Ista kündigen aber trotzdem zahlen

Diskutiere Ista kündigen aber trotzdem zahlen im Abrechnungs-/Umlagmaßstab Forum im Bereich Betriebs- und Heizkosten; Hallo, bin neu hier und hab ein riesenproblem.. wir sind eigentümer eines 2 fam.hauses ( reihenhaus) und haben keine eigene heizungsanlage, wir...

  1. enisdo

    enisdo Neuer Benutzer

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    Hallo, bin neu hier und hab ein riesenproblem..

    wir sind eigentümer eines 2 fam.hauses ( reihenhaus) und haben keine eigene heizungsanlage, wir werden übers nachbarhaus mit heizung versorgt. mitte 2011 haben wir, sowie die anderen eigentümer einen verwalter genommen der sich um die heizkostenabrechnung kümmert. da ende 2011 der ablesevertrag mit der skibatron auslief, hat der verwalter ein neuen vertrag mit der Ista abgeschlossen, über 10 jahre. dies geschah ohne unser wissen. da es im laufe des jahres zu schwierigkeiten mit dem verwalter kam, haben wir diesem dann gekündigt..

    jetzt bekommen wir die unterlagen und verträge was der verwalter abgeschlossen hat, darunter der Ista vertrag den wir zum ersten mal zu sehen bekommen..der geht über 10 jahre..wir haben diesen vertrag sofort gekündigt, nun kam post von der Ista..
    die fordern für restlaufzeit bis 2021 ca. 850 € miete für die zähler und knapp 2400 € für entgegangen servicegebühren, anfahrt, ablesung etc..

    Wie kommen wir jetzt aus dieser nummer wieder raus ? uns war doch garnicht bewusst das mit denen ein 10 jahresvertrag abgeschlossen wird..wir haben nie ein vertrag mit denen abgeschlossen..Ista beharrt natürlich auf das geld und fordern dieses ein..

    wer kann mir da ein Rat geben ??
     
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  3. RMHV

    RMHV Erfahrener Benutzer

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    Vermutlich durch Zahlung der geforderten Abstandssumme...

    Wer, wenn nicht die Eigentümer, sollte den Vertrag denn wohl abgeschlossen haben? Der Verwalter war doch wohl dazu beauftragt, im Namen und für Rechnung der Eigentümer zu handeln.

    Nun kann man selbstverständlich prüfen, ob der Verwalter pflichtwidrig gehandelt hat und Schadenersatz fordern. Die Aussichten dürften mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit bescheiden sein. Mit beträchtlicher Wahrscheinlichkeit wird der Abschluss des Vertrags zu den Tätigkeiten gehören, für die der Verwalter beauftragt und bezahlt wurde.

    Bei einem Blick über den eigenen Tellerand hinaus wird man erkennen, dass kein Abrechnungsdienst Messeinrichtungen ohne fest vereinbarte Laufzeit vermieten wird.

    Man stelle sich einfach mal vor, der Vertrag wird bereits nach einem Jahr gekündigt. Der Abrechnungsdienst baut die Mietgeräte wieder aus und hat damit neben den Kosten für den Ausbau auch noch die Kosten für die Entsorgung zu tragen. Das alles für den in Relation dazu lächerlich geringen Betrag einer Jahresmiete? Darauf kann sich doch nur jemand einlassen, der mit dem Klammerbeutel gepudert ist.

    Damit die vorzeitige Vertragbeendigung Sinn macht wird als Alternative zur Vertragserfüllung schon ein sensationell günstiges Angebot vorliegen müssen. Das Angebot wird so sensationell sein müssen, dass man über die Leistungsfähigkeit des Anbieters ernsthaft nachdenken sollte.
     
  4. #3 Martens, 22.01.2013
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    Grundsätzlich hat RMHV recht - wie ja eigentlich fast immer. :)

    Man sollte jedoch den Vertrag genau prüfen, ob der Verwalter diesen wirklich für die WEG abgeschlossen hat.
    Es gibt durchaus Kollegen, denen der Unterschied nicht ganz klar ist und die immer wieder Verträge abschließen, bei denen sie selbst Vertragspartner werden...

