Kapital schlagen aus geplanten Hausabriss ?

Dieses Thema im Forum "MV - Allgemeine Fragen" wurde erstellt von OHelmut, 31.03.2007.

  1. #1 OHelmut, 31.03.2007
    OHelmut

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    Hallo liebe Forenteilnehmer !!!


    ein Bekannter meiner Lebensgefährtin wohnt seit etwa 7 Jahren in einem alten Haus (Bj., 1648) das nun möglicheweise abgerissen werden soll.
    Die Ausstattung im Haus ist sehr einfach (Holzofenheizung, Wasser aus Boiler, etc....) Das Haus gehört einer Eigentümergemeinschaft und bis vor 2 Jahren hat einen Miteigentümerin noch im Haus gewohnt. Die ist aber dann verstorben und seitdem wird am Haus auch sogut wie nichts mehr instandgesetzt.

    Die eine Hälfte der Eigentümer kümmert sich gar nicht um das Haus und die andere Seite, die Erben der fürheren Miteigentümerin, dafür umso mehr. Fast jeden Tag steht von denen jemand auf der Matte um nach dem rechten zu schauen.

    Der Bekannte hat nun mitbekommen, dass das Haus möglicherweise verkauft und im Zuge einer Innenstadtverschönerung zusammen mit drei weiteren, zwischenzeitlich verfallenen Objekten abgerissen werden soll. Ein Altenheim ist im Gespräch für das Gelände.

    Da der Bekannte mehr als "klamm" ist und eine EV bereits hintersich hat, überlegt dieser, wie er aus diesem Wissen Kapital schlagen könnte, denn die Wohnung wurde Ihm bereits im Oktober 2006, gekündigt. Da sich aber die Eigentümer untereinander nicht so recht grün sind, hat der Bekannte die Kündigung mal für unwirksam erklärt. Und bis dato ist auch nichts passiert... Noch nicht.

    Der Bekannt zahlt seit Januar auch keine Miete mehr und auch nicht mehr die Nebenbkosten aus 2006. Allerdings, war im Februar 2007 bereits ein zweiter größerer Wasserschaden, der die Feuerwehr auf den Plan gerufen hat und das Haus ist dadurch noch schlechter geworden als eh schon. Sprich, überall ist Schimmelbildung und im Hausflur ist die Luft so schneidend, dass man den Atem anhalten muss um zum Treppenhaus zu gelagen.

    Der eine Eigentümer scheint ja ganz in Ordung zu sein, denn er hatte für den Bekannten bereits eine Ersatzwohnung gefunden und sogar die Kaution übernommen. Der Bekannte hat daraufhin eine Schriftliche Erklärung abgegeben, dass er zum 01.03.2007, auszieht und auch mit der Herrichten der neuen Wohnung begonnen.

    Soweit so gut. Da kam ein, aus meiner Sicht dubioser Anwalt auf den Bekannt zu und meinte, dass er noch nicht ausziehen sollte und wenn, dann würde er, der Anwalt, für eine angemessene Entschädigung sorgen.

    Der Bekannte hat daraufhin die neue Wohnung wieder gekündigt und ist in das alte Haus zurück. Der Eigentümer war schon mehr als verwundert über dieses Verhalten und wollte die Kaution wieder haben. Der Bekannte hatte diese aber wohl schon auf den "Kopf" gehauen.

    Da die Wasserleitungen in dem alten Haus wohl aus allen Ecken lecken, die Eigentümer aber keinen € mehr investieren wollen und wohl auch die Nebenkosten (das Wasser läuft auf die Eigentümer) in Grenzen halten wollen, wurden vor etwa 14 Tagen die alten Leitungen in die oberen Stockwerke getrennt und im Parterre bei der Wasseruhr ein Entnahmehahn eingerichtet. Sprich der Bekannt muss zum Wasserholen ins Parterre gehen. Der Bekannte räumt zwar selbst ein, dass die Leitungen leck sind aber er will halt aus der Sache Kapital schlagen, so wie es im der Anwalt eingeredet hat.

