Kaufstrategie

Dieses Thema im Forum "Immobilien - Erwerb/Veräußerung im Inland" wurde erstellt von PEL, 12.08.2010.

  1. PEL

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    Sehr geehrte Community

    Ich habe großes Interesse mich in die Reihe der Gesellschafter einzureihen die Immobilien vermieten.
    Scheint das Vermieten noch eines der wenigen unternehmerischen Möglichkeiten zu sein, die keine Armada an Fachkräften für diverse Aufgaben benötigt. Dabei auch noch zusätzlich ein verhältnismäßig geringes Risiko birgt.

    Meine Frage ist recht simpel:
    Was empfehlen die nun schon erfahrenen Vermieter mit was für einem Typ Immobilie zu beginnen? Und wie sollte man weiter machen?

    Zur Verdeutlichung was ich meine, ein paar Beispiele aus dem Bekanntenkreis ohne Erfahrungen:

    Kaufe kleine (1 – 2 Zimmer) Immobilien, geringe Kosten, geringes Risiko usw. getreu dem Motto viel klein macht auch in der Summe groß.
    Kaufe klein, dann Mittel, dann groß, dann mehr auf ein Mal. Getreu dem Motto steigere dich mit deiner Erfahrung.

    Hoffe die Frage ist damit verständlicher.

    Ich denke der Grund wieso man das Unternehmerische Risiko eingeht ist um für das investierte Geld mehr Zinsen zu bekommen unter der Bereitschaft dafür auch Arbeiten zu müssen.

    Ich bedanke mich schon jetzt für die Erfahrungen die hier gepostet werden.
     
  2. AdMan

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  3. #2 lostcontrol, 12.08.2010
    lostcontrol

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    wieso gesellschafter? willste in 'ne firma einsteigen? oder eine aufmachen?

    also zumindest bezüglich des fachwissens täuschst du dich, du wirst da schon 'ne ganze menge lernen müssen.
    und das risiko ist auch so 'ne sache für sich, mal ganz abgesehen von mietnomaden, nicht-zahlern und ähnlichen "schlechten mietern" gibt's da auch noch das eine oder andere risiko das man eingeht, z.b. den wertverfall einer immobilie, den du nicht berechnen kannst. eine immo kann vom einen auf den anderen tag weniger oder garnichts mehr wert sein, z.b. weil eine autobahn direkt daneben gebaut wird oder die einflugschneise des nächsten flughafens verlegt wird.
    eine feste geldanlage ist meist mit weniger risiko behaftet - bringt dafür aber meist auch weniger ein.
    mit zunehmendem alter einer immobilie muss mehr investiert werden, auch das darfst du nicht vergessen. was sich heute noch super rechnet kann in 20 jahren 'ne null-nummer werden (womöglich just dann, wenn du die immo endlich abgezahlt hast und eigentlich die einnahmen jetzt endlich mal selbst geniessen wolltest anstatt sie der bank überreichen zu müssen - plötzlich brauchst du das geld nicht mehr für die bank sondern fürs neue dach, die neue fassade, neue fenster usw.).

    kleine wohnungen haben den großen nachteil mit einer hohen fluktuation behaftet zu sein, was bedeutet das du wesentlich höheren arbeitsaufwand damit hast und wesentlich höhere renovierungskosten. gleichzeitig durch die höhere mieteranzahl natürlich auch ein höheres risiko, dass mal ein "schlechter mieter" dabei ist, der dich zigtausende kosten kann.
    ich für meinen teil würde niemals eine 1-zimmer-wohnung kaufen - schon weil ich in meinem bekanntenkreis niemanden kenne, der sich damit zufrieden geben würde.
    für studenten ist das wg-zimmer die preisgünstigere und "lustigere" wahl. zudem sind 1-zimmer-wohnungen relativ gesehen im normalfall für die mieter extrem teuer.
    minimum 2 zimmer sollten es meiner meinung nach also schon sein.

    sich mit der erfahrung zu steigern ist an sich kein schlechter ansatz.
    nur wirst du mit kleinen wohnungen ganz andere erfahrungen machen als mit großen.

    wen du das entsprechende objekt hast mag das hinhauen. aber du wärst nicht der erste bei dem der schuss nach hinten losgeht.
    das netz ist voll von leuten die sich mit dem kauf einer eigentumswohnung ihre komplette existenz zerstört haben, meist weil sie an mietnomaden oder ähnliches geraten sind.
     
