Kabel-Analogabschaltung

Diskutiere Kabel-Analogabschaltung im WEG - Allgemeine Fragen Forum im Bereich Wohnungseigentum; Hallo, die Abschaltung der analogen Fernseh- und Radiosignale im "Kabel" wird im Verlauf dieses Jahres durchgeführt. Mich interessiert, wie das...

  1. Anselm

    Anselm Benutzer

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    Hallo,

    die Abschaltung der analogen Fernseh- und Radiosignale im "Kabel" wird im Verlauf dieses Jahres durchgeführt. Mich interessiert, wie das in anderen WEGs durchgeführt wird:

    Wer informiert?
    • Verwaltung
    • Kabelnetzbetreiber
    • Niemand
    Und worüber?
    • Termin
    • Technische Konsequenzen für Kunden
    • Bereitstellung Receiver usw.
    Danke im Voraus und Gruß, Anselm
     
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  3. Andres

    Andres
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    So war es hierzulande (BW), aber natürlich nur die eigenen Kunden, daher wäre ...
    ... natürlich auch wünschenswert. Die vermietenden, selbst verwaltenden Eigentümer können dann ihre Mieter informieren.


    Kurze Suche mit der Suchmaschine deines Vertrauens fördert diverse Infoblätter zu Tage, die die Anbieter in den Bundesländern zu diesem Zweck ausgeheckt haben.
     
  4. Anselm

    Anselm Benutzer

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    Kunde ist hier die gesamte WEG; der Kabelbetreiber pflegt keinen Kontakt mit den Endkunden und informiert nur eventuell die Verwaltung, die wiederum recht zögerlich in der Weitergabe von Informationen ist.
    Ja, wie ich gesehen habe, sind die Vodafone-Informationen recht brauchbar. Leider ist bei uns nicht mal ganz klar, ob wir nun KMS- oder Pÿur-Kunden sind. Und die Verwaltung meint auf Anfrage, man brauche "ab diesem Zeitraum ein digital fähiges Endgerät, wie einem DAB oder DAB+ Radio oder einen entsprechenden Receiver." Vielleicht wird verständlich, dass ich mich mal nach den Gepflogenheiten anderswo umgehört habe.

    Dank und Gruß, Anselm
     
  5. Andres

    Andres
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    Ja, kann man dann verstehen. Da sind ja die Profis am Werk. :sauer031:

    Technisch ist da eigentlich nicht viel zu beachten. Im Gegensatz zu DVB-T, DVB-S und DAB wurden beim digitalen Kabelfernsehen noch nie Protokolle so geändert, dass alte Empfänger nicht mehr funktioniert haben. Es tut also ein beliebiger DVB-C-Tuner und praktisch alle aktuellen Fernseher haben das schon integriert.
     
  6. Anselm

    Anselm Benutzer

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    Wo hast Du denn das Video von mir her? :)

    Ich hab mal das für die Verwaltung aufgesetzt, von der ich so etwas eigentlich erwarte (etwas verbesserungsfähig?):

    Die Digitalumstellung wird auch bei uns folgende Konsequenzen haben:
    • Wer bereits einen Digitalfernseher hat, wird voraussichtlich nur einen Sendersuchlauf durchführen müssen.
    • Wer noch einen Analogfernseher hat, wird einen digitalen kaufen oder einen passenden Receiver beschaffen müssen, sonst bleibt der Bildschirm dunkel.
    • Wer bereits einen (fürs "Kabel" geeigneten) DVB-C-Hörfunkempfänger hat (von denen es erst sehr wenige, sehr teure gibt), wird voraussichtlich nur einen Sendersuchlauf durchführen müssen.
    • Wer noch ein Analogradio hat, kann entweder einen DVB-C-Hörfunkempfänger kaufen oder einen passenden Receiver beschaffen, sonst bleibt der Lautsprecher stumm.
    • Wer noch ein Analogradio hat, kann alternativ vom "Kabel" auf Antenne per UKW (wird in absehbarer Zeit auch abgeschaltet), DAB+ oder DVB-T2 oder auf Internetradio umsteigen.
    (Empfänger für DAB+ können nicht ans "Kabel" angeschlossen werden.)

