ich weiß überhaupt nicht mehr weiter, fortsetzung nebenkosten....

Dieses Thema im Forum "Fristen" wurde erstellt von schnuppi, 21.01.2012.

  1. #1 schnuppi, 21.01.2012
    schnuppi

    schnuppi Neuer Benutzer

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    bitte, ich hoffe ihr könnt mir helfen, ich bin fix und alle....
    der anfang der geschichte ist da nachzulesen.
    http://www.vermieter-forum.com/fristen/11401-mieter-zweifelt-nebenkostenabrechn-ung-zahlt-tun.html

    nun kam heute endlich post vom anwalt der mieter. nachdem ich diese woche telefonisch den mahnbescheid angedroht hatte.
    zur vorgeschichte: die familie zog befreundet aber nicht verheiratet ein, jeder wollte (zweietagenwohnung, auch zwei küchen möglich, zwei bäder etc. ) seine eigene etage und seinen eigenen mietvertrag. warum auch immer.... damals war der mietmarkt in dieser stadt völlig am boden, wir waren froh überhaupt jemanden für so eine große wohnung gefunden zu haben. uns fehlt der finanzielle backround, um ewig ohne einnahmen überleben zu können:-(.
    irgendwann im laufe der jahre heiratete man und teilte uns das auch nicht mit. wir haben das irgendwann auf den kontoauszügen festgestellt. und, nachdem es dann auch hieß, sie suchen was kleineres, auch keinen neuen vertrag mehr erstellt.
    nun hatte ich ja - wie nachzulesen ist- die abrechnungen zugeschickt. 2009 ist gegessen, logo, meine dummheit...

    im brief der anwältin steht jetzt:
    "auch die abrechnung für 2010 ist nach hiesigem dafürhalten formell unwirksam. meine mandanten hatten getrennt voneinander einen mietvertrag geschlossen. damit ist die wohnung in zwei separate teile aufgeteilt worden. die abrechnung hat daher auch für jedes mietverhältniss gesondert zu erfolgen. da dies hier nicht geschehen ist und zwishcenzeitlich auch insoweit die abrechnungsfrist abgelaufen ist, dürften sich auch inswoeit keine nachforderungen mehr ergeben.
    ferner ist auch im mietvertrag keine eindeutige vereinbarung dahingehend getroffen worden. welche betriebskosten umlegbar sind. da eine vereinbarung dahingehend fehlt, ist auch die vorgenommene umlage formell unwirksam.
    ferner sind auch die angegebenen zählerstände für meine mandandschaft nicht nachvollziehbar. diesbezüglich leigen keine dokumentationen über eine ordnungsgemäße ablesung vor!
    nach alledem ist die nachforderung für betriebskosten in den streitgegenständlichen zeiträumen gänzlich ausgeschlossen. für den fall, dass sie anderer ansicht sind, wird rein vorsorglich vorgetragen, das die abrechnung nicht nachvollziehbar ist und zunächst einsicht in die belege begehrt wird."

    nun meine fragen: ist dem so? kann ich die 1400 euro in den wind schreiben?
    was kann ich machen? nichts mehr, weil wirklich fristen abgelaufen sind? nochmal neu erstellen und von der brunata getrennte abrechnungen anfordern? machbar sein sollte das, hat ja jeder wasserentnahmestelle und jeder heizkörper messgeräte drann. ergo auch eigene zuordnungsnummern ?
    abgelesen und abgrechnet wird wasser, heizungsstrom und gas von der brunata- die abrechnung habe ich den mietern beigelegt. einsicht in die anderen kopien kann er gern haben!
    nur lohnt das alles noch? muss ich nicht eher noch angst haben das wir die gesammten kosten rückerstatten müssen weil wir - angeblich- nicht korrekt und formell falsch abgerechnet haben?
    was den passus anbelangt, es wurde keine eindeutige regelung getroffen zu den betriebskosten getroffen, stimmt das wohl. ich habe im mietvertrag geschrieben: vorrauszahlung heizung soundsoviel, vorrauszahlung betriebskosten soundsoviel, die betriebskosten werden anteilig ihrer tatsächliche anfallenden höhe umgelegt. ich dachte immer, das langt so....
    darf ich deswegen nun nichts abrechnen???

    ich hoffe mir kann jemand weiterhelfen, ich weiß nicht mehr wo vorn und hinten ist :-( die owhnung ist vollkomener sanierungsfall, alle böden etc verschwunden, der rasenteppich hin, die türrahmen vom hund angenagt. und nun auch noch dieses geld das mir fehlt....ich schreib lieber nicht wa sich grad gern tun würde *schäm*
     
  2. AdMan

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  3. Heizer

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    Zu den Ableseergebnissen: Der Mieter hatte ja die Möglichkeit diese zu prüfen. Hat er dies nicht getan ist das sein Pech. Das übersenden einer Ablesequttung ist nicht nötig, wenn der Nutzer die Ablesewerte bei erhalt der Rechnung an den Geräten noch prüfen kann.

