Kapitalanlage Neubau-ETW

Diskutiere Kapitalanlage Neubau-ETW im Immobilienmarkt /Investments Forum im Bereich Finanzen; Liebes Forum, kurz zu mir, Alter Ende 40, verh., 2 Kinder, abbezahltes Eigenheim, 200.000 Euro EK vorhanden (davon 150 TE Cash, 50 TE in Aktien),...

  1. #1 Timmi_HH, 01.09.2019
    Zuletzt bearbeitet: 01.09.2019
    Timmi_HH

    Timmi_HH Neuer Benutzer

    Dabei seit:
    01.09.2019
    Beiträge:
    10
    Zustimmungen:
    3
    Liebes Forum,

    kurz zu mir, Alter Ende 40, verh., 2 Kinder, abbezahltes Eigenheim, 200.000 Euro EK vorhanden (davon 150 TE Cash, 50 TE in Aktien), beide sichere Jobs. Ich überlege eine Kapitalanlage in eine Neubau-ETW in meiner Heimatstadt Hamburg. Andere Städte kommen wegen Entfernung nicht in Frage. Warum Neubau: Keine Zeit und Lust auf ständige Reparaturen, ggf. besseres Mietklientel. Nehme dafür gerne Abstriche bei der Rendite in Kauf.

    Zu der Wohnung: 2 Zimmer, 55 qm, in guter Randlage.
    Kaufpreis: 260.000 Euro + 20.000 Tiefgarage + 20.000 Nebenkosten = 300.000 Euro
    EK: 100.000 Euro
    Zins / Tilgung: 0,8 % / 4 % über 15 Jahre
    Potentielle Mieteinnahmen: 9.200 Euro (Bruttomietrendite: 3,06 % = Faktor 32)
    Cash-Flow: -150 Euro mtl.
    Eigenkapitalrendite nach Steuern: ca. 6 %

    Ich weis, dass der Faktor gruselig ist, allerdings bekommt man im Neubau-Bereich in HH keine besseren Faktoren, außerdem finde ich die Eigenkapitalrendite ziemlich gut mangels Alternativen. All-in Aktien ist auch keine rechte Option, zumal die dort erzielbaren Durchschnitts-Renditen von 7-8% ebenfalls über einen sehr langen Zeitraum zu sehen und vor Steuern sind. Der leicht negative Cash-Flow ist mir egal und kann locker gestemmt werden.

    Ich kenne ebenfalls die Argumente, dass die Immobilienpreise bald fallen könnten, wenn die Bauzinsen steigen. Ich denke, für Hamburg wird das nur bedingt zutreffen, da sämtliche Studien über Jahre und Jahrzehnte einen positiven Zuzug prognostizieren.

    Mir kommt es letztlich nicht auf eine Rendite-Maximierung an. Wenn es durch Mietausfälle etc. in einem Jahr mal 1-2% weniger sind, ist das kein Problem und liegt immer noch deutlich über den 0%, die ich momentan für mein Cash bekomme. Ich könnte bei der obigen Wohnung also relativ ruhig schlafen.

    Nun kommt langsam meine Frage: Ich habe eine zweite Wohnung mit ganz ähnlichen Daten wie oben gefunden und kann mich nicht zwischen den beiden Wohnungen entscheiden. Meine Überlegung ist nun, das Kapital weiter zu hebeln und mit einem EK-Einsatz von 150.000 Euro beide Wohnung zu kaufen. Vor der Darlehensumme von 450.000 Euro habe ich dann doch etwas Respekt und sehe auch ein gewisses Klumpenrisiko im Bereich Immobilien.

    Was würdet Ihr mir in meiner Situation empfehlen?
     
    Goldhamster gefällt das.
  2. Anzeige

    Schau mal hier: Kapitalanlage Neubau-ETW. Dort wird jeder fündig!
    Registrieren bzw. einloggen, um diese und auch andere Anzeigen zu deaktivieren
  3. Andres

    Andres
    Super-Moderator

    Dabei seit:
    04.09.2013
    Beiträge:
    10.032
    Zustimmungen:
    4.288
    Kurzes Vorwort: Es ist für mich gut erkennbar, dass du zumindest in den kaufmännischen Teil schon einiges an Hirnschmalz investiert hast. Das ist gut. Außerdem hast du dir schon ein paar Gedanken gemacht, welche rechnerischen Größen für dich interessant sind und hast auch schon mit anderen Anlageformen verglichen. Wenn das der eine oder andere Nutzer hier im Forum auch mal so gemacht hätte, ... - egal, das sind gute Grundvoraussetzungen für eine sinnvolle Entscheidung.


