Kabelbrand nach Laden eines Elektroautos über Wohnzimmersteckdose

Diskutiere Kabelbrand nach Laden eines Elektroautos über Wohnzimmersteckdose im Bautechnik Forum im Bereich Technische Abteilung; Hallo, bin neu hier und habe folgende Frage: meine Mieter (älteres Einfamilienhaus) hat einem Freund, der zu Besuch war, gestattet, sein...

  1. #1 Gauss_2000, 17.10.2017
    Gauss_2000

    Gauss_2000 Neuer Benutzer

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    Hallo,
    bin neu hier und habe folgende Frage: meine Mieter (älteres Einfamilienhaus) hat einem Freund, der zu Besuch war, gestattet, sein Elektroauto über eine Steckdose im Wohnzimmer zu laden. Nach ca. 2 Stunden Ladezeit kam es zu einem Kabelbrand. Die Dose war nicht separat abgesichert; an dem Stromkreis waren auch noch weitere Geräte / Räume der Wohnung angeschlossen.
    Der Mieter behauptet nun, dass die Elektroinstallation des Hauses fehlerhaft ist und ich das in Ordnung bringen muss. Ich meine, so ein Vorgehen grenzt an grobe Fahrlässigkeit!
    Gibt es hierzu eine rechtlich abgesicherte Meinung?

    Vielen Dank für eure Rückmeldung!
     
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  3. Berny

    Berny Erfahrener Benutzer

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    M.E. war die Elektroinstallation nicht fehlerhaft, sonst wäre dies bereits früher aufgefallen.
    Steckdosenkontakte verlieren mit der Zeit an Spannkraft, sodass es wenig sinnvoll ist, sie über längere Zeit mit 16A zu belasten: sie werden zunächst warm...
    Ein Elektroauto (die Stromaufnahme des betreffenden Fahrzeugs wurde ja nicht genannt) benötigt mindestens 8-14h bei Ladung an einer Einphasensteckdose.
    Ich bezweifele, dass bei Übergabe der Wohnung hierauf hingewiesen wurde.
     
  4. #3 ehrenwertes Haus, 18.10.2017
    ehrenwertes Haus

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    Ein eine rechtlich abgesichterte Meinung erhälst du hier nicht, nur persönliche rechtlich unverbindliche Einschätzungen.


    Um welche Art von Elektro-Auto hat es sich denn gehandelt?
    RC-Car, elektrisches Kinderauto oder das E-Auto als normales Straßenfahrzeug?

    Wie alt ist das Haus?
    Wie alt ist die Elektrik in dem Haus?
    Was für Sicherungen werden verwendet, Keramik, Magnet, FI, FU?
    Wurde mal ein E-Check gemacht, wenn ja wann?
     
  5. #4 Sweeney, 18.10.2017
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    Ich werde an dieser Stelle ein paar Hintergründe aufzeigen, die ggf. für das Verständnis hilfreich sein könnten.

    Wird durch einen Verbraucher eine hohe Leistung abgerufen, so erhöht sich ebenfalls die Stromstärke. Um bei gleichbleibenden 230V AC höhere Wattwerte zu erhalten, steigt der Amperewert. Grundsätzlich ist das kein Problem, jedoch hat jedes Material einen elektrischen Leitwert, der zusätzlich vom Querschnitt und der Länge abhängt. Der Leitwert ist hierbei der Kehrwert vom Widerstand. Je länger die Leitung, desto höher ist der Widerstand. Gleichfalls gilt je kleiner der Querschnitt, desto höher ist der Widerstand und desto höher die abgebene Wärme.

    In der Praxis können Klemmverbindungen, Steckverbindungen, Kabelbrüche, etc. zu einem nicht homogenen Querschnitt führen. Die Leitung weist folglich an diesen Stellen einen geringeren Querschnitt auf, etwa durch gammelige Kontakte, sodass der Widerstand an dieser Stelle lokal erhöht ist. An diesen Stellen erwärmt sich die Leitung durch den höheren Widerstand und kann letztlich bei hohen Stromstärken im Extremfall zu Kabelbrand führen.

