Hundeanschaffung in Mietwohnung

Dieses Thema im Forum "Tierhaltung" wurde erstellt von bnr, 04.01.2014.

  1. #1 bnr, 04.01.2014
    Zuletzt bearbeitet: 04.01.2014
    bnr

    bnr Neuer Benutzer

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    Hallo,
    ich möchte mir gerne einen Hund anschaffen und brauche eine Strategie wie ich beim Vermieter vorgehen kann.
    Mein Ex-Freund, der im letzten Jahr bei mir als Untermieter gewohnt hat, ist mit seinem Hund eingezogen. Erst nach 2 Monaten nachdem er bei mir eingezogen war, habe ich mit ihm einen Untermietvertrag geschlossen und die Vermieterin in Kenntnis gesetzt. Dabei musste ich ihr auch Beichten, dass ein Hund eingezogen ist. Eigentlich ist das Haus gegen Hunde und im Mietvertrag steht auch drin, dass Hundehaltung nur unter Zustimmung des Vermieters möglich ist. Der Hund war aber sehr lieb und die Nachbarn mochten ihn. Auch der zu Anfang skeptische Hausmeister, mochte irgendwann den Hund.
    Ich möchte gerne einen Hund haben, weil ich das Gefühl habe, dass mir das gut tun würde. Hunde sind eine Bereicherung für den Menschen.

    Wie gehe ich jetzt vor? Morgen schaue ich mir einen Hund an, den ich evtl. gerne zu mir nehmen möchte. Muss ich vorher die Erlaubnis der Vermieterin einholen oder reicht es, wenn ich sie später in Kenntnis setze. Oder muss ich das jetzt gar nicht mehr. Schleißlich war sie ja schon mal einverstanden mit einem Hund.
    Über Rückmeldungen freue ich mich
    LG,
    bnr
     
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  3. Andres

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    Und was verstehst du daran nicht? Bevor du einen Hund anschaffst, musst du die Zustimmung des Vermieters einholen. Tust du es nicht, kann der Vermieter (mit Aussicht auf Erfolg) fordern, dass du den Hund wieder abgibst. Er kann dich außerdem wegen der Verletzung vertraglicher Pflichten abmahnen und im äußersten Fall sogar kündigen.
     
  4. Pitty

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    Ich würde Anfragen welche Größe als Hund er akzeptieren würde.
     
  5. #4 Pharao, 05.01.2014
    Zuletzt bearbeitet: 05.01.2014
    Pharao

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    Hi bnr,

    und was machst du, wenn der Vermieter doch plötzlich "nein" sagt :? Kläre das doch einfach vorab erstmal ab, der Hund läuft dir bestimmt nicht weg ...
     
  6. Berny

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    Hallo bnr,
    auch ich kann Dir nur empfehlen VORHER schriftliches Einverständnis des VM einzuholen.
     
  7. #6 Aktionär, 06.01.2014
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    Hi!
    Kann mich meinen Vorrednern nur anschließen.

    Verstehe auch nicht ganz, wie man zweimal den gleichen "Fehler" machen kann, nur weil man beim ersten Mal "Glück" hatte?
    Ist ja nicht so, dass dir der entsprechende Passus aus deinem MV nicht bekannt wäre ...
     
  8. #7 Pharao, 06.01.2014
    Zuletzt bearbeitet: 06.01.2014
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    Zumal man es eigentlich auch schon aus der Fragestellung "Muss ich vorher die Erlaubnis der Vermieterin einholen oder reicht es, wenn ich sie später in Kenntnis setze" entnehmen kann, was eigentlich zu tun wäre, wenn man das mit dem Passus im MV vergleicht: "nur unter Zustimmung des Vermieters möglich".

    Alleine schon das "später" passt doch nicht, genauso wie, wenn ich von jemanden "eine Erlaubnis bzw eine Zustimmung" benötige, dann hat derjenige eine Wahl, im Gegensatz zu "in Kenntnis setzen". Denn "in Kenntnis setzen" bedeutet ja nichts anderes als: "ist mir eigentlich völlig wurscht wie deine Meinung dazu ist, "das" will ich dir mittteilen - Punkt".
     
  9. #8 Aktionär, 06.01.2014
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    Da bin ich ganz bei Dir, Pharao.
     
