Ich benötige Eure Mitzeichnung

Dieses Thema im Forum "Was nicht passt - der Small-Talk" wurde erstellt von Pitty, 22.08.2013.

  1. Pitty

    Pitty Erfahrener Benutzer

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    Ich habe eine Petition eingelegt. Könnt Ihr mich unterstützen?

    Ich finde es ungerecht, dass die Kinder für die Eltern im Pflegefall haften.
    Kinder müssen Versicherungen für das Alter auflösen um für die Pflege
    der Eltern einzuspringen und sind später im Alter selber mittellos und
    haben keine Renten mehr.

    Zum anderen hat man 40 Jahre lang für die Gemeinschaft eingezahlt
    und im Pflegefall hat meines Erachtens auch die Gemeinschaft das
    zu tragen, wenn man selber auf Hilfe angewiesen ist.
     
  2. AdMan

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  3. kathi

    kathi Gesperrt

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    Wofür soll denn der Staat noch alles aufkommen? Man kann auch privat diese Pflegelücke schliessen und wenn man das rechtzeitig macht, dann ist das auch gar nicht so teuer. Und spätestens mit 50 sollte man mal anfangen sich Gedanken drüber zu machen, wer da später mal für einen aufkommen wird, wenn der Staat es nicht zwangsläufig muss. Der Staat kommt für einen auf, wenn man selber nichts hat und die Erben auch nicht und ich bin der Meinung dass das reichen muss.
    Einerseits mündiger Bürger sein wollen, aber dann wegen was, wofür man selber sorgen kann, gleich nach dem Staat schreien. Nee!
     
  4. #3 Pharao, 22.08.2013
    Zuletzt bearbeitet: 22.08.2013
    Pharao

    Pharao Erfahrener Benutzer

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    Hi Kathi,

    meines Erachtens machst du dir das zu einfach. Zum Pflegefall kann jeder unerwartet werden und das ist dann oft sehr teuer, gerade weil der Pflegefall ja nicht gleich unter der Erde landet.

    Natürlich gibt es Möglichkeiten für die "Kinder" durch geschickte Umverteilung, ihr eigenes Vermögen zu senken, sodass man im besten Fall nicht Zahlemann & Söhne machen bzw weniger zahlen muss . Nur wer eben daran nicht gedacht hat verliert ggf. sein Erspartes und das kann`s ja auch nicht sein, das die Kinder selber dann nix mehr haben oder wieder von null anfangen müssen, oder ?

    Wenn es nicht überall x Ausnahmen geben würde, dann würde das System wesendlich besser funktionieren. Denn bei der Krankenversicherung sieht`s ja genauso bescheiden aus, das auf Dauer jeder für Leistungen extra bezahlen muss, obwohl das so nicht nötig wäre, wenn alle gerechter in das System einbezahlen würden ohne Ausnahmen.
     
  5. #4 Papabär, 22.08.2013
    Papabär

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    Komisch - auf meinem Lohnstreifen steht immer ein Abzug für ´ne gesetzliche Pflegeversicherung drauf ... und das schon seit Jahren. Damit sollte doch zumindest eine Minimalversorgung gewährleistet sein. Wenn ich mehr Leistung haben will muss ich eben privat vorsorgen.
     
  6. kathi

    kathi Gesperrt

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    Hallo,
    ich war jetzt mal vom "normalen" Pflegefall im Alter ausgegangen und nicht z.B. davon, dass man mit 50 durch einen Schlaganfall o.ä. zum Pflegefall wird. In solchen Fällen, auf die man meist nicht vorbereitet ist, könnte der Staat eintreten, dann aber bitte auch für den Fall, dass dem 50jährigen alleinstehenden Sohn was passiert und die Eltern ihre eigene Altersvorsorge (Häusle) verlieren könnten.

    Für den normalen Pflegefall kann man rechtzeitig durch ergänzende private Versicherungen vorbeugen. Nicht teuer, wenn man früh dran denkt. Hat mit Vermögensumverteilung nichts zu tun.

    Naja, in dem Fall gehts ja nicht mehr drum, was man will, sondern was man braucht und eine Deckungslücke bei der Pflegeversicherung haben viele. Diese Deckungslücke kann durch eine private zusätzliche Pflegeversicherung aufgefangen werden.
     
  7. Gast 2

    Gast 2 Gast

    Unterhalt im Pflegefall

    ich habe das sofort unterzeichnet. Ich finde es nicht in Ordnung dass die Kinder finanziell für die Pflege der Eltern herangezogen werden. Jeder bezahlt in dem Arbeitsleben in die Pflegeversicherung ein und dies müsste wirklich ausreichen um im Alter gute Pflege erhalten zu können. Jeder kann Pflegefall werden und ich möchte nicht die Zukunft meiner Kinder verbauen, in dem die für mich aufkommen müssen. Das war ich in meinem Berufsleben abgezogen bekomme für die Pflege, das müsste ausreichend sein. Jeder der arbeitet bekommt Beiträge für die Pflegeversicherung abgezogen und die meisten sterben, ohne Pflegefall zu werden. Es ist genügend Geld in der Pflegekasse, nur wird dies wohl auch zweckentfremdet und die Menschen bekommen zu wenig ausbezahlt, so dass die Kinder dann draufzahlen müssen. Genau dagegen bin ich auch.
     
