Kabelanschluss funktioniert nicht

Dieses Thema im Forum "Ausstattung" wurde erstellt von dezi, 07.03.2009.

  1. dezi

    dezi Neuer Benutzer

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    Hab kein besseres Unterforum gefunden, deshalb hier, wenn das falsch ist, bitte verschieben!

    Sachverhalt:
    In unserem vor kurzem über eien Zwangsversteigerung erworbenen Mehrfamilienhaus gibt es im Keller eine Verteilerdose von Kabel Deutschland. In einem Teil des Hauses funktionieren die Kabelanschlüsse, in einem anderen nicht (wobei auch nicht so viele Kabel an der Verteilerdose hängen, wie Mietparteien da sind, kann also sein, dass die Mieter, bei denen es nicht funktioniert, keinen Anschluss haben).

    In den Mietverträgen ist ein Kabelanschluss nicht erwähnt, da es DVBT gibt und Kabel deshalb nicht zwingend notwendig ist, zumal Kabel kostet und DVBT nicht A8lso von GEZ mal abgesehen).

    Bei einer Mieterin funktioniert der Kabelanschluss nicht (von Einzug an). Nun hat sie sich an Kabel Deutschland gewendet und selbige erklären, wenn sie gucken kommen, was da los ist, wird nur fürs Kommen eine Pauschale von 100 Euro fällig, die ihr Vermieter zu zahlen hat. Daraufhin habe ich ihr erklärt, dass ich das sicher nicht tue, weil ich aufgrund des Mietvertrages zu nichts verpflichtet bin.

    Sie hat dann, um Kabel Deutschland wegen der Nicht-Leistung unter Druck zu setzen, die Rechnungen nicht bezahlt und mitgeteilt, dass sie ja keien Leistung erhält. Und nun droht Kabel Deutschland mir als Vermieterin damit, die entgangenen Zahlungen der Mieterin bei mir geltend zu machen, da ich ja nicht dafür sorge, dass sie ihre Leistung erbringen können. Ich habe dann mitgeteilt, dass sie gern vorbei kommen können, ich sie auch überall rein lasse, aber ich sicher nicht ihre Anfahrtspauschale tragen werde.

    Hatte das schonmal wer und hab ich mich richtig verhalten? Ich hab auch gar nicht das Problem mitd en 100 Euro, sondern enfach prinzipiell, dass ich es eine Frechheit finde, wenn Kabel Deutschland Kohle von der Mieterin haben will, dass ich dafür zahlen soll, dass diese Firma ihre vertraglich geschuldete Leistung erbringt.
     
  2. AdMan

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  3. #2 Prüfer, 08.03.2009
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    Du hast die Kabelfirma nicht beauftragt und somit musst Du die Gebühr auch nicht zahlen. Frag die Kabelfirma mal wer die Auftragserteilung gemacht hat.

    Kabelanschluss ist soweit ich weiß kein muss, Sat oder DBVT gteht auch, Du musst nur dafür Sorge tragen das die Mieter Zugang zu den großen Sendern haben, wegen Informationspflicht...


    Desweiteren hätte die Mieterin dich erstmal anschreiben müssen anstatt direkt eine Firma zu beauftragen.
     
  4. dezi

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    Nee, es hat ja niemand die Kabelfirma beauftragt. Und weil kein Auftrag erfolgt ist, will Kabel Deutschland jetzt Schadensersatz für entgangenen Gewinn, weil die Mieterin ja nicht mehr zahlt, weil sie keine Leistung erhält.

    Also Kabel Deutschland stellt sich auf den Standpunkt, entweder ich zahle 100 Euro und sie gucken nach, weshalb es nicht funktioniert oder ich zahle Schadensersatz, weil ich die 100 Euro nicht zahle.
     
  5. #4 Prüfer, 08.03.2009
    Prüfer

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    Total der Quark von der Kabelfirma.


