Kabelanschluss, Sat, Internet und Telefon.

Dieses Thema im Forum "MV - Allgemeine Fragen" wurde erstellt von the.hein, 11.01.2016.

  1. #1 the.hein, 11.01.2016
    the.hein

    the.hein Benutzer

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    Hallo zusammen.

    Ich bin gerade dabei ein Einfam.Haus zu renovieren. Hierbei stellt sich auch die Frage nach der Versorgung mit TV Internet und Telefon.

    Übergabepunkt ist in der Garage. Hier kann ich über den daruberliegenden Dachboden alle Räume im Haus erreichen.

    Nur wie dimensionieren? Wir haben hier sowohl VDSL der Telekom als auch TV und Telefon-Internet über Kabldeutschland.

    Meine Idee: ich lege in jedes Schlafzimmer und ins Wohnzimmer je zwei Leerrohre aber ohne Kabel.. Eines für Fernsehkabel gedacht. Das andere für Netzwerkkabel bzw. Telefonkabel.

    Mieter entscheidet dann selbst welchen Anbieter er wählt bzw. welche Technik und legt sich das Kabel selbst in den Raum wo es hin soll.

    Heinrich
     
  2. AdMan

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  3. sara

    sara Erfahrener Benutzer

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    Hast du das bei dir zu Hause auch so?

    Für Telefon und Internet reicht im Grunde heute ein zentraler Ort im Haus oder das Arbeitszimmer. Mit Dect. Telefonen und mit W-lan ist das ganze Haus dann abgedeckt.

    Das Fernsehen geht heute z.T. auch schon über Internet....
    Ist Kabelfernsehen oder eine Sat- Anlage geplant?
     
  4. #3 the.hein, 11.01.2016
    the.hein

    the.hein Benutzer

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    Wenn dann Kabelfernsehen. War jetzt schon im Haus. Wobei das der Mieter selbst beantragen muss. Sat Schussel ist keine vorhanden und soll auch nicht montiert werden.
     
  5. #4 lostcontrol, 11.01.2016
    lostcontrol

    lostcontrol Erfahrener Benutzer

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    Du renovierst ein EFH zur Vermietung? Nur falls ich es falsch verstanden haben sollte...

    Was ist denn bisher vorhanden?

    Warum lässt Du das nicht einfach die Techniker der Telekom bzw. des Kabel-Anbieters machen? Hier ist das kostenlos...

    Ich bin nach wie vor froh darüber sowohl in den Mietwohnungen als auch zuhause im Privathaus beide Möglichkeiten zu haben (aktuell habe ich z.B. auf Kabel-BW fürs Internet gewechselt, betreibe aber gleichzeitig noch das Festnetztelefon über die Telekom).

    Wozu?
    Fernsehkabel seh ich ja noch ein, aber Netzwerk- bzw. Telefonkabel kannst Du Dir bei Vermietung zu Wohnzwecken eigentlich sparen.
    Ich habe zwar selbst mehrere Telefondosen im Haus verteilt, habe aber in den letzten 11 Jahren lediglich eine davon tatsächlich genutzt. Um mehrere Handgeräte auf verschiedenen Stockwerken zu betreiben, braucht's doch nicht für jedes Zimmer eine Telefondose?
    Ahnlich sieht's mit Netzwerk aus: Ich habe zwar tatsächlich teilweise ein LAN-Netzwerk in der Wand (Büro und Wohnzimmer), aber wirklich nutzen tu ich's eigentlich kaum, den Alltagskram mach ich über's WLAN (selbst der Drucker hängt da dran), der "große" Backup läuft eh im Büro.

    Ich find's empfehlenswert beides anbieten zu können - allerdings reicht meiner Meinung nach selbst im mehrstöckigen EFH und für normalen Bedarf ein WLAN völlig aus.
    Die wichtigste Überlegung ist da eher in welchen Raum die "Zentrale" kommen soll. Bei mir war das einfach, da war von vorherein klar dass es ein Büro gibt - entsprechend sind da alle Anschlüsse vorhanden (und vor allem auch ausreichend Steckdosen, die zudem noch extra gesichert sind).
    Für eine WG oder Familie wird's schwieriger.

