Hundehaltung in einer Mietwohnung

Dieses Thema im Forum "Tierhaltung" wurde erstellt von Jello, 29.04.2012.

  1. Jello

    Jello Neuer Benutzer

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    Ich habe eine Mieterin mit einem sehr großen Hund (etwa Bernhardiner-Größe), den Sie ausschließlich in der Wohnung hält. Sie hat leider schon in dem Haus gewohnt, als ich es gekauft habe und ich mußte somit ihren Mietvertrag inkl. Hundegenehmigung übernehmen. Nun ist folgendes Problem: Der Hund ist an sich ganz lieb, hört auch, bellt aber alle fremden Leute an, die nicht ins Haus gehören. Er ist den ganzen Tag allein in der Wohnung und immer wenn sich Mietinteressenten leere Wohnungen anschauen, bellt er das ganze Haus zusammen. Das schreckt natürlich völlig ab und ich bekomme aufgrund dessen die leeren Wohnungen nicht vermietet, auf die ich jedoch finanziell angewiesen bin. Die Mieterin will und kann den Hund nicht weggeben, raus in einen Zwinger kann er auch nicht, da bellt er 24 h. Ausziehen will sie auch nicht, da droht sie mit einer Klärung übers Gericht. Sie will jetzt immer wenn Mietinteressenten kommen, den Hund vorher wegschaffen, damit diese nicht gleich wieder vom bellen vergrault werden, mit der Begründung: wenn wieder jemand in den leeren Wohnungen wohnt und der Hund diejenigen kenn, bellt er auch nicht mehr und somit gibt es auch keine "Belästigung".
    Was würdet Ihr mir raten bzw. wie kann man in so einem Fall vorgehen ?
     
  2. AdMan

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  3. kathi

    kathi Gesperrt

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    Warum nicht erstmal auf das Angebot der Mieterin eingehen?
     
  4. Pharao

    Pharao Erfahrener Benutzer

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    Hi,

    das ist doch irgendwie Verständlich, das die Mieterin ihren Hund nicht einfach mal so weggeben will oder kann, oder ? Auch wenn man selber kein Tierfreund ist, glaube ich das man das versteht.

    Ich finde das Angebot von deiner Mieterin durchaus akzeptabel. Nur solltest du bei der Wohnungsbesichtigung deinen potenziellen Mietinteressenten trotzdem sagen, das ein Hund im Haus wohnt, damit es nicht später mit den neuen Mietern ärger gibt. Ich denke auch, das wenn der Hund die "neuen" mal kennen lernt, das das Gebelle dann weniger wird.

    Ansonsten kannst du da nicht viel Unternehmen oder große Ansprüche an deine Mieterin stellen, denn als die eingezogen ist, wurde ihr ja erlaubt den Hund zu halten. Nur weil du jetzt neuer Eigentümer bist, kannst du das nicht einfach verbieten oder deine Mieterin zwingen den Hund wegzugeben oder auszuziehen !
     
  5. Jobo45

    Jobo45 Erfahrener Benutzer

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    Also das Angebot der Mieterin ist ja nett. Aber ich glaube nicht, dass sie mit der Genehmigung einen Hund zu halten auch dei Erlaubnis bekommen hat sich, gegen eine möglicherweise bestehende Hausordnung, zu verhalten.
    Denn wenn der Hund auch Nachts anfängt zu bellen, wenn Besucher sich im Treppenhaus aufhalten ist das nichtmehr in Ordnung.
    Fraglich es es natürlich auch, ob es einer ordentlichen Hundehaltung entspricht, wenn ein so großer Hund alleine den ganzen Tag in einer Wohnung ist.
     
  6. #5 Pharao, 30.04.2012
    Zuletzt bearbeitet: 30.04.2012
    Pharao

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    Hi Jobo45,

    das ein Hund mal bellt, das ist wohl jetzt nichts ungewöhnliches. Also bei einer Katze würde ich mich auch wundern .....

    Und wenn Nachts deine anderen Mieter Besuch bekommen, dann glaube ich garnicht so daran, das der Hund gleich stundenlang bellen wird, denn die Hundebesitzerin ist ja dann auch anwesend. Und ja, einen großen älteren Hund kann man durchaus mal längere Zeit auch alleine lassen, genauso wie Katzen, Ratten, Fische oder sonstige Haustiere.
     
  7. kathi

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    Jobo 45 ist nicht der Vermieter
     
  8. Pharao

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    Ups ! Da hab ich wohl den Usernamen verwechselt ......