    Kannst den Kabelanbieter ja mal fragen ob Du auch Schadensersatzpflichtig an VW bist weil die Mieterin keinen Führerschein hat und sie somit kein Auto kauft :lol
     
  6. #5 lostcontrol, 08.03.2009
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    gabs denn zum einzugstermin überhaupt einen vertrag mit dem kabelanbieter?

    das ist nur logisch.
    dann hat sie ja wohl auch einen vertrag mit dem kabelanbieter, wenn der ihr rechnungen stellt, die sie nicht bezahlt.

    was hast du denn mit dem kabel zu tun, wenn das garnicht im mietvertrag auftaucht?

    wenn der kabelanschluss nie funktioniert hat, dann frag ich mich halt, wie die überhaupt dazu kommen einen vertrag mit der mieterin zu machen.
    bzw. wie kommt die mieterin dazu, einen vertrag mit einem kabelanbieter zu machen, wenn sie eigentlich garkeinen kabelanschluss hat?
    ich kapiers nicht...
     
  7. dezi

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    Das ist mir tw. auch nicht ganz klar. Als die Mieterin eingezogen ist, war ich noch nicht Eigentümerin.

    Die Mieterin hatte vorher einen Kabelanschluss und hat den Vertrag beim Umzug "mitgenommen". Ich vermute mal, Kabel Dtl. wusste, dass in dem Haus Kabelanschlüsse sind, nur dass er in der Wohnug nicht funktioniert, wussten sie vermutlich nciht. Und da die Mieterin in der Hoffnung, dass irgendwann mal irgendwas funktioniert, brav gezahlt hat, hat sich auch nie wer drum gekümmert. Und als sie nicht mehr zahlte, kam die Aussage, der vermieter solle 100 Euro zahlen, damit Kabel Dtl. mal gucken kommt, wieso das nicht funktioniert. Und als ich dies schriftlich ablehnte, mit der Begründung, dass ich mich nicht für zuständig halte, kam als Antwort, dass ich mich dann schadensersatzpflichtig gegenüber Kabel Dtl. mache, weil ihnen Gewinn entgeht.
     
  8. #7 lostcontrol, 08.03.2009
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    wie, sie hat geglaubt das repariert sich von selbst oder was?

    naja, vielleicht ist denen einfach nicht klar, dass du nicht zuständig bist?
    vielleicht solltest du ihnen mal sagen, dass die wohnung OHNE kabelanschluss vermietet wurde.
    hättest du mit kabelanschluss vermietet säh das anders aus, und genau DAS scheint ihnen wohl nicht klar zu sein...

    vor 20 jahren haben die noch ganz anders agiert...
    ich hab vor grad mal 2 jahren bauklötze gestaunt als ich erfuhr, dass in unserem mietshaus der kabelanschluss auf eine mieterin läuft und das (6-parteien-)haus dort als einfamilienhaus angegeben wurde.
     
  9. dezi

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    Ah, jetzt geht mir ein Lich auf, das ist ne Idee, das könnte ich ihnen nochmal mitteilen, stand zwar im Brief aber in nem Nebensatz. Möglicherweise gibts die "Gebühr fürs Nachgucken", weil die Vermieter quasi keine Chance haben, ihr zu entgehen, wenn der Kabelanschluss im Mietvertrag steht.

    Danke :-)
     
  10. #9 lostcontrol, 08.03.2009
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    glaub ich nicht. wenn mieter einen telefonanschluss wollen, kommt ja auch ein tele-komiker zum durchmessen. das kostet theoretisch zwar auch 'n fuffi, aber der wird dem kunden geschenkt.

    ich nehm mal an die kabelleute wollen halt auch durchmessen um festzustellen, was denn los ist. die gehen ja erstmal davon aus dass das kabel vom eigentümer/vermieter gewollt ist und dass da jetzt irgendwas nicht stimmt. die kommen doch garnicht auf die idee, dass das kabel längst abgeschrieben ist.
    würde ein neu-mieter einen kabelanschluss aktivieren wollen, müssten sie ja auch antanzen - neuerdings kommt ja immer einer von denen, wenn sich jemand abmeldet, und hängt 'ne plombe auf die entsprechenden dosen. um die wieder runterzumachen müssen sie ja auch anfahren und verlangen kein geld dafür.
     
