Jahresabrechnung bei Eigentümerwechsel

Diskutiere Jahresabrechnung bei Eigentümerwechsel im Hausgeldabrechnung und Wirtschaftsplan Forum im Bereich Wohnungseigentum; Hallo Zusammen, Ich habe eine Frage, bei der ihr mir hoffentlich weiterhelfen könnt. Ich habe letztes Jahr im September meine erste kleine Wohnung...

  1. Ran33

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    Hallo Zusammen, Ich habe eine Frage, bei der ihr mir hoffentlich weiterhelfen könnt.
    Ich habe letztes Jahr im September meine erste kleine Wohnung gekauf (bzw. beziehe Seit mitte September die Miete, Notar etc. war schon vorher, Grundbucheintrag fand im November statt.) Die Wohnung wird vermietet und es gab auch keinen Mieterwechsel.

    Die Jahresabrechnung für 2019 (im September erhalten) ergab eine Nachzahlung in Höhe von 458,03 €. Außerdem wurde das Hausgeld rückwirkend zum Jahresbeginn von 205 € auf 250 € erhöht, was auch hier eine Nachzahlung von 405 € für neun Monate ergab.

    Kann ich die 458,03 € von der Jahresabrechnung + 405€ Hausgelderhöhung, also insgesamt 863,03 € Anteilmäßig dem alten Eigentümer berechnen? Also für die ersten acht Monate vom Jahr?

    Rechnung:
    863,03€ / 12 * 8 = 575,35€ = die ich dem alten Eigentümer in Rechnung stellen könnte?

    Wäre das überhaupt möglich? Und falls ja, passt meine Rechnung dazu?

    Viele Grüße
     

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  3. Andres

    Andres
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    Das kommt darauf an, was genau im Kaufvertrag zum Übergang der Lasten vereinbart ist. Denkbar ist es.

    Es kommt mir zumindest seltsam vor, dass die Abrechnungsspitze für 2019 nach den Eigentumsverhältnissen in 2020 zeitanteilig aufgeteilt werden soll.
     
  4. Ran33

    Ran33 Neuer Benutzer

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    Oh, nach deinem Beitrag ist mir aufgefallen, dass die Erhöhung des Hausgeldes im Wirtschaftsplan für das Jahr 2020 steht. Es hat also nichts mit der Jahresabrechnung zu tun, mein Fehler. Sorry für die Verwirrung :sorry

    So, dann bleiben nur noch die 458,03 € interessant.

    Im Kaufvertrag steht:
    "Wiederkehrende Abgaben und Lasten, wie z. B. Grundsteuer und wiederkehrende Beiträge für kommunale Einrichtungen sowie Verbrauchskosten hat der Käufer zu tragen, soweit sie auf den Zeitraum an der Übergabe entfallen."

    Wie versteht ihr das?
     
  5. Andres

    Andres
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    Gar nicht. Kannst du das viertletzte Wort bitte noch einmal überprüfen. "An" macht an dieser Stelle nicht wirklich Sinn.

    Grundsätzlich vermute ich, dass sich diese Bestimmung nicht auf das Hausgeld und die Abrechnung mit der WEG bezieht, sondern auf die Grundsteuer, Müllabfuhr, ggf. Straßenreinigung, soweit sie dem Eigentümer in Rechnung gestellt werden. Hausgeld und Abrechnungsspitze sind keine "Abgaben und Lasten".

    Gibt es sonst nichts zu diesem Thema im Vertrag? Irgendwo wird doch etwas allgemeines zum Übergang von Nutzen, Lasten und Gefahren stehen. Wenn es keine konkrete Bestimmung gibt, muss man eben die allgemeine Vereinbarung zum wirtschaftlichen Übergang anwenden und ggf. auslegen.
     
  6. sara

    sara Erfahrener Benutzer

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    Hast du die Nebenkostenabrechnung für den Mieter für 2019 gemacht?
    Wie hast du diese erstellt, ohne Mitwirkung des ehemaligen Vermieter?

    Die Grundsteuer hat der ehemalige Vermieter sicher für das ganze Jahr noch bezahlt.

    Die Abrechnung zwischen den Eigentümern hat aber nichts mit der Hausgeldabrechnung zu tun.
     
  7. #6 Ran33, 16.12.2020
    Zuletzt bearbeitet: 16.12.2020
    Ran33

    Ran33 Neuer Benutzer

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    Die Nebenkostenabrechnung für den Mieter hat der Verwalter der WEG gemacht.
    Was genau ist daran ein Problem?

    Edit: Bin ich eigentlich gezwungen die Abrechnung aufzuteilen für Januar - September, oder ist das auch eine Aufgabe des alten Eigentümers?
     
  8. sara

    sara Erfahrener Benutzer

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    Dann wird sie wohl OK sein.
    Eine Aufteilung wird bei der Nebenkostenabrechnung nicht gemacht. Deshalb war meine Nachfrage, da Kosten u. Vorauszahlungen ja von beiden Eigentümern darin berücksichtigt werden mussten.

    Gab es für den Mieter Guthaben oder Nachzahlung?
     
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