Kabelanschlussgebühren

Dieses Thema im Forum "WEG - Allgemeine Fragen" wurde erstellt von weetnich, 15.12.2015.

  1. #1 weetnich, 15.12.2015
    weetnich

    weetnich Neuer Benutzer

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    Hallo Allerseits,
    In der Teilungserklärung §14 heißt es, dass zur Deckung der Lasten des gemeinschaftlichen Eigentums jeder Eigentümer anteilige Bewirtschaftungskosten an den Verwalter zahlt, u.a auch ausdrücklich Kabelanschluss.
    Nun möchte ich gerne meine Wohnung von der Zahlung befreien lassen, in dem ich gem §16 Abs 3 einen Antrag stellen möchte, dass diejenigen, die keinen Anschluss haben möchten und diesen fachmännisch auf ihre Kosten versiegeln lassen, auch keine Gebühr für den darauf folgenden Abrechnungszeitraum mehr zahlen brauchen. Mittlerweile gibt es viele günstigere Alternativen.( SAT-Antennen auf dem Dach, Internet, DVBT1 und demnächst auch DVBT2). Sollte dieser Antrag nur mehrheitlich angenommen werden, wäre das dann gültig?
    Vielen Dank für Eure fundierten Meinungen,
     
  2. AdMan

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  3. sara

    sara Erfahrener Benutzer

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    Naja, eine Sat-Antenne kannst du für deine Wohnung nicht einfach auf dem Dach des WEG-Gebäude installieren, dafür braucht es auch die Mehrheit.
    Es wäre eine Frage ob die anderen WEG - Eigentümer dies auch möchten und es für die Eigentümergemeinschaft gesamt gemacht wird.

    Für TVB-T haben wir hier bei uns (Privathaus) immer noch die alte große Antenne auf dem Dach.
    Mit Zimmerantennen ist das nicht unbedingt überall gut möglich.

    Ich glaub du solltest dich erst mal genau informieren und die Gegebenheiten dabei berücksichtigen.
     
  4. sara

    sara Erfahrener Benutzer

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    doppelt...
     
  5. #4 weetnich, 16.12.2015
    weetnich

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    Vielen Dank für die Info. Es gibt 3 Sat Antennen auf dem Dach, an die sich weitere Interessenten lt Beschluss anschließen dürften. Bei einem Einsatz von 1500€ wäre eine jährliche Rendite von ca. 7,5% nach Wegfall der Kabelgebühr drin. Bei weniger Aufwand entsprechend höher. Meine Frage war, ob die WEV mit einfacher Mehrheit beschließen könnte, ob nur die Kabelnutzer die Gebühr des Sammelanschlusses ab der nächsten Abrechnungsperiode auferlegt bekommen können.
     
  6. #5 Tobias F, 16.12.2015
    Tobias F

    Tobias F Erfahrener Benutzer

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    Den §16 scheinst Du ja zu kennen, daher verstehe ich Deine Frage nicht wirklich.
    Dort steht in Abs. 3 wörtlich: "durch Stimmenmehrheit beschließen"

    Es braucht hier für die Änderung der Kostenverteilung keine Allstimmigkeit, oder doppelt qualifizierte .... oder ....
     
  7. #6 PHinske, 16.12.2015
    PHinske

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    Da wird man wohl ein paar weitere Fakten berücksichtigen müssen, um zu prüfen, ob ein solcher Beschluss ordnungsmäßig ist oder nicht.

    Hier gilt es insbesondere auch, den Vertrag der Gemeinschaft mit dem Kabelanbieter durchzusehen.
    Die Laufzeit könnte wichtig sein und ob eine Reduzierung der Vollanschlüsse zu geringeren Gebühren für die Gemeinschaft führt.

    Man sollte das Thema zur nächsten ETV anmelden und sich selbst inhaltlich gut vorbereitet haben, wenn man einen solchen Antrag stellen will.

    MfG PHinske
     
  8. #7 weetnich, 16.12.2015
    weetnich

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    Vielen Dank für den Hinweis. Werde auch gleich von der Verwaltung die Kündigungsdaten des Vertrages anfordern. Ich gehe nicht davon aus, dass die Hausanschlusskosten reduzierrt werden. Der positive Beschluss würde bedeuten, dass die verbleibenden Nutzer höhere Kosten haben würden, oder Einzelverträge nach einer erfolgten Kündigung abschließen müssten oder als Interessengruppe mit der KMG neu verhandeln müssten.
    Wenn ich die Beiträge richtig verstehe, gilt der 16 Abs 3 WEG hier uneingeschränkt. Bei der werdenden WEG waren die Kosten in der Teilungserklärung aufgeführt, es gibt darüber hinaus keine Vereinbarung zum Kabelanschluss.
    Ich danke allen für Ihre Beiträge. MfG
     
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