  4. PEL

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    Hallo und ein Danke für die wirklich ausführliche Antwort.
    Nun möchte ich auch auf deine Fragen antworten.
    Ich möchte kein Unternehmen eröffnen. Ich sehe es aber schon als eine „Unternehmerische Leistung“ Immobilien zu erwerben und zu vermieten.

    Das viel zu lernen ist, ist mir wohl bewusst. Ich bin auch heil froh dieses Forum gefunden zu haben als auch meinen Langjährigen Anwalt an meiner Seite zu haben der mir mit Rat und Tat zur Seite steht und selber seit Jahrzenten Vermieter ist.
    Was ich meinte ist z.B. will ich Opel etwas liefern. Benötige ich einen Ing. als Leiter für die Entwicklung und ggf. für die Laufenden Produkte. Dazu einem der ihm hilft.
    Weiter einen Für das Qualitätsmanagement, Produktionsleiter, Umweltmanagement, Controlling usw. Dazu noch eine Unsumme an Geld um überhaupt die zahlreichen Richtlinien von der Kommune, Bundesland, Staat, EU etc. erfüllen zu können. Bla bla bla…
    Jaa Nachteile verstanden. Siehst du auch Vorteile dessen?
    Zwei Zimmer Wohnungen, sehe ich ähnlich wie du. Besonders wenn man sich die üblichen m² einer ein Zimmer Wohnung anschaut, ist das eher ein „Wohnklo“ mit Herdplatten und Spüle. Nichts desto trotz weiß ich das in Uni/ FH Städten und Ballungsgebieten die Studenten die rein vom BaFöG leben müssen, sich gerne mit solchen Wohnungen zufrieden geben, da sie da eher ihre Ruhe haben, wie in WGs. Von sonstigen gerne aufkommenden Streitereien über Müllentsorgung hin zu Reinigung der Wohnung, alles dabei, alles Nervenkrieg.
    Zitat: „…mit kleinen andere Erfahrungen wie mit großen…“ ich schreib jetzt einfach Mal „ja!“. Mir fällt es aber noch schwer dass zu bewerten. Ich sehe das Risiko einer großen Immobilie besonders dahingehend, dass beim Mietverlust, der Schaden doch bedeutsam höher ist und die potentiellen Renovierungen durch die Größe dem entsprechend auch teurer.
    Weiter fand ich auch interessant das ich heute einfach Mal ein wenig im Net schaute und viele Angebote für Wohnungen mit mehreren Zimmern einen geringeren Zins bringen, wie eine ein oder zwei Zimmer Wohnung. Also z.B. 1,5 Zimmer Wohnung = 10% Brutto und eine 5 Zimmer Wohnung „nur“ 6,3%.
    Habe keine Statistik angefangen, aber etwas irritieren war dass schon.

    Nun ich bekomme durch meine Mutter und dem Anwalt bei dem sie arbeitet schon gut mit was hier in der Region los ist. Weiter ist er auch Abgeordneter und kennt viele. Er selbst sagte dass er noch nie eine Räumungsklage benötigt hat. Stimmt mich ja für die Region zumindest schon mal Positiv.
    Ein Risiko ist immer da. Man kann sich noch so sehr absichern wie man will, wenn man nicht auf Staatlich geregelte Investments zurück greift, ist immer ein Risiko da. Zumal die interessanten Verzinsungen erst dann eintreten bzw. zu erwarten sind, wenn man sich (Nach 5. Vermögensbildungsgesetz) in die Ebene 3 oder 4 (von 5) in der Risikoklasse begibt. Doch wie es nun meist so ist, brauch man das Geld immer dann, wenn der Kurs eine Talfahrt macht.

    Von mir ist geplant den Gegenwert von 12Monaten für Tilgung und Hausgeld "auf der hohen Kannte" zu haben. Weiter sollen die Investments so gesteuert sein dass beim Ausfall einer Immobilie, diese min. von den anderen mitgetragen wird.

