Ist das Heizungswasser Gemeinschaftseigentum?

Dieses Thema im Forum "Heizung" wurde erstellt von Cookie, 02.12.2008.

  1. Cookie

    Cookie Benutzer

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    Jaaa, ich weiß, eine lustige Frage!

    Ich habe heute erfahren, daß mein Miteigentümer wohl das Wasser aus allen seinen Heizkörpern im Sondereigentum abgelassen hat. Er hat wohl doch Angst, daß ihm was einfriert, denn er heizt seit über 2 Jahren sein Teileigentum nicht mehr. Er hat einen eigenen Heizungsstrang.

    Nun frage ich mich

    1. ob nicht doch was einfrieren kann, denn den Strang selbst kann er ja nicht komplett entleeren.

    2. ob die Heizkörper (die ja Gemeinschaftseigentum sind) durch die Luftfüllung schaden nehmen, z.B. leichter korrodieren. Es sind noch diese alten Rippenheizkörper (70ger Jahre)

    3. Ob die Heizungsanlage evtl. anders eingestellt werden muß, weil ja viel weniger Wasser im Heizkreislauf ist (nur noch 7 Heizkörper +70 qm FBH in meiner 125 qm-Wohnung), vorher auch die Heizkörper auf 160 qm Teileigentum)

    Bin gespannt, ob das jemand beantworten kann!

    Vielen Dank schonmal!

    COOKIE :wink
     
  2. AdMan

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  3. Heizer

    Heizer Erfahrener Benutzer

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    zu 1. Wenn Wasser unter Null abgekühlt wird, wird es einfrieren. Ob es dabei Schaden anrichtet kann man so aus der Ferne schlecht beurteilen.

    zu 2. Rippenheizkörper sollen bis zu 100 Jahre lang halten. Da sollten einige Monate oder Jahre ohne Wasser keine Rolle spielen. Guss ist ja auch nicht so rostanfällig.

    zu 3. Natürlich muss die Heizanlage anders eingestellt werden. Schließlich wird weniger Last abgenommen. Dadurch steigt die Rücklauftemperatur und somit die Verluste an Leitungen und in den Abgasen.


    Und nun zur eigentlichen Frage. Wem gehört das Heizwasser?

    Nun es ist ja Bestandteil der Heizanlage. Ohne Heizwasser würde sie nicht funktionieren. Von daher unterstelle ich mal dieselbe Eigentumsform wie der restlichen Heizanlage.
     
  4. Cookie

    Cookie Benutzer

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    Hallo Heizer,

    vielen Dank für Deine kompetente Antwort!!!

    Da Du offensichtlich viel Ahnung von Heizing hast -nomen est omen?- hätte ich zu diesem von Dir angesprochenen Punkt noch Fragen:

    Das Gebäude (mit Keller ca. 420 qm Wohn-/ Nutzfläche) hat die folgende Heizungsanlage:

    Bruderus G-205 U mit Ecomatik
    Bruderus TBF Isocal (200 Liter Warmwasserspeicher)
    Die Anlage ist von 1992 und hat einen Außentemperaturfühler.

    Warmwasser zapfe nur ich für die Wohnung, es gibt aber eine mindestens 15 m lange Zirkulationsleitung ins Nebengebäude... das verursacht sicher viele Wärmeverluste. Ich würde die Zirkulation gerne abstellen (zumal die Pumpe furchtbar klappert), weiß aber nicht wie. Oder würde es dann ewig dauern, bis das Warmwasser in meiner Wohnung ist -sind etwa 6-7 m Leitungslänge?

    Die Heizungsanlage läuft nur für meine Wohnung im 1.OG (Bj.75, Flachdach, 116 qm DIN ohne Terrasse). In ca. 65 qm (Wohnräume, Bad und Küche) habe ich Fußbodenheizung Velta Siccus mit Einzelraumthermostaten. Die 3 Schlafzimmer haben Rippenheizkörper, die nur auf 1 laufen, da 14- 16 Grad genügen.

    Durch die eiskalten Räume unter mir (deren Fenster teils von innen vereist sind, d.h. es hat auch im Gebäude Minusgrade) habe ich bei Außentemperaturen unter Null Probleme, meine Wohnung warm zu kriegen. In den Räumen ohne FBH ist es extrem fußkalt.

    Auch die FBH alleine reicht im am weitesten entferntesten Heizkreis nicht mehr zur Raumerwärmung, sie hat teils eine Spreizung von bis zu 25 Grad !!! (Vorlauf auf max.55 Grad limitiert/Rücklauf 30 Grad!). Trotz einem Zusatzheizkörper auf Stufe 5 schaffe ich in diesem Raum nur 19 Grad, es ist fußkalt.

    Hast Du einen Tipp, wie ich die Ölheizung einigermaßen passend für diese Situation einstellen kann? Sie hat im Moment bis zu 80 Grad Vorlauftemperatur, welche die FBH ja gar nicht brauchen würde. Ich hab schon die komplette Bedienungsanleitung durchgelesen, aber so richtig steige ich als Laie leider nicht durch.
    Aus dem Bauch raus würde ich sagen, daß ich die Nachtabsenkung an der Ölheizung ja gar nicht brauche, die FBH kann ich ja selbst nachts absenken lassen. Bei Minusgraden senke ich sie nur 1 Grad ab (sonst 2), sonst ist es morgens zu kalt. Aber wie ich die Kurven an der Ölheizung so anpasse, so daß eine insgesamt niedrigere Vorlauftemperatur resultiert, ist mir leider schleierhaft.

    Wir haben dank meines blöden Miteigentümers :wand: leider kein Geld auf dem Hausgeldkonto der zerstrittenen 2er-WEG, sonst würde ich einen Heizungsfachmann kommen lassen...

    Wäre toll, wenn Du mir helfen könntest!!! 2007 und 2008 habe ich jeweils 3.000 Liter Heizöl für meine Wohnung verbraucht, bei der nur ca. 70 qm auf 20 Grad temperiert sind! :motzki Mein Miteigentümer heizt seine Räume seit Okt.2006 überhaupt nicht mehr.

    Einen herzlichen Gruß von COOKIE
     
Thema: Ist das Heizungswasser Gemeinschaftseigentum?
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