    Da der Zustand im Haus (massivster Schimmel, Wasser,..) nicht gerade so zum weiteren verweilen einlädt, ist der Bekannte wohl unter Zugzwang zum Anwalt der Eigentümer gegangen und hat erklärt, dass er die Eigentümer wegen "Entmietung & Nötigung" anzeigen werde. Daraufhin hat er sich im Gespräch mit dem Anwalt wohl etwas "verhaspelt" und es sind einige Sachen rausgekommen, die er wohl besser hätte nicht sagen sollen. Das mit der Wohnung und dem anderen Anwalt und dass er Geld für den Auszug möchte. € 4.000.- und er wäre morgen weg.

    Tja, nun hat der Bekannte etwas Bedenken, ob Ihm dies nicht als Erpressung ausgelegt werden könne? und Ihn dann die Eigentümer am A.sch haben. Zudem scheint das Vorhaben des Verkaufs durch die Eigentümer ins Stocken geraten zu sein, da sich diese wie gesagt untereinander nicht grün sind.

    Alles nicht so toll für den Bekannten, denn womöglich bekommt er jetzt nicht, wie Ihm der Anwalt vorgemacht hat, Kohle für den Auszug, sondern er hockt in einem, dem Verfall preisgegebenen Haus und die andere, schöne Wohnung ist futsch.

    Habt Ihr hierzu Tips, wie dem Bekannten zu helfen wäre und ob er sich wegen seines Auftritts beim Anwalt der Eigentümer Sorgen machen muss? denn wenn das so easy wäre, warum ist dann nicht der Anwalt des Bekannten dort vorstellig geworden und hat das vorgeschlagen ???


    Höre gerne von Euch

    Grüße

    Helmut
     
  2. AdMan

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  3. Jerry

    Jerry Erfahrener Benutzer

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    Moin,

    kannst Du bitte mal erläutern, warum Du in diesem Board die Sache so darstellst, und in diesem Thema aus einer völlig anderen Sicht?

    Ausserdem dachte ich gerade, ein deja vu zu haben, denn in diesem Thread hatten wir das Thema in grün (oder wegen des Schimmels wohl eher "schwarz") auch schonmal.

    Auf wessen Seite bist Du und was möchtest Du erreichen?

    Natürlich ist es verwerflich, als (noch dazu mehr oder minder mittelloser) Mieter eine Wohnung ohne Mietzahlung vorsätzlich zu blockieren, um darüber eine gewisse Summe Geldes zu erzwingen - der Verdacht der Erpressung drängt sich auf. Allerdings wäre die Angelegenheit so doch extrem dumm eingestielt und der "Guteste" würde m.E. vor Gericht achtkantig auf die Nase fallen.

    Andererseits ist es nicht minder verwerflich, ein noch bewohntes Gebäude derart verkommen zu lassen. Die Reihenfolge muss sein: Erst die Mieter raus, dann wahlweise verkommen lassen, abreissen oder wenn es unbedingt sein muss auch beides. Wenn man das Kapital schon unbedingt in den Schornstein schieben muss... (oder Profit durch den Verkauf des "leergeräumten" Grundstückes droht...)

    Wie auch immer - entweder bist Du Miteigentümer oder Verfechter des (wie gesagt scheinbar recht ungeschickten) Noch-Bewohners, aber bitte nicht beides!

    Jerry
     
  4. Lheo

    Lheo Neuer Benutzer

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    Wenn ich schreiben würde was ich über den Bekannten denke müsste man mich sperren... :wand:
     
  5. #4 Vermieterheini1, 19.04.2007
    Vermieterheini1

    Vermieterheini1 Erfahrener Benutzer

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    Die zerstrittene Eigentümergemeinschaft soll dem allerliebsten Mieter die "Auszugsprämie" zahlen, wenn noch ein rechtsgültiges Mietverhältnis besteht.
    Die Auszahlung erfolgt im Rahmen einer "juristisch ausgereiften" einvernehmlichen Mietvertragsauflösung und NACH "juristisch vollendetem" Auszug des lieben Mieters.

    Bei Auszahlung erfolgt die Verrechnung mit den Mietschulden, Schadenersatz, usw..
     
Thema: Kapital schlagen aus geplanten Hausabriss ?
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