    Auch eine sehr nette Idee um sich Mietnomaden und Co vom Hals zu halten ist in einer Messestadt (Frankfurt, Hannover etc.) eine ein bis zwei Zimmer Wohnung zu erwerben und diese dann an Messebesucher/ Messemitarbeiter zu vermieten, als eine Art Hotel/ Fremdenzimmer. Bei so "angenehmen" Preisen ab 120€für eine Besenkammer mit Untermietern (Ungeziefer, Nager usw.), hat man die Warmmiete für einen "Dauermieter" schneller gesammelt wie man denken mag.
     
  5. #4 lostcontrol, 13.08.2010
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    nun ja - du wirst ab und an handwerker brauchen (unter anderem aus versicherungsrechtlichen gründen auch wenn du's selbst machen könntest), du wirst vermutlich erstmal besser dran sein, wenn du jemand anderen die heizkostenabrechnung machen lässt (für anfänger wohl das schwierigste thema an der betriebskostenabrechnung), du wirst den schorni und dessen auskünfte brauchen usw., für die mietverträge solltest du dich auch erstmal sehr gut informieren (da wird dein anwalt dir sicher 'ne große hilfe sein können), evtl. brauchst du auch mal 'n anwalt wenn's probleme gibt etc., sprich: ohne fachleute wirst du sicher auch beim vermieten nicht auskommen.

    ich kenn mindestens so viele die das genau umgekehrt sehen.
    ein großteil meiner kommilitonen lebte in WGs, und das sehr gerne - und zwar nicht nur wegen der geringeren kosten.

    wir reden doch noch von wohnungen, oder?
    der mietverlust ist meiner ansicht nach das kleinste problem.
    viel, viel schlimmer sind da wohnungszerstörer. wir hatten da mal 'nen schaden von 25.000 euro - 1,5 jahre nach der komplettsanierung der 85qm-wohnung.
    wir haben vor gericht zwar gewonnen, aber du kennst das ja, von wegen "einem nackten mann in die tasche langen". das kann dir aber auch bei 'ner kleinen wohnung passieren.
    nur: in kleinen wohnungen hast du nun mal naturgemäss die höhere fluktuation. da gehst du das risiko an "schlechte mieter" zu geraten entsprechend deutlich häufiger ein.

    da rechnet mal wieder jemand nur mit den einkünften, aber nicht mit dem arbeitsaufwand, stress und risiko. klar, warum sollten die auch deine arbeitszeit mit einrechnen?
    wir haben ja mehrere kleine wohnungen und entsprechend in diesen wohnungen auch häufiger mieterwechsel. für mich ist das vergleichsweise einfach, erstens hab ich schon 'ne menge übung bei der mietersuche, vertragsgestaltung usw., zweitens - und das ist wohl der knackpunkt - befinden sich die fraglichen immobilien in meiner unmittelbaren nähe, d.h. ich bin in 5 min zu fuss dort. das ist nicht nur bei besichtigungsterminen praktisch sondern auch bei der handwerkerbetreuung (und wie meine mutter gerade eben erst zu mir sagte: "bei JEDEM mieterwechsel ist irgendwas, wofür du einen handwerker brauchst da kommst du nicht drumrum"). müsste ich dafür jedes mal erst 'ne halbe stunde fahren, wäre das deutlich mehr aufwand und es würd mich auch deutlich mehr nerven.

    hatten wir auch noch nie - und wir vermieten seit 3 generationen (bzw. noch länger, aber was da lief entzieht sich meiner kenntnis, da lief aber ohnehin vieles noch anders).

    wenn es dir ums "geld brauchen" geht, dann lass die finger von immos.

    so in etwa halten wir das auch. vergiss aber bitte die leerstandskosten nicht in deiner rechnung!

    klar - aber nur wenn du selber putzt, wäschst, reparierst und organisierst. nicht umsonst gibt es den job "zimmermädchen" und "hausmeister". und auch hier solltest du leerstände nicht unterschätzen.
    für 120€ bekommst du übrigens ein prima zimmer mit vollem service, das keine besenkammer ist, nicht von ungeziefer befallen ist usw., da bist du also nicht konkurrenzfähig. schon garnicht in frankfurt zur messezeit.
     
  6. PEL

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    Ist klar. Da kommt man nicht drum Rum.

