Korrektur der letztjährigen NK Abrechnung?

Dieses Thema im Forum "Fristen" wurde erstellt von episode666, 02.01.2007.

  1. #1 episode666, 02.01.2007
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    Hallo, und frohes Neues erstmal....

    Habe meine aktuelle NK Abrechnung vorliegen. Hier werden mir für 2006 in dem ich 9 Monate in der Wohnung wohnte nur 8 Monate NK angerechnet.
    Was zur Folge hat, dass sich meine Nachzahlung um 150 Euro erhöht...(eine Monatsrate)

    Die Anrechnung von nur 8 Monaten resultiert daraus, dass meine Ex Vermieterin meint Sie hätte mir fürs komplette letzte Jahr 13 Monate angerechnet.

    Zum Verständnis:

    Ich zahlte im Jahr 2005, 6 Monate 125 Euro und erhöhte danach auf anraten meiner Ex Vermieterin auf 150 Euro (6 Monate).

    In der Jahres NK Abrechnung von 2005 wurden meine Vorauszahlungen mit 1800 Euro angegeben (Was wohl 12 x 150 wäre) und nach Abzug aller Kosten blieb eine Rückzahlung von knapp 220 Euro, die ich auch bekam. Es stand nirgendwo, dass 13 Monate berechnet wurden o.ä.
    Ich habe mich nicht weiter drum geschert und dachte mir nichts dabei.
    Offensichtlich hat sie einen Fehler gemacht und nicht berücksichtigt, dass ich die ersten 6 Monate nur 125 Eu gezahlt hatte. Glück gehabt. Weil warum sollte sie mir 220 zurückzahlen wenn es auch weniger getan hätten,... Denn real hätte ich ja nur 70 bekommen dürfen. Also offensichtlich ein Fehler von Ihr !

    Kann (darf) Sie nun, da sie wohl jetzt erst (ein Jahr später) Ihren Fehler bemerkt hat, mir diesen einen Monat nachberechnen!
    Ich finde das schon etwas dreist, denn mit der Zahlung oder in meinem Falle der Rückzahlung einer NK Abrechnung ist ja wohl die Abrechnung abgeschlossen, oder etwa nicht?
    Ich meine wenn ihr nach einem Jahr einfällt, dass Sie da was verbummelt hat, ist das ja nicht mein Problem oder? Und jetzt versucht Sie es so zu drehen als ob sie eben 2005, dreizehn Monate berechnet hätte...

    Wäre dankbar für jede/s Meinung oder Fallbeispiel...

    MfG Marco
     
  2. AdMan

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  3. #2 lostcontrol, 03.01.2007
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    wann hast du denn die abrechung erhalten?
    noch letztes jahr oder erst in diesem?
    für die betriebskostenabrechnung für 2005 hatte deine vermieterin zeit bis zum 31.12.2006. also auch zeit, fehler zu korrigieren.

    wie schafft sie das überhaupt jetzt schon die abrechnung für 2006 zu machen?
    bei uns kommt die wasserrechnung nie vor mitte februar, ergo kann ich die betriebskosten auch dann erst abrechnen...
     
  4. #3 episode666, 03.01.2007
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    Die Abrechnung von 2006 habe ich mitte November erhalten... Ich wohnte in besagter Wohnung vom 01.10.04 bis 30.09.06...

    Die erste, also die 04/05 erstreckte sich vom 01.10.04 bis 30.09.05... in der ist auch der besagte Fehler gewesen.Sie rechnet immer von Oktober bis Oktober.

    Meine letzte aktuelle ist zweigeteilt und erstreckt sich vom 01.10.05 bis 31.12.05 und vom 01.01.06 bis 30.09.06....(dies liegt daran, dass zum Ende Dezember jemand aus dem Haus ausgezogen ist) diese erhielt ich mitte November 06.... und hier fordert sie eben noch was für die 04/05er Abrechnung nach! also das ist dann über ein Jahr her.
     
  5. #4 episode666, 04.01.2007
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    Wie schauts denn jetzt aus?

    Kann Sie mir denn jetzt einfach so die 150 Euro Vorauszahlung die sie in der NK Abrechnung 2004 / 05 vergessen hat, jetzt einfach über ein Jahr später nachfordern?
     
