wenn du "nur" die Märzmiete doppelt zahlen musst.
    Kündigst du bis morgen nicht, kannst die Vereinbarungen nicht beweisen und stellt sich der Vermieter stur, weil er gemerkt hat, dass das mit dem Verkauf nicht so klappt, wie er sich das vorgestellt hat, dann zahlst du u.U. bis einschl. Juni weiter Miete.
     
  6. Berny

    Berny Erfahrener Benutzer

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    Hallo Marie89,

    anscheinend hast Du weder vom bisherigen VM noch vom neuen VM eine schriftliche Mitteilung über den Wechsel bekommen, ergo hat sich bis jetzt für Dich noch garnichts geändert.
     
  7. kathi

    kathi Gesperrt

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    Sie hat die mündliche Änderung akzeptiert und überweist vermutlich seit Monaten die Miete auf ein anderes Konto. Das reicht doch im Normalfall, wenn der neue Eigentümer tatsächlich der neue Eigentümer ist.
    Hilft ihr aber alles leider nicht weiter.
     
  8. Berny

    Berny Erfahrener Benutzer

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    Hmm, ist also ein schriftlicher MV durch einen mündlichen MV mit einem anderen VM ersetzt worden...? *Kopfschüttel*
     
  9. kathi

    kathi Gesperrt

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    Nö ist er nicht. Der neue Eigentümer ist nur mit allen Rechten und Pflichten als Vermieter in den alten schriftlichen MV eingetreten.
     
  10. Berny

    Berny Erfahrener Benutzer

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    Nachweislich, schriftlich, mündlich?
     
  11. kathi

    kathi Gesperrt

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    Da stellt sich halt die Frage an wen sie seit Monaten die Miete überweist.
    Überweist sie an den Neueigentümer, dann hätte sie nach Treu und Glauben gehandelt, selbst wenn dieser gar nicht der Eigentümer ist.
    Wobei ich es seltsam finden würde geänderte Bankverbindungen Mietern nur mündlich mitzuteilen.
     
  12. RMHV

    RMHV Erfahrener Benutzer

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    Die Frage kann man stellen. Im Hinblick auf den Vermieterwechsel ist die Antwort aber irrelevant. Der Vermieterwechsel tritt nach § 566 BGB automatisch ein. Es gibt daher auch keine Notwendigkeit, dies nachzuweisen.
     
  13. kathi

    kathi Gesperrt

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    Berny scheint aber anzuzweifeln, dass es überhaupt einen Vermieterwechsel gegeben hat. Sollte es keinen gegeben haben, dann kann auch kein automatischer Wechsel stattfinden.
     
  14. Berny

    Berny Erfahrener Benutzer

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    Jaa... nein...
    Ich meine eher, wie muss es dem Mieter vom alten und neuen VM mitgeteilt werden, damit er nicht evtl. Betrügern (oder einer rechtlich unsicheren Situation) aufsitzt?
    Ich meine, dass der alte VM sich schriftlich abmeldet und den neuen VM benennt. Der neue VM müsste sich "an"melden und u.a. seine Bankverbindung bekanntgeben.
     
  15. kathi

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    Soweit ich weiss gibt es da keine Formvorschriften. Wirklich sicher kann ein Mieter nur sein, wenn er ins Grundbuch geschaut hat. Letztlich gilt das aber auch für jede Vermietung. Woher soll ein Mieter wissen, dass Herr Schulze nicht widerrechtlich einfach das Haus von Herrn Schneider vermietet?!

    Das wird er in den meisten Fällen schon aus Eigeninteresse machen.
    Gibt aber auch Fälle bei denen das erstmal gar nicht nötig ist.
    Z.B. wenn Eltern eine Immobilie auf ihr Kind übertragen, aber weiterhin den Nießbrauch haben.
     
  16. #15 Marie89, 03.03.2011
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    Nein meine Info war hier das §566 "Kauf bricht Miete nicht" gilt...also das der neue Vermieter die bestehenden Mietverträge mit allen Rechten und Pflichten übernimmt.

    Allerdings habe ich weder eine schriftliche Mitteilung vom alten Vermieter für den Verkauf erhalten, sondern er hat es mir mündlich mitgeteilt. Der gute Mann ist schon älter und war wahrscheinlich einfach nur froh das Haus verkauft zu haben. Vom neuen Vermieter ist allerdings auch keine Mitteilung erfolgt. Das einzige was passiert ist, ist das mein alter Vermieter mir gesagt hat wie wann ich noch auf das aktuelle Konto zahlen darf und dann hat er mir die Nummer vom jetztigen gegeben damit ich die neuen Bankverbindungen bekommen. Aber der neue hat sich auch nicht darum gekümmert.
     
  17. #16 Christian, 03.03.2011
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    Hallo Marie,

    grundsätzlich hat ein Eigentümer- oder Vermieterwechsel in diesem Fall quasi gar keine (für den Mieter sichtbare) Auswirkungen - für dich als Mieter läuft alles so weiter wie bisher, lediglich die Bankverbindung und der Name des Vermieters ändern sich. Der neue Vermieter übernimmt den bestehenden Vertrag zwischen dir und dem Alt-Vermieter mit allen Rechten und Pflichten.

    Ob die neue Bankverbindung schriftlich oder mündlich mitgeteilt wurde, ist m.E. egal, solange alle zufrieden sind (= das Geld beim Richtigen ankommt).
    Wenn beim neuen Vermieter nichts ankommen würde, hätte der sich bestimmt schon bei dir gemeldet.

    Der neue Vermieter ist weder dazu verpflichtet, sich bei den Mietern (in welcher Form auch immer) anzumelden, noch sich vorzustellen oder seine Bankverbindung zu nennen.

    Gruß,
    Christian
     
  18. Berny

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    Hmm, und wie würdest Du reagieren, wenn Du ein vertragsrelevantes Schreiben vom (angeblich) neuen Vermieter bekämst? - :ätsch , reingefallen...
    Nee, bei mir als Mieter würde sich nichts ändern.
    Bei einem Fall aus meiner Bekanntschaft wurde von der Mieterseite die Rechtmässigkeit der VM angezweifelt, soass dem Gericht die "Aktivlegitimation" vorzulegen war.
     
  19. #18 Marie89, 04.05.2011
    Marie89

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    Hallo ihr Lieben,

    so nach einer langen Diskussion mit meinem Vermieter hat sich doch noch alles zum guten geklärt.
    Ich bin mittlerweile ausgezogen und wir haben uns auf eine Abstandssume geeinigt. Ich schätze
    hartnäckig bleiben hilft hier.

    Vielen Dank für eure Hilfe.
     
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