    Christian Martens
     
  5. Heizer

    Heizer Erfahrener Benutzer

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    Warum lasst Ihr den Vertrag nicht einfach laufen? Irgendwie müßt Ihr ja die Heizkosten abrechnen. Ein neuer Messdienst würde auch wieder nur 5 oder 10 Jahres Verträge abschließen wollen.

    Auf der anderen Seite würde ich gegen die Forderung über entgangene Servicegebühren widersprechen. Denn dem gegenüber stehen auch wegfallende Kosten wie gerade Anfahrtskosten etc. Diese sind zu berücksichtigen. Um dies zu tun müßten die ihre Kalkulation offen legen, was die natürlich nicht tun werden. Also wird man sich irgendwo in der Mitte treffen.
     
  6. #5 immodream, 22.01.2013
    immodream

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    Hallo Heizer,
    bei frühzeitiger Kündigung des Vertrages fallen nicht die vollen Kosten an, sondern eine Restmiete für die restliche Laufzeit.
    Ich habe dieses Thema gerade mit der Ista , für ein Haus welches verkauft und abgerissen wurde , abgehandelt.
    Grüße
    Immodream
     
  7. Pitty

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    10Jahre finde ich arg lang, ob das Rehtens ist? Be Versicherungen kommt man sofort Rus, wenn es sich um 10Jahresverträg handelt.:smile031:
     
  8. Berny

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    Bei Versicherungen mietest Du auch keine Geräte.
     
  9. #8 Fremdling, 23.01.2013
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    Hallo enisdo,

    die rein wirtschaftliche Betrachtung des HKV-Vermieters ist schlicht nachvollziehbar. Die Geräte werden max. 10 Jahre genutzt. Dann müssen eh neue her. Auf diese Lebensdauer sind auch die Batterien bei elektronischen Geräten ausgelegt. Wenn der HKV-Vermieter also seine einmaligen Gerätekosten einfahren will, muss er sie über die Mietdauer verteilen. Das heißt aber, wenn er gegenüber dem Wettbewerb vergleichbar günstige Mietpreise anbieten will, muss er zwingend die Anschaffungskosten der Geräte auf eine möglichst lange Mietdauer verteilen. Damit erreicht er die geringsten Miet-Kosten pro Jahr selbstverständlich bei der Streckung über die längste Nutzungsdauer = 10 Jahre. Meines Wissens sprechen auch keine gesetzlichen Regelungen gegen die zehnjährige Mietdauer.
     
  10. Heizer

    Heizer Erfahrener Benutzer

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    10 Jahes Verträge bei Heizkostenverteiler sind zwischen Kaufleuten rechtens. Und ein Verwalter kann als Kaufman angesehen werde. Handelt es sich hingegen um einen privaten Eigentümer eines kleinen MFH, so könnten derartige Verträge als sittenwidrig anfechtbar sein.
     
  11. #10 Berny, 23.01.2013
    Zuletzt bearbeitet: 23.01.2013
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    Genau genommen dreht es sich hier um zwei Verträge: Einmal den Mietvertrag über die Geräte von 10 Jahren. Da wurde ja schon erklärt, vonwegen deren Lebensdauer.
    Dann der Dienstleistungvertrag der HK-Berechnung, der wurde bspw. bei uns für (vorerst) drei Jahre abgeschlossen.
    Mal seh'n, wie dann das Preisangebot sein wird...
     
  12. #11 MatthiasM., 03.03.2014
    MatthiasM.

    MatthiasM. Gast

    Veträge

    Sind den nicht mittlerweile in Deutschland Veträge die max länger wie 2 Jahre laufzeit haben verboten wegen so einer Art Bauernfängerei ? den genauen Wortlaut habe ich nicht drauf bin ja kein Rechtsanwalt .

    Und man sollte eigentlich auch ein Sonderkündigungsrecht haben was diese besagte Firma einem einrichten muss .
     
  13. Andres

    Andres
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    So viele Bauern gibt es in D doch gar nicht ...

    Und jetzt kommt's: Es gibt sogar Verträge, die unbefristet abgeschlossen werden. Und manche finden das auch noch gut. So Minderheiten wie Mieter oder Angestellte ...
     
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