kein Strom mehr, wer ist Zuständig?

Dieses Thema im Forum "Beleuchtung" wurde erstellt von neuling123456, 08.01.2007.

  1. #1 neuling123456, 08.01.2007
    neuling123456

    neuling123456 Neuer Benutzer

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    Hallo,

    am Wochenende bin ich morgens aufgewacht, und alle Sicherungen incl. FI waren rausgeflogen. Nun hab ich versucht die Sicherungen wieder umzulegen, und das gelang auch bei allen bis auf eine. Wenn man die umlegte flog sofort wieder der FI.
    Also dachte ich stimmt evtl. was an einem der Geräte nicht, war aber nicht der Fall nachdem ich alles durchprobiert habe.

    Also habe ich den Vermieter versucht zu erreichen, der ist aber für 2 Tage verreist. Nach den 2 Tagen (hatten also 2 Tage keinen Strom in den Räumen die an dieser Sicherung hängen), als er wieder da war, sprach ich ihn auf das Problem an, und er gab mir zuerst einen Tipp ich solle doch die Mehrfachstecker durchchecken, aber das sei nicht sein Problem wenn wir keinen Strom haben und er könne sich nicht um alles kümmern (habe dann auf sein geheiss hin alle Mehrfachstecker durchprobiert, hat aber alles funktioniert, und komischerweise ging dann wieder alles, naja alte Häuser).


    Jetzt ist meine Frage generell, wenn zB mal ne Sicherung kaputt wäre und man keinen Strom hätte oder mal ne Leitung in der Wand durchschmort und man keinen Strom hat, wer ist dann dafür zuständig? muss ich mich dann selbst drum kümmern und alles (zB Elektriker) zahlen? oder ist er sehr wohl dafür verantwortlich das wir Strom haben. Und was tue ich wenn er zB ne Woche verreist ist und nicht erreichbar ist, müssen wir dann ne Woche ohne Strom leben (zumahl wenn der Kühlschrank und Gefriertruhe länger aus sind alle Lebenmittel verderben) ?
     
  2. AdMan

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  3. Capo

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    Wenn das Problem in der Wand liegt, dann ist der Vermieter dafür zuständig. Ausserhalb der Wand ist es deine Sache mal ganz pauschal gesagt...
     
  4. #3 lostcontrol, 08.01.2007
    lostcontrol

    lostcontrol Erfahrener Benutzer

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    welcher raum macht denn die probleme?

    so wie du schreibst, klingt das für mich nach altbau.
    vermutlich elektrik zuletzt vor 20 jahren oder so neu gemacht.

    wir benutzen heute deutlich mehr elektro-geräte als früher.
    und dafür ist die elektrik vielleicht einfach nicht ausgelegt.
    d.h.: wenn du an einer steckdose mehrere mehrfach-stecker hast, an der auch noch "hochtourige" geräte wie herd, mikrowelle, kaffeemaschine etc. hängen, haut es die sicherung logischerweise raus - da ist die steckdose dann (vereinfacht ausgedrückt) überlastet.
    ohnehin sind mehrfach-steckdosen (vor allem die billigen) ein risiko.
    hast du eine mit eingebauter sicherung? falls ja, dann häng die mal dazwischen.
    wenn's dann die sicherung aus der mehrfachsteckdose raushaut, dann weisst du, dass die steckdose das nicht "packt".

    mir gibt das mit dem FI-schalter zu denken.
    der ist ja eigetlich für sachen wie bad und küche zuständig, also für die "feuchträume". der sollte bei "normalnutzung" nicht rausspringen...

    in jedem fall solltest du von deinem vermieter verlangen, dass er dir info zu den verschiedenen stromkreisen deiner wohnung gibt.
    antwortet er daraufhin "keine ahnung, das haus ist alt, das weiss keiner mehr so genau" dann VERLANGE dass ein elektriker kommt und mal durchmisst.
    letztendlich hast du die steckdosen und die kabel in der wand mitgemietet.
    und für den vermieter sollte diese info auch extrem wichtig sein.
    DENN: wenn die elektrik schon bei "normalgebrauch" schwierigkeiten macht und keiner mehr weiss, was eigentlich da in der wand ist, dann ist das VERSICHERUNGSRECHTLICH ein problem und kann sehr, sehr teuer werden...
     
  5. #4 neuling123456, 09.01.2007
    neuling123456

    neuling123456 Neuer Benutzer

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    Danke erstmal für die schnellen Antworten.