     
  7. #6 lostcontrol, 13.08.2010
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    da ham andere hier schon höhere schäden gehabt.
    fakt ist: die wenigsten stecken das einfach so weg. und darauf wird's letztendlich im einzelfall ankommen, ob du das wegstecken kannst ohne dass es dir an die existenz geht.

    das wird dir nicht wirklich weiterhelfen, denn die standard-haftpflicht, die fast alle leute haben, gilt eh nicht für gemietete sachen.

    ach - du willst gewerblich vermieten? ich dachte es geht um private mietwohnungen?

    falsch. du könntest das geld auch einfach so anlegen, dann hättest du keine arbeit damit ausser ein, zwei unterschriften.

    ist die frage ob's das bringt, denn dann muss das haus und der ort in dem du wohnst ja auch lukrativ sein. wenn's dir wirklich nur ums "geld machen" geht, dann solltest du nach der optimalen lage suchen.

    vergiss die dokus, die sind eh alle getürkt.
    fakt ist aber: auch wenn du hier im forum liest, es werden logischerweise fast nur die negativen fälle erzählt, ist doch klar, wenn alles super läuft braucht man ja keine hilfe und keinen rat. ich schätze 90-95% der mietverhältnisse laufen ohne grössere probleme.

    im prinzip ganz einfach:
    sämtliche "fixen" betriebskosten wie grundsteuer, versicherungen, schorni usw. die ja auch für die wohnung bezahlt werden müssen, wenn sie nicht bewohnt wird. zudem putzkraft, hausmeister usw., grundgebühren z.b. für die wasserversorgung usw., eben alles was in den betriebskosten drin ist und nicht verbrauchsabhängig ist.
    dann die grundkosten der heizung und der verbrauch den du hast, weil die wohnung ja auch im leerstand wenigstens "überschlagen" werden muss um keine schäden zu erleiden.
    wenn du 'ne eigentumswohnung kaufst natürlich auch das hausgeld (das musst du ja ebenfalls bei leerstand weiterzahlen).
    all sowas halt. das kann sich ganz schön läppern.

    warum haste se nich in möblierte zimmer von privat gesteckt wenn du denkst da käme man billiger weg?

    du schriebst:
    das meinte ich.
    wenn du davon ausgehst dass du das geld aus den immos irgendwann "brauchst" dann solltest du es lieber anderweitig anlegen.

    wenn man's schlau macht geht das schon.
    gibt hier auch zahlreiche threads übers "vermieter werden ohne eigenkapital".
    für mich persönlich keine option, für andere aber schon.
     
  8. PEL

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    Wenn ich Gläubig wäre, würde ich jetzt "aaaamen" sagen! Aber denke du weist was ich meine!

    Jaaa! he he da habe ich eben einen wirklich, wirklich, wirklich brutal guten Vermögensberater (Das Unternehmen für das er Arbeitet will ich aus Diskretion nicht sagen)! Es gibt bei der ... eine Haftpflicht die so funktioniert:
    Du machst bei mir etwas kaputt, hast keine Haftpflicht und kein Geld oder Lust es zu zahlen. Ich gehe zu meiner Versicherung, die geben mir das Geld und du hast die Anwälte der Versicherung mit den Forderungen und Folgekosten an der Backe.
    Freunde bleibt man in solchen Fällen nicht, aber wer mir Schaden zufügt und nicht bereit ist gerade zu stehen, ist ohne hin nicht mehr mein Freund!

    Jaa bei einem Leitzins von 1% kann man genau so gut sein Geld als Brennholz verwenden!

    Ballungsgebiet FFM! Hier im haus ist kein Verkaufsangebot/ Mietangebot länger wie 4 Wochen an der Tafel!

    Na also, dass klingt doch schon Mal anders wie "alles scheiße hier!"!
    An der stelle fällt mir ein, gibt es eigentlich eine Art "Facebook" für Vermieter, die da ihre Mietnomaden und andere "Sympathieträger" eintragen können und tun um andere und sich selbst zu schützen?

    Also Hausgeld + Tilgungsrate + Steuer + Strom?