    Die Kabeltrommel aus dem Baumarkt dürfte beispielsweise kaum geeignet sein, um als Verlängerungskabel zum Laden Elektrofahrzeugs zu agieren. Insbesondere wenn der Querschnitt gering ist, kann sich bei nur teilweise abgewickelter Trommel Stauwärme bilden. In den meisten Fällen dürften jedoch eher schlechte Kontakte das größere Problem darstellen.

    1) In welchem Bereich gab es Kabelbrand? Gibt es Photos und eine konkrete Beschreibung?
    2) Welches Kabel nutzte der Mieter als Verängerung? Trommel aus dem Baumarkt?
     
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  6. #5 Tobias F, 18.10.2017
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    100% Zustimmung.


    Siehe Frage des TS: Älter

    Wahrscheinlich ähnlich alt wie das Haus, aber letztlich auch uninteressant.

    So was von Sch..... egal.

    Seit wann ist ein Vermieter verpflichtet diesen, und in welchen Abständen, durchführen zu lassen?

    Hier wurde die bestehende und funktionale Installation durch ungewöhnlich hohe Stromentnahme überlastet. Nicht mehr und nicht weniger.

    Was hat der Vermieter damit zu tun? Sollen alle Vermieter jetzt, da es erste E-Autos gibt, jede Steckdose im Haus/der Wohnung mit extra dicken Kabeln anschließen, und über mega Sicherungen absichern lassen, nur weil vielleicht mal irgend ein Vollpfosten auf die Idee kommt den E-Laster des Nachbarn über die Steckdose im Badezimmerschrank zu laden?
    Bei Merfamilienhäusern käme dann schnell der Anschluss des Versorgern in die kritische Zone, denn solche Stromverbräuche waren zu keiner Zeit absehbar.





     
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  7. #6 ehrenwertes Haus, 18.10.2017
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    Ich finde die Frage nach dem Baujahr des Hauses schon wichtig, weil je nachdem was der TE unter älter versteht, kann das auch noch 2adrige stoffummantelte Verkabelung bedeutung.

    Ein E-Check kann durchaus Sinn machen. Von einer Verpflichtung des Vermieters dazu war doch gar nicht die Rede, oder darf das ein Vermieter nur, wenn es eine gesetzliche Verpflichtung dazu gibt?

    Bestehende Installation ja, nach den heutigen Bestimmungen Regelkonform, davon steht nichts im Eingangspost.
    Aber schon aus der dem "älter" vermute ich, das es zwischenzeitlich Änderungen Vorschriften zu den Elektrointallationen gab.
    Wenn die nicht alle Umgesetzt wurden, kann es in dem Haus zwar eine funktionierende aber nicht mehr gesetzekonforme Installation geben.

    Vermieten nach mietrecht darf man trotzdem, nach baurechtlich kann u. U. ein
     
  8. #7 ehrenwertes Haus, 18.10.2017
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    Ich finde die Frage nach dem Baujahr des Hauses schon wichtig, weil je nachdem was der TE unter älter versteht, kann das auch noch 2adrige stoffummantelte Verkabelung bedeutung.

    Ein E-Check kann durchaus Sinn machen. Von einer Verpflichtung des Vermieters dazu war doch gar nicht die Rede, oder darf das ein Vermieter nur, wenn es eine gesetzliche Verpflichtung dazu gibt? Zb. um Änderungen an der Elektrik durch evt. Vormieter oder auch den jetztigen auszuschließen.Darüber fehlt bisher jede Information.

    Bestehende Installation ja, nach den heutigen Bestimmungen regelkonform, davon steht nichts im Eingangspost.
    Aus dem "älter" vermute ich, das es zwischenzeitlich Änderungen Vorschriften zu den Elektrointallationen gab.
    Wenn hier was untergegangen sein sollte, kann es in dem Haus zwar eine funktionierende aber nicht mehr gesetzeskonforme Installation geben.

