Kauf Erfassungsgeräte auf die Mieter umlegen?

Diskutiere Kauf Erfassungsgeräte auf die Mieter umlegen? im Verwaltung Forum im Bereich Betriebs- und Heizkosten; Hallo, ich habe derzeit in einem 4 Parteien Haus Heizkostenverteiler von Techem. Der 8-Jahresvertrag läuft dieses Jahr aus. Ich plane die 16 HKV...

MFH4

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Hallo,
ich habe derzeit in einem 4 Parteien Haus Heizkostenverteiler von Techem. Der 8-Jahresvertrag läuft dieses Jahr aus. Ich plane die 16 HKV neu zu kaufen anstatt zu mieten, weil das insgesamt billiger ist. Die Kaufkosten darf ich aber nicht auf die Mieter umlegen… werde ich vom Gesetz her verpflichtet es den Mietern teuer zu machen?
Gibt es eine Lösung den Kauf der Geräte und den späteren Austausch nach Ablauf der Eichfrist auf die Mieter umzulegen? Das wäre weitaus günstiger als den Abrechnungsfirmen das Geld in den Rachen zu werfen.
Gleiches gilt für WMZ und Wasseruhren, diese wurden gerade erst auf meine Kosten neu gekauft und eingebaut ohne diese in Rechnung zu stellen.
Funkablesen ist deshalb bis 2026 erstmal kein Thema .
Techem nimmt für eine Jahresabrechnung mit allem drum und dran fast 1000€ pro Jahr!!
Danke für Info
 

braut

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Genau so ist es - der Gesetzgeber will die teure Lösung.
 
immobiliensammler

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Techem nimmt für eine Jahresabrechnung mit allem drum und dran fast 1000€ pro Jahr!!

Dann würde ich mir schnellstmöglich einen neuen Abrechnungsdienstleister suchen. Habe gerade die Rechnung für eine Anlage mit 18 WE hier auf dem Tisch (nur Abrechnung, ohne Gerätemiete, abgelesen werden insgesamt 81 HKV, 18 Warmwasser- und 18 Kaltwasserzähler), Kosten rund 900 Euro. - Für ein MFH mit 4 WE sind es bei mir (für die reine Abrechnung) so um die 200 Euro.

Genau so ist es - der Gesetzgeber will die teure Lösung.

Korrekt! Die Abrechnungsdienstleister haben halt nun mal eine gute Lobby! - Siehe zusätzliche WMZ für Warmwasser, jetzt zwingend funkende HKV etc etc.
 

Ferdl

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Die Erstinstallation der Erfassungsgeräte ist nicht Umlagefähig, egal wer die Installiert.
Bei eigenen Messgeräten sind die Eichgebühren genauso als Wartungskosten, wie der Tausch der Batterie nach 10 Jahren bei den HKV, umlegbar.
Das aus Kostengründen gleich die ganzen Geräte getauscht werden ändert daran nichts.
Ich lege diese Kosten über die Nutzungsdauer um, d.h., bei Wasseruhren 1/6tel und bei HKV 1/10tel pro Jahr. Das ist etwas grau, da dieses so wohl noch nicht Höchstrichterlich bearbeitet wurde, ich gehe jedoch davon aus dass so schnell niemand für die paar € vor Gericht zieht.
 

MFH4

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Ich lege diese Kosten über die Nutzungsdauer um, d.h., bei Wasseruhren 1/6tel und bei HKV 1/10tel pro Jahr. Das ist etwas grau, da dieses so wohl noch nicht Höchstrichterlich bearbeitet wurde, ich gehe jedoch davon aus dass so schnell niemand für die paar € vor Gericht zieht.
So hatte ich mir das auch schon gedacht und beschweren wird sich da sicher keiner, da es ja ansonsten nur teurer für die Mieter wird...
Schade dass das aber so wohl nicht rechtlich einwandfrei ist...
Das war mir aber alles zu kompliziert und kleinlich. Als ich das Haus vor 2 Jahren gekauft hatte waren 10 Jahre alte Wasserzähler verbaut und WMZ die nicht mehr ablesbar waren weil die Batterie leer war... da habe ich dann erstmal alles auf den neuesten Stand gebracht.
Wahrscheinlich läuft es daraufhin hinaus, das ich eine längst überfällige Mieterhöhung (letzte war 2017) einreiche und es dabei belasse.

Dann würde ich mir schnellstmöglich einen neuen Abrechnungsdienstleister suchen. Für ein MFH mit 4 WE sind es bei mir (für die reine Abrechnung) so um die 200 Euro.
Ist es ein überregionaler? Gibt es da eine Empfehlung?
 
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