  10. #9 BHShuber, 06.01.2014
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    Hallo,

    sowohl zu Untervermietung als auch für die Hundehaltung brauchst du vorher und nicht vor vollendete Tatsachen setzen, die Zustimmung des Vermieters!

    Du hattest bis jetzt Glück, dass dir der Vermieter das hat durchgehen lassen!

    Gruß

    BHShuber
     
  11. #10 Papabär, 06.01.2014
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    Naja, ... darüber kann man geteilter Meinung sein --> Hunde

    Bevor ich jetzt in die gleiche Kerbe schlage, die in den letzten 8 Beiträgen schon gehauen wurde, erlaube ich mir mal die Frage, was für ein Hund es denn werden soll?

    Der Mieter hat grundsätzlich ein Anrecht auf Genehmigung von Kleintierhaltung. Da es hier meines Wissen nach keine gesetzliche Definition gibt (und die Urteile eher auf Meerschweinchen, Hamster und Vögel bezogen waren), habe sich bei den Gerichten wohl der Maßstab "bis Knöchelhöhe" durchgesetzt (sagte mit jüngst ein RA ... ICH kenne nicht alle Gerichte).

    Wenn es also bei so einer ... Verzeihung, "Fußhupe" - bleibt, sehe ich recht gute Chancen, dass der Vermieter zustimmt.
    Theoretisch könnte man diese Zustimmung dann auch gerichtlich erwirken ... stellt sich allerdings die Frage, ob man danach in diesem Haus noch glücklich wird.

    Trotzdem gilt: Erst die Genehmigung - dann der Hund.
     
  12. #11 immodream, 06.01.2014
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    Hallo,
    ich handhabe das folgendermaßen.
    Im Mietvertrag ist die Tierhaltung grundsätzlich nicht genehmigt.
    Ich mache aber keine Kontrollen.
    Ich weis, das fast alle meine weiblichen Mieter eine Katze halten. Es gab aber noch nie Beschwerden von anderen Mietern über die Katzenhaltung.
    Und genauso halte ich inzwischen mit Hunden.
    Die berühmte "Fußhupe", die von den Mietern durch den Treppenflur getragen wird, übersehe ich einfach.
    Ich kann ja auch nichts gegen Besucherhunde sagen.
    Den Mietern teile ich aber mit, das größere Hunde , vor allen Dingen z. B. Schäferhunde oder Doggen weder von den Reinigungsdamen und den anderen Mietern akzeptiert werden.
    Grüße
    Immodream
     
  13. #12 Papabär, 07.01.2014
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    Solange es keine Beschwerden gibt, händeln wir das ja nicht viel anders ... nur lässt sich daraus eben keine Empfehlung für bnr ableiten.
     
  14. #13 JorgBohm, 07.01.2014
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    Ich denke auch, dass es sinnvoll ist, ganz normal mit dem Vermieter zu reden. Eine Strategie dafür auszudenken halte ich für ganz schlecht. Du musst Dir immer vor Augen halten, dass Dir die Wohnung nicht gehört. Und wenn der Vermieter meint, dass sein Eigentum dadurch geschädigt wird ist es nur legitim, dass er dir das verbietet.

    Bereicherung hin oder her. Stricken kann unter Umständen auch eine Bereicherung sein. Deswegen, wenn dann wirklich, würde ich mich für einen kleinen Hund entscheiden. Womöglich kein Spitz, der unter Umständen den ganzen Tag kläfft.
     
