Ist der Maklerberuf ein Freibrief, quasi eine Gelddruckmaschine

Dieses Thema im Forum "Maklerforum" wurde erstellt von Fabio06, 17.01.2016.

  1. #1 Fabio06, 17.01.2016
    Fabio06

    Fabio06 Neuer Benutzer

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    Man sucht ein Haus, nicht nur das Exposé entspricht oft nicht den Anforderungen einer sorgfältig aussagekräftigen Information. Zwar sind die Eckdaten des Objektes wie Lage, Kaufpreis, Grundstückgröße, Wohnfläche angeben. Bei der Objektbeschreibung fehlen i.d.R Hinweise zu Baulasten, Altlasten etc.
    Ein wichtiger Punkt in Zusammenhang mit der Maklergebühr ist aber stets zu lesen:

    "Alle Angaben basieren ausschließlich auf vom Eigentümer erteilten Informationen. Makler, übernimmt keine Gewähr für Vollständigkeit, Richtigkeit und Aktualität."

    Maklergebühr für ein 300T€ Objekt, 10.710,00 €. Wofür? Für ein paar Anzeigen in Immo-Portalen. Auf die Frage bei einer Besichtigung, "Hat der Eigentümer Ihnen Hinweise zu Schäden oder Besonderheiten mitgeteilt" - Achselzucken.
     
  2. AdMan

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  3. #2 ilka, 17.01.2016
    Zuletzt bearbeitet: 17.01.2016
    ilka

    ilka Neuer Benutzer

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    Also in den Metropolregionen besteht die hauptsächliche Arbeit in der Akquise der Objekte und nicht im Verkauf selbiger. Aus diesem Grund wird der Käufer auch nicht wie der König behandelt.

    Aber ganz ehrlich, ob ein Makler dabei ist oder nicht, sollte für dich als Käufer doch nur eine untergeordnete Rolle spielen. Ich kalkuliere z. B. immer den Gesamtkaufpreis, den ich bereit bin für eine Immobilie aufzugeben. Wer (Verkäufer, Notar, Makler, FA, ..) wie viel bekommt, ist mir eigentlich total egal. In den meisten Fällen wird der Verkäufer einfach weniger bekommen, wenn ein Makler im Spiel ist, aber das ist ja nicht mein Problem.
     
  4. Pharao

    Pharao Erfahrener Benutzer

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    Hi Fabio06,

    der Makler verdient sein Geld dafür, weil er sich um den Verkauf oder Vermietung kümmert bzw. weil der Eigentümer/Vermieter dazu keinen Bock hat. Das beinhaltet eben neben der Internetanzeige (wozu auch i.d.R. Fotos gemacht und Texte geschrieben werden müssen, ect.), u.a. auch Besichtigungstermine zu vereinbaren und auszuführen (und nein, nicht jeder Besichtigungstermin führt zum erfolgreichen Abschluß), Fragen von potenziellen Käufern oder Mietinteressenten zu beantworten, Verträge ggf. vorzubereiten oder ggf. Mietinteressenten zu überprüfen, usw.

    Und nein, eine Gelddruckmaschine ist dieser Beruf bei Otto-Normal-Immobilien mit Sicherheit nicht, da solltest du lieber Notar werden .... :91:


     
  5. #4 anitari, 18.01.2016
    anitari

    anitari Erfahrener Benutzer

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    Seit wann ist Makler ein Beruf?
     
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  6. #5 Fabio06, 18.01.2016
    Fabio06

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    Ich präzisiere; "Immobilienkaufmann statt Makler". Ausbildung beim IVD. Seit wann kann ich nicht beantworten.
     
  7. #6 Fabio06, 18.01.2016
    Fabio06

    Fabio06 Neuer Benutzer

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    Pharao, dies ist zwar richtig - dennoch haftet dem (Immo) Makler so ein Touch Unseriösität an. Z.B. inseriert ein Eigentümer selbst, ist es nicht selten, dass Makler anrufen und versuchen den Eigentümer zu überreden, das Geschäft besser abwickeln zu können.
     
  8. #7 Newbie15, 18.01.2016
    Newbie15

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    Immobilienkaufmann ist aber nicht gleich Makler. Überhaupt nicht. Es wäre wünschenswert, wenn Makler eine entsprechende Ausbildung hätten, aber mit der Ausbildung muss man (zum Glück) noch lange nicht als Makler arbeiten.

    Hier, in einer sehr nachgefragten Region, gibt es Makler ohne Ende. Da ist es keine leichte Aufgabe, überhaupt Objekte zu finden, die man anbieten darf. Gerade mit dem vorwiegenden Wegfall der Mietwohnungen ist es schon schwierig geworden.
     
