Ich friere!

Diskutiere Ich friere! im Heizung Forum im Bereich Betriebs- und Heizkosten; Hallo zusammen! Wir wohnen in einem 2-Familien-Haus (Altbau) im Ober- u. Dachgeschoß. Der Erdgeschoß-Bewohner ist auch der "Herr über die...

Bieber

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Hallo zusammen!
Wir wohnen in einem 2-Familien-Haus (Altbau) im Ober- u. Dachgeschoß. Der Erdgeschoß-Bewohner ist auch der "Herr über die Oelzentralheizung". Der Schornsteinfeger bestätigte uns, dass die Heizung wie für ein Niedrigenergiehaus eingestellt sei. Das erklärt warum wir frieren. Wir teilen die Kosten nach Warmwasserverbrauch und m² auf. Nun möchte wohl jemand auf unsere Kosten sparen. Wir haben heute 19,2 Grad - was noch gut ist. Unzählige Gespräche und Bitten bringen keine Neueinstellung der Heizung. Wir hätten nicht gedämmt (bisher nur 1 Raum) und daher sei das unser Problem. Sehen wir ein - aber wenn der Heizkörper stetig auf "5" steht und so warm wird wie bei anderen Leuten auf "2" kann der Raum sich doch gar nicht mehr aufwärmen. Eine Dämmung würde da wohl auch nicht viel bringen.
Weiß jemand, ob wir in unserer Wohnung ein vollkommen getrenntes Heizsystem installieren können? Was sind sogenannte Etagenheizungen?
Dank im voraus für jede Antwort
Bieber
 
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Heizer

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Der Vermieter muss Temperaturen von ca. 20 Grad garantieren. Wird es nur noch 18 Grad oder weniger warm, kommt Mietminderung in Frage.

Eine Gastherme ist ein kleiner Heizkessel mit oder ohne Warmwasserbereitung. Das Gerät kann irgendwo an die Wand geschraubt werden und ist etwa so groß wie ein 80 Liter Wasserboiler.

Voraussetzung ist natürlich ein Gasanschluss und das Ihr einen eigenen Heizkreislauf habt. Euer Heizungsbauer kann Euch da sicher beraten.
 

Bieber

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Der Gasanschluß soll vor unserer Einfahrt liegen. Einen geschlossenen Heizkreislauf gibt es nicht.

Wir ziehen bald aus. Die Wohnung soll vermietet werden. Wenn alles so bliebe und Wassermengenzähler angebracht würden, könnte ich also mit einer monatlichen Kürzung rechnen. Keine tollen Aussichten!

Was braucht man denn für Fernwärme? Ist das weniger aufwendig wie ein Gasanschluß?
Sorry, aber mein Heizungsfachmann ist gerade schlecht zu kriegen und mir brennt das auf der Seele.
 

Heizer

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Wenn Fernwärme bei Euch in der Straße liegt würde das natürlich auch gehen. Die Anlage des Wärmetauschers u.s.w. ist aber auch nicht billiger als eine Gastherme. Eher im Gegenteil. Die Stadtwerke halten beim Anschluss immer richtig die Hände auf.
 

Bieber

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Ich krieg Hörner! :wand:
Kann doch nicht angehen, dem Ganzen so ausgeliefert zu sein.

Ich kann ihn nur dazu bekommen, die Heizung höher zu stellen, wenn er den größten Teil der Heizkosten zu tragen hat. Wirklich nachweisbarer Verbrauch!

Soweit ich informiert bin, geht das nicht mit Röhrchen (zu ungenau, Ofen vorhanden).
Wärmemengenzähler messen das durchlaufende Wasser, richtig? Also nicht wie warm oder kalt es ist. Damit auch Käse.

Gibts denn nichts anderes?
 

RMHV

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Original von Bieber
Soweit ich informiert bin, geht das nicht mit Röhrchen (zu ungenau, Ofen vorhanden).
Wärmemengenzähler messen das durchlaufende Wasser, richtig? Also nicht wie warm oder kalt es ist. Damit auch Käse.

Wenn Röhrchen wegen zusätzlichen eines Ofens zu ungenau sein sollen, gibt es auch noch elektronische Heizkostenverteiler, die mit einem etwas aufwendigeren Messverfahren erkennen können, ob der Heizkörper in Betrieb ist.
Wärmemengenzähler zählen die Wäremmenge. Diese ergibt sich aus dem Wasserdurchlauf und der Temperaturdifferenz zwischen Vor- und Rücklauf.
Die Installation von Wärmemengenzählern wird nachträglich in den allermeisten Fällen nur mit erheblichem Umbauaufwand möglich sein. Sinnvoll dürfte die Verwendung von Wärmemengenzählern in der Regel nur dann sein, wenn an einer Stelle der Verbrauch für die gesamte Wohnung gemessen werden kann.

Grundvoraussetzung für jede sinnvolle verbrauchsabhängige Abrechnung ist aber die Ausstattung aller Wohnungen mit einem einheitlichen System.
 

Bieber

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Vielen Dank für die Nachricht! Hoffe, ich bekomme bald einen Termin bei unserem Heizungsfachmann. Damit er sich die Gegebenheiten hier mal ansehen kann.
Bis dahin eine schöne Vorweihnachtszeit. :wink
 

Heizer

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Original von RMHV



Wenn Röhrchen wegen zusätzlichen eines Ofens zu ungenau sein sollen, gibt es auch noch elektronische Heizkostenverteiler, die mit einem etwas aufwendigeren Messverfahren erkennen können, ob der Heizkörper in Betrieb ist.
Wärmemengenzähler zählen die Wäremmenge. Diese ergibt sich aus dem Wasserdurchlauf und der Temperaturdifferenz zwischen Vor- und Rücklauf.
Die Installation von Wärmemengenzählern wird nachträglich in den allermeisten Fällen nur mit erheblichem Umbauaufwand möglich sein. Sinnvoll dürfte die Verwendung von Wärmemengenzählern in der Regel nur dann sein, wenn an einer Stelle der Verbrauch für die gesamte Wohnung gemessen werden kann.

Elektronische HKV zählen auch bei Fremdwärme, wenn sie durch Wärmestrahlung oder Umgebungstemperatur auf über 30 Grad erwärmt werden. Sowohl Ein- als auch Zweifühlergeräte. (siehe DIN EN 834) Sie können auch nicht unterscheiden ob die Wärme vom Heizkörper kommt oder nicht.
Original von RMHV
Grundvoraussetzung für jede sinnvolle verbrauchsabhängige Abrechnung ist aber die Ausstattung aller Wohnungen mit einem einheitlichen System.


Man kann auch einige Wohnungen mit HKV und einige mit Wärmemengenzählern ausstatten. Man braucht nur 2 Nutzergruppen zu bilden. Bei Fußbodenheizung wird das meist so gemacht.
 

Bieber

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Was sind denn HKV?

Kurze Überlegung - dann hatte ich es "elektronische Heizkostenverteiler".
Sagt mir, wenn ich falsch liege.
 
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