  6. #5 lostcontrol, 04.01.2007
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    nein, kann sie eigentlich nicht, denn:

    die betriebskostenabrechnung für den abrechnungs-zeitraum 01.10.04 bis 30.09.05 muss bis spätestens 30.09.06 eingegangen sein.
    wenn der fehler zu deinen lasten gehen würde, könntest du zwar auch nach dieser frist noch widerspruch erheben, sie kann das jedoch ihrerseits nicht.
    selbst schuld wenn sie sich so lange zeit damit lässt.

    letztendlich hat sie ja aber offensichtlich recht - und wenn du noch dort wohnen würdest, würde ich dir empfehlen, deswegen keinen streit anzufangen und der verrechnung zuzustimmen (evtl. mit hinweis darauf, dass das zwar so nicht korrekt ist, du aber verständnis hast) .
    da du nicht mehr dort wohnst, bleibt es dir überlassen, ob du dich da "ethisch-moralisch" korrekt verhalten willst oder nicht...
     
  7. #6 episode666, 04.01.2007
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    Ok, das wollte ich wissen. Danke.

    Fakt ist, dass Sie damals bei der Abrechnung 04/05 einen Fehler gemacht hat. Zu Ihren Lasten. Welchen Sie mir jetzt ankreiden will.

    Aber wie gesagt ist der Fehler offensichtlich. Denn wer zahlt schon gerne mehr zurück als nötig.

    Und da meine Ex Vermieterin in der Sache wohl auch persönliche Differenzen mit in die Sache einfliessen lässt, werde ich mir wohl überlegen müssen wie ich weiter verfahre.

    Zu Schade nur, dass man nach Jahren des guten zusammenwohnens und der pünktlichen Zahlung jeder Monatsmiete, sich jetzt wegen so einem Mist Streiten muss. Vorallem mit Leuten die so viel Geld haben, dass Sie nicht wissen wohin damit.
    Klar, Abrechnung ist Abrechnung und diese muss bezahlt werden. Nur, dass solche Leute nicht einen Zentimeter in einer Streitfrage auf dich zukommen ist sehr Schade.
    Da bin ich aber sicher nicht der einzige der so denkt...

    MfG episode666
     
  8. #7 lostcontrol, 04.01.2007
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    wie gesagt: es wäre korrekt, das zurückzuzahlen.
    andererseits: sie hat den fehler gemacht. und letztendlich ist es ja auch nicht sonderlich korrekt, wenn man sich als vermieter so endlos zeit lässt mit der betriebskostenabrechnung. schliesslich hat man auch als vermieter gewisse verpflichtungen.

    wenn mir sowas passieren würde, würde ich wohl stöhnen, mich über meinen eigenen fehler ärgern und darauf hoffen, dass der betroffene mieter "gnade vor recht" ergehen lässt. und falls der mieter auf "recht" besteht: das ganze halt auf dem konto "mal wieder was aus eigenen fehlern gelernt" verbuchen.
     
  9. #8 lostcontrol, 04.01.2007
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    ganz sicher nicht.
    aber bedenke: genau dasselbe gibt's auch andersrum.
    da hätschelt und tätschelt man seine mieter, erfüllt ihnen jeden wunsch (auch wo man es nicht müsste), übernimmt die kosten von kleinstreparaturen (obwohl schon im mietvertrag steht, dass die mieter diese selbst bezahlen müssten), modernisiert ohne mieterhöhung und... und... und...
    und plötzlich muss man sich mit eben diesen mietern wegen einem halben quadratmeter weniger mietfläche (entstanden durch z. b. eine modernisierung, beispiel: wasserkastenvorbau beim schönen neuen teuren hängeklo) einen rechtsstreit gefallen lassen...

    auch diese medaille hat halt zwei seiten...
     
  10. #9 episode666, 05.01.2007
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    Da gebe ich dir auch wieder Recht...

    Aber genau dieses "verhätscheln" wie du es nennst war bei mir nie der Fall...
    Zu den Fenstern hats reingezogen wie Hechtsuppe... meine Dusche lief sehr schlecht ab... ein Dachfenster leckte etc. und als ich sie bei meinem Auszug auf den sehr maroden Wasserhahn an der Badewanne aufmerksam machte, wies sie mich auch auf diese "Kleinreparaturen" hin.
    Aber... das ist ein anderes Thema... egal. Abgesehen davon habe ich sie nie gebeten etwas daran zu machen oder zu investieren. (Tesa Moll hat mich gerettet)

    Aufjedenfall kann ich nicht sagen, dass sich meine Vermieterin rührend um meine Wohnung kgekümmert hätte... Nein, vielmehr habe ich Depp mich noch unentgeldlich desöfteren um die Aussenanlage gekümmert, gewässert, den Grasschnitt weggefahren, weil Sie keinen Führerschien hat. in Ihrem Urlaub rasen gemäht..etc...
    Und trotzdem werden mir 180 Euro Gartenpflege abgerechnet... (KOTZ)

    Das sind alles so Kleinigkeiten übe die ich mich nie aufgeregt hätte. Aber gerade in so einem Fall wird mir das als Mieter von Ihr nichtmehr positiv angerechnet... Das meinte ich mit SCHADE.
     