    Also es geht um die Sicherung für den Wohn- und Schlafraum. Das mit dem Kühlschrank war nur ein Beispiel wegen der Lebensmittel. Allerdings fliegt wie gesagt jedes mal der FI mit raus, und damit ist ja im Falle der Abwesenheit der Kühlschrank auch aus.

    Also heute N8 ist es wieder passiert, FI ist gefolgen (die Sicherung übrigens nicht, war sonst auch immer so, hab ich vielleicht falsch geschildert nur der FI ist geflogen). Und ja, wir haben tatsächlich grad im Wohnzimmer sehr viele Geräte an nur einer Steckdose hängen. Allerdings war das das letzte dreiviertel Jahr überhaupt kein Problem.
    Wir konnten jetzt eine Steckdose im Schlafzimmer lokalisieren die scheinbar ein Problem ist, allerdings hängen an der nur 3 Geräte von denen aber immer nur eines benutzt wird und das auch nicht oft (eine Schreibtischlampe).

    Liegt das Problem in der Wand ist es der Vermieter der was machen muss, und liegt das Problem bei evtl zu vielen Geräten oder einem Mehrfachstecker mit zB Wackelkontakt (unwahscheinlich weil kurz vorher in der alten Wohnung jahrelang keine Probleme aufgetreten sind) so sind wir selbst schuld und müssen auch die Folgen tragen?

    Also im Klartext, solange nicht geklärt ist wo genau das Problem liegt ist auch nicht geklärt wer dafür zuständig ist?
     
  6. Irmi

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    Hallo Neuling,

    ich würde Dir empfehlen, setzte Dich schriftlichmit Deinem Vermieter in Verbindung und schildere den Sachverhalt. Bitte mit Fristsetzung um Überprüfung der Leitungen durch einen Elektriker.
    Wenn dieser dann feststellt, dass die Überlastung ( z.B. aus Deinen Zusatzsteckern) resultiert, wirst Du sicherlich die Kosten der Überprüfung zahlen müssen.

    Die FI-Sicherungen sind nach meiner Erfahrung, wenn diese "rausfliegen" immer ein dringender Anlass der Überprüfung.

    Nur mal so am Rande: was sollen Dir denn Leitungspläne weiterhelfen??

    Der Vermieter ist hier mit der Überprüfung der Leitungen gefordert.

    Gruß Irmi
     
  7. #6 lostcontrol, 09.01.2007
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    irmi - es geht nicht um "leitungspläne" sondern darum, wie der strom in der wohnung verlegt ist.
    wenn - was durchaus der fall sein könnte - die steckdosen alle "in reihe" geschaltet sind, wird sich das problem nicht so einfach beheben lassen, aber man könnte mit diesem wissen das problem umgehen.

    eine moderne elektrik hat für jeden raum mehrere sicherungen.
    hier klingt das aber so, als gäbe es für mehrere räume EINE sicherung.
    bei altbauten ist das auch völlig normal.
    und da sollte man dann halt schon wissen, was hier wie "verstromt" ist, sonst wird sich das problem nicht lösen lassen - egal ob vermieter- oder mietersache.

    p.s.: aus dem anekdotenkästchen früherer zeiten:
    tatsächlich gibt es in altbauten vor allem deshalb so wenig steckdosen, weil früher mal der strom nach der anzahl der steckdosen berechnet wurde.
    glaubt ihr nicht?
    ich hab's auch nicht geglaubt, es wurde mir aber mittlerweile von zwei elektriker-meistern unabhängig voneinander bestätigt.
     
  8. Irmi

    Irmi Erfahrener Benutzer

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    Hallo,

    grundsätzlich ist der Vermieter der erste Ansprechpartner für einen Defekt an der Mietersache sprich Wohnung.

    In einem Fall, wo der Strom ausfällt, der FI Schalter herausspringt, sich nicht mehr schalten läßt, ist der Fachmann gefragt. Wenn der Vermieter nicht erreichbar ist, nachdem der Mieter davon Kenntnis hat, hat er zur Schadensbegrenzung das Recht, den Fachmann zu kontaktieren. Dem Mieter ist nicht zuzumuten, 2 Tage ohne Stromversorgung zu verbringen. Ausserdem darf der Mieter davon ausgehen, dass die Elektroleitungen dem Standard entsprechen.

