Konditionenanpassung

Dieses Thema im Forum "Baufinanzierung" wurde erstellt von IceRage, 17.01.2013.

  1. #1 IceRage, 17.01.2013
    IceRage

    IceRage Benutzer

    Dabei seit:
    07.04.2008
    Beiträge:
    45
    Zustimmungen:
    0
    Hallo zusammen,

    mal eine Frage zur Konditionenanpassung. Ich habe für die 1. Zinsbindungslaufzeit (10 Jahre) einen Vertrag über 5,55% mit 1% Tilgung. Jetzt will ich mir im Rahmen einen Forward-Zinsangebotes den momentan wesentlich günstigeren Zins von unter 3% sichern, aber nicht pötzlich mit 2,55% Tilgung tilgen müssen. Aber genau so lautet das Angebot der gelben Bank, die zu über 30% dem deutschen Staat gehört. Angebot also auf die Restsumme, dass ich jetzt festmachen kann und in drei Jahren greift: 3,26% und 2,55% Tilgung.

    Nebenbei gesagt, finde ich auch die 3,26% schon zu hoch. Momentan wird einem ja an jeder Ecke Sätze, deutlich unter 3% angeboten, teilweise nur knapp über 2%.

    Als es noch die grüne Bank war, hatte diese wirklich meine Sympathie, mittlerweile kommt man sich dort nur noch vereimert vor.

    Was mich also interessieren würde sind Erfahrungen im Bereich Konditionenanpassung. Noch einmal zum Vergleich. Meinen Eltern wird bei der selben Bank ein ähnliches Angebot zur Konditionenanpassung gemacht mit ebenfalls 3,27% aber 7,12% Tilgung! Ursprünglich waren das mal 1% Tilgung. Was soll das? Kann das jemand erklären?

    Gruß, IceRage
     
  2. AdMan

    Schau mal hier in diesem Ratgeber. Dort findet man viele Antworten!

    Registrieren bzw. einloggen, um diese und auch andere Anzeigen zu deaktivieren
  3. Pitty

    Pitty Erfahrener Benutzer

    Dabei seit:
    30.12.2012
    Beiträge:
    3.253
    Zustimmungen:
    314
    Ich würde immer so schnell wie möglich tilgen.

    Lass Dir och ein Angebot von verschiedenen Banken geben. Wer sagt, dass Du bei der Bank bleiben musst?
     
  4. #3 IceRage, 17.01.2013
    IceRage

    IceRage Benutzer

    Dabei seit:
    07.04.2008
    Beiträge:
    45
    Zustimmungen:
    0
    Bei den momentanen Zinsen kann ich das Ding auch noch gut und gern 50 Jahre laufen lassen. Außerdem ist es vermietet und ich kann diese gegen mein Einkommen rechnen. In diesem Fall ich will ich einfach nur eine sehr viel geringere Rate haben.
     
  5. Pitty

    Pitty Erfahrener Benutzer

    Dabei seit:
    30.12.2012
    Beiträge:
    3.253
    Zustimmungen:
    314
    Aber du Zinsbindung wird keine 50 Jahre sein. Und der Zinssatz ändert sich irgendwann einmal. Weshalb nicht den Kredit bei niedrigen Zinsen schnell zurück zahlen? Ich würde die Bank so schnell wie möglich los werden wollen, etwas Eigenkapital anhäufen und das nächste Objekt kaufen. Dann hast Du die gleichen Kosten, nur etwas mehr an Einnahmen. Aber es muss jeder selber wissen.
     
  6. #5 GeorgPuetz, 18.01.2013
    GeorgPuetz

    GeorgPuetz Neuer Benutzer

    Dabei seit:
    21.03.2012
    Beiträge:
    11
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    Eifel
    Auf diese Standardkonditionen kommt dann noch der Forwardaufschlag, entsprechend den Jahren der Wartezeit. Bei Ihren 3 Jahren kann es mal schnell 1%-Punkt mehr werden. Evtl. ist die Kondition unter diesem Aspekt nicht mehr so schlecht. Anderseits ist es schon so, dass Banken ihren Bestandkunden häufig schlechter Konditionen anbieten als dem Neukunden, den man erst einmal werben muss. Man vermutet beim Bestandskunden eine gewisse Trägheit. Ein Wechsel zu einer anderen Bank ist aufwendiger als eine Prolongation. Und es kostet ja auch ein paar Euros extra (z.B. Abtretung Grundschuld).


    Das Ziel der Bank ist es, aus dem Risiko raus zu kommen. Im Laufe der letzten Jahre habt sich einiges geändert, z.B Basel II und III und interne Bewertungskriterien. Durch die erhöhte Tilgung wird die Restvaluta entsprechend schneller weniger, so das bei den künftigen Regeln nach Basel III auch weniger Eigenkapital (das der Bank) vorgehalten werden muss. Das für dann zu einem Mehrertrag (bei der Bank).

    Grundsätzlich sollte es einen Investitionsplan geben, aus dem hervorgeht, wie sich die Immobilie entwickeln wird (Investitionen, Mietsteigerungen, Wertentwicklung). Wegen der Absetzbarkeit der Kosten/Zinsen ist bei einer vermietete Immobilie normalerweise eine geringe Tilgung gewünscht. Bei einer selbstgenutzten Immobilie macht dagegen eine hohe Tilgung Sinn.

    Ergänzend zum Investitionsplan sollte es noch einen Liquiditätsplan geben. Je höher Ihre persönliche Liquidität und natürlich auch die Liquidität aus der Immobilie ist, um so mehr kann in Investitionen fließen und/oder es bleibt genug für den
    Erwerb weiterer Immobilien übrig.


    Im übrigen würde ich über eine längere Zinsfestschreibung nachdenken. 15 oder 20 Jahre Zinsfestschreibung sind nominal nich so viel teurer, die steuerliche Verwertbarkeit reduziert die Mehrbelastung zusätzlich. Durch das Sonderkündigungsrecht nach BGB nach 10,5 Jahren hat man die gleiche Flexibilität wie bei 10 Jahren Zinsfestschreibung.
     
  7. #6 Soontir, 18.01.2013
    Soontir

    Soontir Erfahrener Benutzer

    Dabei seit:
    10.02.2011
    Beiträge:
    680
    Zustimmungen:
    11
    Ort:
    Heidelberg
    Es sollte auch klar sein, dass bei einem Annuitäten-Darlehen der Tilgungsanteil mit jeder geleisteten Rate steigt.

    Also kann es schon sein, dass hier der ursprüngliche Tilgungsanteil von einem 1% auf 2.5% angestiegen ist.
     
Thema: Konditionenanpassung
Besucher kamen mit folgenden Suchen
  1. vereinbarung zur konditionenanpassung

    ,
  2. konditionenanpassung baudarlehen

    ,
  3. konditionenanpassung zinsen

    ,
  4. forward konditionenanpassung,
  5. wann erste kündigungsmöglichkeit konditionenanpassung immobiliendarlehen,
  6. konditionenanpassung baufinanzierung,
  7. konditionenanpassung wechselkredit,
  8. zins bis zur konditionenanpassung,
  9. wie hoch sind zinsen bei konditionenanpassung,
  10. zinzsatz konditionenanpassung