Kosten einer zusätzlichen Heizungssteuerung umlagefähig?

Dieses Thema im Forum "Heizung" wurde erstellt von Papabär, 14.06.2012.

  1. #1 Papabär, 14.06.2012
    Papabär

    Papabär Erfahrener Benutzer

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    Hallo Gemeinde,

    sind die Miet- und Servicekosten für das Energiesparsystem adapterm von t***em eigentlich umlagefähig? Ich finde weder in § 7 (2) HKVO noch in §2 (1) Nr. 4 BetrKV einen Hinweis, dass die Kosten der Heizungssteuerung umlagefähig seien - die t***em suggeriert aber genau das in ihrem Angebot.

    (Da in deren Angebotskalkulation aber die bisherigen Bruttokosten mit den voraussichtlichen Nettokosten verglichen wird, traue ich denen - außer Mathematik - ohnehin so einiges zu)

    Oder ist diese Steuerungstechnik incl. den dazugehörigen Servicekosten gleichzusetzen mit "... einschließlich der Einstellung durch eine Fachkraft"?

    Gibt es evtl. bereits Urteile über die Umlagefähigkeit solch eines Systems?
     
  2. AdMan

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  3. Heizer

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    § 7 Abs. 2: Kosten der Verbrauchsanalyse sind umlagefähig.
     
  4. #3 Papabär, 14.06.2012
    Zuletzt bearbeitet: 14.06.2012
    Papabär

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    Danke Heizer - aber die Steuerung und eine Analyse (die´s lt. Angebot "bis auf weiteres" kostenlos dazu gibt) sind m.E. doch 2 verschiedene Schuhe ... oder?

    Nachtrag: Mit der Analyse bzw. der Überwachung der Heizanlage ließen sich ggf. die Servicekosten begründen ... aber was ist mit der Gerätemiete?
     
  5. Berny

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    Hallo Papabär,

    sind das denn nicht auch (unter dem Oberbegriff) Heizkosten, und damit umlagefähig?
     
  6. #5 Papabär, 15.06.2012
    Zuletzt bearbeitet: 15.06.2012
    Papabär

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    Also ich hätt´ nichts dagegen ... aber das sollte dann ja in $7 (2) der HeizKV definiert sein - und ich bin mir eben nicht sicher, ob man dies dort herauslesen kann, deshalb wär ja ein evtl bereits vorhandener Gerichtsentscheid nicht schlecht.
     
  7. Heizer

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    Warum fragst Du nicht einfach mal bei Temchen nach?

    Wir machen auch sowas ähnliches nur besser. Wir pfuschen aber nicht der Heizung ins Handwerk sondern analysieren nur und geben Hinweise zur effektiven Fahrweise der Anlage und überwachen diese. Der Hersteller der Heizung hat sich schon was bei der Steuerung gedacht. Warum diese also übersteuern? Aber bereits richtig einstellen ist die halbe Miete. Das bekommen die normalen Wartungshanseln aber leider oft nicht gebacken.

    Außerdem werden die Verbräuche analysiert und auf Wunsch für jeden Mieter im Internet zugänglich gemacht.

    Das ist alles umlegbar. Da wir hier Synergieen mit den ohnehin nötigen Funk HKV und Funk Wasserzählern nutzen, ist der Kostenblock der Analyse überschaubar.

    In der Regel ist die Kosteneinsparung beim Brennstoff deutlich höher als die zusätzlichen Kosten.
     
  8. #7 Papabär, 15.06.2012
    Papabär

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    Hab´ ich ja ... und drei verschiedene Antworten erhalten.

    Wenn ich das nächste Mal mit unserem Haus-, Hof- und Wiesenanwalt spreche, dann werd´ ich den mal fragen. Ansonsten hat sich meine Frage evtl. ohnehin bereits erledigt ... selbst wenn man die Kosten umlegen kann, sind die festen Mehrkosten größer als die garantierte Energieeinsparung von 6% (weil die Grundkosten des Versorgers - und der WW-Anteil sich dadurch ja nicht ändern). Wir müssten in dem relativ kleinen Haus fünf Jahre lang die mögliche Einsparung von 10% erreichen um auf das Kostenniveau der einfachen EHKV´s zu kommen.

    Was kann man eigentlich an so´ner Heizanlage noch analysieren, was man mit den HKV- und den Verbrauchswerten nicht ohnehin selber feststellen kann?


    Die fragliche Anlage wird nur alle zwei Jahre gewartet. Ich hab´ mir also ´ne 10-Jahres-Übersicht gebastelt und die Heizenergiewerte (ohne WW-Anteil) jeweils klimabereinigt pro m² ausgerechnet. Da sind Spannen von 76kWh bis 128kWh bei ... immer schön zwei Jahre konstant bis zur nächsten Wartung ... da hab´ ich selber gestaunt.

    M. E. dürfte der Effekt einer ordentlich eingestellten Heizanlage hier größer sein, als die realistische Einsparung durch adapterm.

    (hoffe nur, ich hab´ das mit der Klimabereinigung richtig gemacht. Die Faktoren von Techem und vom DWD weichen übrigens leicht voneinander ab)
     
  9. Heizer

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    Das spricht jetzt nicht gerade für deren Kompetenz. An der Stelle würde ich mich fragen denen sowas wie eine Heizkostenabrechnung zuzutrauen.

    Letztendlich hast Du den Schaden wenn die Mist bauen.

    Losdi kann da Sachen erzählen.
     
  10. #9 Papabär, 18.06.2012
    Papabär

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    >lach< Ja, danke ... DIE Sachen kenn´ ich aus eigener Erfahrung - ich prüfe meine Heizkostenabrechnungen ja jedes Jahr gewissenhaft.

    Augenscheinlich haben die nicht damit gerechnet, daß ich deren Angebote genauso überprüfe.

    Der Fairness halber will ich aber nicht verschweigen, daß ich auch schon positive Erlebnisse mit denen hatte ... es kommt halt immer darauf an, wie fit der jeweils zuständige Mitarbeiter ist (aber die negativen Erlebnisse bleiben halt besser im Gedächtnis haften).
     
  11. Heizer

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