  9. Pharao

    Pharao Erfahrener Benutzer

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    Hi,

    du kannst ja mal den Test machen, einmal mit einer Top Immobilie zum Schnäppchenpreis und einmal mit einer Schrott Immobilie die viel zu teuer ist. Ich wette mit dir, das sich bei einer Immobilie keiner reisen wird, die für dich zu vermarkten :15:

    Im übrigen finde ich es nicht unseriös, wenn man sich die Rosinen rauspickt bzw. versucht Aufträge auf legalen Weg an Land zu bekommen, ect. Unseriös wird das ganze erst, wenn der Makler keine Ahnung hat & ggf. dann richtig Müll erzählt oder eben alles "schön" rechnet, nur damit es zum Abschluss kommt, ect.


     
  10. Duncan

    Duncan
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    und haben damit gar nicht so selten sogar recht!

    Nein, ein Gewerbe als Immobilienmakler ist keine Lizenz zum Gelddrucken. Den Maklern geht's da ähnlich wie den Gebrauchtwagenhändlern. Ein paar versuchen mit wenigen Stückzahlen maximalen Gewinn herauszuholen, davon haben einige das Gewissen beim Kämmen in der Schublade abgeladen. Ein Gutteil wurschtelt sich nach bestem Wissen und Gewissen so durch, mal überwiegt das eine das andere, mal umgekehrt. Und dann gibt es da welche, die machen über Jahrzehnte einfach einen ordentlichen und guten Job, dabei wird man nicht reich, aber man kommt gut mit rum. Und genau die letztere Sorte suchst du.
     
  11. #10 BHShuber, 19.01.2016
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    Hallo,

    genau so verhält es sich sehr oft auch, man bedenke, ein Immobilienmakler ist auf die Informationen die der Verkäufer über das Objekt preisgibt angewiesen um den Kaufinteressenten so viele wie möglich weiterzugeben. Einzig eine Einsicht in das Grundbuch mit berechtigtem Hintergrund hat der Immobilienmakler ein Einsichtsrecht, wenn ein Grundbuchauszug nicht bereits vom Verkäufer zur Verfügung gestellt wurde.

    So, man bedenke weiter, der Immobilienmakler ist kein Bausachversändiger oder gerichtlich zugelassener Gutachter, lediglich ein Immobiliensachverständiger Vermittler einer Kaufimmobilie.

    Das heißt, wenn offensichtliche Umstände dazu führen, dass ein seriöser Immobilienmakler erkennt, hier kann etwas nicht stimmen, wie z. B. auffällige Risse in der Fassade, Schimmel an den Fenster, Fensterbänken oder ähnliches, wird er auch gezielt danach fragen, erhält er hier keine gezielte Auskunft, tut er gut daran, den Auftrag zur Vermarktung abzulehnen.

    Was erwartet ihr von einem Immobilienvermittler, der soll Rechtsanwalt, Notar, Bausachverständiger und Richter zugleich sein?!

    Wenn man die Courtage der Vermittlung nicht bezahlen will, dann melde man sich erst gar nicht auf eine Anzeige, die durch eine Käuferprovisionspflicht gekennzeichnet ist, dann muss man auch im Nachhinein nicht alles schlecht machen, was man unter Umständen gar nicht versteht.

    Immobilienmakler ist ein Kaufmannsberuf, hierfür benötigt man eine Gewerbezulassung nach § 34 C GewO, leider und da pflichte ich bei, wäre ein Sachkundenachweis durchaus bei so manchen Immobilienmakler von Nöten aber so weit ist die Gesetzgebung noch nicht.

    Wie bereits erwähnt, wenn du das nicht verstehst und auch keine Vermittlungscourtage bezahlen möchtest, dann melde dich doch gar nicht erst auf eine solche Anzeige.

    Wenn Schäden vorhanden waren diese geschickt kaschiert sind, kannst du davon ausgehen, dass ein Verkäufer dir das nicht aufs Brot schmiert und er es tunlichst unterlässt das dem Immobilienmakler mitzuteilen, fakto kann dieser eben nicht eine Garantie dafür übernehmen was der Verkäufer ihm mitteilt.

    Diese ewige Leier vom geldgierigen Immobilienmakler geht mir so was von auf den Nerv.

    Gruß

    BHShuber
     
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  12. #11 Toastedblackcat, 19.01.2016
    Toastedblackcat

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    Sehe es auch so wie BHShuber. Klar gibt es Idioten, die gibt es aber überall und in jeder Branche. Wer einmal im Vertrieb gearbeitet hat weiß wie wichtig der "Einkauf" sprich das finden einer Immobilie ist, bei der alle Punkte zusammen kommen (Eigentümer will über Makler verkaufen, Preis passt zur Lage Ausstattung etc, Makler bekommt Alleinauftrag usw.) . Sowas fliegt einem nicht zu, sondern ist harte Arbeit. Ebenso der Verkauf der "Ware" - der sich über Monate strecken kann. Wenn man das auf nen Stundenlohn runter rechnet - Mahlzeit.