    Ansichtssache. Vollpfosten gibt es in jeder Solvenz, nur ist die Aussicht, bei Problemen einen finanziellen Ausgleich erstreiten zu können, etwas angenehmer. Ich bringe einfach mal eine provokative Gegenthese ins Spiel: Wenn du in betrügerischer Absicht eine Wohnung mieten würdest, würdest du dann eher einen schicken Neubau oder eine alte Bruchbude anmieten?


    Das ist zwar nach Steuern, aber ansonsten vor Kosten? Auch bei einem Neubau entstehen zwangsläufig Kosten, in einer WEG z.B. die Verwaltervergütung und die Zuführung zur Instandhaltungsrücklage. Die mag bei einem Neubau eher gering ausfallen, aber die Bildung der Rücklage ist Teil der ordnungsmäßigen Verwaltung, auf die alle Eigentümer einen (einklagbaren!) Anspruch haben. Außerdem bewahrt dich auch ein Neubau nicht vor Instandhaltungskosten. Das wird dann zwar eher mal ein "Eimer Farbe" (stellvertretend für alle ähnlichen Positionen) als ein Eingriff in die Bausubstanz sein, aber Geld kostet beides. Falls noch nicht geschehen, sollte hier unbedingt ein zumindest geringer Ansatz für solche Kosten erfolgen.


    Dir ist bewusst, dass dadurch die EK-Rendite kontinuierlich sinkt? In dieser Konstellation anfangs jährlich um 0,1 Prozentpunkte, also selbst wenn bei den 6 % von oben die Kosten bereits abgezogen wären, blieben nach 10 Jahren nur noch 5 %.

    Ich mag die EK-Rendite als Planungsgröße nicht. Grundsätzlich ist das zwar ein sinnvolles Konzept, aber es gibt einfach zu viele Effekte rund um die EK-Rendite, die gegen jede Intuition gehen.


    Selbst wenn es je zu einer Art "Crash" käme: In einer Lage mit grundsätzlich vorhandener Nachfrage könnte man das einfach aussitzen, falls die Miete dauerhaft die Kosten der Immobilie deckt. Das gehört zu den Vorteilen von Immobilien.


    Die angesprochenen 1-2 % weniger bekommst du in Fällen, in denen beim Mieterwechsel ein Leerstand entsteht. Ich finde das grundsätzlich sinnvoll, auch wenn es Geld kostet. Bei einem tatsächlichen Ausfall (d.h. wenn ein Mieter nicht mehr zahlt), musst du aber eher damit rechnen, für 9-12 Monate gar keine Mieteinnahmen und dafür auch noch Kosten zu haben. Da du noch erhebliche Rücklagen hast, bringt dich auch das nicht um, aber es vernichtet mühelos die Rendite von 10-15 Jahren.

    Auch wenn der Papierkram sehr ähnlich aussieht: Immobilien sind eher eine unternehmerische Tätigkeit als eine Geldanlage, wie sie dir z.B. eine Bank verkaufen würde. Der Vergleich von Zinssätzen mit Tagesgeld, Festgeld, Aktien, ... ist daher grundsätzlich irreführend. Das ist vielen Einsteigern überhaupt nicht klar und es schlägt leider den Bogen zurück zum Anfang: Für dieses Bündel an Risiken will ich eine angemessene Rendite, substanziell über allen verzinslichen Anlageprodukten. Und das ist bei Faktor 32 einfach nicht mehr möglich.


    Ok, zunächst einmal ändern sich dadurch einige wesentliche Annahmen in der bisherigen Rechnung: Durch die sinkende EK-Quote und deine vielleicht gute, aber doch endliche Kreditwürdigkeit, werden sich die Konditionen für die Finanzierung verschlechtern. Sofern du nicht auch noch bereit bist, deinen monatlichen Zuschuss zu verdoppeln, verringert sich auch die Tilgung. Das gibt eine völlig andere Situation bei der Anschlussfinanzierung und damit weitere Risiken. Allgemein ist das nicht der ursprüngliche Plan mal zwei, sondern eine völlig andere Idee.

