Jahresabrechnung Abrechnung von Anwaltskosten

Diskutiere Jahresabrechnung Abrechnung von Anwaltskosten im Hausgeldabrechnung und Wirtschaftsplan Forum im Bereich Wohnungseigentum; Hallo Ist es zulässig in der Jahresabrechnung Anwaltskosten als Verwalterkosten abzurechnen? Oder müssen die gesondert aufgelistet weden.

  1. #1 Elli-Sabeth, 07.12.2015
    Elli-Sabeth

    Elli-Sabeth Benutzer

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    Hallo
    Ist es zulässig in der Jahresabrechnung Anwaltskosten als Verwalterkosten abzurechnen?
    Oder müssen die gesondert aufgelistet weden.
     
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  3. #2 lostcontrol, 07.12.2015
    lostcontrol

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    Du darfst WEDER Anwaltskosten NOCH Verwalterkosten auf die Mieter umlegen.
    Oder um was für eine Jahresabrechnung geht es Dir?
     
  4. #3 Akkarin, 07.12.2015
    Akkarin

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    Genau das wollte ich auch schreiben, dann hab ich gesehen, wir sind im unterforum Hausgeld Abrechnung
     
  5. #4 lostcontrol, 07.12.2015
    lostcontrol

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    OK - das macht aber meine Aussage nicht falsch :-)
     
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  6. Andres

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    Es gibt dafür keine starren Regeln. Wenn die Gemeinschaft eine Abrechnung beschließen möchte, in der das so aufgeschlüsselt ist, dann ist das grundsätzlich zunächst einmal möglich, wenn auch möglicherweise anfechtbar.

    Ich sehe hier auch die Möglichkeit, dass diese Abrechnung ganz einfach sachlich richtig ist, nämlich dann, wenn die Kosten beim Verwalter angefallen sind und er sie entprechend einer Vereinbarung im Verwaltervertrag an die Gemeinschaft durchreicht. Dazu müsste man genauer wissen, was hier eigntlich vorgefallen ist.
     
  7. #6 PHinske, 08.12.2015
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    Hallo Elli-Sabeth,

    Anwaltskosten und Verwalterkosten sind doch bereits zwei unterschiedliche Paar Schuhe.

    Anwaltskosten ALS Verwalterkosten hört sich dagegen schon sehr schräg an.

    Bitte mehr Sachverhalt!
    >>> Geht es zB um Anwaltskosten im Zusammenhang mit Beschlussanfechtung?
    >>> Oder habt ihr ein Rechtsgutachten in Auftrag gegeben?

    MfG PHinske
     
  8. #7 Tobias F, 08.12.2015
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    Aber auch nicht zur Frage passend ;-)
     
  9. #8 lostcontrol, 08.12.2015
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    Doch doch - zur Frage passt die Antwort schon. Stand ja nicht in der Frage drin dass es hier um WEG-Recht geht.

    Aber wenn man mal so vergleicht was der/die TE bisher so alles gefragt hat kommt mir da so einiges spanisch vor...
     
  10. #9 Tobias F, 08.12.2015
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    Man schaue wo man sich befindet: WOHNUNGSEIGENTUM / HAUSGELDABRECHNUNG und WIRTSCHAFTSPLAN
     
  11. #10 lostcontrol, 08.12.2015
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    @Tobias F - hab ich nicht gesehen weil ich mir immer die neuen Beiträge anschaue und nicht die Unterforen.

    ABER: Ändert das denn wirklich so viel?
    Hier wird doch ständig gefragt wie man Hausverwaltung umlegt...

    Zudem meine ich schon dass man seine Frage so formulieren sollte dass klar wird um was es geht - Jahresabrechnungen mache ich gerade quasi täglich, und die haben zum allergrößten Teil nichts mit Hausverwaltung zu tun.
     
  12. #11 Tobias F, 08.12.2015
    Tobias F

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    Nichts für ungut, aber vielleicht sollte man vor einer Antwort erst ein mal schauen um was es geht. Viele Threads, hier wie auch in anderen Foren, werden durch Antworten die nicht zu Fragen passen nicht nur unendlich lang, sondern auch unverständlich.

    Wenn man die Frage nicht eindeutig versteht sollte man vielleicht besser nichts schreiben, oder nachfragen worum es genau geht.

    Aber das ist nur meine persönliche Meinung.
     