    Vermieten nach Mietrecht darf man trotzdem, baurechtlich kann u. U. ein Nutzungsverbot die Folge sein oder der Versicherungsschutz verloren gehen.
     
  9. #8 immobiliensammler, 18.10.2017
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    Gibt es da nicht Bestandsschutz, der erst erlischt wenn man an der Anlage etwas ändert? Sprich die alten Alu-Leitungen aus der DDR wären auch heute noch zulässig, wenn ich eine Steckdose neu anschließen lasse muss ich zumindest die fragliche Wohnung neu verkabeln lassen?

    Das habe ich immer im Hinterkopf, ob die Meinung stimmt und wo die Rechtsgrundlage ist mögen die Fachleute schreiben.

    Wobei das natürlich am Thema vorbeigeht, ich kann eben über eine Haushaltssteckdose kein E-Auto laden (geht das überhaupt, sind das nicht ganz andere Stecker?) - Am besten wäre das E-Auto natürlich noch über mindestens 3 Dreifach-Steckdosen angeschlossen!
     
  10. Andres

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    Und das schließt du woraus? Den Verdacht hätte ich ja auch, aber woraus kann man sicher ableiten, dass die bestehende Installation funktioniert und dass eine ungewöhnlich hohe Stromentnahme stattgefunden hat?

    Welchen Nominalwert hatte die belastete Sicherung? Welchen nominalen Ladestrom hatte das Elektroauto? Welche Hinweise gibt die Anleitung des Elektroautos zum Anschluss und wurden diese Hinweise beachtet?


    Fangen wir mal mit grundsätzlichen Dingen an: Als Vermieter bist du für den Erhalt der Mietsache verantwortlich, § 535 BGB. Den Zustand bei Übergabe hast du also zu erhalten. Ob du das mit E-Checks, anderen Kontrollen oder schlicht mit dem Glück, dass sich nirgends der nutzbare Querschnitt durch Abnutzung verändert, erledigst, ist deine Sache. In Grenzen kann der Vermieter auch verpflichtet sein, die Ausstattung zu verbessern, nämlich um ein "zeitgemäßes Wohnen" zu ermöglichen, BGH VIII ZR 281/03. Ein Elektroauto zu laden, gehört dazu aber eher nicht, der BGH dachte eher daran, dass man Waschmaschine und Staubsauger gleichzeitig nutzen kann.

    Mit der Schuldfrage soll sich die Gebäudeversicherung befassen.
     
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  11. #10 ehrenwertes Haus, 18.10.2017
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    Bestandschutz gibt es schon, aber der gilt nicht für die Strom-, Wasser- und Heizenergieversorgung und in allen sonstigen Bereichen bei der es zu einer Gesundheitsgefährdung bei normaler Nutzung der Bewohner kommen kann. Der Bestandschutz greift hauptsächlich im Bereich Brandschutz.

    Mit den alten DDR-Installationen habe ich keine Erfahrung, für die Rest-BRD gilt aber z. B. ganz allgemenein:

    Die stoffummantelten 2-adrigen Stromkabel in Mietwohnungen mussten bereits ab Mitte der 60er durch den Vermieter ausgetauscht werden, egal ob noch voll funktionsfähig oder nicht. Trotzdem sind sie noch in vielen Wohnung in Gebrauch. Neuvermietung solcher Wohnungen ohne Erneuerung der Elektrik ist baurechtlich seit Mitte oder Ende der 70er baurechtlich untersagt.

    Die bleihaltigen Frischwasserleitungen mussten Mitte der 60er Jahre ebenfalls vollständig erneuert werden.



    Ber zum Thema zurück.

    Ich vermute auch E-Auto für Straßenverkehr ist hier gemeint. Zur Sicherheit wollte ich aber RC und Co ausschließen mit meiner Nachfrage.