    Die meisten können dass nicht entschieden, da die Kosten von den Veranstaltern getragen werden.
    So wie ich das mitbekommen habe, gibt es aber zahlreiche die dass gemacht habe.
    Auch sehr interessant soll Fraport und die Staralianz sein. Diese "mieten" wohl gerne einzimmer Wohnungen für Gäste dessen Flug abgesagt wurde oder wie auch immer, so wie auch dessen Piloten und Stewardessen. Pro dafür soll sein das die anschließend mit eigenem Reinigungstrupp kommen, kontra die Verträge bzw. dessen Tagessätze sind natürlich niedriger wie individuell.

    Aaahh jetzt, ja.
    Du scheinst über ein gewisses Vermögen Herr zu sein. Den meisten geht es nicht so, die meisten leben in den Tag hinein und sparen nichts. So gut wie nichts. Was auch an dessen Gehälter legen kann. Meist aber Charackter und Einstellung zum Leben. Da ist es vorprogrammiert dass diese früher oder später in finanzielle Bedrängnis kommen und das doch irgendwann, irgendwo abgeknapste etwas von der Bonuszahlung, dass von einem glatt gebügeltem "TOP-Finanz-Akzien-Spekulations-Manager" investierte Geld brauchen. Und dass ist nun Mal naturgemäß dann wenn es der Wirtschaft schlecht geht und somit die Kurse im Keller sind! So ist dass gemeint.

    Mir fehlen die Worte... und dass kommt selten vor! :wand: :wand: :wand:
    Das sind wohl dann jene Leute die so etwas machen, wenn sie parallel ihr 1. Auto, ihr 2. Auto, den TV, den Kühlschrank, den Urlaub von 2005 - 2010 und den Rasenmäher noch ab bezahlen und den Kredit von einem Mann mit dem Namen "El Presidente" erhalten! :wand: :wand: :wand:
     
  9. #8 lostcontrol, 13.08.2010
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    es gibt durchaus noch bessere geldanlagen. risikofrei.
    dazu muss man noch nicht mal aktuell in weizen investieren...

    da fragt man sich aber, warum so viele ihre immos loswerden wollen?

    was würde das bringen?
    doch nur dass du a) auf deinem mieter hocken bleibst weil ihn kein anderer haben will und b) dass du verklagt wirst wegen verleumdung und übler nachrede.

    ich sagte BETRIEBSKOSTEN. was da alles dazugehört kannst du in der betriebskostenverordnung nachlesen. ein grossteil davon fällt ja weiterhin an, auch wenn niemand in der wohnung wohnt.
    und eben gewisse verbräuche wie z.b. heizkosten.
    wenn du tilgen musst musst du tilgen, ob vermietet oder nicht. das sind aber keine leerstandskosten, denn tilgen musst du ja auch wenn vermietet ist.

    kommt drauf an was du darunter verstehst. aber die immos unserer familie sind alle abgezahlt.

    lies dich mal hier durchs forum - gibt genug beispielrechnungen wie das funktionieren kann.
     
  10. PEL

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    Jaa Tagesgeldkonto z.B. jedoch ist der am Leitzins gebunden. Uff müsste lügen wie viel die Banken von dem abweichen dürfen.

    Hm... Gewerbliche Immos sind in FFM wirklich das letzte das noch benötigt wird. Aber Wohnungen im "Ländlichen Umland" von FFM, haben nicht um sonnst einen enormen Preis/m². Ich bin fast vom Stuhl gefallen als ich mir habe sagen lassen das 1.500€/m² bebaut ein niedriger Schnitt ist. Tendenz steigend.

    Ist ja richtig... man merkt ich habe nicht weiter über den Gedanken nachgedacht, sondern direkt in die Tasten gedrückt.

    ääää öööö ääää also annähernd alle Kosten sind bei mir im Hausgeld!? Unnormal? Also klar das Grundsteuer, Hausrat, Haftpflicht und Tilgung nicht dabei sind.

    Es ging mir keines Wegs direkt um deine Verhältnisse. Mehr um die leider vorherrschende Einstellung zum Sparen und Geld nutzen.
    Man nennt mich zwar in meinem Freundes Kreis "Petros Swegos", weil ich sehr auf mein Geld achte. Doch habe ich noch nie mein Dispo genutzt und auch kein Kredit bis her aufnehmen müssen. Bis auf nun vor zwei Jahren in meine ETW.