  11. #10 Kletschmeister, 06.10.2009
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    hmmm da muss ich aktuell mal einhaken... wir haben mehrfamilienhaus und schon immer so nen Multianschluß beim Beitreiber für jede Wohneinheit.

    Die wollen jetzt mehr zum 01.01.2010 und wir überlegen halt das aufzukündigen damit jeder Mieter selbst entscheiden kann ja oder nein.... schließlich ist Bonn mit DVB-T gut versorgt...

    Nun die Fragen gibt es sowas etwas wie ein Mehrheitsentscheid bei Mehrfamilienhäusern? 4 von 6 Parteien sagen gut heben wir den Vertrag auf jede der will kann sich selber einen Vertrag holen oder halt DVB-T nutzen? Und was ist mit digital Kabel - wenn ein Mieter das nun möchte wer bezahlt die Modernisierung der Leitung und wenn ich als Vermieter die Modernisierung durchführe obwohl die Mieter oder ein Teil es nicht wollen kann ich das umlegen?
     
  12. RMHV

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    Wie wahnsinnig muss man als Vermieter sein um solche Erwägungen anzustellen? :help

    Ganz unabhängig vom Mietrecht kann es Mehrheitsentscheidungen kann es nur in Fällen geben, in denen sich irgendjemand zur Unterwerfung unter den Mehrheitswillen verpflichtet hat. Zu denken wäre an Dinge wie die Mitgliedschaft in einem Verein. Zusätzlich zu von gesetzlichen Regelungen wird durch den Beitritt die Gültigkeit der Satzung anerkennt. Entsprechend bei einer Wohnungseigentümergemeinschaft. Mit dem Kauf einer Wohnung tritt der Käufer in eine bestehende Vereinbarung ein und unterwirft sich damit den Regelungen der Gemeinschaft. Eine analoge Verpflichtung eines Mieters wird in keinem Mietvertrag zu finden sein. Damit wäre ein Mehrheitsbeschluss von vornherein nicht durchsetzbar. Im übrigen wäre es ein Fiasko für den Vermieter, wenn die Mieter mehrheitlich beschließen könnten, was der Vermieter zu tun und zu lassen hat. Anders formuliert: Freibier für alle wäre als Beschlussinhalt vorhersehbar.

    Nun mag man als Vermieter durchaus die Wünsche der Mieter erfragen. Die Entscheidung ob und welche Maßnahme durchgeführt wird, trifft aber der Vermieter ganz allein und er ist auch nicht gezwungen, die Wünsche der Mieter in irgendeiner Weise zu berücksichtigen.
    Modernisierungen sind Maßnahmen, die gewissen Kriterien gerecht werden müssen. Der Wünsche oder Wertungen des Mieters zählen nicht zu diesen Kriterien.
    Unterstellt man, dass eine Modernisierung vorliegt, hat der MIeter die Modernisierung zu dulden und nach Durchführung der Maßnahme auch die Umlage zu zahlen. Die einzige Ausnahme ist, dass die geplante Maßnahme für den Mieter eine unzumutbare Härte wäre. Das wird beim Thema Kabelfernsehen auszuschließen sein.
     
  13. #12 Kletschmeister, 07.10.2009
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    Manchmal habe ich scheinbar ein Brett vor dem Kopf.... wenn wir also Kabelfernsehen im zuge eines Mehrfamilienhaus vom Anbieter beziehen und wir das im Mietvertrag und in den Nebenkosten haben.

    Dann bin ich laut Vertrag auch verpflichtet diese Leistung zu bringen. Einen außerordentlichen Grund für die Kündigung des Kabelvertrages als Vermieter hin zu einer freiwilligen Geschichte die jeder Mieter selber entscheide kann ist nicht umsetzbar solange nicht wirklich alle Mieter mitspielen.

