Kabelfernsehen - Kostenverteilung

Dieses Thema im Forum "WEG - Allgemeine Fragen" wurde erstellt von eddisantos, 31.12.2007.

  1. #1 eddisantos, 31.12.2007
    eddisantos

    eddisantos Neuer Benutzer

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    Hallo,

    ich bewohne eine ETW mit insgesamt 5 Wohneinheiten. Das Haus ist an das Kabelnetz angeschlossen.Die Verteilung der Kosten für das Kabelfernsehen Übernimmt der Verwalter.
    Alle 5 Wohnungen sind freigeschaltet,dh alle 5 Wohnungen können Kabel empfangen.
    Die Verwaltung berechnet aber nur 2 Wohnungen die gesammten Kabelkosten (5 Wohnungen), mit der Begründung, daß 3 Eigentümer den kabelabschluß nicht nutzen würden.

    Meine Fragen:
    1. Ist es zulässig, die Gesamtkosten auf lediglich zwei Einheiten abzuwälzen,
    obwohl im Vertrag von 5 Einheiten die Rede ist und auch alle 5 Einheiten
    Kabelfernsehen empfangen?
    2. Habe ich eventuell einen Ausgleichsanspruch gegenüber der Verwaltung/WEG oder haftet der Verwalter sogar privat ?
    3. kann ich die "falsche" Wohngeldabrechnung (Verteilung der anteiligen Kabelkosten) noch nach verstreichen der 1- monatigen Einspruchsfrist anfechten, oder sogar rückwirkend über mehrere Jahre? Wer haftet für
    meinen "Schaden"?
     
  2. AdMan

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  3. RMHV

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    Das ist einfach... 1 x JEIN und 2 x NEIN

    Kostenverteilung innerhalb der WEG folgt grundsätzlich dem Gesetz, den bestehenden Vereinbarungen oder Beschlüssen der Eigentümer. Wenn es also eine Vereinbarung gibt, dass die Kabelgebühren auf die Eigentümer verteilt werden, die den Anschluss auch tatsächlich nutzen, ist dies nicht zu beanstanden. Ein Beschluss mit dem gleichen Inhalt wäre sicher nichtig.

    Über die Abrechnung und damit über die Verteilung der Kosten beschließt die Gemeinschaft mit Mehrheit. Ein Mehrheitsbeschluss, der nicht nichtig ist, ist für alle Eigentümer verbindlich.
    Eine Abrechnung, wie objektiv falsch auch immer sie sein mag, wird durch Beschluss "richtig" und verbindlich. Die aus der Abrechnung resultierenden Zahlungsverpflichtungen sind zu erfüllen.
    Ein Anspruch gegen den Verwalter setzt eine Pflichtverletzung des Verwalters voraus. Da die Entscheidung über die Abrechcnung nicht zu den Pflichten des Verwalters gehört, ist ein Anspruch wegen eines behaupteten Abrechnungsfehlers schlicht und einfach unmöglich.
    Beschlüsse der Gemeinschaft sind gültig, bis sie vom Gericht für ungültig erklärt werden. Nach Ablauf der Anfechtungsfrist ist eine Beschlussanfechtung nicht mehr möglich. Es gibt keinen Schaden durch die Umsetzung eines gültigen Beschlusses und damit auch niemanden, der für irgendetwas haften könnte.
     
  4. #3 Mainfisch55, 31.12.2007
    Mainfisch55

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    Ich würde nur meinen anteil bezahlen, wenn die anderen WE leer sind ist das nicht deine Angelegenheit und dein wirtschaftliches Risiko.
    Ganz klar. Wenn bei mir WE leer sind kann ich nicht zum Mieter gehen und sagen jetzt bezahlst du etwas mehr Kabel damit ich kein Verlust mache aber mehr Programm gibts es nicht. Der M wird mir was anders erzählen

    Und bist du dir sicher das die anderen Anteile nicht bezahlt werden ??
    Trau schau wem.


    :sorry :sorry
     
  5. RMHV

    RMHV Erfahrener Benutzer

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    Diese Argumentation geht leider völlige an der Sache vorbei... :help
    Von einem Mietverhältnis war nicht die Rede. Die Kostenverteilung in einer Wohnungseigentümergemeinschaft funktioniert nach anderen Regeln als die Umlage von Betriebskosten auf Mieter. Sämtliche Kosten der Gemeinschaft werden auf die Eigentümer verteilt. Die Frage ist nur, welcher Eigentümer welchen Anteil zu zahlen hat.
     
  6. #5 eddisantos, 31.12.2007
    eddisantos

    eddisantos Neuer Benutzer

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    Erst einmal ein großes Dankeschön für die schnell Beantwortung meiner Fragen.

    Ich habe vergessen zu erwähnen, dass nie ein Beschluß zur Verteilung der Kabelkosten vorgenommen worden ist.

    Der Verteilungsschlüssel ist vom Verwalter in eigener Regie erstellt worden.
    Die Eigentümern haben diese Abrechnung nie beanstandet,auch ich nicht, weil ich davon ausgegangen bin, daß ich die Kosten nur für meinen Anschluß bezahlen muß.
    Erst nach Zusendung des Kabelvertrages wurde ich gewahr, daß es sich um ein Gemeinschaftsvertrag handelt und ich für 2,5 Kabelanschlüße bezahlen muß.

    Macht diese Tatsache einen Unterschied aus?
     
Thema: Kabelfernsehen - Kostenverteilung
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