Internetinserat bezahlen

Dieses Thema im Forum "NK - Ankündigungen!" wurde erstellt von Unregistriert, 15.07.2011.

  1. #1 Unregistriert, 15.07.2011
    Unregistriert

    Unregistriert Gast

    Hallo, ich habe zur Zeit ernsthafte Probleme mit meiner Mietverwaltung. Ich hatte meine Wohnung zum 31.01.11 gekündigt, da ich aus beruflichen Gründen einen Umzug geplant hatte. Mitte Dezember habe ich die Kündigung zurück genommen, da sich eine bessere berufliche Alternative ergeben hat, für die kein Umzug notwendig war. Die Mietverwaltung war auch sofort einverstanden. Im Februar erhielt ich einen Brief, dass ich 60 Euro für die entstandenen Internetgebühren zahlen soll. Ich hatte immer bei den größeren Internetanbietern nach meiner Wohnung ausschau gehalten und sie war meines Erachtens nicht inseriert gewesen. Dafür spricht auch, dass kein einziger Besichtigungstermin angefragt wurde oder ähnliches. Ich habe der Mietverwaltung sofort geantwortet und um Erklärung gebeten wie dieser Betrag entstanden ist und um Übersendung von Nachweisen. Als Antwort erhielt ich wörtlich "selbst unser Auszubildender hat sich über ihre lächerliche Anfrage tot gelacht, bezahlen sie gefälligst" und ähnlich unprofesionelle Aussagen. Alle Briefe waren sogar vom Geschäftsführer persönlich unterschrieben. Soweit mir bekannt ist, habe ich ein Recht auf Übersendung der Nachweise, da die Mietverwaltung in einer anderen Stadt ist. Nach einigem hin und her, wurde ich dazu aufgefordert 50 Cent Kopiergebühren zu zahlen. Diesen Betrag habe ich Mitte April überwiesen. Daraufhin habe ich noch 2 Mahnungen erhalten ohne das mir Nachweise überandt wurden. Gestern habe ich endlich einen Brief erhalten, als Nachweis war der 1. Brief aus Februar beigefügt, den ich natürlich schon hatte und der nichts über tatsächlich entstandene Kosten aussagt. Weiterhin wurde ich Aussage getroffen, dass meine Mietverwaltung monatlich 1.200 Euro für Internetinserat bezahlt. Ich bin grds bereit den Betrag zu zahlen, allerdings nur, wennn mir nachgewiesen wird, dass tatsächlich Kosten entstanden sind. Was soll ich nun tun! Den Besitzer mit ins Boot holen! Bezahlen? Mit der Mietverwaltung ist einfach nicht zu reden...
     
  2. AdMan

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  3. #2 Nürnberg, 15.07.2011
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    Hallo

    Ich würde die 60 Euro auch nur bezahlen wenn sie dir den Nachweis erbringen.

    Schreib Ihnen doch: das wenn sie 1200 Euro für Inserate ausgeben dann sind das ja nur 20 im Monat und somit bei gute Büroorganisation überschaubar und ein Inserat leicht zu finden sein müsste.

    Ich wäre dann ja noch so dass ich denen einen Exelkurs oder ein entsprechendes Programm empfehlen würde um künftig die Organisation besser im Griff zu haben.

    Und den Besitzer zu informieren und um Vermittlung zu bitten wäre vielleicht wirklich nicht dumm oder du ignorierst einfach die Mahnungen (nachdem du ihnen jetzt noch einmal eindeutig schreibst das es das Geld erst nach Vorlage des Inserate gibt)
     
  4. #3 Christian..., 16.07.2011
    Christian...

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    Hallo,

    da kommt der Vermieter Dir schon entgegen und lässt dich kulanterweise deine Kündigung zurücknehmen, und dann reitest Du auf solchem Kleinkram (im Verhältnis!) rum?

    Willst du dir echt wegen 60 Euro das (offensichtlich noch gute) Verhältnis zum Mieter (und der von ihm beauftragten Verwaltung) versauen?

    Selbst wenn du rein rechtlich einen Nachweis der tatsächlich entstandenen Kosten verlangen kannst, ist es m.E. mehr als unklug, darauf zu bestehen.

    Mal davon abgesehen, daß es auf andere Dinge ankommt als die Tatsache, obs eine andere oder die gleiche Stadt ist (Stichwort: zumutbare Entfernung), hat das Thema mit der "Übersendung" doch wohl eher was im Zusammenhang mit Betriebskostenabrechnungen zu tun. Darum gehts aber hier nicht ;-)

    Ja und? Was hat das mit deinem Problem zu tun? Darf deine Mietverwaltung keine 1200 Euro ausgeben?

    Dein verkorkster Zeichensatz wirkt auch nicht gerade professionell ...gibts eigentlich einen Grund für diese Zumutung?

    Gruß,
    Christian
     
  5. #4 Nürnberg, 16.07.2011
    Nürnberg

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    Hallo Christian

    ich finde es nicht gut wie du die Leute anmachst. Das ist jetzt der zweite Betrag in dem du von oben herab rumpöbelst und man sieht das du selbst nicht verstehst um was es geht.

    so wie ich es verstanden habe geht es nicht darum das er die 60 Euro nicht zahlen will, sondern er möchte wissen wofür

    und so wie du auftrittst bin ich mir sicher, dass du dich sogar wegen 5 Euro aufregen würdest, wenn du nicht wüsstest wofür du die bezahlen sollst.

    Ich bin zwar neu hier und habe null Ahnung von der Materie, aber ich kann es gar nicht leiden wenn Menschen die Hilfe und Rat brauchen, warum auch immer, schlecht behandelt werden.
     