    Kennst du den Spruch "glaube keiner Statistik die du nicht selbst gefälscht hast!"?
    Ähnlich halte ich es mit "schnell reich werden" Strategien! Ich glaube ihnen nicht! Ich glaube an meine eigene Arbeitskraft!
     
  11. #10 lostcontrol, 13.08.2010
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    ich glaub da schmeisst du jetzt ein paar sachen falsch zusammen.
    wie das hausgeld bei dir zusammengesetzt ist kann ich nicht beurteilen, im normalfall ist da aber deutlich mehr enthalten als nur die betriebskosten (sofern die da überhaupt reingehören, ich dachte immer die gehen getrennt, aber ich hab ja auch keine ahnung von WEGs).
    ist aber im endeffekt für das was ich dir sagen will egal, denn:
    die betriebskosten, die du normalerweise auf mieter umlegen kannst, musst du ja im leerstandsfall selbst aus eigener tasche bezahlen. dazu gehört auch die grundsteuer, die gehört ja auch zu den betriebskosten.
    hausrat gehört da überhaupt nicht rein - oder welchen hausrat willst du denn da um himmels willen versichern?
    gebäudeversicherung, gebäudehaftpflicht usw. - die gehören natürlich ganz klar rein.
    tilgung ist allein deine sache, das hat weder mit hausgeld noch mit betriebskosten was zu tun. die läuft sowieso, ob vermietet oder nicht.

    beim hausgeld sind außerdem noch so sächelchen wie rücklagen dabei - die musst du aber auch so oder so zahlen, das kannst du natürlich nicht umlegen, genauso wenig wie die hausverwaltung.

    ich denke da könntest du schon mal anfangen dich ein bisschen einzulesen, da scheint es bei dir doch mächtige informationslücken zu geben, allein schon bei den betriebskosten.
    und wenn du 'ne eigentumswohnung kaufen willst, solltest du dich auch ein bisschen in sachen WEG schlau machen - das bleibt mir ja erspart.

    ich bin schwäbin. sagt doch alles, oder? ratenkauf oder konto überziehen ist tabu.
    erst wird gespart und wenn genug zusammen ist, dann kann man sich das "objekt der begierde" kaufen. wenn sich's dann nicht eh schon erledigt hat.
    einzig immo-kauf läuft da ein bisschen anders. aber auch das kann man geschickt drehen.
     
  12. PEL

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    ich glaube wir haben an einander vorbei gesprochen.
    Was ich sagen wollte, die Kosten die beim leerstand auf mir lasten sind:
    Hausgeld + Tilgungsrate + Steuer + Strom(?)
    Denn es ist ja niemand in der Wohnung um diese Kosten umzulegen.

    Eigentümer bin ich seid zwei Jahren.

    Wie peinlich unangenehm... "Schwäbin" mir ist das Geschlächts- Icon noch gar nicht aufgefallen. Ich bite dich meine etwas "ungezügelte" Formulierung mir nach zu sehen.
     
  13. #12 lostcontrol, 13.08.2010
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    das hausgeld kannst du halt nur teilweise umlegen - im normalfall.
    betriebskosten (also auch die grundsteuer und den allgemeinstrom) kannst du umlegen, wenn die wohnung vermietet ist. steht die wohnung leer dann sind das leerstandskosten die du selbst aufbringen musst.
    hausgeld im sinne von rücklagen, verwaltungskosten etc. kannst du NICHT umlegen, die musst du auch zahlen wenn die wohnung vermietet ist.
    der wohnungsstrom ist im normalfall mietersache (oder haben deine mieter keine eigenen stromzähler?).
     
  14. PEL

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    Ich denke ich habe verstanden was du meinst.
    Das Hausgeld in Summe ist nicht umlagefähig. Das weis ich bereits. Schön finde ich das alle Posten die Umlagefähig sind, bei meinem Hausverwalter einzeln aufgeführt sind, dann Zwischensumme, dann die nicht umlagefähigen Positionen (wie z.B. Rücklagen).
    Das man die Grundsteuer auch umlegen kann, war mir aber nicht bewusst.

    Für mich ist egal was ich umlegen kann. Wenn die Wohnung leer ist existieren einfach Fixkosten die bezahlt werden MÜSSEN! Da gibt es kein wenn und kein aber.