  15. bnr

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    Hallo,
    vielen Dank für vielen Antworten.. Es ist folgendes passiert. Über das Internet habe ich eine junge Familie kennengelernt, die ihr 2. Kind erwartet und ihre 8 jährig Dalmatiner-Mix-Hündin abgeben müssen. Der Hund mochte mich sofort und auch ich war ganz angetan. Dann hatte ich sie ein Wochenende bei mir und es war aufregend. Für den Hund als auch für mich. Aber letztendlich ging es eindeutig bei mir und auch bei den Vorbesitzern zu einem "ja" hin. Daraufhin habe ich eine Kürzung meiner Arbeitszeit beantragt und ich werde auch das jetzt freie Zimmer untervermieten. Die zukünftige Mitbewohnerin weiß Bescheid und freut sich auch auf den Hund.
    Bevor ich aber den Vorbesitzerin endgültig zugesagt habe, habe ich mit dem Hausmeister (wohnt im Haus) und der Vermieterin gesprochen. Beide sagen nein. Der Hausmeister hat auch gesagt, dass er den Hund hier nicht sehen will, wenn er keine Zusage von der Vermieterin bekommt.
    Damit habe ich nicht gerechnet. Ich bin sehr traurig. Und fühle mich jetzt nicht mehr wohl in diesem Haus. Kann ich den wirklich nicht trotzdem den Hund zu mir nehmen?
    Ich danke euch schon mal für die Antworten..
    LG,
    bnr
     
  16. Andres

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    Ja, schon überraschend, nachdem dich hier acht Vermieter darauf aufmerksam gemacht haben, dass dafür die Zustimmung des Vermieters vorab einzuholen (und nicht garantiert) ist.
     
  17. #16 Bürokrat, 14.03.2014
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    Hast du denn überhaupt eine Erlaubnis für die Untervermietung? Eine Untervermietung ohne Zustimmung des VM wiegt nämlich weit schwerer als die unerlaubte Anschaffung eines Hundes...
     
  18. bnr

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    Das habe ich dem Hausmeister gesagt und er ist einverstanden. Es wäre auch erst nur für 2 Monate.
     
  19. #18 Bürokrat, 14.03.2014
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    Na der Hausmeister hat das nicht zu entscheiden.

    Sorry aber mir scheint du gehst reichlich naiv an die Sache ran.

    Wenn ich einen guten Mieter habe der unbedingt einen Hund will überlege ich mir 5 mal das zu verbieten wenn er droht sonst auszuziehen aber das ist eben auch abhängig vom Objekt:
    In einem kleinem Objekt auf dem Land mit viel garten akzeptiere ich Hunde schon allein weil man hier Mieter mit der Lupe suchen muss aber in einem 8er MFH in der Stadt nicht denn da sind Probleme mit den anderen Mieter bereits vorprogrammiert. Je besser vermietbar die Wohnung ist desto schlechtere Chancen hast du mit dem Hund durchzukommen.

    Die Untervermietung ist unbedingt mit dem Vermieter abzusprechen, schon in deinem Interesse, ich glaube du bist dir nicht bewusst dass du bei einer Untervermietung das volle Risiko des Mietausfalls und der Beschädigung der Mietsache trägst.
     
  20. bnr

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    Findest du? Wie kannst du denn sagen, dass ich naiv an die Sache ran gehe? Der Hausmeister ist hier die 2. Hand von der Vermieterin (hat mir die Vermieterin gesagt) und die Untermieterin hat auch schon hier gewohnt. Ist also schon dem Hausmeister bekannt. Er hat ihr sogar eine freiwerdende Wohnung angeboten. Das ist also abgenickt. Da habe ich überhaupt keine Bedenken. Außerdem gibt es hier im Haus jemanden, der seine Wohnung regelmäßig untervermietet.
    Aber es ist wahr. Jetzt denke ich über Umzug nach. Ich fühle mich nicht mehr wohl in diesem Haus. Außerdem funktioniert so einiges hier in der Wohnung nicht.. Und ich bin still. Z. B. kann es nicht sein, dass wenn man ein Loch für einen Dübel in die Wand bohrt, dass man dann die Wand durch bohrt und zum Nachbarn rüberschauen kann. Sowas muss einem gesagt werden. Das war mir sehr unangenehm.. Habe ich aber mit dem Nachbarn geklärt.
    Also, warum bin ich eine schlechte Mieterin? Ich zahle meine Miete und bin ein ruhiger Mensch. Nur das ist vielleicht nervig, dass ich meine Partner hier einziehen lasse und gerne einen Hund hätte. Aber ich scheine hier in einem Spießer-Haus gelandet zu sein, wo man nicht glücklich werden darf.
     
  21. #20 Papabär, 14.03.2014
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    Also wirklich Bürokrat - wie kannst Du nur ... :84:





    :erschreckt015: ... "töricht" trifft´s besser!
     
Thema: Hundeanschaffung in Mietwohnung
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