    Aber: wenn ich nun lese, dass an einer Steckdose mit einem Verlängerungskabel 3 Geräte angeschlossen sind, würde ich zuerst vermuten, dass mit dem Verlängerungskabel etwas nicht in Ordnung ist. Und dann die weitere Frage, was sind das für Geräte mit welchem Stromverbrauch??
    Nicht umsonst weisen Fachleute daraufhin, dass Verlängerungskabel für entsprechende Geräte ungeeignet sind. Und dann sind auch Verlängerungskabel mit Vielfachsteckdosen auf dem Markt, die nicht mal mit dem Zulassungskennzeichen versehen sind.

    Und zur Ergänzung zu meinem vorherigen Beitrag, ich würde auf der Überprüfung des Leitungsnetztes durch den Fachmann bestehen und wenn der Vermieter dieses nicht vornehmen läßt, den Fachmann selbst bestellen. Dieses natürlich dem Vermieter ebenfalls mitteilen.
    Vorsorglich aber vorher nochmals alle Verlängerungskabel überprüfen, die Geräte, die an die Kabel angeschlossen sind, ebenfalls einzeln an die vorhandene Steckdose stecken und sehen, ob diese funktionieren. Nur so kann ausgeschlossen werden, dass die Geräte nicht die Ursache sind.

    Ist aber ein sehr interesantes Thema. :pc



    Gruß Irmi
     
  9. #8 neuling123456, 09.01.2007
    neuling123456

    neuling123456 Neuer Benutzer

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    Freut mich dass dass Tehma auf Interesse stösst.

    Also wie bereits gesagt die Geräte die an der besagten Steckdose hängen sind so gut wie nie in Betrieb, von daher vermute ich dass dies das Problem nicht sein kann. Es hängen eine kleine Schreibtischlampe (als einziges öfter in Betrieb) und ein DVDPlayer mit Verstärker dran (die aber so gut wie nie benutzt werden).

    Sämtliche Geräte und Mehrfachstecker wurden bereits seperat und gemeinsam angeschlossen (an einer anderen Steckdoese) und überprüft, und es gab keine Probleme.

    Was vielleicht noch interessant ist, der FI Schalter fliegt nie sofort, sondern immer erst nach 15 Minuten oder eben wie neulich erst 24h nach wiedereinstecken.

    Die Frage ist auch warum hat es das erste Dreivierteljahr funktioniert und jetzt nicht mehr?

    Aber wies aussieht werden wir um eine Überprüfung der Leitung nich drumherum kommen. Ich hoffe mal der Vermieter spielt mit und Zahlt das, es wäre jedenfalls seine Pflicht wie ich das verstanden habe oder (solange der Fehler in der Leitung liegt)?
     
  10. Heizer

    Heizer Erfahrener Benutzer

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    Lt. DIN VDE ist aller 2 Jahre ein E-Check durchzuführen. Leider hält sich fast niemand im privaten Wohnbereich daran.

    Manche Energeiversorger bieten das sogar kostenlos oder zumindest günstig an. Ansonsten macht das jede E-Firma. Kostet so zwischen 20-80€ je nach Wohnungsgröße.

    Bezahlen muss das immer der Nutzer. Die Heizungswartung zahlt ja auch der Nutzer.
     
  11. #10 lostcontrol, 13.01.2007
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    meines wissens gilt diese verordnung ja auch nicht für privathäuser...

    aber wenn da probleme auftauchen, sollte man das trotzdem unbedingt machen lassen.
    gerade bei altbauten kann es ja auch sein, dass da mörder-alte leitungen in der wand sind (bei mir hingen teilweise blanke drähte aus der decke), das kann bis hin zu kabelbränden gehen, und mir hat mal jemand erzählt, dass über die hälfte der häuserbrände bei altbau auf dieses konto gehen.
    was die versicherung dazu sagt, will ich jetzt garnicht weiter ins spiel bringen...

    eigentlich sollten die kosten für sowas tatsächlich locker unter € 100 liegen (handwerkerstunde ca. € 35 + anfahrt).
    aber letztendlich kann das ergebnis der untersuchung halt teuer werden, wenn sich herausstellt, dass etwas gemacht werden muss. gerade bei altbauten, in denen es noch keine leerrohre gibt, können da grössere aktionen nötig werden.
    aber mit hinblick auf die versicherung ist das nun mal absolut wichtig, und steuerlich absetzbar ist es ja auch noch...
     