  8. #7 Pharao, 22.08.2013
    Zuletzt bearbeitet: 22.08.2013
    Pharao

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    Hi Papabär,

    aber genau fangen schon die Probleme an. Wie ist das gleich wenn du eine neue Brille oder mal ein Zahnersatz brauchst ? Da will irgendwie keiner die Minimalversorgung ......

    Es spielt keine Rolle wann jemand zum Pflegefall wird, sondern wie intensiv das dann ist ! Und in Zeiten wo jeder Kosten sparen will, ist es doch logisch, das man versucht dann andere Geldbeutel anzuzapfen.

    Als erstes muss eh der Pflegepartient sein Vermögen einsetzen und erst dann kämen die Kinder dran, wenn ihr Vermögen zu groß bzw nicht geschützt ist. Deswegen Umverteilung, denn an geschütztes darf der Staat nicht ran und wenn man das geschickt macht, muss man nix oder weniger zahlen, im Fall der Fälle.
     
  9. Gast 2

    Gast 2 Gast

    Pflegefall

    Also ich habe da folgendes gelesen: Text der Petition

    Mit der Petition wird gefordert, die gegenseitige Unterhaltspflicht von Verwandten in gerader Linie dahingehend zu ändern, dass nur Vorfahren gegenüber ihren Nachfahren unterhaltspflichtig sind, nicht aber umgekehrt.
    Meine Frage, ja wie schaut es denn aus, wenn der 55jährige Sohn, der immer berufstätig war und der Beiträge in die Pflegeversicherung vom Arbeitgeber abgezogen bekam, einen Schlaganfall bekommt und Pflegefall wird. Ja soll dann die 75 jährige Mutter, eines ihrer Häuser, also das Erbe der Kinder verkaufen müssen. Der 55 jährige Sohn hat doch auch Jahrzehnte Beiträge für die Pflegeversicherung vom Verdienst abgezogen bekommen, Warum sollen dann die alten Eltern zur Kasse gebeten werden .
     
  10. kathi

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    Nur warum soll umverteilt werden, wenn das durch einen Beitrag in eine zusätzliche private Pflegeversicherung umgangen werden kann?

    Es scheint aber, aus welchen Gründen auch immer, nicht zu reichen. Und die Deckungslücke, die man im Alter im Pflegefall vermutlich haben wird, kann sich jeder ausrechnen (lassen) und dann entsprechend privat vorsorgen.
     
  11. #10 Papabär, 22.08.2013
    Zuletzt bearbeitet: 22.08.2013
    Papabär

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    Wenn ich ´ne neue Brille oder neue Zähne brauche, ist die Pflegeversicherung jetzt nicht unbedingt mein erster Ansprechpartner. Und die Krankenkasse zahlt mir ein "Kassengestell" sowie - bei entsprechender Veränderung meiner Dioptrinwerte - einen Satz einfache Gläser.
    Für mein "Quickflex-ich-kann-schadlos-mit-nem-Auto-überfahren-werden"-Gestell nebst bruchsicheren, selbsttönenden, superentspiegelten und kratzfesten Ultraleicht-Gläsern musste ich einen satten Batzen selber löhnen.

    Und falls Du auch ein Beispiel aus der Zahnmedizin haben möchtest, dann erkundige Dich doch mal, wieviele Goldkronen Deine Krankenkasse pro Jahr so bezahlt.


    Nenn´ es meinetwegen nicht Minimal- sondern "Grund-"Versorgung - das kommt letztenendes auf´s Gleiche raus.

    Zugegeben, welchen Leistungsumfang die gesetzliche Pflegeversicherung nun genau abdeckt, weiß ich nicht mit Sicherheit ... daher kann ich hier beim Stichwort Versorgungslücke nicht wirklich mitreden. Sollte es eine echte Versorgungslücke geben, dann muss diese natürlich geschlossen werden - aber wenn sich Hinz und Kunz die private Nachtschwester aus der Pflegeversicherung bezahlen lassen können, dann kann sich diese bald kein Arbeitnehmer mehr leisten.

    Für höherwertige Pflegeleistungen kann jeder der dazu bereit ist gerne eine private Pflegeversicherung abschließen.


    Und ich will garnicht wissen, wieviele von denen, die diese Petition unterschreiben, sich nebenan gleichfalls für die Senkung der Lohnnebenkosten engagieren.
     
  12. kathi

    kathi Gesperrt

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    Es geht nicht im höherwertige Pflegeleistungen und darum, dass sich Hinz und Kunz eine Nachtschwester leisten können.
    Angenommen du wirst ein sehr schwerer Pflegefall, kannst nicht mehr allein aufs Klo, nicht mehr alleine essen etc.
    Dann hast du meines Wissens nach die höchste Pflegestufe, weil du natürlich einfach mehr an Personal brauchst, was mit höherwertig nichts zu tun hat. Davon deckt die gesetzliche Pflegeversicherung aber nur einen Teil ab. Den Rest muss man selber bezahlen. Mit "höherwertig" hat das nichts zu tun, wenn man die Pflege einfach braucht um nicht zu verhungern oder in der eigenen Sch.... zu liegen.
     