    Du erwähnst das Klumpenrisiko: Sofern du nicht Multimillionär bist, hast du das bei Immobilien immer. Einen mittleren sechsstelligen Betrag in eine einzige Sache zu investieren, hat für jeden halbwegs normal vermögenden Menschen zwangsläufig diese Folge. Durch die zweite Wohnung wird aber immerhin der Risikofaktor "Mieter" ein bisschen diversifiziert. Ich finde das sinnvoll.

    Es hat aber auch Nachteile: Die Wohnung liegt in einer anderen WEG? Dann hast du auch den doppelten Verwaltungsaufwand. Du darfst dann also 2 ETV besuchen, zwei Wirtschaftspläne und zwei Jahresabschlüsse prüfen und beschließen, sehr wahrscheinlich auch nach verschiedenen Spielregeln (Gemeinschaftsordnung) spielen und so weiter. Bei 2 Wohnungen in der selben Gemeinschaft wäre das etwas angenehmer. Unter den gegebenen Bedingungen dürfte der Kauf eines kompletten MFH noch nicht möglich sein, aber irgendwann kommt der Punkt, an dem das eigentlich besser wäre. ETW in vielen verschiedenen Gemeinschaften zu halten, ist nicht besonders angenehm.

    Den Zeitaufwand möchte man allgemein im Blick behalten: Von Prozenten abgesehen ist die Rendite irgendwann ein absoluter Geldbetrag. Dann muss die Frage erlaubt sein, wie viel Arbeit man für diesen Geldbetrag geleistet hat. Das geht gerade für einen kleinen Vermieter oft nicht besonders gut aus. Ob ich heute noch mit einer einzigen ETW als Vermieter anfangen würde? Als Testobjekt vielleicht, aber mit dauerhafter Absicht eher nicht.

    Ich weiß nicht, was ich an deiner Stelle tun würde. Der Plan mit einer ETW erscheint mir durchdacht und das Risiko durch die hohe EK-Quote überschaubar. Die Renditeerwartung ist eher bescheiden, aber das weiß man ja vorher schon. Der Plan mit zwei ETW ist letztendlich nichts anderes, als hier permanent im Forum von Leuten mit wesentlich weniger Vorüberlegung geschildert wird: Ein Kauf zu einem heftigen Preis mit wenig EK und dafür mit riskanter Finanzierung. Grundsätzlich würde ich derzeit gar nicht in Immobilien einsteigen ...
     
    sara, immodream und immobiliensammler gefällt das.
  4. #3 Timmi_HH, 01.09.2019
    Timmi_HH

    Timmi_HH Neuer Benutzer

    Dabei seit:
    01.09.2019
    Beiträge:
    10
    Zustimmungen:
    3
    Hallo Andres,

    besten Dank für Deine sehr hilfreichen Antworten und Gedanken, die mir sehr weiterhelfen.

    Die 6% EK-Rendite war in meiner Berechnung nach Kosten. Ich habe 1000.- jährlich für Instandhaltung, Verwaltergebühr und kleinere Reparaturen angesetzt. Der Wirtschaftsplan einer der beiden Wohnungen setzt für Instandhaltung und Verwalter 600.- an. Bei der Steuer habe ich den Gebäudeanteil mit 0,9 angesetzt. Wenn das Finanzamt diesen auf 0,7 drückt, geht die EK-Rendite gleich um 0,5% runter. Alles also noch recht vage im Moment. Den Mietpreis habe ich eher konservativ angesetzt.

    In meinem Excel geht die EK-Rendite nach 10 Jahren sogar auf 3,5 % runter. Das ist mir bewusst. Könnte ich die Wohnung heute komplett bar bezahlen, wäre die EK-Rendite nur 2,24 % (oben genannte Bruttomietrendite minus Kosten). Das ist also mein (theoretischer) Zielwert. Vielleicht sollte man einen "gleitenden Mittelwert" über alle Jahre betrachten, der hier vermutlich bei rund 4 % läge.

    Was ich in all meinen Tabellen gar nicht drin habe, sind potentielle Miet- oder Wertsteigerungen. Ich hoffe, dass diese im besten Fall die ebenfalls nicht einkalkulierten Risiken irgendwie ausgleichen.

    Zu dem Punkt mit der Rendite vs. andere Anlageformen: Habe mit meiner Frau lange darüber diskutiert. Sie sieht das ganze eher als Absicherung dagegen, dass der Cashbestand auf dem Konto irgendwann nichts mehr Wert sein könnte. Eine Wohnung ist eine Wohnung. Hier geht es also auch um ein subjektives Sicherheitsgefühl, was mit einer vielleicht nicht optimalen Rendite erkauft wird.

