Krankenversicherungsoptionen für die vermietende Hausfrau

Diskutiere Krankenversicherungsoptionen für die vermietende Hausfrau im WEG - Allgemeine Fragen Forum im Bereich Wohnungseigentum; Hallo, ich möchte fragen welche Krankenversicherungsoptionen eine vermietende Hausfrau hat: Eheman Einnahmen > 60tsd - gesetzlich versichert...

  1. #1 bannkie, 14.03.2017
    bannkie

    bannkie Neuer Benutzer

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    Hallo,

    ich möchte fragen welche Krankenversicherungsoptionen eine vermietende Hausfrau hat:
    • Eheman Einnahmen > 60tsd - gesetzlich versichert
    • Ehefrau hat Einnahmen von 3500€ (für 1 Wohnung, Photovoltaikanlage sowie ein paar Zinsen) und ist damit beim Ehemann Familien-mitversichert
    • 3 Kinder unter 10 Jahr aus dieser Ehe sind ebenfalls beim Ehemann mitversichert.
    Die studierte Hausfrau möchte wieder etwas arbeiten - zunächst auf 450€ Basis - damit steigen die jährlichen Einnahmen auf 8900€. Außerdem hat die Hausfrau ab Mai 2017 weitere 500€ Miteinnahme von einer zweiten Wohnung.
    Damit ist die Hausfrau bei ungefähr 15000€ Einnahmen jährlich.
    Zählt der 450€ Job zu den Krankenkasseneinnahmen dazu?

    Im Forum war der Vorschlag, dass sich die Frau einen 600€ Job suchen soll und dadurch automatisch sozialversichert wird dadurch - damit zählen Nebeneinkünfte nicht mehr dazu. Dafür werden aber die 600€ voll versteuert. Ist natürlich auch riskant wenn es mit neuen dem Job nicht klappt.

    Kann man sich unter diesen Umständen nicht auch als selbständiger privat versichern.

    Hat jemand noch andere Optionen 200€ monatliche Krankenkassenbeiträge zu minimieren?

    Viele Grüße
    Häger
     
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  3. Andres

    Andres
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    Die meines Wissens bestehenden Möglichkeiten hast du bereits genannt: Entweder man vermeidet es, freiwillig gesetzlich krankenversichert zu sein. Dazu könnte man z.B. ein voll sozialversicherungspflichtiges Beschäftigungsverhältnis aufnehmen oder sich selbständig machen und dann privat versichern. Oder man ist freiwillig gesetzlich versichert, bleibt aber mit den Einkünften unter der Bemessungsgrenze.

    Weil du oben von "Einnahmen" schreibst: Bei V&V geht es nicht um die Einnahmen, sondern nur um den Einnahmenüberschuss. Selbst wenn man von den o.g. Mieteinnahmen aber noch üppig Werbungskosten abzieht, wird man spätestens mit der zweiten Mietwohnung über die Grenze kommen.


    ... was an der Zusammenveranlagung mit dem Ehemann liegt. Das macht bei gut verdienendem Mann jede mehr als geringfügige Beschäftigung der Ehefrau ziemlich unattraktiv, was bei der Einführung dieses Besteuerungsmodells auch politisch ganz ausdrücklich gewünscht war. Das Splitting abzuschaffen oder wenigstens anzupassen, ist so ein klassisches Thema, mit dem sich die linke Hälfte des Parteienspektrums vor Wahlen profiliert und das nach der Wahl (unabhängig von deren Ausgang) wieder in irgendeiner Schublade verschwindet.
     
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