  12. Dieter

    Dieter Benutzer

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    Hallo,
    vielleicht einmal zur Info, was so ein FI(Fehlerstromschutzschalter) eigentlich für eine Funktion hat.
    Er mißt die Summe der Ströme, im Stromführenden Draht, die in die Wohnung hineinfließen und vergleicht sie mit der Summe der Ströme die aus der Wohnung im nichtstromführenden Draht hinausfließen.
    Diese müssen gleich sein.
    Ist dies nicht der Fall, besteht Lebensgefahr und der Automat schaltet sehr schnell ab. Beispiele, die ich aus der Praxis selbst erlebt habe:
    In einem Elektrogerät mit Metallgehäuse war ein Draht durchgescheuert und hatte leichten Massekontakt.
    Oder: In einer Wandsteckdose war ein Nullleiterdraht unter der Befestigungskralle geklemmt und die Isolierung beschädgt.
    Aktuell: FI löst immer sporadisch aus: Schimmel in einer Wandsteckdose an einer Außenwand hinter einem Wohnzimmerschrank. In dieser Dose standen Wassertropfen, so feucht war es da drin.

    Fehler finden kann man mit einem Meßgerät, oder im Ausschlußverfahren (Wann fliegt der FI, was war eingesteckt (angeklemmt)
     
  13. #12 neuling123456, 14.01.2007
    neuling123456

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    Hallo,

    ja genau das ist gut möglich, wir haben die Steckdose die vermutlich Auslöser des Problems ist nun die letzten 4 Tage gar nicht benutzt, also komplett abgesteckt, und der FI ist nicht mehr geflogen. Da sich die besagte Steckdose an der Aussenwand befindet und wir da eh ein Schimmelproblem haben, könnte das mit der Feuchtigkeit durchaus zutreffen.

    Allerdings dürfte es dann ja nterschied machen ob wir Geräte angesteckt haben oder nicht würde ich meinen? aber wir warten jetzt noch ein paar Tage ab, und stecken dann die Geräte wieder an. Wenn kurz darauf dann wieder der FI fällt gehe ich fest davon aus dass die Steckdose oder die Zuleitung deffekt ist und wir fordern durch den Vermieter eine Überprüfung der Leitung durch einen Elektriker an.
     
  14. Dieter

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    Stimmt so nicht ganz. Wenn der Fehler die Feuchtigkeit in der Steckdose ist, ist es egal ob Du was eingesteckt hast oder nicht. Durch die Feuchtigkeit in der Dose wird ein ganz geringer Strom über die Erde abgeleitet, schon fliegt der FI.
    Das mit der Feuchtigkeit ist ein schwieriges Thema. Momentan ist zwar die Luft draußen trocken, Innen aber durch zuwenig Lüften sehr hoch.Dann kondensiert die warme Luft im Raum an der kältesten Stelle, das ist oft die Außenwand in einer Ecke. Oder in der Steckdosenunterputzdose, dort ist die Außenwand auch noch am dünnsten.

    Ich habe das jetzt schon öfters erwähnt.
    Ich habe mir ein digitales Hygrometer bei Conrad gekauft. Kostet 9,90 Euro. Mein Mieter hat auch eines bekommen. Seit dem hat er keine Schimmelprobleme mehr.
    Warum? Weil nach dem Duschen der Wert oft bis zu 80% Luftfeuchtigkeit ansteigt. Ab 60% ist Schimmelgefahr. Jetzt Lüftet er, bis der Wert auf 45% gefallen ist und Schluß war mit Schimmel.
    Ich habs bei mir daheim auch ausprobiert, hätte ich nie gedacht wie lange man lüften muß, bis die Feuchtigkeit so hoch ist, wie vor dem Duschen.

    Zum FI
    Wenn Du den Fehler dieser Dose zuschreibst, muß man diese Zuleitung in der vorherigen Verteilerdose abklemmen und abwarten ob sich der FI nochmal meldet.
     
  15. #14 lostcontrol, 14.01.2007
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    lieber dieter,

    vielen dank für deine ausführlichen erläuterungen.
    klingt sehr logisch, was du schreibst. (bist du vom fach?)