  13. Duncan

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    In den weitaus meisten Fällen hier im Forum ist die Antwort deutlich präziser als die Fragestellung. Das die Fragen wesentliche Lücken aufweisen ist quasi der Standardfall. So verwundert es niemanden, wenn eine Frage im falschen Unterforum mit 80% fehlenden Informationen gestellt werden. Trotz alledem ist man immer versucht zu helfen. Mache es denen die helfen wollen bitte nicht zum Vorwurf. Eine etwas präzisere Fragestellung wäre für alle einfacher (gewesen). Aber genau das ist das Problem vieler Fragender, sie wissen gar nicht wo genau ihr Problem eigentlich liegt, da ist ein falsches Unterforum schnell gefunden. Also nix für ungut und weiter in der Problematik an sich und nicht sinnfreies rumgeplänkel.
     
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  14. RMHV

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    Von irgendwelchen Rechtfertigungsversuchen zurück zur Sache...

    Ich wage die Behauptung, dass die Anwaltskosten in der Abrechnung nicht zu Verwalterkosten erklärt wurden.
    Meine Chancen für die Richtigkeit dieser Behauptung sehe ich besser als 90%.
    Vielmehr werden Verwalterkosten und Anwaltskosten gemeinsam und der Überschrift Verwaltungskosten abgerechnet worden sein.

    Das wird auch in einem Anfechtungsverfahren nicht mit Aussicht auf Erfolg zu beanstanden sein, wenn die Anwaltskosten für die Gemeinschaft angefallen und somit auf sämtliche Eigentümer zu verteilen sind.

    Bei Anwaltskosten, die durch ein Beschlussanfechtungsverfahren entstanden sind, wäre die Verteilung auf sämtliche Eigentümer sicher nicht korrekt. Hier dürfte der - offensichtlich erfolgreiche - Kläger nicht mit Kosten der unterliegenden Partei belastet werden. Deutlich vereinfacht sind die Parteien im Beschlussanfechtungsverfahren "Einer (oder auch mehrere) gegen den Rest". Die Kosten des Verfahrens hat "Einer" oder "der Rest" zu tragen und nicht die Gemeinschaft.
     
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  15. #14 PHinske, 09.12.2015
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    Die Starterin Elli-Sabeth hat leider nicht mehr den Sachverhalt weiter erklärt.

    Völlige Zustimmung an RMHV zur Beschlussanfechtung! - Hier muss der Verwalter letztlich ja nur die Inhalte der gerichtlichen Kostenfestsetzungsbeschlüsse abrechnungstechnisch umsetzen, wobei die Wohnungseigentümer aus der Gewinnerpartei bei der Verteilung ausgelassen werden.

    Verwaltergebühren und Anwaltskosten sollten - auch wegen der Transparenz der Abrechnung - immer getrennt ausgewiesen werden.

    In unserer WEG käme außerdem ein anderer Schlüssel zur Anwendung:
    Verwalter geht nach Wohneinheiten, Verwaltungskosten gehen nach Miteigentumsanteilen.

    Man sollte da nichts durcheinander werfen: Zum Begriff der Verwaltungskosten gehören ja zB auch die Versicherungsbeiträge.

    Ohne notwendige Zusatzinfos von Elli lohnt sich die weitere Diskussion eigentlich nicht mehr.

    MfG PHinske
     
  16. #15 BHShuber, 10.12.2015
    BHShuber

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    Hallo,

    ja das ist ja nichts neues, dass man weitere Informationen einfach schuldig bleibt auch bei Elli-Sabeth, siehe bisherige Threads.

    Gruß

    BHShuber
     
  17. RMHV

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    Diese Aussage ist wenig sinnvoll... Setz man die Vorstellung, dass weitere Positionen eine Abrechnung transparenter machen, konsequent um, landet man - ich übertreibe hier vorsätzlich - beim Ausweis jeder einzelnen Rechnung. Der Empfänger würde u.U. von einem Wust an Zahlen erschlagen. Der Informationswert geht dabei gegen Null.

    Welche Gliederung man sinnvollerweise wählt, wird immer vom Einzelfall abhängen.

    Bei unterschiedlichen Verteilungsschlüsseln liegt ein sachlicher Grund vor, der zu einem getrennten Ausweis führen wird. Allerdings drängt sich mir in konkreten Fall die Frage auf, warum um alles in der Welt die Verwaltervergütung nicht zu den Verwaltungskosten zählen soll.
    Da hat sich der Gerechtigkeitswahn wohl mal wieder ausgetobt.

    Etwas kleinteiliger wird man ein Abrechnung schon gliedern müssen.
    Anstatt über eine Verbesserung der Transparenz durch Absonderung der Anwaltskosten nachzudenken, wären grundsätzliche Erwägungen zur Gliederung der Abrechnung angebracht.
     
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