  6. #5 Christian, 16.07.2011
    Christian

    Christian Gesperrt

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    Hallo Nürnberg,

    ich finde auch so manches nicht gut - z.B. Beiträge, die (warum auch immer - aus Faulheit?) hingerotzt werden.
    Wenn du dir das Recht rausnimmst, meine Beiträge bzw. meine Art zu kritisieren - und das hast du - sind wir ja quitt. Ich habe schließlich auch nur das, was ich nicht gut finde, auf meine Art kritisiert.

    Mir ist durchaus bewusst, daß der Threadersteller kein Problem damit hat, die 60 Euro zu bezahlen, wenn er denn wüsste, wofür.
    Nehmen wir mal an, der Threadersteller hätte ein Recht darauf, einen Nachweis zu bekommen. Glaubst du ernsthaft, daß es in Summe für den Threadersteller vorteilhaft ist, denjenigen, mit dem er in einer Vertragsbeziehung steckt (auch zukünftig!), und denjenigen, der ihm bei der Kündigung entgegengekommen ist, wegen dem Nachweis für 60 Euro zu verklagen?

    Gruß,
    Christian
     
  7. Heizer

    Heizer Erfahrener Benutzer

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    Da würde ich einfach antworten: "Ich habe mich auch über ihre unhaltbare Forderung totgelacht"

    Ob die Kosten tatsächlich entstanden sind oder nicht ist unerheblich. Es handelt sich um Kosten der Verwaltung und sind nicht auf den Mieter umlegbar. Punkt.

    Sie hätten ja die Kündigung unter der Bedingung der Zahlung einer Aufwandsentschädigung zurücknehmen können. Das wäre o.k. gewesen. Aber im Nachhinein ohne jegliche rechtliche Grundlage geht natürlich nicht.
     
  8. #7 Unregistriert, 17.07.2011
    Unregistriert

    Unregistriert Gast

    Christian, auf Aussagen wie deine braucht man gar nicht eingehen! Ich sehe keinen Grund mich von dir angreifen zu lassen. Wenn du auch solche Aussagen treffen wuerdest und dienstliche Briefe so formulieren wuerdest, spricht das nur gegen dich...

    Zur Erklaerung: Da meine Mietverwaltung 1200 Euro monatlich bezahlt gehe ich davon aus, dass es sich um eine Pauschale handelt und es unerheblich ist, wieviel Wohnungen inseriert wurden. Demnach sind meines Erachtens keine Mehrkosten entstanden.

    Mein Beitrag sieht etwas uengluecklich aus, weil er ueber Handy geschrieben wurde, was hat das mit Faulheit zu tun? Du musst Beitrage die dir nicht gefallen weder beantworten noch lesen.

    Des Weiteren sehe ich die Ruecknahme der Kuendigung auch nicht als riesiges entgegen kommen. Niemand hatte sich fuer die Wohnung interessiert und es stehen genug Wohnung der Mietverwaltung seit Monaten leer, da sie verhaeltnismaessig teuer sein. Was haette die Mietverwaltung also fuer einen Vorteil gehabt die Kuendigung aufrecht erhalten zu wollen?

    Es ist nicht das erste Mal, dass ich Aerger mit denen habe, oder findest du es normal, 10 Tage auf einen Handwerker zu warten, wenn es durch dein Dach regnet? Und jeden Tag x Mal anrufen zu muessen, da mit was passiert!

    Bezogen auf die Uebersendung der Nachweise ist mir durchaus klar, dass sich die Rechtslage grds auf Nebenkosten bezieht. Aber warum sollte hier die Rechtslage so anders sein? Ausserdem habe ich die Kopiergebuehren bezahlt und mir wurde zugesagt Nachweise zu erhalten! Waere mir von Anfang an gesagt worden, dass Gebuehren anfallen wuerden, waere es okay gewesen. Mir wurde lediglich telefonisch gesagt, dass ich wohnen bleiben darf. Meine schriftliche Ruecknahme wurde nie beantwortet.

    Ich bezahle grds nichts, einfach nur so! Da ist mir mein Recht schon wichtiger als ein gutes Verhaeltnis zu einer unfaehigen Mietverwaltung. Ich werde mich nun an den Besitzer wenden und nochmal meine Nachbarn ansprechen, die auch staendig Aerger mit der Mietverwaltung haben, ob sie sich auch beschweren moechten. Bis vor 2 Jahren hatten wir eine andere Mietverwaltung, mit der ich super zufrieden war.

    Danke fuer eure Antworten, Heizer und Nuernberg. Schade nur, dass es im Internet ueberall Stinkstiefel gibt, die so verbittert sind, dass sie sich darueber zu definieren muessen andere, ihnen unbekannte, Menschen nieder zu machen ;) aber irgendwie wars auch lustig.

    Meine Fragen sind beanwortet, dass Thema erledigt...
     
  9. #8 chapi2305, 21.11.2011
    chapi2305

    chapi2305 Benutzer

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    also ich muss dem gast vollkommen zustimmen, es ist für eine verwaltung weitaus weniger arbeit ein kündigung zurück zu nehmen, also auf auszug zu bestehen. zudem glaube ich nicht, dass diese verwaltung 1200 € für Internetinserate zahlt für 20 wohnungen... zumindest nich beim deutschen größten immobilienanbieter. zudem wie auch schon richtig erwähnt wurde, sind diese "kosten" verwaltungskosten und nicht auf mieter belastbar....
    also ich kenne eine verwaltung die bei dem größten deutsche immobilenanbieter im internet für 10 inserate nur ca. 90 € im monat bezahlt... ;)
     
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