    Das ist wie das getöne, dass alle Vermieter reich und geldgierig sind: Klar steht bei manchen eine Rendite von 7,8,9% vorm Komma. Was das aber für Querelen sind bis eine solche Wohnung gefunden,gekauft, renoviert, möbliert, vermietet oder sonstwas ist.... das wollen die wenigsten sehen.
     
  13. #12 immobiliensammler, 19.01.2016
    immobiliensammler

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    Hallo BHShuber,

    da gebe ich Dir zwar Recht, aber trotzdem gibt es jede Menge schwarze Schafe, die einfach verdienen wollen ohne sich das Objekt überhaupt angesehen zu haben - klar, wäre ja Arbeit. Ich bekam z.B. ein Expose von einem Objekt, das wohl Baujahr 1930 wenn nicht älter war (ganz offensichtlich) - laut Expose Baujahr Mitte der 90er. Also den Makler angerufen, doch das Baujahr stimme definitiv, das habe er sogar schriftlich.

    Naja, er hatte das wirklich schriftlich, es war das Baujahr der Heizung laut Energieausweis - gut, wenn ein Makler selbst auf einem Foto nicht erkennt, dass das Haus wohl nie Baujahr 90er ist, dann ist er wirklich geboren für seinen Beruf <g>

    Stefan
     
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  14. #13 BHShuber, 19.01.2016
    BHShuber

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    Hallo,

    ich gebe zu, es gibt zu viele wirklich nicht sachkundige Mitbewerber, auch schwarze Schafe sind dabei, keine Frage, als Immobilienmakler sollte man durchaus unterscheiden zwischen Baujahr eines Gebäudes und einem Energieausweis, solche Leute müssen weg vom Markt.

    Es beginnt immer mit einem Kontakt zwischen Verkäufer und Immobilienmakler, der Immobilienmakler sieht sich die Immobilie an, klärt den Verkäufer über die Marktverhältnisse auf, berät über den Marktwert der Immobilie, auch wenn sich das von dem Kaufpreisvorstellungen so mancher Verkäufer immens abweicht, dann nimmt der Immobilienmakler das Objekt auf, erstellt ein Expsoé mit den Informationen die man ihm zur Verfügung gestellt hat, sollten weiterreichende Informationen benötigt werden, können diese immer noch angefordert werden, meist fragt keiner danach, dann Zeitungs, Internetanzeigen, dann Anfragen noch und nöcher, Besichtigungstermine solange bis jemand die Immobilien kaufen möchte, dann kommt es zu Preisverhandlungen, ist man sich einig, wird ein Kaufvertragsentwurf erstellt, dieser wird durch den Immobilienmakler angefordert bei einem Notar unter Berücksichtigung aller dem Vertrag wichtigen Bestanteilen und Vereinbarungen inkl. Stammdaten des Objektes, des Käufers und den Verkäufers übermittelt, haben alle Parteien den Kaufvertragsentwurf akzeptiert, wird ein Beurkundungstermin in Beisein des Immobilienmaklers dem Käufer und Verkäufer vollzogen.

    Letztendlich, nach vielen Wochen, manchmal mehr, manchmal weniger ist der Kaufpreis bezahlt und der Immobilienmakler übergibt die Immobilie an den neuen Käufer.

    So wäre der wünschenswerte Vorgang, leider nur in ca. 5% aller Verkäufe, was dazwischen Nerven, Zeit und Verhandlungen stattfanden sieht niemand, dass der Immobilienmakler mit Dienstleistungen und Kosten in Vorleistung geht sieht niemand und wer nicht bereit ist eine Vermittlungscourtage zu zahlen, dem rate ich einfach die Finger von provisionspflichtigen Immobilienanzeigen zu lassen, so einfach ist das.

    Gruß

    BHShuber
     
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  15. #14 Goldhamster, 19.01.2016
    Goldhamster

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    Makler haben bezüglich Ihrer vermarkteten Immobilien eine Monopolstellung.

    Wenn ein Makler nunmal das Objekt XY vermarktet, kommt man an dem Schmierlappen nicht vorbei. Und was für "Granaten" das sind, das kann man immerzu auf Immonet & Co beobachten.
    Ich möchte manchmal einfach nur den Eigentümer der Immo kontaktieren und erzählen was für eine Bratwurst da für viel viel Geld den Verkauf managt.