    Sollte das zutreffen, denke ich schon, das es da noch zu etlichen Problemen kommen wird, weil die Werbung dafür doch sagt:
    "einfach Stecker in die Dose und aufladen".
    Der Normalbürger ohne technisches Verständnis versteht darunter, Stecker rein, wie bei der Mikrowelle oder Kaffeemaschine. Das es doch nicht ganz so einfach ist, ist der Masse nicht bekannt. Den Elektromäher kann man ja auch theoretisch mit Billigkabel in der Küche einstecken und dann über den Rasen knattern lassen.
     
  12. Olbi

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    Nicht lange rummachen, Schaden der Versicherung melden. Sollen die sich damit rumärgern.

    Mal zum lesen: Info
     
  13. #12 Papabär, 18.10.2017
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    Wenn ich die Fragestellung des TE richtig interpretiere, dann geht´s ihm in erster Linie darum, ob er als Vermieter den Schaden zu beheben hat. Meine ganz unverbindliche einschätzung hierzu lautet: JA! - und basiert auf der Lektüre des §535 (1) Satz 2 BGB.
    Über die Erstattung der Kosten kann man sich dann immer noch eine Platte machen, bzw. - wie bereits eingeworfen - dies ggf. der Versicherung überlassen.

    @Tobias F : Bei Brandschäden durch E-Installationen ist eine der ersten Fragen der Versicherung jene nach dem letzten E-Check. Und nein, mir ist auch keine gesetzliche Verpflichtung bekannt - trotzdem ist es durchaus anzuraten, solche Checks zumindest nach 2-3 Nutzerwechseln mal durchführen zu lassen. Gelegentlich findet man dann auch mal recht abenteuerliche Eigeninstallationen der scheidenden Mieter. (Bei uns hatte sich mal ein neuer Mieter darüber Beschwert, dass in seinem Flur ständig das Licht anginge, wenn im Treppenhaus jemand das Licht einschaltet. Der Vormieter hatte für seine Installation wohl etwas tief gebohrt bzw. das falsche Kabel angezapft. Versehentlich? Der Mangel war bei der Wohnungsabnahme partout nicht festzustellen).
    Es gibt übrigens auch kein Gesetz, wonach man (beispielsweise) in einem VW-Käfer nicht bis zu 8 Personen mitnehmen darf. Aber der Versicherungsschutz ...
     
  14. #13 immobiliensammler, 18.10.2017
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    Offtopic, aber das gibt es glaube ich schon. Soweit ich weiß darfst Du nicht mehr Personen befördern als im Kfz-Schein (ja ich weiß, heißt jetzt Zulassungsbescheinigung Teil dingsbums) an Plätzen ausgewiesen sind. Ich kann mich noch an die 70er erinnern, als man für kurze Strecken diverse Kinder hinten im Kombi eingeladen hat, aber das war glaube ich auch damals nicht erlaubt!
     
  15. #14 ehrenwertes Haus, 18.10.2017
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  16. #15 Papabär, 18.10.2017
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    Meh, jetzt habe ich doch mal gegoogelt und musste feststellen, dass die StVO in den letzten 20 Jahren tatsächlich geändert wurde. Früher war das mal zulässig, bzw. ein rein versicherungstechnisches Problem. Aber aktuell scheinst Du da Recht zu haben (§21 StVO).

    Jetzt muss ich mir neue Beispiele einfallen lassen ...
     
