Kann mann die Hausverwaltung kündigen?

Diskutiere Kann mann die Hausverwaltung kündigen? im WEG-Verwaltung Forum im Bereich Wohnungseigentum; Hallo! Ich habe mir im vergangenen Sommer 2 Eigentumswohnungen gekauft. Eine habe ich vermietet und die andere bewohne ich selber. Beide Wohnungen...

baloo1174

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Hallo! Ich habe mir im vergangenen Sommer 2 Eigentumswohnungen gekauft. Eine habe ich vermietet und die andere bewohne ich selber. Beide Wohnungen befinden sich im gleichen 7 Parteien Haus. Die Immobilienfirma von der ich die Wohnungen gekauft habe ist Eigentümer der anderen 5 Wohnungen( welche noch zum Verkauf stehen) und betreibt auch die Verwaltung. Ich bin der Meinung das 2000 € Verwaltungshonorar pro Jahr für ein solches Haus zu viel sind. Auch die Hausmeisterkosten von 2500€ pro Jahr finde ich zu hoch. Die Immobilienfirma hat den ganzen Straßenzug gekauft. Der besteht aus 6 aneinanderhängenden Häusern wovon jedes Haus diese Beträge für Verwaltung und Hausmeister zahlen muss. Ich habe keine Ahnung aber das kommt mir sehr viel vor. Kann mir jemand weiter helfen? :wisper
 

RMHV

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Weder die Verwaltervergütung noch die Hausmeisterkosten sind auffällig hoch.
Fangen wir mal mit den Hausmeisterkosten an. 2500 € p.a. ergibt im Monat einen Betrag von 208 €. Alte Mehrwertsteuer rausgerechnet bleiben noch ganze 179 € netto übrig. Rechnet man mit einem Stundenverrechnungssatz von 20 € - was in den Bereich von Sozialtarifen fallen dürfte - werden bei 2500 € Jahreskosten ganze 9 Stunden Arbeitszeit pro Monat bezahlt.
Eine Verwaltervergütung von 20 € pro Einheit dürfte auch keineswegs übersetzt sein. Dieser Betrag würde bei 7 Einheiten Jahreskosten von ca. 2000 € ergeben.

Wo ist also das Problem?
 

Cesar

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)-(i baloo,
vielleicht spricht Du das ja mal bei der Jährlichen Eigentümerversammlung an.
 

Beluga

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Es läßt sich ja verhandeln.

Personal sind immer Kostenintensiv !
Da sich die Kosten um Jahressummen handeln, scheinen sie im Vergleich
zu anderen Hausnebenkosten (außer Heizkosten) große Brocken zu sein, und diese stechen sofort in die Augen und erzeugen Unmut und führen zu Mißverständnissen.
Da fragen dann die Eigentümer (oder auch die Mieter) : Was machen der
Hausmeister und Hausverwalter für die vielen Gelder ?

:zwinker
 

baloo1174

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Das ist es ja.... Ausser Mülltonnen raus stellen und im Somer alle 3 Wochen den Rasen Mähen macht der Hazsmeister nichts. Und dann bleibt das gemähte einfach auf dem Rasen liegen. Noch dazu sind es ja 6 aneinanderhängende Häuser die er mit dem Rasenmähertrecker alle zusammen in 3-4 Stunden erledigt.Also für das Geld würde ich das sofort selber machen.
 

RMHV

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Original von baloo1174
Das ist es ja.... Ausser Mülltonnen raus stellen und im Somer alle 3 Wochen den Rasen Mähen macht der Hazsmeister nichts. Und dann bleibt das gemähte einfach auf dem Rasen liegen. Noch dazu sind es ja 6 aneinanderhängende Häuser die er mit dem Rasenmähertrecker alle zusammen in 3-4 Stunden erledigt.Also für das Geld würde ich das sofort selber machen.

Grundsätzlich entscheiden die Eigentümer über den Abschluss von Verträgen durch Mehrheitsbeschluss. Wenn denn die Überzeugung, dass die Hausmeisterleistungen weit überbezahlt wären, in der Eigentümerversammlung durch die Vorlage entsprechender Angebote belegt werden könnte, wäre die Ablehnung eines entsprechenden Beschlussantrags ein Ansatz für den Versuch einer Anfechtung.

Die billigste Version ist sicherlich, wenn ein Hausbewohner die Hausmeisterleistungen im Rahmen eines Minijobs erbringt. Es entfallen dabei schon mal alle Wegezeiten, die ein Unternehmer in seine Kalkulation einfließen lassen muss. Allerdings wird sich der Wohnungseigentümer dann vermutlich nach kurzer Zeit wundern, wer alles zu den unmöglichsten Zeiten wegen einem unmittelbar bevorstehenden Weltuntergang an seiner Tür klingeln wird.
Ach ja... nicht wundern, wenn die anderen Eigentümer an der Vergütung rummäkeln weil Mülltonnen rausstellen ja maximal 2 Minuten dauer und mal so eben im Vorbeigehen erledigt werden kann. :zwinker
 

Thomas123

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Die Hausverwaltung kann man aus wichtigem Grund (Verwalter macht nix, trotz Aufforderung. Meiner war sogar zu doof die Verwaltervergütung zu kassieren) mit der Mehrheit der Stimmen der Eigentümer kündigen. Allerdings ist der Verwaltervertrag extra zu kündigen.

Zweckmäßigerweise sollte ein Verwaltungsbeirat in einem solchen Fall eine außerordentliche Eigentümerversammlung einberufen und folgende TOP zur Abstimmung bringen: 1. Kündigen der Verwaltertätigkeit
2. Kündigen des Verwaltervertrages. Das ist besonders wichtig, weil der Verwalter sonst ohne einen Finger krumm zu machen Geld beanspruchen kann. Wird oft falsch gemacht!!!

Eine Verwaltervergütung von 20 Teuroen /Einheit ist eindeutig in der Wunschvorstellung vieler Verwalter! 18 Euro sind genug!!!

Der Hauswart kann in der Regel beliebige Stunden zur Bezahlung ansetzen, weil regelmäßig keiner da ist der kontrolliert. Wenn er sich mit der Oma aus dem 5. Stock zusammentut und ihr ab und zu zur Hand geht, unterschreibt die jeden Rapportzettel!
Am besten ist es, wenn ein im Haus wohnender Eigentümer die Arbeiten macht. Sonst kommen u. U. noch Sozialabgaben für einen Hauswart dazu. Das macht die Sache richtig teuer. :wink

Gruß Thomas
 

Beluga

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Achte darauf, welche Aufgaben der Verwalter in Verwaltervertrag nicht als Grundleistung anrechnet, sondern als Extra-Leistungen Stundensatz verlangen. Und welche Stundensatz er verlangt. :vertrag
Denn bei solchen "Extra-Leistungen" z.B. Versicherungsfall, handeln sich nicht um seine eigentliche Fachleistung, sondern meistens nur um Weitergabe
der Sachen an Fachmännern, sogar die Kontrollarbeiten werden den Fachmännern überlassen.
Also oft Extra-Vergütung für Nichts-/Schein-Leistung ! :zwinker
 
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