    DAS soll er mal besser lassen!!!
    wäre er mein mieter, ich würde ihn dafür lynchen!
    mag ja sein, dass das zumindest theoretisch ganz einfach ist. aber:
    eigenmächtiges "gefummele" an der elektrik einer wohnung kann sogar ein kündigungsgrund sein!
    (es sei denn man ist selbst elektriker, aber das dürfte ja hier nicht der fall sein.)

    zum thema hygrometer:
    klar, die dinger können einem da sehr hilfreich sein, damit man mal ein gefühl dafür bekommt, wie hoch die luftfeuchtigkeit ist.

    wer eine funkgesteuerte wetterstation mit hygrometer hat (haben ja mittlerweile viele) kann probehalber auch diese mal zeitweise zweckentfremden: man nimmt einfach das messgerät, das man normalerweise aussen irgendwo hängen hat und hängt/stellt/legt das mal an die zu überprüfende stelle.
     
  16. #15 lostcontrol, 14.01.2007
    lostcontrol

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    *g* - da fällt mir grad auf, dass man so zumindest theoretisch das lüftungsverhalten seiner mieter (sofern man im selben haus wohnt) überwachen könnte...
    zumal so 'ne wetterstation (zumindest die besseren) ja auch min- und max-werte speichert...
     
  17. Heizer

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    @Dieter: Das ist doch viel zu aufwendig. Einfacher und viel sicherer ist es wie bereits oben beschrieben die Anlage ganz normal durchzumessen. Auch E-Chek genannt.

    Dabei werden alle Stromkreise auf Fehlerströme, Isolationswiderstand und Schleifenwiderstand gemessen. Mögliche Fehler können so zuverlässig erkannt werden. Weiterhin können alle elektrischen Geräte auf die Einhaltung der zulässigen Parameter geprüft werden.

    Alles andere ist Mumpitz und kann sogar lebensgefährlich sein.

    Fast jede Elektrofirma verfügt über die dafür notwendigen Messgeräte und kann so eine Überprüfung durchführen.
     
  18. Dieter

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    Hallo lostcontrol, danke für das Kompliment.
    Ja, aber ist schon fast über 30 Jahre her.

    Übrigens, habe ich da was überlesen, oder habe ich jemanden konkret aufgefordert da tätig zu werden.

    Ich denke Mal der Fragesteller möchte abschätzen, wie hoch die Kosten für den Elektriker werden. Und wenn es am falschen Lüftungsverhalten liegt, zahlt er die Kosten für den "E-Chek"

    @ Heizer
    So einfach wenn es wäre. Er schreibt doch, dass der Fehler nur sporadisch auftaucht. Die Meßgeräte, die Du beschreibst, nützen Dir im Zweifelsfall nur, wenn der Fehler akut auftritt. Bei selten auftretenden Fehlern hilft wirklich nur das Ausschlußverfahren, sonst kannst Du den Fehler nicht einkreisen. Beispiel: Der von mir beschriebene Fall in der Nachbarschaft. Elektriker kommt, macht e-Chek, alles i. O. 2 Tage später FI ist raus. Elektriker kommt, macht e-Chek, alles i. O.. 2 Monate später FI ist raus.


    Mal sehn, vielleicht teilt er uns mit, wie es weiterging.
     
  19. Heizer

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    Zum Glück ist es so einfach. Die Messung ergibt jedenfalls Aufschluss über einen erhöhten Fehlerstrom in einem bestimmten Stromkreis oder einem Gerät.

    Der Fehlerstrom sollte im Normalfall Null sein oder sich maximal im Mikroamperebereich bewegen. Wenn da aber einige Milliampere gemessen werden ist da was faul. Bekannntlich löst ein FI erst bei ca. 30mA aus. Die meisten allerdings schon zwischen 15-25mA.

    Der Fehler kann jahrelang unerkannt bleiben wenn nicht geprüft wird weil der Fehlerstrom nur sagen wir 2-3 mA beträgt. Ab und zu wenn besonders viel Feuchtigkeit vorhanden ist oder weitere fehlerhafte Verbraucher angeschlossen werden steigt der Fehlerstrom weiter und der FI löst aus. Das kann nur mal aller paar Monate oder Jahre passieren und dazwischen ist alles i.o.

    In jedem Fall würde der Fehler aber bei einer Messung festgestellt werden. Entweder ist da irgendwo Feuchtigkeit drin oder nicht. So eine Steck- oder Klemmdose trocknet nicht innerhalb weniger Stunden oder Tage vollkommen aus und wird kurz nach dem der E-Mensch weg ist wieder nass. Das ist Blödsinn.