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  17. #16 immodream, 18.10.2017
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    Hallo Papabär,
    auch wenn es hier am Thema vorbei ist.
    Ein Sicherheitsgurt kann doch nur schützen , wenn sich eine Person vernünftig anschnallen kann. Wenn sich zwei Menschen einen Sicherheitsgurt teilen, dann kann der seine Funktion nicht erfüllen.
    Daher habe ich in meinem Cadillac keine Gurte nachgerüstet und wir können lustig mit 6 Personen und mehr fahren.
    Macht aber dann irgendwann mit noch mehr Leuten auch keinen Spaß mehr.
    Jetzt zurück zum Thema . Diese Frage, wo und wie kann man ein Elektroauto laden, wird uns Vermieter sicherlich die nächsten Jahre beschäftigen .
    Ich sehe mich schon 5 adrige Kabel mit 2,5 mm² Querschnitt in die Keller zu verlegen und im Sicherungskasten die Beschriftung " Ladesteckdose Elektroauto " anbringen.
    Während ich früher mit eigener Wohnungswasseruhr, Internetanschluß oder Kabelfernsehen in den Vermietanzeigen geworben hab, steht demnächst vielleicht in der Anzeige " Mit Ladesteckdose für Elektroauto im Keller ".
    Grüße
    immodream
     
  18. Berny

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    Hi immo,

    wenn Du wüsstest, wv. Personen mit Gepäck vor ~30 Jahren in unseren CaddyCab von HNL zu unserem Hotel 'reinpassten...:009sonst:
    Abba ernsthaft: Ich schlage vor, in MVn festzulegen, dass Batterien elektrischer KFZ nicht aufgeladen werden dürfen.
     
  19. Duncan

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    ein bisschen dünne! Eher mal 4 oder 6². Da ich gerade mit dem örtlichen Energieversorger die Einrichtung einer (halböffentlichen Doppel-)Ladestation prüfe: Eigener "Hausanschluss" für die Ladestation. 100A. Eventuell lässt man sich auf 80A runter handeln...
    An einer normalen Haushaltssteckdose ziehen die Ladegeräte der E-Autos über Stunden mit Volllast. Also einen PKW-Motor den man über hunderte und tausende km immer nur über 5000 Umdrehungen fährt wäre ein adäquates Beispiel. Wie lange das gut geht, kann sich jeder selbst ausrechnen.

    Wenn man mal ins Detail geht sieht man übrigens sehr deutlich dass unsere Energieversorger gar nicht in der Lage sind den Bedarf für "ein E-Auto für alle" zu decken. Noch nicht mal 10% der derzeitigen Fahrzeugflotte ist so drin. Da ist man heftig am wuseln das Netz halbwegs stabil zu halten. Sorgt dafür, dass man Strom ein einem Ende nicht nur verschenkt sondern für die Abnahme auch noch bezahlt und auf der anderen Seite diese Kosten beim Endkunden wieder drauflegt(/en muss). Die Erzeugung hat ja auch nichts mehr mit dem abgenommenem Bedarf zu tun...

    Meiner bescheidenen Einschätzung nach dürften derzeit E-Autos die sich ans Haushaltsstromnetz anschließen lassen gar keine Betriebserlaubnis erhalten. Nur wenn sichergestellt ist, dass sie nur über eine entsprechend ausgelegte Ladeinfrastruktur geladen werden können wäre eine entsprechende Zulassung möglich. Ja, macht diese Umweltblender noch unattraktiver, aber realistische Einschätzungen waren ja schon häufiger unpopulär...
     
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  20. #19 Papabär, 19.10.2017
    Papabär

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    Als Motorradfahrer würde es mich ja ärgern, so lange untertourig fahren zu müssen. Aber umso schöner, wenn der Hobel dann mal eingefahren ist. :45:
     
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  21. #20 Lucky Strike, 19.10.2017
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    Genau...4-stellige Drehzahlen sind Standgas :smile028:

    Ja. seh ich für den Moment ähnlich.

    Dennoch würde ich es gar nicht so verkehrt finden, schon heute eine Lademöglichkeit zu schaffen, wenn die Möglichkeit besteht und die Hauselektrik sowas hergibt. Keine Ahnung was sowas kostet. Ich denke einfach, dass dieser Punkt in den nächsten Jahren positiv gewertet wird oder auch ausschlaggebend bei der Wohnungssuche sein kann, gerade bei Neuvermietung. In Großstädten, wo man mit dem Smart schon teilweise übermotorisiert ist vllt. auch noch eher als auf dem Land.
     
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