    Jetzt werden die Preise ja nun ständig erhöht und Analoges Fernsehen wird es absehbar auch nicht mehr lange geben. Nun müßten wir entsprechend modernisieren - alte Kabel raus - neue Kabel rein - neue Antennendose - neue Verstärker - etc.

    1) Die Kosten kann ich anteilig umlegen - vielleicht na gut muss man überlegen
    2) Wenn Analoges Fernsehen nun abgeschaltet wird und der Mieter aber keinen Decoder mieten / kaufen oder betreiben will - weil er eben keinen zusätzlichen Verbraucher anschließen will - was dann ?

    Zum Mehrheitsentscheid auch wenn das nun sehr "wage" beschrieben ist - ich dachte daran das ich die Mieter frage ob sie die Erhöhung einfach so hinnehmen oder ich als Vermieter ihnen anbiete:

    Liebe Mitbewohner,
    es gibt DVB-T das ist umsonst, es gibt Digital das kostet Geld und analoges Kabelfernsehen wird es in ein paar Jahren nicht mehr geben. Ich als Vermieter wäre bereit wenn ALLE zustimmen den Vertrag zu kündigen und jeder kann mit dem Anbieter (Bonn = UnityMedia) seinen eigenen Vertrag aushandeln. So wie es bereits mit dem Telefon/Internet funktioniert.


    Was dann die Frage aufwirft - Welche Leistungen muss ich erbringen? Beim Telefon/Internet ist es ja so das die Anbieter aufgrund der Leitungsdämpfung nicht jede Geschwindigkeit überall anbieten können. Liegt an der Entfernung vom DSLAM und den Baugruppen (ich mache das Beruflich also da kann ich mitreden) - die letzten 20 oder 30 Meter Klingeldraht im Gebäude machen überhaupt nichts aus. Fazit hier kann ich mich als Vermieter zurücklehnen und nicht viel falsch machen bzw. muss ich gar nicht viel investieren.

    Anders sieht es beim Kabelfernsehen aus hier sind eine vielzahl von aktiven Komponenten im Spiel - die Koaxkabel , die Antennendosen , der Verstärker und die Leitungswege.

    So kann es im ungünstigen Fall so kommen das der Betreiber liefern könnte aber beim Mieter das Sky HD nun einmal einfach nicht ankommt. Nur wenn ich praktisch alle Wände aufstemme und eine komplett neue Strucktur der Antennenverkabelung vornehme. Erstes Angebot = 3500 € vom freundlichen Installateur von nebenan.

    Ich denke aber solange ich den analogen Vertrag laufen lasse muss ich auch nichts mehr machen da "Digital" nirgends steht. Natürlich wäre es von Vorteil einem potentiellen Mieter sagen zu können: Hier kannst du von VDSL 50 bis DSL600 oder Kabelmodem des Anbieters UnityMedia hin zu Premiere/Sky HD alles empfangen und beziehen ohne Probleme.

    Würde die einzelnen Wohnung wahrscheinlich für eine bestimmte Klientel interessanter bzw. höherwertiger machen.
     
  14. #13 lostcontrol, 07.10.2009
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    also erstmal muss ich mich RMHV anschliessen: du musst wahnsinnig sein, wenn du die mieter regieren lassen willst! sicher kann man sich wünsche anhören, aber man muss nicht darauf reagieren, solange es sich niht um mängel handelt.

    und einfach den mehrfachnutzer-vertrag zu kündigen wird dir sicher ärger einbringen, denn: für die mieter wird's dann teurer, und sie haben ja einen mietvertrag in dem ihnen der günstigere tarif zugesichert ist.
    ich hab den kabelanschluss aus gutem grund NICHT im mietvertrag, kabel ist zwar verlegt, aber wer es nutzen möchte muss selbst den vertrag machen. ich hab mal versucht einen mehrfachnutzervertrag umzusetzen und hierfür die mieter befragt (in dem fall ging's ja darum dass es für sie billiger wäre), da hat sich aber herausgestellt dass im einen haus von 4 privaten mietern und 2 gewerblichen mietern lediglich 2 tatsächlich einen fernseher haben - und dann bringt das ja nichts.