    Danke Kathi
     
  9. Jobo45

    Jobo45 Erfahrener Benutzer

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    mal bellen ist ja auch wohl kein Thema. Scheinbar ist es ja deutlich mehr. Ich kannte da so einen Hund, der hat immer dann wenn im Treppehaus jemand an der Türe vorbei gegangen ist, heftig angefangen zu bellen, egal ob Herrchen zu Hause war oder nicht. Das ging dann so weit, dass die Bewohnerin den Hund nachts ins Wohnzimmer gesperrt hat.
    Im Thema Tierschutz kenne ich mich nicht so aus, deshalb kann ich nicht beurteilen wie lange man einen Hund alleine lassen kann. Allerdings habe ich da schon erlebt, dass ein ganz junger Hund den ganzen Tag gewinselt hat.
    Das war fast schlimmer als bellen. Wir mußten jedoch nichts für den Hund unternehmen, da die Bewohnerin zum Glück ganz schnell ausgezogen ist.
     
  10. #9 kathi, 30.04.2012
    Zuletzt bearbeitet: 30.04.2012
    kathi

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    Woraus ziehst du diesen Schluss? Es hiess doch nur, dass der Hund bellt, wenn Fremde ins Haus kommen.
    Je nach Publikumsverkehr im Haus kann das von nie/fast nie über gelegentlich bis fast immer/die ganze Nacht durch, reichen.
    Ach ja als Hundeliebhaber muss ich sagen, dass es an Tierquälerei grenzt, wenn man einen Hund den ganzen Tag alleine lässt. 4-5 Stunden/Tag sollten das Maximum sein.
     
  11. Jobo45

    Jobo45 Erfahrener Benutzer

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    Wenn er das ganze Haus zusammenbellt, dann ist es wohl mehr als ein einfaches wuff :-) ,
    aber du hast Recht, da hat mich wohl mein Vorurteil etwas beeinflußt. (Du weißt ja: "der ist noch jung, der macht nichts, der will nur spielen.....".)
     
  12. Pharao

    Pharao Erfahrener Benutzer

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    Hi,

    da ich zB einige Mieter kenne die gerne mal aus einer Fliege einen Elefanten machen, wenn sie mal wieder was zu bemängeln haben (sehr oft sogar Grundlos), bin ich etwas vorsichtiger und mache mir gerne selber ein Bild vor Ort.

    Ich denke, das die Aussage "bellt das ganze Haus zusammen" alles seinen könnte.
    Kann mir nicht vorstellen das ein Hund vollgas über einen längeren Zeitraum gibt, wenn Herrchen oder Frauchen zu Hause ist. Ansonsten wäre das wohl ein Job für den Pferde .... öhm Hundeflüsterer ;)
     
  13. Jello

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    Ergänzung zu der Aussage " ... der Hund bellt das ganze Haus zusammen ..."
    Aufgrund der Größe des Hundes hat er ja nicht gerade ein leises Stimmchen. Die Mieter wohnen im EG und wenn der Hund bellt, hört man es vom Keller bis zum Dachboden. das schallt durchs ganze Haus und ist natürlich auch in jeder Wohnung hörbar.
     
  14. #13 RMHV, 05.05.2012
    Zuletzt bearbeitet: 06.05.2012
    RMHV

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    Die Aussage
    würde ich so nicht akzeptieren. Dass die Mieterin nicht will steht außer Frage. Dass sie nicht kann wird allerdings nicht zutreffen.

    Wenn es zu den beschriebenen Störungen kommt, sollte die Erlaubnis zur Hundehaltung zu widerrufen sein.
    Wie die Mieterin ihr Problem dann löst, wird den Vermieter nicht interessieren müssen. Mieter, die unbedingt große Hunde brauchen, müssen die damit verbundenen Probleme selbst lösen.
    Man wird als Vermieter allerdings die Bereitschaft mitbringen müssen, einen solchen Fall auch streitig auszutragen.
     
  15. #14 rotz_loeffel, 05.05.2012
    rotz_loeffel

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    Hallo,

    Eine Alarmanlage auf vier Beinen? Kann auch von Vorteil sein!

    rotz loeffel
     
  16. kathi

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    Mit welcher Begründung? Weil der Hund ab und zu tut was ein Hund eben tut, nämlich bellen und damit letztlich bewachen?
    Es gibt Hunde die nicht alleine bleiben können und in Dauergebell/Gejaule verfallen, wenn die Halter nicht im Haus sind. Das wäre sicher ein Grund die Erlaubnis zu widerrufen, wenn die Besitzer täglich 5 Stunden weg sind, aber sicher nicht nur weil der Hund anschlägt, wenn Fremde ins Haus kommen.
    Dass der TE höchstwahrscheinlich keine Mieter finden wird, die Hundephobiker sind, dürfte klar sein, aber das ist sein Problem.
     