    Die beiden Wohnung liegen ein paar km auseinander, gehören also nicht zu einer WEG, liegen aber zumindest mehr oder weniger auf dem Weg zur Arbeit, so dass ein paar Vorort-Termine im Jahr kein Problem sind. Auch die Excel-Schieberei + Steuererklärung würde mir schon Spaß machen, jedenfalls deutlich mehr als selbst einen Topf Farbe in die Hand zu nehmen.
     
  5. Andres

    Andres
    Super-Moderator

    Dabei seit:
    04.09.2013
    Beiträge:
    10.032
    Zustimmungen:
    4.288
    Man sollte sich mal in klaren Worten verdeutlichen, was man da befürchtet: Hyperinflation, harte Währungsreform, völliger Umsturz der bestehenden Rechtsordnung, ...

    Alles schon passiert, aber alles extrem unwahrscheinlich. Immobilien bieten dagegen einen teilweisen Schutz, aber was nützt dir eine "wertstabile" Immobilie, wenn sie dir niemand abkaufen kann und wenn niemand deine Mieten zahlen kann, zumindest nicht in einer Form, die für dich nützlich ist? Ja, auch das kann man aussitzen und hätte damit sein Vermögen z.B. ganz anständig über die erste Hälfte des 20. Jahrhunderts gerettet - falls man das überlebt hätte. Wie sinnvoll ist es, sich über diese großen systematischen Risiken den Kopf zu zerbrechen?


    Ok. Ich glaube nicht, dass der Plan mit einer ETW spektakulär scheitern wird. Bei ungünstigem Verlauf hätte man vielleicht vergleichbar viel Kapital vernichtet, wie wenn man die Inflation bei Tagesgeldzinsen einfach abgewartet hätte, und bei günstigem Verlauf hat man vielleicht eine nette Rendite erwirtschaftet. Vielleicht sehen auch erst die Kinder etwas von der Rendite - das wäre ja bei moderaten Erwartungen auch noch ein akzeptables Szenario.
     
  6. #5 Immofin, 01.09.2019
    Immofin

    Immofin Erfahrener Benutzer

    Dabei seit:
    21.08.2019
    Beiträge:
    222
    Zustimmungen:
    35
    Was mich stört an der Sache ist mit 100 000€ Eigenkapital monatlich -150€ zu verlieren, sich dann über die Steuer in eine Rendite von 6 % zu begeben.

    Uff das kenne ich nur von irgendwelchen windigen Verkaufsprofis. Rendite 3% deckt nicht mal die Finanzierung..............., dazu Verwaltung, nicht umlegbare Kosten, Mietausfälle, Renovierungen, Anwalt, Steuerberater etc. alles Kosten.

    Ich rechne anders, nämlich die Immobilie sollte von Anfang an, einen kleinen Cashflow erzeugen. Und dann kommt die Schere langfristig...Zinsen runter wegen Tilgung und Dragi, Mieten hoch wegen Inflation oder sprich Kosten runter oder gleich , Einnahmen hoch.
    Irgendwann is es schuldenfrei und die Immo gehört dir.
     
  7. #6 immobiliensammler, 01.09.2019
    immobiliensammler

    immobiliensammler Erfahrener Benutzer

    Dabei seit:
    17.09.2015
    Beiträge:
    4.814
    Zustimmungen:
    2.947
    Ort:
    bei Nürnberg
    Kennst Du den Unterschied zwischen Cash-Flow und Eigenkapitalrendite? Erklär doch mal genau, wie es "über die Steuer" dann zu einer Rendite von 6 % kommt! Meiner Meinung nach hat die Steuer damit nämlich faktisch nichts zu tun!
     
