keine Protokolle bei Turnusablesung - Urteil?

Dieses Thema im Forum "Heizung" wurde erstellt von Papabär, 12.10.2012.

  1. #1 Papabär, 12.10.2012
    Papabär

    Papabär Erfahrener Benutzer

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    Hallo liebe Gemeinde,

    seit einige Jahren bekommen die Nutzer von den Ablesefirmen bei der Turnusablesung ja keine Protokolle mehr (von Ausnahmen abgesehen) ... geschweige denn, dass der Nutzer diese Protokolle unterschreiben muss.

    Diese vorgehensweise soll sich auf irgendein Urteil stützen ... kennt hier irgendjemand zufällig dieses Urteil bzw. kann ´nen link auf eine Volltextversion posten?

    Meine "Freunde" von der t***** verweisen nämlich gerade auf die "gängige" Rechtsprechung ... ich persönlich zweifel aber stark an, dass das auch bei ´nem Regeltausch greift (der Mieter kann die Vorjahreswerte ja nun nicht mehr ablesen).
     
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  3. Berny

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    Das habe ich auch schon mal gehört. Aber die Low-Budget-Ableser kommen ja noch nicht mal auf die Idee, den Bewohner auf die Möglichkeit der selbst anzufertigen Notizen hinzuweisen - würde ja eine Minute von der Arbeit aufhalten...
    Wie schön, dass in meiner Immobilie jetzt funkende HKVs sind. Bei Interesse kann der Bewohner sich ja selbst Notizen machen, dto von den anderen Zählern..
     
  4. #3 Tobias F, 12.10.2012
    Tobias F

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    Worauf Du Deine Mieter natürlich ausdrücklich hinweißt?

    Oder warum gibt es hier einen Unterschied?
    Und wer als Mieter so blöd bzw. nicht in der Lage ist sich selbst die Zählerstände zu notieren .......
     
  5. Berny

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    Ich brauche sie nicht darauf hinzuweißen, das weißen sie selbst.
     
  6. #5 Tobias F, 12.10.2012
    Tobias F

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    Aha, aber über den Ableser der Firma xy zu schreiben "Low-Budget-Ableser kommen ja noch nicht mal auf die Idee ................." klingt schon ganz schön arrogant, angesichts dessen das der "High-Budget Vermieter" wie selbstverständlich davon ausgeht das seine Mieter dies wissen (nicht weißen).
     
  7. Berny

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    Ich bin mal auf dem Weg in die Innenstadt mit einem Herrn, der den Röhrchenutensilienkasten trug, in's Gespräch gekommen. Er ging gerade seinem Nebenjob nach. Von Hauptberuf war er Polizeibeamter.
     
  8. #7 Martens, 12.10.2012
    Martens

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    Bitte ruhig bleiben und die Sache diskutieren, um die es dem TE geht.

    vielen Dank.

    Christian Martens
     
  9. #8 Tobias F, 12.10.2012
    Tobias F

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    Ene letzte Bemerkung, denn es ist wirklich inzwischen weit weg vom Thema.
    Wo ist Dein Problem damit das jemand in seiner Freizeit noch, weil er will oder muss, mit Arbeit Geld verdient? Und wenn Du meinst die bekämen das Geld geschenkt dann solltest Du es ein mal selbst machen (habe ich selbst früher auch gemacht - ist kein Zuckerschlecken).
     
  10. #9 Papabär, 12.10.2012
    Papabär

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    Du warst Polizeibeamter? :smile007:

    Spaß beiseite - selbst wenn der Mieter sich die Zählerstände selber nochmal notiert hat ... davon habe ich immer noch keinen Verbrauchsnachweis.

    Der Mieter behauptet einfach, dass seine abgerechnete Verbrauchsmenge nicht stimmt ... ich kann´s nicht nachvollziehen. Da ich mir auch in den nächsten Tagen keinen Nachweis aus dem Hut zaubern können werde, stellt sich mir also die Frage, wer hier in der Beweispflicht ist?
     
  11. Berny

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    Ich habe keins, habe das auch nie behaupet.:113:
     
  12. Heizer

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    Es gibt dieses Urteil nicht. Denn eine Ablesequittung ist nicht zwingend vorgeschrieben, wenn der Mieter die Möglichkeit hat die Werte in seiner Nutzeinheit jederzeit selbst nachzuprüfen. (siehe HKVO)

    Ich sehe den Sinn darin auch nicht. Bevor die Abrechnung auf dem Tisch liegt hat man eh keine Chance irgendwas zu prüfen. Und das ist meist ein halbes Jahr später.