    und auf modernisierungsverlangen der mieter einzugehen hinsichtlich anderer kabel halte ich für irrwitzig - bei uns müsste hierfür entweder durch sämtliche stockwerke neue kabel verlegt werden (wahlweise durch 4 von 6 parteien) oder durchs treppenhaus, was selbstverständlich zusätzlich auch noch reichlich kosten für eine entsprechende renovierung nach sich ziehen würde.
    da müssten die mieter schon komplett diesen wunsch äussern mit unterschriftenliste und das ganze als modernisierung anerkennen und anteilig die kosten übernehmen, damit ich das auf ihren wunsch hin machen lasse.
    ansonsten überleg ich mir das frühestens dann, wenn ohnehin eine renoverung des treppenhauses ansteht und das ganze dabei dann einigermassen kostenverträglich ist (was ich mir nicht so recht vorstellen kann, da ja mehrere decken durchbohrt werden müssten). aber dann auch nur, weil ich es für sinnvoll halte und ich weiss, dass meine klientel darauf anspringt.

    also bei uns ist das kabel längst digital - ganz ohne dass man hierfür irgendwas tun müsste. ob man digitalfernsehen dann tatsächlich schauen kann oder nicht hängt davon ab, ob man sich ein zusätzliches empfangsgerät zum fernseher stellt oder nicht und den entsprechend höheren tarif bezahlen möchte.
    braucht ihr hierfür wirklich neue leitungen? erkundige dich mal.

    bei uns würd's bei neuen leitungen vor allem ums internet über kabel gehen - das geht nämlich mit den vorhandenen leitungen nicht, leider...

    edit:

    richtig.

    die preise steigen auch bei versicherungen, beim strom, bei den heizkosten usw. - dafür kannst du nichts, das müssen die mieter so oder so schlucken.

    wie kommst du drauf dass es in absehbarer zeit kein analoges fernsehen mehr geben wird? kabel-bw wird auch weiterhin sowohl analoges als auch digitales per kabel liefern, allerdings gibt's natürlich weit mehr digitale sender als analoge. trotzdem ist es meines wissens falsch, dass das analoge fernsehen komplett abgeschafft würde.

    siehe oben: zumindest bei kabel-bw "fliesst" das digitale fernsehen über ein-und-dieselbe leitung, da muss nichts ausgetauscht werden. aber du brauchst für jedes fernsehgerät natürlich den entsprechenden receiver.

    erkundige dich erstmal ob das wirklich kommt. bei uns jedenfalls nach aktuellem stand nicht.

    es bleibt ihnen nichts anderes übrig. wenn der strom teurer wird oder die grundsteuer steigt oder die versicherung teurer wird bleibt ihnen ja auch nichts anderes übrig.

    vielleicht. für diejenigen, die garkeinen fernseher haben, wirds schlicht nur teurer.
     
  15. #14 Kletschmeister, 07.10.2009
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    Also als Techniker in diesem Bereich kenne ich mich schon ein wenig aus.... aber bleiben wir mal bei den Fakten.

    Das reine analoge Fernsehen und Radio wird abgeschaltet irgendwann in naher Zukunft bis 2020 / 2018 / 2015 /2012 - sagen wir mal in einer Zukunft bei der sich Vermieter/Eigentümer Gedanken machen sollten.

    Wann die analoge Einspeisung seitens der Kabeldienstleister eingestellt wird kann man nicht sagen liegt nur daran das die Leute von Premiere & CO seit Jahren mit jeder Menge Lobbyisten bemüht sind weltweite Standards zu verhindern um ihre eigene Technik teuer an den Kunden zu vermieten die meist nicht so Leistungsfähig ist wie die freie Technik da diese keinerlei Konkurenz hat.

    In Norwegen zum Beispiel haben mittlerweile 90% aller Fernseher bereits einen digitalen Decoder "onboard" und dieser wird auch genutzt da es dort wie in den USA eine große Anzahl von Sendern/Syndications/Anbietern gibt (siehe den Film CableGuy mit Matthew Broderick & Jim Carey)

    In Deutschland ist der Verbreitung von Fernsehern mit den entsprechenden Decodern praktisch durch die Verweigerungshaltung von Premiere & CO gescheitert.