    Kann ich nur bestätigen.

    Das spielt wahrscheinlich strategisch garnicht mal so 'ne große Rolle, wenn er über den Dachboden reinkommen kann ins Haus, ob Sat-Anlage, Kabel oder Telefon.

    Fernsehkabelanschlüsse würde ich tatsächlich auch in jedes Zimmer legen (selbst hab ich ja sogar in der Küche einen), fürs Internet bzw. den Zugriff auf meine Netzwerkplatten reicht mir das WLAN in den meisten Fällen völlig aus.
     
  6. Berny

    Berny Erfahrener Benutzer

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    Hallo Heinrich, aber ein Zugdraht sollte schon drinnen sein.:158:
     
  7. Andres

    Andres
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    Für den Erstbezug nach Renovierung mag dir das praktikabel erscheinen, aber für jeden folgenden Mieter hast du das Problem, dass du keine Ahnung hast, was da eigentlich genau verkabelt ist und welche Fehler der erste Mieter dabei gemacht hat. Allgemein geht man davon aus, dass der Mieter beim Anblick der Anschlussdosen während der Besichtigung grundsätzlich davon ausgehen darf, dass die Technik dahinter auch funktioniert.

    Ich persönlich finde es besser, auf solchen Dingen selbst den Finger zu haben. Früher oder später bin ich dafür verantwortlich - also warum nicht gleich?


    Anregungen dazu kamen schon von lostcontrol. Mein Senf dazu:
    • Leerrohre in möglichst alle Räume sind immer gut. Man weiß nicht, welche Kabel du in 20-30 Jahren gerne gehabt hättest, also sind Optionen immer eine feine Sache. Wenn man sowieso alles offen hat, sind die Mehrkosten minimal.
    • Ein ausgebautes Netz an Telefonleitungen erlaubt dir die Verlegung des Übergabepunkts für DSL in nahezu jeden Raum. Das kann nützlich werden. Wenn man sternförmig in jeden Raum 4 Adern verlegt, kann man bei Bedarf mit nahezu null Aufwand auf Bus- oder Ringtopologie umrüsten.
    • Netzwerkkabel sind im Wohnraum nicht gerade oberste Priorität. Wenn sich das ändert, hast du ja Leerrohre. Aktuell finde ich Netzwerk interessant zwischen Übergabepunkt, Arbeitszimmer und maximal noch der Fernsehecke im Wohnzimmer.
    • Koax-Leitungen für SAT/Kabel sollten in Wohnzimmer und Schlafzimmern vorhanden sein. Im Wohnzimmer ist es vielleicht nützlich, Anschlüsse an zwei gegenüberliegenden Seiten des Raumes zu haben.
    Welche Maßnahmen sich tatsächlich lohnen, hängt ein bisschen von der Zielgruppe der Wohnung ab. Eine hochwertige Stadtvilla braucht ein anderes Niveau als die Hartz-IV-Großfamilienunterkunft im Rückbaugebiet.


    Getrennte Rohre sind hauptsächlich sinnvoll für Daten vs. Strom. Wenn man nicht gerade völlig ungeschirmte Kabel verwendet (die ich schon länger nicht mehr als Neuware gesehen habe), kann man TV, Telefon und Netzwerk auch in ein Rohr packen. Beim Rohrdurchmesser hat sich folgende Faustregel bewährt: Überlege dir, welcher Querschnitt für alle aktuell denkbaren Kabel nötig wäre - und nimm dann das Doppelte. Das Material kostet fast nichts im Vergleich zu "Wände auf, alte Rohre raus, neue Rohre rein, Wände zu, Malerarbeiten".
     
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  8. Duncan

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    Eine Dose ins Bad und in die Küche. In der Badewanne liegend oder bei der Hausarbeit wird gern fern gesehen. Wird aber auch heute schon zumeist via WLAN und Tablett realisiert.
    Ist natürlich immer das entscheidende Kriterium.
     
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