  8. #7 ehrenwertes Haus, 02.09.2019
    ehrenwertes Haus

    ehrenwertes Haus Erfahrener Benutzer

    Dabei seit:
    13.10.2017
    Beiträge:
    4.303
    Zustimmungen:
    2.561
    Klaro...
    Cash-Flow ist der Geldfluß an Dragi (=Freund/in). Eigenkapitalrendite ist die damit erkaufte Freundschaft von der man (hoffentlich) profitiert, wenn man für den Kauf keinen Kredit aufnimmt. Der Wunsch nach einem großen Freundeskreis ist dann Profitgier.
    ... ach, du wieder nix verstehen... :005sonst:
     
  9. #8 ehrenwertes Haus, 02.09.2019
    ehrenwertes Haus

    ehrenwertes Haus Erfahrener Benutzer

    Dabei seit:
    13.10.2017
    Beiträge:
    4.303
    Zustimmungen:
    2.561
    @Timmi_HH

    ich denke du bist mit deinen Gedanken auf einem guten Weg. Du fällst die Entscheidung mit dem Kopf, nicht nach Wunschdenken. Chancen und Risiken beider Optionen hast du durchdacht und durchgerechnet und nicht wie viele Andere hier nur Schöngeredet und Schöngerechnet.

    Der einzige Punkt der mich beim Kauf beider Wohnungen stören würde sind die 2 unterschiedlichen WEGs.
    Für WEG-Neulinge ist es nicht einfach sich in 2 verschiedene WEGs mit ihren Besonderheiten einzuarbeiten.
    Lies dich doch etwas in das Thema ein bevor du eine Entscheidung triffst, welche Probleme bei WEGs auftreten können. Hier im Forum findest du schon einen ziemlich guten Überblick dazu. Vielleicht ändert das deine Entscheidungskriterien, ob die angedachten Wohnungen nicht nur zu deiner Finanzkraft passen, sondern auch von der Eigentümer- und Verwaltungsstruktur.
     
    immobiliensammler gefällt das.
  10. #9 Immofin, 02.09.2019
    Zuletzt bearbeitet: 02.09.2019
    Immofin

    Immofin Erfahrener Benutzer

    Dabei seit:
    21.08.2019
    Beiträge:
    222
    Zustimmungen:
    35
    Die Eigenkapitalrendite ist der unwichtigste Punkt, du machst erst mal Verluste. Holst über die Steuer dann diese wieder rein.
    Kritisch weil Du brauchst nämlich Gewinne auch aus anderen Immos zum Verrechnen mit dem FA und sonst andere gute Einnahmen für eine hohe Steuerquote.
    Sollte einer von beiden vorgenannten Punkten nicht mehr zutreffen, sparst du keine Steuern mehr und Du legst massiv drauf.

    Hauptziel eines Immokaufes sollte immer sein: Geld zu verdienen oder besser und günstiger zu wohnen. Bei 3% Rendite dauert das zu lange.
    Meine Käufe hatten immer eine höhere Rendite, zugegeben heute schwer realisierbar

    Mein Tipp Steuerberater und viel Erfolg
     
  11. #10 ehrenwertes Haus, 02.09.2019
    ehrenwertes Haus

    ehrenwertes Haus Erfahrener Benutzer

    Dabei seit:
    13.10.2017
    Beiträge:
    4.303
    Zustimmungen:
    2.561
    Aha...

    Woher nimmt man denn die Gewinne aus anderen Immos, wenn man seine 1. Wohnung zum Vermieten kauft?
    Nach deiner Logik, darf man das gar nicht machen, weil man dann immer draufzahlt.
    Zu blöde, dass die Meisten mit einer einzigen Wohnung anfangen zu vermieten...
     
  12. SaMaa

    SaMaa Erfahrener Benutzer

    Dabei seit:
    17.01.2019
    Beiträge:
    335
    Zustimmungen:
    204
    Lieber @Immofin

    Ich möchte Dich höflich bitten, nicht zu jedem Thread irgendein Halbwissen zu schreiben.

    Der Grund ist:

    Ich bin jemand der wenig Ahnung hat und dieses Forum unter anderm auch zur Wissenserweiterung sehr gerne nutzt.

    Zur Zeit ist dies für mich aber sehr schwierig, da Du auf fast alle Beiträge irgendwas und das auch meist ohne richtiges Wissen, schreibst.

    Wenn ich dann erst auf die anderen Forumsuser warten muss, was sie auf Deine Beiträge erwidern um dann mal wieder fest zu stellen, dass Deine Beiträge oft kein richtiges Fundament haben und mich mal wieder gedanklich in eine falsche Richtung gelockt haben, ist das sehr verwirrend und anstrengend für mich.

    Danke...