    Bei der Isomessung wird mit einer deutlich höheren Messspannung gemessen als normalerweise durch die Leitung fließt. Daher werden da auch Fehler entdeckt, die im normalen Betrieb nicht auffallen würden. Normalerweise hat man eine Effektievspannung von ca. 230V bzw. 400V. Das entspricht einer Scheitelspannung von ca. 325V bzw. ca. 565V. Der Isomesser erzeugt über Kurbelinduktor oder Transverter eine Spannung von ca. 700-1000V die er durch die Leitung jagt. Dabei sollte jeder noch so kleine Fehler in der Leitung feststellbar sein.

    Normalerweise sollte der Isowiderstand gegen unendlich gehen. Wenn da weniger als 20MOhm gemessen werden ist da was faul.
     
  20. #19 Miezekatze, 29.01.2007
    Miezekatze

    Miezekatze Neuer Benutzer

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    Hallo!

    Auch ich habe ein ziemliches Problem mit meiner Stromleitung. Da ich nicht weiß, ob mein Vermieter die Kosten tragen muß oder ich, habe ich es noch nicht gemeldet. Ich versuche alles möglichst genau zu beschreiben.

    Das Haus, in dem ich lebe, ist ein Genossenschaftsbau aus den 50er Jahren (in dem unter anderem die Stromleitungen nicht geerdet sind). Eigentlich wird mit Öl geheizt, aber da ich noch immer darauf warte, daß mir jemand zeigt, wie die Ölpumpe funktioniert und wie man den Ofen anzündet, heize ich mit einem älteren Ölradiator. Die Steckdosen sind recht dünn gesät (2 im Wohnzimmer, evtl. eine 3. hinter dem Schrank; 2 im Schlafzimmer; 5 in der Küche, von denen einige erst in den letzten Jahren eingebaut wurden und eine im Bad). Von diesen Steckdosen befinden sich drei an der Außenwand. Auch die Flur- und Badbeleuchtung ist an diese Sicherung angeschlossen. Da ich keine Steckdose überlasten wollte, habe ich die Geräte möglichst gut verteilt. An einer Steckdose im Wohnzimmer hängen Fernseher, Stereoanlage, Receiver und Videorecorder. Meistens jedoch ist die Stereoanlage ausgesteckt. An der zweiten Dose ist eine weitere Mehrfachsteckdose angeschlossen, welche den Radiator und eine Stehlampe versorgt. Den PC hatte ich zu dem Zeitpunkt, als das mit der Leitung passiert ist noch nicht.
    Folgendes hat sich abgespielt: die Lampe im Bad hat plötzlich angefangen zu flackern. Da ich angenommen habe, daß es sich lediglich um die Glühlampe handeln würde, habe ich mir nichts weiter dabei gedacht. Das ging über Stunden so und es ist nichts weiter passiert, bis ich abends vor dem Fernseher saß. Vom einen Moment auf den anderen, war alles dunkel. Natürlich habe ich sofort die Sicherungen überprüft. Alle waren drin. In der Küche war auch alles noch in Ordnung.

    Ich habe danach noch die Leitungen und Steckdosen mit dem Spannungsprüfer untersucht. Ganz tot ist die Leitung nicht, der Strom fließt noch, aber ganz minimal. Bei den funktionierenden Leitungen leuchtet die Lampe bei weitem stärker.

    Nun würde ich gerne wissne, woran das in etwa liegen könnte (mein Verdacht fällt auf die Abzweigdose im Flur vor dem Badezimmer, da das Licht im Flur ja nicht betroffen ist, das im Bad aber schon), was da auf mich zukommen wird und wer die Kosten tragen muß. Was mir dabei am stärksten Kopfschmerzen bereitet ist, daß man mir evtl. die Wände aufklopfen wird und daß ich nicht weiß, ob ich es bezahlen muß.

    Wenn mir jemand weiterhelfen könnte, wäre ich wirklich sehr froh. Schließlich ist es nicht gerade ideal, sich den Strom per Verlängerungskabel aus der Küche zu holen, um wenigstens nicht frieren zu müssen.

    Ach ja, die Sicherung ist natürlich inzwischen draußen. Das wäre mir dann doch zu unsicher gewesen.
     
  21. #20 lostcontrol, 29.01.2007
    lostcontrol

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    melde das SCHNELLSTMÖGLICH deinem vermieter!
    du bist verpflichtet solche sachen zu melden!!!
    da kann jetzt alles mögliche passiert sein, das auch grössere schäden nach sich zieht - wenn du das NICHT meldest, wirst DU die schäden bezahlen müssen.
    normalerweise ist aber der vermieter für die stromleitungen zuständig.
     
Thema: kein Strom mehr, wer ist Zuständig?
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