    Nun wenn die Wohnung leer steht, denke ich, muss ich Strom auf mich anmelden um die Wohnung gepflegt zu halten aber auch die Wohnung zeigen zu können.
    Oder wie wird das üblicher weise gemacht?
    Ich bin von meinem Elternhaus direkt in Eigentum gewechselt... daher kenne ich dass so nicht.
    Die Wohnungen die ich mir angeschaut habe hatten in jedem Zimmer licht, so war das einschalten von Lampen nicht notwendig.
     
  15. #14 lostcontrol, 13.08.2010
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    dann gleich mal ein ganz wichtiger rat an dich.
    wenn dir hier jemand dringend ans herz legt, dich mit einer verordnung oder einem gesetz vertraut zu machen und dir auch noch einen link dazu postest, dann solltest du da tatsächlich mal einen blick drauf werfen. das hast du ja in diesem fall ganz offensichtlich nicht getan.

    das ist totaler nonsens, wie kommst du denn da drauf???
    meinst du der schornsteinfeger verzichtet deswegen auf den anteil aus deiner wohnung? oder das finanzamt lächelt dich an und sagt "ach wenn da niemand wohnt, dann müssen sie natürlich keine grundsteuer bezahlen..."? oder die gebäudeversicherung findet das natürlich völlig logisch dass du sie natürlich nicht bezahlst, wenn niemand drin wohnt? und da gibt's noch so einige andere posten die bezahlt werden müssen, ob jemand drin wohnt oder nicht. also da bist du jetzt wirklich arg naiv.
    du musst sogar heizung bezahlen, denn da gibt's grundkosten (zu denen strenggenommen auch der schorni gehört) die in jedem fall anfallen, auch wenn die heizung nicht benutzt wird. du wirst sie aber benutzen müssen, auch wenn niemand drin wohnt, weil die wohnung sonst komplett auskühlt und die gefahr besteht dass die substanz schaden nimmt - das fängt bei kaputtem putz an und hört bei eingefrorenen leitungen auf. deine versicherung (falls du sie denn bezahlt hast) wird dafür nicht aufkommen, wenn du die wohnung einfrieren lässt.

    dafür brauchst du eigentlich keinen strom. den könntest du also theoretisch auch einfach abgestellt lassen (es sei denn du willst nachts besichtigungen machen).

    glaub mir, selbst wenn du den strom auf dich anmeldest während der leerstandszeit (die meisten anbieter haben für solche situationen entsprechende tarife), DAS ist wirklich der allerkleinste posten, denn du wirst dort ja kaum strom brauchen ausser eben fürs licht bei nächtlichen besichtigungen. und das dürfte nun wirklich minimal sein. weit höher fallen all die betriebskosten aus, die weiterlaufen, und die du dann selbst bezahlen musst, weil du keinen mieter hast auf den du sie umlegen kannst.
     
  16. PEL

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    Äm irgend etwas läuft gerade in der Kommunikation falsch!
    Ich habe doch geschrieben, du hast es sogar zitiert, dass ich die anfallenden Fixkosten zahlen MUSS!!! Nach meinem Verständnis bedeutet dass, das ich diese Kosten auch bezahlen will.

    Und was ich auch zuvor sagte, Nehmen wir an (um leicht zu rechnen 100€/ Monat) ich hätte mit allem drum und dran das es so an Kosten gibt, von "a" wie Abwasser bis "z" wie ääää Zentralheizung 100€ jeden Monat zu Zahlen. Dann ist meine Vorstellung 1.200€ (100€ x 12) fest auf einem separaten Konto zu haben.
    Grundsätzlich wüsste ich nichts das da jetzt dagegen spricht?!?!?

    EDIT:
    Ach ja eins habe ich vergessen. Ein Berater sagte mir man sollte nie unter 16°C gehen. Dass würde das wieder aufheizen auf z.B. 20°C stark "verteuern" aber auch generell dem Gebäude, als auch dem Möbiliar nicht gut tun.
     
  17. #16 lostcontrol, 13.08.2010
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    örgs sorry - da hab ich mich tatsächlich verlesen.
    aber gut, dann sind wir uns ja einig.

    bezüglich der 16°C: soviel muss es nicht mal sein wenn's nur um die potentiellen schäden an der wohnung geht, da reicht auch weniger. und das aufheizen auf 20°C kann dir bei leerstand ja nun wirklich egal sein.

    willst du möbliert vermieten oder warum machst du dir gedanken ums mobiliar?
     