    Zur getrennten Abrechnung: Natürlich müssen die Betriebskosten je Vertrag abgerechnet werden. Nur weil die beiden verheiratet sind kannst Du sie nicht in einen Topf werfen.

    Eine neue Abrechnung wäre aber nun verfristet. Dennoch können die Nutzer darauf bestehen.
     
  4. #3 schnuppi, 21.01.2012
    schnuppi

    schnuppi Neuer Benutzer

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    warum ist die abrechnung nun verfristet? das ist etwas das ich nicht verstehe! ich habe doch abgrechnet- nur eben falsch! wenn ich sonst eine abrechnung falsch erstelle darf ich doch auch nachbessern!

    das ich trotz allem neu erstelle, steht ausser frage, ich hab keine lust noch alle geleisteten zahlungen rückerstatten zu müssen.
     
  5. Heizer

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    Davon redet ja auch niemand.

    Man muss unterscheiden zwischen Fehlern, zum Beispiel Ablese- oder Rechenfehler und formell unwirksamen Abrechnungen.

    Formell unwirksame Abrechnungen sind so gut wie keine Abrechnung. Daher gilt natürlich nach 12 Monaten die Ausschlusfrist. (BGH, Az.: VIII ZR 27/10, Urteil vom 08.12.2010).
     
  6. Berny

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    Wenn nicht deutlich zu erkennen ist, dass der Mieter Betriebskosten (entweder einzeln aufgezählt oder "gemäss § 2 Betriebskostenverordnung") zu übernehmen hat, sehe ich schwarz - für die Vermieter.
     
  7. #6 schnuppi, 21.01.2012
    schnuppi

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    danke für eure mühe. ich werde am montag einen termin beim anwalt machen
     
  8. #7 Martens, 23.01.2012
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    Es wäre vermutlich hilfreich, sich für die weitere Vermietung der Wohnung(en) einen erfahrenen Hausverwalter zu nehmen.

    Christian Martens
     
  9. Berny

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    Der kann sicherlich besser lesen als Du?
     
  10. #9 schnuppi, 23.01.2012
    Zuletzt bearbeitet: 23.01.2012
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    ich weiß da sich nicht die schlaueste bin, und ich bin nicht unbedingt freiwillig vermieter. die hintergründe dazu sind aber für aussenstehende unrelevant.
    eins ist aber sicher: schief anreden muss mich deshalb keiner!!! ich dachte, hier geht man anders miteinander um!

    trotzdem, letzter versuch:
    zu erstens: eine hausverwaltung kann ich mir nicht leisten. ich werde mich aber nun bemühen, verträge punktgenau auszufüllen."formfehler" sind etwas völlig neues für mich... ich hatte gehofft, auch dazu zukünftig hier tipps zu finden.
    ich hatte bisher auch noch keine wohnung geteilt vermietet, und das wird auch das letzte mal gewesen sein.

    zweitens: ja, vielleicht kann der besser lesen als ich, denn das ich dumm bin ist ja hier nun klar geworden oder? (ironieoff)


    ich denke, ein anwalt der solche sachen als tätigkeitsschwerpunkt vertritt und den vertrag, den widerspruch und alles drumrum im ganzen sieht, kann sich nochmal ein besseres bild machen als das übers netz möglich ist. mir ist durchaus klar, das ich die abrechnung wohl selbst tragen kann, aber: ich möchte gern vermeiden, noch gesammtrückforderungen zu erstatten weil ich noch irgendwas verpasseund dann gilt "keine abrechnung erstellt". ich möchte zumindest das was noch zu retten ist retten und nicht auch noch auf 2011 sitzen bleiben.


    edit: ich lasse mir trotzdem mal vom hier im forum auftauchenden link ein paar angebote zur verwaltung schicken, vielleicht isses ja gar nicht sooo teuer wie ich denke:-)
     
  11. Heizer

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    Ahn dieser Stelle erhebe ich mal die Einrede, dass womöglich an der falschen Stelle gespart wurde.

    Es ist keine Schande etwas nicht zu können und/oder zu wissen. Dann sollte man das aber Jemanden überlassen der sich mir sowas auskennt.

    Du würdest doch auch die Durchsicht vom Auto nicht beim Frisör machen lassen, oder?

    Bei Wohnungsvermietung geht es um sehr viel Geld. Hier können selbst kleine Fehler schnell recht teuer werden ja sogar ganze Existenzen zerstören. Und das nur weil man 100€ im Jahr an Verwaltungskosten sparen wollte.


    Ich hoffe der Anwalt kann Dir helfen und retten was zu retten ist.
     
  12. #11 schnuppi, 23.01.2012
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    "Bei Wohnungsvermietung geht es um sehr viel Geld. Hier können selbst kleine Fehler schnell recht teuer werden ja sogar ganze Existenzen zerstören. Und das nur weil man 100€ im Jahr an Verwaltungskosten sparen wollte."

    ja, du hast recht.... darüber denke ich die ganze zeit nach.... mal schauen was so eine verwaltung kostet...
     
  13. #12 Soontir, 24.01.2012
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    Mal was anderes, wenn du eh Vermieter wider Willen bist, dannn Verkauf das Objekt.
     
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