    .
     
    immobiliensammler, Wohnungskatz, dots und einer weiteren Person gefällt das.
  13. #12 Immofin, 02.09.2019
    Immofin

    Immofin Erfahrener Benutzer

    Dabei seit:
    21.08.2019
    Beiträge:
    222
    Zustimmungen:
    35
    Dem widerspreche ich, dass kann jeder selbst checken was ich schrieb, ich werde das auch weiterhin gerne tun. Ein Forum kann nur ein Teil der Info sein.
     
  14. #13 Timmi_HH, 02.09.2019
    Timmi_HH

    Timmi_HH Neuer Benutzer

    Dabei seit:
    01.09.2019
    Beiträge:
    10
    Zustimmungen:
    3
    Ich könnte in meinem Beispiel den Cash-Flow von -150 Euro auf +150 Euro bekommen, wenn ich statt 4% nur 2% tilge. Aber das ist ja gar nicht mein Ziel. Ich will nicht noch mehr Cash ansammeln und nicht wissen wohin damit (sorry, wenn sich das blöd anhört), sondern will ja gerade den aktuellen Cash-Bestand durch die Immobilie reduzieren bzw. umschichten. Der eigentliche Cash-Flow bei uns ist ja das, was am Monatsende durch die regulären Jobs hängen bleibt. Und das ist nicht so schlecht, sonst hätten wir ja gar nicht diesen Cash-Bestand über die Jahre aufbauen können.

    Die EK-Rendite hängt in meinem Excel eigentlich nicht von der Steuer ab. Die geplanten Mieteinnahmen sind etwas höher als die Absetzpositionen, so dass ich rund 2000 Euro jährlich aus dem Immobiliengeschäft versteuern müsste. Wäre mein Steuersatz bei 0%, müsste ich gar keine Steuern zahlen und hätte somit eine noch höhere EK-Rendite. Alles andere also als ein Steuerkonstrukt.

    Danke für die mehrfachen Hinweise zu den zwei getrennten WEG's. Werde ich mich da auch weiter einlesen. Eine denkbare Option wäre es auch, in einem Objekt zwei identische Wohnungen zu kaufen. Nur hätte dann ich weniger Diversifikation hinsichtlich des Objekts.
     
  15. #14 Immofin, 02.09.2019
    Immofin

    Immofin Erfahrener Benutzer

    Dabei seit:
    21.08.2019
    Beiträge:
    222
    Zustimmungen:
    35
    Wie willst Du Verluste aus Vermietung absetzen etwa mit Gewinnen aus anderen Einkommensquellen, Du weißt sehr wohl das das nicht mehr geht, maximal gibt es einen Verlustvortrag.
     
  16. #15 immobiliensammler, 02.09.2019
    immobiliensammler

    immobiliensammler Erfahrener Benutzer

    Dabei seit:
    17.09.2015
    Beiträge:
    4.814
    Zustimmungen:
    2.947
    Ort:
    bei Nürnberg
    Selten solche gequirlte Scheiße gelesen! Natürlich darf man Verluste V+V verrechnen, was Du hier von Dir gibst betrifft andere Einkommensarten, aber das musst Du schon selbst rausfinden!

    Gefährlich ist nur, dass Du andere User mit solchen Aussagen verwirrst, mancher mag Dir nämlich leider sogar glauben. Ich finde hier sollte langsam mal ein Admin eingreifen!
     
    Wohnungskatz, tarya, Northman und 2 anderen gefällt das.
  17. #16 Immofin, 02.09.2019
    Immofin

    Immofin Erfahrener Benutzer

    Dabei seit:
    21.08.2019
    Beiträge:
    222
    Zustimmungen:
    35
    Das Problem haben viele Cash auf dem Konto und wohin mit dem Geld. Da gibt es keine einfache Lösung. Immos können helfen es ist aber schwierig.
    Meine Lösung Aktien und Goldpapiere ist aber auch nicht einfach.
     
  18. #17 Immofin, 02.09.2019
    Zuletzt bearbeitet: 02.09.2019
    Immofin

    Immofin Erfahrener Benutzer

    Dabei seit:
    21.08.2019
    Beiträge:
    222
    Zustimmungen:
    35
    Du kannst nicht lesen und bist hier nicht sehr freundlich genau das habe ich geschrieben, kurz vor dir an Ehrenwertes deinen geistigen Bruder, der stellt sich auch bisschen ungeschickt in der Sache an.

    Offensichtlich gehört euch Immosammler und Ehrenwerte H. das Forum hier und ihr wollt andere Meinungen unterdrücken , deshalb bitte ich doch darum freundlich zu bleiben und nur sachlich zu argumentieren. Statt VIELE andere Nutzer hier wie auch leicht nachlesbar in der Vergangenheit runterzubügeln.