    Wenn ich einen Archtiekten, Fachingenieur oder Notar für mein Bauvorhaben suche, geht das trotz Honorarordnung schon über Leistung und Entgeld. Es ist also zumindest ein eingeschränkter Wettbewerb da.


    Wir könnten ja mal ein Thema mit den witzigsten Makerinseraten hier im Forum eröffnen......
    Hier bei mir gibt es z. B. mehrere Kandidaten, die im Deutschunterricht wohl nicht zugehört haben. (also noch deutlich schlechter als ich sind)
    10 oder 20 Fehler in einem Inserat kommen schon mal vor....
     
  16. AJ1900

    AJ1900 Erfahrener Benutzer

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    Schon mal daran gedacht, das genau deshalb ein Makler vorgeschaltet wird, um eben nicht Tage mit sinnlosen Telefonaten zuzubringen? Davon abgesehen, wenn ich selber vermarkte, ist die Courtage natürlich im Verkaufspreis enthalten. Was auch sonst, warum solte ich preiswerter verkaufen als es der Markt hergibt. Das hat mit dem Makler erst mal rein gar nichts zu tun.
     
  17. AJ1900

    AJ1900 Erfahrener Benutzer

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  18. #17 DER HAMSTER, 19.01.2016
    DER HAMSTER

    DER HAMSTER Gast

    Da erzählst du aber was ganz Neues....... [Ironie off]
    Das ist bei anderen hochwertigen Secondhandwaren nicht anders. Da überlässt man besser auch Dritten die Verkaufsgespräche.
    Aber nirgendwo ist die Arroganz des Verkaufspersonals größer als im Immobiliensektor.


    Wer kann denn schon den Marktpreis wirklich realistisch einschätzen? Die meisten Preise sind doch wild geschätzt und vom Schwager, Ehefrau und Stammtischkollegen beeinflusst. Und wie sollen die Herren Makler mit vielleicht 50 vermittelten Kaufobjekten einen exakten Marktpreis schätzen? Glaube ich solchen Leuten einfach nicht.... vielleicht auch nur weil diese oft nicht einmal die Rechtschreibung und Mathematik ausreichend beherrschen.

    Und genau dann kommen ja wir ins Spiel:
    Du und ich können eine Immobilie eben eher einschätzen. Wenn ich in der letzten Zeit mal ein realistisches! Angebot bei einer vom Makler angebotenen Eigentumswohnung abgegeben habe, hab ich noch nicht einmal eine Absage oder Rückruf erhalten.
     
  19. Duncan

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    gerne auch mit dem Makler als vollmachtslosem Vertreter, da entweder Käufer oder Verkäufer nicht vor Ort sind. Hat ja Gründe warum man über einen Makler (ver)kauft.;)
    Naja, wenn es nach mir ginge und die rechtlichen Rahmenbedingungen es unkompliziert und risikofrei gestatten würden, wäre mir eine Überweisung oder gar Barzahlung bei kleinen Beträgen (grunderwerbssteuerfreier Bereich) noch im Notartermin sogar lieber...
    Aber leider stehen dazwischen auch noch Ämter und viel zu oft Banken...
     
  20. #19 Pharao, 19.01.2016
    Zuletzt bearbeitet: 19.01.2016
    Pharao

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    Hi,

    naja, gerade bei den "Berufen" wo man letztlich keine Ausbildung benötigt, meinen halt einige, das man damit das schnelle Geld machen kann.

    Im übrigen war m.E. das A-Amt dabei auch nicht ganz unschuldig, das es in manchen Branchen (zeitweise) so viele schwarze Schafe gab bzw. Leute ohne Ahnung, weil die genau so was gefördert haben bzw. wegen der damaligen Gesetzeslage so was fördern mussten, wenn der Kunde meinte* er will sich in dem "Beruf x" Selbstständig machen. Und ja, gerade solche Berufe ohne wirkliche Ausbildung waren da sehr beliebt ....



    *) bzw. wenn man das geschickt gemacht hat, hat man dadurch seinen Alg1 Anspruch deutlich verlängern können, was natürlich auch ein nicht unerheblicher Anreiz war.

     
  21. #20 BHShuber, 19.01.2016
    BHShuber

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    Hallo,

    da muss ich einhaken, du bist nicht ernsthaft der Meinung dass ein sich Immobilienmakler schimpfender ohne jegliche Kenntnis oder zumindest kaufmännischer Ausbildung sich auf dem Markt lange hält, der verliert schon im ersten Monat sein Geschäft!

    Wie bereits erwähnt, jeder kauft auch mit Immobilienmakler und zieht dann alles in den Dreck, lasst es dann doch einfach.

    Gruß

    BHShuber
     
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