  13. #12 Papabär, 22.08.2013
    Papabär

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    Apropos ... ist Euch mal aufgefallen, das Frauen immer zu zweit auf´s ... :56:

    Ähm, wie gesagt - ich kenne mich da nicht so aus, ich bin davon ausgegangen, dass man über die ges. Pflegeversicherung zumindest eine Art Grundversorgung (d.h. im worst case einen Platz in einem einfachen Pflegeheim) finanziert bekommt.
    Sollte dem nicht so sein, sehe ich hier natürlich einen Handlungsbedarf.
     
  14. #13 lostcontrol, 22.08.2013
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    der thread rennt grad anscheinend.
    ich hab nicht bis zu ende dieses threads gelesen, weil mir's gleich schon die schuhe ausgezogen hat.
    mal ehrlich:
    ich kümmer mich um meine olds. mit allem. meine olds waren aber auch immer lieb zu mir (abgesehen von der zeit in der sie zu mega-monstern mutiert sind, die mich auf übelste weise misshandelt haben - das hat sich ganz zufällig mit meiner pubertät gedeckt), deshalb hab ich ja heute so luxusprobleme wie dass ich mich in diesem forum leidenschaftlich gern rumtreib.
    wie die oldies dieses forums wissen, haben wir bis zum tod meiner omi ihre versorgung mit den einnahmen aus dem entsprechenden mietshaus getragen.
    und das geht natürlich auch so weiter, wenn meine olds pflegefälle werden (und mein vater ist alzheimermässig direkt davor mit "nur" 81) wird er laut testament von mutterns teil mitversorgt.

    ich für meinen teil steh gern für meine olds ein.
    trotz diversen differenzen über die jahre.

    @ TE:
    habt ihr familieninterne probleme?
    dann stell doch einfach juristisch klar dass du grundsätzlich mit deinen eltern nichts zu tun haben willst.
     
  15. #14 lostcontrol, 22.08.2013
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    du scheinst zu glauben dass es das noch irgendwie "auf schein" gäbe?
     
  16. kathi

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    @ lost
    es geht ja nicht drum, ob man für seine Leute sorgen WILL, sondern ob man es kann und wer dafür zuständig ist, wenn dafür die Einkünfte nicht reichen.
    Und ich bin nunmal der Meinung, dass man zur Deckung dieser Lücke selber eine zusätzliche Versicherung abschliessen kann und sollte und nicht gleich wieder nach dem Staat rufen muss.
    Und wenn bei dir die Pflege der Oma aus den Mieteinnahmen ihres Hauses bezahlt wurde, dann ist ja gar keine Versorgungslücke da, die man selber füllen müsste und bei deinen Eltern wirds wohl ähnlich sein.
     
  17. kathi

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    Dann solltest du dich vielleicht dahingehend mal informieren.
     
  18. #17 lostcontrol, 22.08.2013
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    selbstverständlich gab's schon bei der versorgung meiner omi eine massive versorgungslücke.
    wir mussten jede menge zuzahlen, glücklicherweise hatten wir aber das geld zur verfügung, weil omi nicht nur sich selbst und ihre töchter sondern auch mehrere flüchtlingsfamilien durch den krieg gekriegt hat und auch durch die darauffolgenden jahre der besetzung.
    als opi aus der kriegsgefangenschaft zurückkam floss seine komplette entschädigung erstmal in die sanierung der ruine, die die amis hinterlassen hatten nachdem sie das traumhaus einer omi okkupiert hatten. heute nennt man sowas "messies" oder "mietnomaden".
    laut meiner omi sah das haus jedenfalls besser aus als man es verlassen hat in einem not-bewohnungs-zustand mit mehreren flüchtlingsfamilien.

    was soll ich dazu schreiben in sachen "altersvorsorge"?
    ich hab keine leiblichen töchter.
    aber vermutlich würde es gewisse leute hier schon verwirren wenn ich schreib dass mein testament ziemlich klar ist, von wegen "wenn noch was über bleibt"...
     
  19. #18 lostcontrol, 22.08.2013
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    eben - die immos SIND unsere altersvorsorge..
    und ganz ehrlich:
    an was anderes glaub ich noch weniger.
    und mein gefährte hockt im mittleren management in der versicherungswirtschaft.
    wundert mich dass ich das hier ausschreiben muss.
     
  20. kathi

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    Ja, aber wenn die Immos nicht da wären, dann müsste man halt durch ne Versicherung vorsorgen, die man sich leisten kann, wenn es zu Immobilien als Renditeanlage nicht reicht und das ist bei den meisten der Fall.
     
  21. #20 lostcontrol, 23.08.2013
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    NORMALERWEISE ist das abgedeckt über das was man monatlich an abgaben so hat - siehe Papabär.
    ich kann auch nur dazu auffordern entsprechend zu wählen bzw. selbstständig vorzusorgen.
     
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