    Das schadet dem offenen Austausch von Meinungen hier.
    Ich bin sehr wohl bereit zum guten konstruktiven Dialog hier mit allen.
     
  19. #18 ehrenwertes Haus, 02.09.2019
    ehrenwertes Haus

    ehrenwertes Haus Erfahrener Benutzer

    Dabei seit:
    13.10.2017
    Beiträge:
    4.303
    Zustimmungen:
    2.561
    Nochmal:
    Von welchen nicht vorhandenen Immos soll man Gewinne verrechnen, wenn man seine 1. Immo kauft?

    Lös dich doch mal von dem ausschließlich auf Steuern bezogenen Gedanken. Es gibt Leute, denen es NICHT um Steuerthemen geht und die sich nicht aus steuerlichen Gründen Immos zulegen. Es gibt Immobesitzer, die weder auf Einnahmen noch auf Gewinne aus ihren Immos angewiesen sind. Man darf Immos auch gratis zur Nutzung zur Verfügung stellen. Gewinnerzielungsabsicht ist kein Muss.
     
  20. #19 immobiliensammler, 02.09.2019
    immobiliensammler

    immobiliensammler Erfahrener Benutzer

    Dabei seit:
    17.09.2015
    Beiträge:
    4.814
    Zustimmungen:
    2.947
    Ort:
    bei Nürnberg
    Du bist für mich ein Troll!

    Also gut, dann positioniere Dich doch mal ganz klar: Darf man z.B. in der Einkommensteuererklärung 2018 10.000 Euro saliderte Verluste aus V+V mit 50.000 Euro Einkünften aus nichtselbständiger Arbeit (Anlage N) verrechnen und hat damit nur noch 40.000 Euro in 2018 oder müssen die 10.000 Verlust V+V auf spätere Jahre vorgetragen werden?
     
    ehrenwertes Haus gefällt das.
  21. GSR600

    GSR600
    Super-Moderator

    Dabei seit:
    04.10.2011
    Beiträge:
    2.231
    Zustimmungen:
    917
    Ort:
    Stuttgart
    Das OT wird jetzt und hier enden!
     
    immobiliensammler und ehrenwertes Haus gefällt das.
Thema:

Kapitalanlage Neubau-ETW

Die Seite wird geladen...

Kapitalanlage Neubau-ETW - Ähnliche Themen

  1. Region Chiemsee: Kapitalanlage sinnvoll?

    Region Chiemsee: Kapitalanlage sinnvoll?: Hallo zusammen, ich bin derzeit am Überlegen, ob die Region Chiemsee sinnvoll sein könnte, um dort ein MFH zu kaufen, zu sanieren und zu...
  2. Eigentumswohnung als Kapitalanlage kaufen?

    Eigentumswohnung als Kapitalanlage kaufen?: Hallo zusammen, aktuell überlege ich mir eine Wohnung als erste Kapitalanlage zuzulegen. Vielleicht vorab als Hintergrund. Vor 2 Jahren habe ich...
  3. Erwerb einer ETW, Absetzbarkeit von Ausgaben

    Erwerb einer ETW, Absetzbarkeit von Ausgaben: Hallo, ich bin neu hier im Forum und weiß nicht, wie ich einen neuen Beitrag erstelle, daher poste ich meine Frage hier und freue mich auf Eure...
  4. Grunderwerbsteuer Gebraucht-ETW und Instandhaltungsrücklage

    Grunderwerbsteuer Gebraucht-ETW und Instandhaltungsrücklage: Die Instandhaltungsrücklage ist bei Erwerb einer gebrauchten Eigentumswohnung üblicherweise nicht grunderwerbsteuerpflichtig, wird also vom...
  5. MFH Kauf als Kapitalanlage

    MFH Kauf als Kapitalanlage: Hallo zusammen, kurz zu meiner Person: 27 Jahre, ledig EK 40000 Netto Jahreseinkommen: 36000€ - unbefristet Ich halte schon seit langen die Augen...
  1. Diese Seite verwendet Cookies um Inhalte zu personalisieren. Außerdem werden auch Cookies von Diensten Dritter gesetzt. Mit dem weiteren Aufenthalt akzeptierst du diesen Einsatz von Cookies.
    Information ausblenden