    Ordentliche Mieter wissen dann noch wo sie den Zettel hingelegt haben. Brauchen sie aber nicht, da sie eh mit der Abrechnung in der Hand von Heizkörper zu Heizkörper stiefeln.

    Also wozu eine Quittung? Und wozu eine Unterschrift???
     
  13. #12 Papabär, 12.10.2012
    Papabär

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    ... und dann feststellen, dass die neu installierten Heizkostenverteiler keine Werte im Speicher haben.

    Denn um die Kombination mit dem Regeltausch der EHKV´s ging´s ja.
     
  14. Heizer

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    Ahja. Keine Ahnung ob es da ein Urteil gibt. Braucht es aber auch nicht, da es ja wie gesagt eindeutig in der HKVO geregelt ist.

    Kurz gesaget: Wenn nicht dann ja.

    Eine Unterschrift ist aber dennoch nicht nötig.
     
  15. #14 Papabär, 12.10.2012
    Papabär

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    Und da waren sie wieder - meine drei Probleme ...

    Die De**en von t***em (besser gesagt deren Subunternehmer) haben sich vom Mieter zwar das Ausbauprotokoll unterschreiben lassen ... dort aber nur den aktuellen Stand, nicht jedoch den Wert aus dem Speicher protokolliert (Der Tausch fand Ende des 1. Quartals 2012 statt).

    Als Begründung hierfür wurde genannt, dass der Memorywert ja bereits in der Turnusablesung im Januar erfasst wurde.

    Als "Nachweis" hat man mir jetzt einen schicken Ausdruck auf rot-weißem Briefpapier zugeschickt ... das dürfte wohl eher der allgemeinen Erheiterung dienen.

    Der besagte Mieter hat jetzt also keine Möglichkeit mehr, seinen Verbrauchswert zu überprüfen.

    Ich hoffe nur, dass es sich hierbei um einen Einzelfall handelt. Wenn wir wegen deren Schludrigkeit eine erfolgreiche Welle von Widersprüchen über uns ergehen lassen müssen, dann platzt der Mond.

    Ich habe heute von unserem Kundenberater erfahren, dass der Subunternehmer die Geräte eventuell vielleicht womöglich noch hat. Die prüfen das jetzt nach - machen mir aber kaum Hoffnung.
     
  16. Heizer

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    Mach Dir keine Sorgen. Wenn Techem geschlampt hat, was die so gut wie nieeeeeee ;) machen, haften die auch für mögliche Schäden.

    Wann laufen eigentlich die Verträge aus?
     
  17. Berny

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    Mit Sicherheit werden die keine Fehler eingestehen und folglich Schadenersatzansprüche abwehren.
    Da hilft dann nur noch die Frage, wann der Vertrag ausläuft...
    Aber da geht mein Vorwurf an die Adresse der Hausbesitzer bzw. -verwalter, welche in ihrer Phantasielosigkeit/Eitelkeit/Dekadenz/Borniertheit/Dummheit/Unbeweglichkeit etc. nicht auf die Idee kommen, dass andere Mütter auch nette Töchter haben.
     
  18. Heizer

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    Das ist unerheblich ob die den Fehler eingestehen. Das Vorgehen ist in der HKVO ganz klar geregelt. Punkt.

    Und welche Verwaltung gerne für Fehler anderer geradesteht, kann natürlich bei diesem Dienstleister bleiben. Die anderen wechseln dann lieber zu einem Messdienst, der zwar etwas teurer ist, aber bessere Arbeit macht.

    Aus diesem Grund haben wir in den letzten Jahren tausende Wohnungen von Techem übernommen.

    So gesehen habe ich eigentlich nichts dagegen, dass die so weiter machen.
     
  19. #18 Papabär, 15.10.2012
    Papabär

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    Keine Ahnung ... die Verträge schließt der Eigentümer selber ab - aber 7-8 Jahre dürften´s schon noch sein.

    Wegen der Haftung mache ich mir auch nur insoweit Gedanken, als dass ich nicht genau weiß, was ich hier wie dokumentieren muss.

    Aufgrund der Menge der Einheiten, die dieser Eigentümer bei Techem abrechnen lässt (auch über andere HV´s), erwarte ich bezüg. irgendwelcher Schadenersatzregelungen keinen größeren Widerstand.
     
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