  17. RMHV

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    Sorry, aber diese Argumentation ist einfach nur unsinnig...

    Mit einer Erlaubnis zur Tierhaltung wird einem Mieter keinesfalls die Genehmigung erteilt, beliebig Lärm zu verursachen. Das hat auch nicht das geringste mit Hundephobie zu tun oder mit der Frage, ob ein unter Hundephobie leidender Interessent eine Wohnung in Haus mieten würde.

    Es ist das Problem des Mieters, den Hund so zu halten, dass die anderen Bewohner nicht gestört werden. Die Rücksichtnahme auf die übrigen Bewohner ist eine grundlegende Verpflichtung jedes Mieters und dieses Verpflichtung wird auch durch eine Erlaubnis zur Hundehaltung nicht aufgehoben. Wenn ein Hund bei jedem Besucher laut kläfft, liegt nun mal eine Störung vor.

    Auch wenn es die Erkenntnisfähigkeit irgendwelcher Hundeliebhaber überfordern sollte: der Hund ist rechtlich eine Sache und Störungen, die von einem Hund ausgehen, sind vom Halter verursacht. Es ist unerheblich, ob der Hund "tut was ein Hund eben tut, nämlich bellen und damit letztlich bewachen".

    Ob das Ausmaß irgendwelcher Störungen in einem konkreten Einzelfall den Widerruf einer Hundehaltungserlaubnis rechtfertigen würde, kann hier im Forum naturgemäß niemand endgültig bewerten. Es kann hier nur darum gehen, die Kausalität zutreffend zu beschreiben.
     
  18. kathi

    kathi Gesperrt

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    Hier mal ein paar Urteile dazu:

    Dabei sollte auch bedacht werden, dass im vorliegenden Fall noch nicht mal was davon zu lesen ist, dass sich einer der anderen Mieter beschwert hätte. Es scheint grade nur den Vermieter zu stören, der scheinbar gar nicht im Haus wohnt.
     
  19. Pharao

    Pharao Erfahrener Benutzer

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    Hi,

    da hast du sicherlich Recht, aber so wie der Fragesteller es beschreibt, klingt es jetzt (für mich) nicht so, das hier eine "abnormale" Störung vorhanden wäre und was dann zählt, hat Kathi ja a`la Gerichtsurteile gepostet.

    Aussagen wie "bellt das ganze Haus zusammen" sagt eben nichts über die Dauer aus oder ob der Hund das auch macht, wenn Herchen/Frauchen zu Hause ist bzw wenn der Hund die Mieter mal kennt. Hier müsste man schon genaue Zeiten protokollieren und das hier Besichtigungstermine nicht drunter fallen, würde ich als selbstverständlich ansehen, da ja dann auch fremde im Haus sich aufhalten und ein Hund eben evtl das macht, was Hunde eben so machen. Zumal Besichtigungstermine ja auch sicherlich nicht Stundlich jeden Tag stattfinden werden über einen längeren Zeitraum und sich bis Dato auch kein anderer Mieter beschwert hat (falls es hier andere Mieter gibt).

    Ich finde also das Angebot des Mieter mit dem Hund durchaus akzeptabel, denn mehr kann der Vermieter m.E. hier nicht verlangen. Wie das dann in der Zukunft ist, also ob der Hund die Mieter auch anbellt, wenn er sie kennt, das wird wohl jetzt keiner sagen können bzw klingt laut Aussage des Fragestellers ja nicht so.

    Welchen Status ein Hund bzw ein Tier hat, spielt doch keine Rolle. Auch als nicht tierliebender Mensch, kann ich es voll nachvollziehen, das das "weggeben" keine Option für den Hundebesitzer ist.
     
  20. #19 kaliope, 30.05.2012
    kaliope

    kaliope Neuer Benutzer

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    hunde können auch nützlich sein

    tja, und wenn das liebe hundchen einen einbrecher vertrieben hat oder wenns brennt alarm schlägt, dann sind alle happy das es einen hund im haus gegeben hat.

    :84:
     
  21. #20 Christian, 30.05.2012
    Christian

    Christian Gesperrt

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    Ja.

    Ich bin ja eher für Elefanten, die sollen einen noch empfindlichere Nase haben.

    Aber leider will weder mein Vermieter noch meine Nachbarn die Vorteile eines Elefanten einsehen.

    Muss mein Vermieter die Elefantenhaltung in der mietwohnung genehmigen?
    Kann ich meinen Vermieter dazu zwingen, mir die Elefantenhaltung in der Mietwohnung zu genehmigen?
     
Thema: Hundehaltung in einer Mietwohnung
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