Kosten für Auto-Aufzug

Dieses Thema im Forum "Betriebs- und Heizkostenvorauszahlung" wurde erstellt von Incertidumbre, 02.07.2016.

  1. #1 Incertidumbre, 02.07.2016
    Incertidumbre

    Incertidumbre Neuer Benutzer

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    Hallo zusammen,

    in meiner Nebenkostenabrechnung werden Auto-Aufzugskosten aufgeführt.

    Dieser Aufzug wird von mir aber nie genutzt, da mein Tiefgaragenplatz in einem anderen Gebäude der Wohnanlage ist und dieser ist ohne Aufzug zugänglich. Laut Abrechnung werden diese Kosten wohl trotzdem auf alle Tiefgaragenplätze verteilt.

    Ist dies rechtens?

    Gruß
     
  2. AdMan

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  3. Andres

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    Grundsätzlich spielt es für die Umlagefähigkeit von Aufzugskosten keine Rolle, ob der Aufzug genutzt wird. Beim Personenaufzug müssen auch die Mieter im Erdgeschoss zahlen. Anders sieht es aus, wenn du gar keine Möglichkeit hast, den Aufzug zu nutzen, z.B. weil du zum fraglichen Teil der Tiefgaragenanlage gar keinen Zugang hast.


    Weiterer Aspekt: Ist das ein einheitliches Mietverhältnis zusammen mit Wohnraum? Bei einem reinen Stellplatz herrscht weitgehend Narrenfreiheit, besonders hinsichtlich der Betriebskosten.
     
  4. #3 Incertidumbre, 02.07.2016
    Incertidumbre

    Incertidumbre Neuer Benutzer

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    Der Zugang zu dieser Tiefgarage ist zu Fuß möglich da die Gebäude durch Schleusen verbunden sind. Da ich aber in der besagten Tiefgarage keinen Stellplatz besitze wird es niemals eine Notwendigkeit geben diesen Auto-Aufzug zu benutzen.

    Sicherlich ist der Vergleich mit dem Personenaufzug richtig, aber ein Anwohner der im Erdgeschoss wohnt wird den Aufzug gelegentlich mal nutzen um in die Untergeschosse oder zu einem Nachbarn in die oberen Etagen zu fahren.

    Warum werden diese Kosten nicht den Wohneinheiten zuordnet? Diese sind doch eindeutig einem festgelegtem Stellplatz zugeordnet.



    Ja, wir haben die Wohnung mit dem dazugehörigen Stellplatz gemietet.
     
  5. Andres

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    Nochmal deutlich: Ob es diese Notwendigkeit gibt oder auch nur theoretisch geben kann, ist nicht relevant. Hast du Zugang zum Aufzug, darfst du dafür zahlen.


    Ich gehe davon aus, dass ein bestimmtes Umlageverfahren vereinbart ist. Davon kann nicht so einfach abgewichen werden.

    Es ist grundsätzlich schon möglich, für bestimmte Kostenarten einen sog. "Vorwegabzug" vorzunehmen. Ein typisches Beispiel dafür sind Kosten von Gewerbeeinheiten wie z.B. Ladengeschäften in einem kombinierten Wohn- und Geschäftshaus. Einen Anspruch darauf hast du aber nur, wenn die gewöhnliche Umlage dich stark benachteiligen würde. Vielleicht kannst du ja mal ein paar Zahlen nennen, vor allem zu den gesamten Betriebskosten, den kalten Betriebskosten und diesem Aufzug. Ich muss allerdings gleich vorwarnen, dass wir hier auch mit diesem Angaben letztendlich nur spekulieren können.
     
  6. Pitty

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    Hast Du einen Schlüssel zu der anderen Wohnanlage oder kommst Du nur zu der Tiefgarage und nicht in das Haus wo der Aufzug sich befindet.
     
  7. #6 Incertidumbre, 03.07.2016
    Incertidumbre

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    Es spielt also keine Rolle dass ich den Aufzug nicht benutzen kann? Denn ich besitze keinen Schlüssel um den Aufzug von draußen zu rufen.


    Der Gesamtbetrag für die Auto-Aufzugskosten TG beläuft sich auf 2.132,46€. Dieser Betrag wird durch 63 MEA geteilt. Mein Anteil daraus sind also 33,85€. Es ist sicherlich nicht ein großer Betrag, mir geht es aber nur um das Verständnis inwieweit diese Umverteilung rechtens ist.
     
  8. #7 Incertidumbre, 03.07.2016
    Incertidumbre

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    Es geht nicht um den Personenaufzug des anderen Gebäudes, sondern um den Auto-Aufzug den ich nicht benutzen kann aber für den ich zahlen muss.

    Aber um deine Frage zu beantworten. Die andere Wohnanlage müsste mir auch so zugänglich sein, da beide Tiefgaragen mit Schleusen zu den Wohngebäuden verbunden sind.
    Ich bin aber selbst nie durchgegangen, das werde ich heute mal ausprobieren :-)
     
  9. Andres

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    Also in der Umkehrung: Für einen Aufzug, den du nicht benutzen kannst (also wörtlich: können!), dürfen keine Betriebskosten umgelegt werden. Das gilt zumindest für Formularvereinbarungen.


    Mir fehlt noch die Relation zu den gesamten Betriebskosten, aber ein erstes Bauchgefühl sagt mir, dass bei diesen Größenordnungen kein Anspruch auf den erwähnten Vorwegabzug besteht.
     
  10. Pitty

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    Wieder etwas gelernt. Ich wusste nicht, dass es Aufzüge für Autos in Wohnanlegen gibt.
     
  11. Duncan

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    gibt nicht viel, was es nicht gibt. Hab mir mal eine Wohnanlage angesehen mit klimatisierter 5-stöckiger Tiefgarage mit eigener Autowaschanlage, 3 Pools im Gartenbereich, 2 Pools auf den Dächern, eigenem Fitnessstudio und diversen Konferenzzimmern zur gemeinsamen Benutzung durch die Bewohner und Gäste der 17-stöckigen Gesamtanlage... Inkl. eigenem Wachdienst und Wäscheservice. Wenn mal der Abstand zwichen Daumen und Zeigefinger arg schmerzende Ausmaße annehmen sollte wäre das noch was für Papas Sohn.
     
    dots und Syker gefällt das.
  12. #11 Incertidumbre, 04.07.2016
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    Ich war gestern in der Tiefgarage mit dem besagten Aufzug. Von außen kann ich es wie schon vermutet nicht öffnen und somit ist mir die Nutzung nicht möglich.

    Kann es sein, dass die Gemeinschaft dies in der Teilungserklärung festgelegt hat oder ist dies wirklich prinzipiell nicht rechtens?
     
  13. #12 Incertidumbre, 04.07.2016
    Incertidumbre

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    Die Rede ist von einem Auto-Aufzug zu einer Tiefgarage. :hut032:
     
  14. Andres

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    Was die Gemeinschaft für sich festgelegt hat, ist nicht dein Problem.
     
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