  11. #10 lostcontrol, 05.01.2007
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    episode666 - das ist es, was leider häufig nach einem obwohl rechtlich korrekten abschluss eines mietverhältnisses über bleibt, dieses ausdrückliche SCHADE, dass es trotzdem stress gab.

    ich glaube ja, dass zumindest in teilen das derzeitige mietrecht schuld ist, das die vermieter zu unglaublichen verrenkungen und technisch schwachsinnigen baumassnahmen und somit geldausgaben und mieterhöhungen zwingt (z. b. sind die doppelfenster baujahr 1932 in meiner privatbude nach ihrer sanierung NACHWEISLICH im gesamtverbund vom energiekoeffizienten her BESSER als die auf druck von mietern in einem ähnlich alten mietshaus eingebauten kunststoff-fenster baujahr 1997).
    gleichzeitig bekommen mieter aber recht, wenn sie sich einen spass daraus machen, wegen eines fussels zwischen fussbodenleiste und wand die miete zu mindern.
    da macht vermieten ganz sicher keinen spass.
    hat das überhaupt jemals spass gemacht?
    in jedem fall braucht man nerven wie drahtseile und ziemlich viel weitsicht in sachen finanzen...
    wie ich an anderer stelle schon mal geschrieben habe: dumm, dass ich in meiner privaten bude keine miete mindern kann - wenn ich mieter wäre, dann müsste ich wohl nur 50% bezahlen, bei den alten fenstern, dem 70er-jahre-bad und ähnlichem.
    aber meine renovierung muss warten, die mieter gehen vor.

    zu anderen teilen ist natürlich auch das mittlerweile total verkrampfte verhalten sowohl von vermietern als auch von mietern schuld.
    es gibt soviele vorschriften, dass einem kein freiraum mehr bleibt.
    meine mietverträge sind mittlerweile mit allen anlagen fast einen zentimeter dick, und ständig werden sie dicker. heutzutage muss man das ja in den mietvertrag schreiben, dass ein historischer gewölbekeller logischerweise nicht trocken ist, und dass deshalb keine schadensersatzansprüche bestehen, wenn dort entgegen diesen hinweises feuchtigkeitsempfindliche gegenstände gelagert werden. sowas trägt auf.

    tatsache ist: zumindest in altbauten kann es garkeine korrekten betriebskosten-abrechnungen geben. man kann sich dem nur annähern.
    aktuelles beispiel ist der aufzug für mieter, der per chipkarte abgerechnet wird (stand in der mieterschutzbund-zeitschrift).
    ein bisschen toleranz und spielraum sollte beiden seiten gewährt werden.
    wenn das nicht bei vermietern und mietern vorhanden ist, dann kommt es natürlich permanent zu rechtsstreitigkeiten nach dem motto: "ich war dieses jahr 3 monate im urlaub, warum soll ich den vollen anteil für die treppenhaus-beleuchtung zahlen?".
    die mieter nutzen ihre gesetzlichen freiräume und die vermieter sind sauer, weil sie per gesetz zu schwachsinnigen massnahmen gezwungen werden.

    es bleibt einem nur, seine mieter bzw. vermieter "auf herz und nieren" zu prüfen, bevor man sie den mietvertrag unterschreiben lässt.
    aber zum einen: menschen ändern sich.
    und zum anderen: das wird gerne als schikane verstanden.

    dem gesunden menschenverstand sollte definitiv mehr "recht" eingeräumt werden.
    und man sollte nicht ganz soviel schriftlich festhalten müssen - dieser ganze bürokratische scheiss macht einen nur unflexibel.

    aber das werden wir wohl leider so schnell nicht (und vielleicht niemals) ändern können.
     
  12. Capo

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    Solange die Regelungswut nicht so weit geht, wie in Amerika ist alles in Ordnung. Ich fürchte jedoch, so wird es noch werden.

    ..und wenn man denkt, dass nix mehr hilft: Vermieter fragen
     
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