  18. PEL

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    Passiert. Ich dachte ich hätte Mal wieder so geschrieben dass es keiner versteht. Kommt bei mir gerne Mal vor, auch wenn ich an mir arbeite.

    Mhm... also die Thermostate die ich selber habe von Honeywel, schrieben in der BA das sie bei 7°C aktiv werden zum Schutz vor Frost. 7°C klingt für mich aber etwas kühl?

    Die ersten Wohnungen, die ja ein Zimmer haben sollen, will ich schon Möbliert vermieten. Denke möbliert lassen diese sich leichter vermieten. Besonders an Studenten oder Auszubildende.
     
  19. #18 lostcontrol, 13.08.2010
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    naja, ich war wohl einfach in fahrt weil du soviel in einen pott geschmissen hast, auch dinge die damit garnichts zu tun haben wie z.b. die hausrat-versicherung, die ja nun definitiv überhaupt nicht in dieses thema reingehört.

    7°C reichen locker damit die leitungen nicht einfrieren.
    aber den stuck an der decke kostet das schon, wenn's dauerhaft so kalt bleibt.
    sprich: das kommt immer auf die jeweilige bausubstanz an.
    ein sehr wichtiger faktor ist natürlich auch, dass sich keine feuchtigkeit bilden darf, denn dann hast du natürlich verloren bzw. der schimmel gewonnen.

    glaub ich zwar nicht dran, aber probier's halt aus.
    aber wenn's dann schief gehen sollte - hast du noch 'ne andere klientel in petto an die du diese 1-zimmer-wohnungen vermieten könntest?
     
  20. PEL

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    Ich kenne dass... aber wenn doof dann richtig. Habe es mir schon durchgelesen nur am Punkt 14 anstatt Hauswart zu lesen habe ich irgendwie daraus Hausrat gemacht und dass im Kopf gehabt. :wand:

    Nun ich denke lieber ein paar Cent oder Euro mehr gezahlt und den eventuell entscheidenden °C mehr geheizt als am Ende teure Instandsetzungskosten.

    Du sagtest dass es einen Vorteil habe wenn man Möbliert vermietet!? Welchen den?
    Nun so wie mir mein Anwalt sagte, ist dieses beschauliche Örtchen sehr beliebt für Studenten und andere die ein geringes Einkommen haben bzw. von BaFöG leben. Zumindest gibt es da wohl nicht nur jenes Studentenheim.
     
  21. #20 lostcontrol, 14.08.2010
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    möblierten wohnraum kannst du ohne begründung relativ einfach kündigen - das ist ja nicht der normalfall. ansonsten kannst du als vermieter ja nur kündigen, wenn du einen entsprechenden grund hast, und die sind rar.

    naja - im normalfall ist eine 1-zimmer-wohnung eben relativ gesehen deutlich teurer als ein WG-zimmer, vor allem dann wenn sie auch noch möbliert ist (denn die möblierung schlägt sich ja auch auf die miete nieder). und dann musste natürlich gucken dass die möblierung auch gefällt. ohne jetzt irgendwie sexistisch sein zu wollen, ich könnte wetten dass 95% der weiblichen interessenten deine möbel nicht haben wollen, die wollen ihr eigenes zeug.
    der grossteil meiner kommilitonen wohnte in WGs, einige wenige in offiziellen studentenwohnheimen (meist aber auch nur übergangsweise bis sie ein schönes WG-zimmer gefunden haben), die allerwenigsten in 1-zimmer-wohnungen aber die waren dann nicht möbliert. mal ganz abgesehen von denen die noch bei ihren eltern wohnten und garnicht in eine andere stadt wollten oder konnten. vielleicht kann ich's mir einfach deshalb nicht vorstellen, dass das wirklich gut klappt.
    mag ja heute anders sein, aber genau das glaube ich irgendwie erst recht nicht, wenn ich mir anschaue wie aktuell in den medien auf "individuelle wohnkultur" abgehoben wird.

    wenn du schreibst "beschauliches örtchen" dann klingt das für mich übrigens nicht nach uni-stadt. ist deine immo denn überhaupt in uni-nähe?
     
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