    Irgendwann wird die Analoge Einspeisung nicht mehr vorhanden sein und dann stellen sich einige Probleme - alte Häuser mit einfach geschirmten Koaxkabel können zwar mit einem Decoder funktionieren haben aber massive Probleme da die Signalstärke und Qualität nicht aussreicht so wie bei meiner Kellerwohnung die am Ende der Reihenschaltung liegt.

    Hierzu möchte ich kurz die Erklärung geben wie sich die Verkabelung bei uns weiter entwickelt hat. In den späten 60ziger Jahren gab es die üblichen Dachantennen und so eine hatten wir auch - Das Kabel ging von der Dachantenne zum Hausverstärker im Dachboden von dort bereits 3 mal verteilt je 1 Leitung nach Rechts und Links in die Dachgeschosswohnungen und dort eine Stichleitungsdose und das "Hauptkabel" ging vom Dach durch das 1.OG in EG um dort erneut aufgesplittet zu werden in Linke und Rechte Haushälfte und mit einigen Durchgangsdosen dann im 1. OG zu enden.

    Nachdem das Kabelfernsehen in den 80ziger verlegt wurden war kam die Antenne vom Dach runter und das neue Kabelfernsehkabel ging in den Keller - dann nochmal schnell 15 meter Kabel vom Keller durch ein Leerrohr hochgezogen den Verstärker nach unten und alle waren Glücklich.

    Der Haken kommt mit den Decodern die sehr viel empfindlicher sind was die Leitungen angeht. Zu nah am Verstärker und man braucht ein Dämpfungsglied und zu weit hinten und es kommt nicht mehr für alle Sender genug Leistung - dies mag für ARD & ZDF Aufgrund ihrer Lage im Signalband nicht zutreffen aber von den ca. 300 freien Sendern kann ich trotz erheblich Aufwand nur ca. 50 vielleicht 75 Empfangen zumidest teilt mir mein Decoder bei den Sendern die Störungen haben mit das die Leistung und Stärke nicht aussreicht. Durch neue Antennendosen und teilweise hochmoderne Kabel konnte ich die Leistung fast verdoppeln aber ich liege auch sehr günstig im Signalweg.

    Internet ist die nächste große Hürde wie schon beschrieben, die Nachfrage ist enorm wenn man bedenkt das auch hier gute Leistung versprochen wird. Hier sollte aber wieder jedem Vermieter klar sein wenn er eine Reihenschaltung der Antennendosen hat und ein Mieter gemein sein will und die Antennen aus der Wand schraubt ein Kabel entfernt - Internet weg / Fernsehen weg..... und dann ruft der Mieter bei dem Betreiber an und wer zahlt dann? Wenn die nichts finden? Zutritt zur Wohnung eines anderen Mieters ist ja nicht drinn wenn der nicht will.

    Naja das ist alles nicht soooo einfach.. Nur Kabelfernsehen Mehrfachnutzervertrag analog die Mieter müssen die steigenden Kosten tragen und aus scheint hier die beste Lösung zu sein.

    PS: Ohne die richtigen Kabel in der Wand und ohne die richtigen Antennendosen inkl. Verstärker macht digitales Fernsehen in HD Qualität keinen Sinn und das ist es was langfristig von den Mietern gewünscht werden wird. Zumindest dann wenn man verständlicherweise keine 5 oder 6 Satellitenschüsseln an der Wand haben will.
     
  16. #15 pragmatiker, 07.10.2009
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    aus diesem thread kann man als vermieter wieder einmal eines lernen:

    sorgen sie nicht für dinge, für die sie nicht sorgen müssen: telefon, rundfunk- u. fernsehempfang, internetzugang, einbauküchen, klodeckel, duschschläuche, druchlauferhitzer, untertischgeräte etc. nach möglichkeit auch nicht für heizung (was leider nur geht bei öfen oder etagenheizung)

    ich halte das seit jahren so und fahre sehr gut damit. was vermietet ist und für welche leistungen der vermieter zu sorgen hat, steht im mietvertrag, detailliert ausgeführt unter "vermieteter sache".
     