    Gruß, Anselm
     
  7. Andres

    Andres
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    Genau deshalb würde ich diesen Punkt ausnehmen - das stiftet nur Verwirrung und hat mit dem aktuellen Thema wenig zu tun.
     
  8. Anselm

    Anselm Benutzer

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    Oder so?
    • Wer noch ein Analogradio hat, muss sich entweder einen DVB-C-Hörfunkempfänger oder einen passenden Receiver zulegen oder auf eine altmodische Antenne umsteigen, sonst bleibt der Lautsprecher stumm.
    Gruß, Anselm
     
  9. Andres

    Andres
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    Wie gesagt, ich würde das Thema komplett auslassen. Beim Radioempfang läuft es mittelfristig wohl auf DAB+ hinaus, Radio über Kabel dürfte ein absolutes Nischenprodukt sein und bleiben.
     
  10. Anselm

    Anselm Benutzer

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    Ob da nicht ohnehin Hopfen und Malz verloren ist? Unser Verwaltungsbeirats-Vorsitzender schreibt dazu:

    "Im Übrigen dürfte es tatsächlich niemanden überraschen, wenn z.B. ein Sender, eine bestimmte Radiosendung aus dem UKW-Band genommen wird oder analoge Übertragung terrestrisch oder im Kabel nicht mehr bedient wird."

    Gruß, Anselm
     
  11. Andres

    Andres
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    Die Aussage ist natürlich Quatsch. Irgendwo in der Anlage sitzt garantiert jemand, der mit seinem alten Röhrenfernseher glücklich und zufrieden ist und bei dem sich technische Veränderungen bisher darauf beschränkt haben, inzwischen gelegentlich auch von ARD auf ZDF umzuschalten - und der ist überrascht, wenn plötzlich nichts mehr geht. Dass die Aussage aus technischer Sicht grundsätzlich richtig ist, d.h. dass die analogen Ausspielwege nach und nach eingestellt werden, ändert daran nichts: Wen solche Dinge nicht interessieren, der bekommt sie nicht mit.

    Ich sehe die Aufgabe der Verwaltung und der Vermieter aber nicht darin, die technische Allgemeinbildung der Mieter und Eigentümer zu verbessern. Daher würde ich mich zu Aussagen, dass vielleicht auch UKW in nicht allzu ferner Zukunft eingestellt wird, gar nicht hinreißen lassen und auch keine allgemeinen Empfehlungen geben, welche Empfangsmöglichkeiten ich für zukunftsweisend halte. Das führt nur zu sinnlosen Diskussionen.
     
  12. Anselm

    Anselm Benutzer

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    Erster Absatz: volle Zustimmung. Zweiter Absatz: stimmt schon.

    Inzwischen hat die Verwaltung auf Anfrage vom Betreiber dessen geplante Maßnahmen genannt bekommen:
    • über Postwurfsendungen an die Bewohner ca. 4 Wochen vor der Umstellung
    • ca. 2 Wochen vor der Umstellung wird eine Erinnerungspostkarte eingeworfen
    • über Laufbänder auf den analogen Programmen
    • auf der Informations-Webseite für Endkunden
    • per E-Mail-Versand an bestehende Einzelkunden
    • über Presseartikel
    • über Werbeplakate
    • über Radiospots auf Bayern 1
    • in unseren 5 Shops
    Spät finde ich; Umstellung ist am 16. Oktober und Receiver oder neue Geräte wollen ja erst beschafft sein. Der Hörfunk scheint mir etwas kurz zu kommen, dürfte aber mehr Probleme bereiten als das Fernsehen, weil digitale Fernsehgeräte schon weit verbreitet sind, während es DVB-C-Hörfunkempfänger noch kaum gibt. Heute ist ein Artikel über die Umstellung in der Süddeutschen Zeitung.

    Gruß, Anselm
     
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