  17. #16 Thomas76, 07.10.2009
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    Was mich allerdings zu der Frage bringt, was ein Mieter heutzutage als Mindestausstattung verlangen kann ? Ich glaube mich zu erinnern, das z.b. ein Badezimmer ohne Steckdose zur Mietminderung berechtigen kann.Wie ist es darüber hinaus mit einem Telefonanschluß, also rein von der Verkabelung her ? Vermutlich würde es auch da Mietminderungspotential geben, wenn soetwas gar nicht vorhanden wäre, oder ?
     
  18. Capo

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    Bad: WC, Dusche, 1 Steckdose WB, 1 WaMa anschluss (FI-Schutzschalter erf)
    Kü: Herdanschluss, Wasseranschluss, 1 Steckdose
    sonstige Zimmer: mind 1 Steckdose
    Telefonanschluss, TV-Anschluss ist zwingend. TV ist standard. Der Vermieter muss sogar mind 1 Programm in Landessprache bereitstellen; also KabelTV...

    fußbodenbelag, Tapete, Fliesenspiegel, Doppelverglasung etc sind komfort-Ausstattung.

    und dann wäre da noch: gemietet wie gesehen...
     
  19. #18 Thomas76, 07.10.2009
    Thomas76

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    Wo ist das denn gesetzlich geregelt ? Darüber hinaus reicht eine Dachantenne dann ja auch, es gibt ja überall DVB-T.
     
  20. RMHV

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    Ich kenne keine Entscheidung, die diese Aussage rechtfertigen würde.


    Grundsätzlichist es schon richtig, dass ein Badezimmer ohne Steckdose zur Mietminderung berechtigen kann. Kann bedeutet aber nicht, dass dies immer zutrifft.

    Es gab zur Mindestausstattung eine BGH-Entscheidung:

    "Der Mieter einer nicht modernisierten Altbauwohnung kann mangels abweichender vertraglicher Vereinbarung jedenfalls einen Mindeststandard erwarten, der ein zeitgemäßes Wohnen ermöglicht und den Einsatz der für die Haushaltsführung allgemein üblichen elektrischen Geräte erlaubt."
    BGH, Urteil vom 26. Juli 2004 - VIII ZR 281/03

    In dieser Entscheidung ist u.a. die Steckdose im Bad genannt. Der entscheidende Begriff im Tenor ist hier "mangels anderweitiger vertraglicher Vereinbarung". Es wäre also durchaus möglich, jeden beliebigen Zustand als vertragsgemäß zu vereinbaren.

    Man wird aus dem Urteil aus nicht ableiten können, dass alle Mieterwünsche erfüllt sein müssen.
    Im streitigen Verfahren blieb z.B. von den Mieterforderungen nach einer E-Anlage mit aktuellen Standard noch - so der BGH - der "Anspruch auf bestimmte Einzelmaßnahmen, nämlich eine Veränderung der Stromversorgung
    der Wohnung in der Weise, daß neben dem Betrieb eines Großverbrauchers
    wie Waschmaschine oder Geschirrspülmaschine ein gleichzeitiger anderweitiger
    Stromverbrauch in der Wohnung möglich ist, sowie die fachgerechte
    Installierung einer Steckdose im Badezimmer".
     
  21. #20 Kletschmeister, 07.10.2009
    Kletschmeister

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    Ich glaube das man an der Antennendose nur einen Fernseher mit Empfangsteil anschließen muss - DVB-T braucht glaube ich noch ein aktives Gerät dazwischen... kann mich auch irren...
     
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    Vermieter will Kabelanschluss kappen.: Hallo, bin neu hier, habe ein Problem mit meinem Vermieter (Vivawest). Hoffe ihr könnt mir ein paar Tipps geben. Zur meiner Lage: Habe vor 3...