Küche - Ausstattung

Dieses Thema im Forum "Ausstattung" wurde erstellt von George, 23.03.2009.

  1. George

    George Neuer Benutzer

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    Wie vielleicht bekannt, möchte ich demnächst "Vermieter" werden.

    Eine Wohnung, 2 Z, Küche, Bad, Balkon.

    Ich hatte vor, die Küche mit einer Komfort-Einbauküche auszustatten. D.h. Gasherd mit Ceranfeld. Geschirrspüler, Kühlschrank, Tiefkühlschrank und noch ein paar Geräte, die fest in der ca. 8 Jahre alten Küche eingebaut sind. Es ist die bisherigen Küche in der Wohnung, die ich neu und renoviert erstelle.

    Mir ist bekannt, dass ich bei einer Wohnung, bei der die Kücheneinrichtung zur Wohnung gehört, der Vermieter für die Raparatuern aufkommen muss . . . das setzt voraus, dass die Miete so hoch angesetzt werden muss, dass davon nach einer (???) Zeit eine neue Küche angeschafft werden kann - dann jedoch ist die Wohnung sicher nicht mehr rentabel für den Vermieter. - Zusetzen möchte ich nicht.

    Deshalb dachte ich, din den Mietvertrag nachstehende Bedingung auf zu nehmen:

    Jetzt erfahre ich, dass dieses auch schon nicht mehr zulässig ist:

    Da fehlen mir echt die Worte. Kann man in diesem Land seine Verträge nicht mehr selber aushandeln? Wer damit nicht einverstanden ist, braucht die Wohnung doch nicht zu nehmen.

    Die Folge:

    Ich werde die Küche "leer" vermieten, wie z.B. das Wohnzimmer - oder das Schlafzimmer . . . oder wird demnächst auch vorgeschrieben, dass die Küchengeräte vorhanden sein müssen?

    Wo soll das enden?
     
  2. AdMan

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  3. #2 lostcontrol, 23.03.2009
    lostcontrol

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    wo ist das problem? dafür gibt's doch auch abnehmer, z.b. leute die eine küche mitbringen. wir haben zwar überall einbauküchen drin, aber ich hatte deshalb auch schon absagen, weil leute genau das nicht wollten.

    für kleine wohnungen wie deine würde ich aber auch eher dazu tendieren einbauküchen einzubauen. man hat da ja meist eine hohe fluktuation und wenn dann jeder eine küche durchs treppenhaus schleppt und neue löcher in die wand bohrt um oberschränke aufzuhängen, dann leidet die substanz schon gewaltig...
     
  4. #3 Kletschmeister, 22.05.2009
    Kletschmeister

    Kletschmeister Benutzer

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    Neben der "Rentabilität" der Wohnung stellt sich die Frage wohl eher muss der Vermieter auch zahlen wenn der Mieter eine gewissen Sorgsampflicht vernachlässigt?

    Oder wäre zum Beispiel ein Art "Prüfung des Zustandes" pro Halbjahr zulässig um sicher zustellen das eine sachgemäße Benutzung stattfindet?

    Konstruiertes Beispiel:

    a) Mieter füllt das notwendige "Spülmaschinen-Salz" nicht auf und Spülmaschiene geht kaputt...

    b) Mieter benutzt keinen Entkalker für Waschmaschine obwohl dringenst nötig (siehe Calgon Werbung)

    c) Mieter benutzt Kühlschrank falsch das er total vereist und dadurch die Dichtgummies beschädigt werden oder gar der "Kühlmotor" defekt ist.

    Es gibt jede Menge Möglichkeiten eine Küche und teure Geräte durch Falschbedienung oder einfach vernachlässigte Pflege zu zerstören. Denn ausser einmal von Montagsgeräten sollte eine Spülmaschine/Kühlschrank/Waschmaschine/Herd im Grunde länger halten als 1 Jahr oder etwa nicht?

    Wenn man also 2 mal im Jahr den Zustand besichtigt und entsprechend protokolliert kann man hoffentlich dem Mieter/in rechtzeitig vor den Bug schießen damit er/sie vielleicht die Mietsache bestimmungsgemäß und sorgsam benutzt.

    Obwohl ich glaube ein Mieter/in muss überhaupt nicht putzen oder die "Mietsache" sauber halten wie der "Vermieter/in" möchte sondern nur das keine Schäden entstehen oder Ungeziefer angezogen wird. Wenn man bedenkt das ein Teppich glaube ich nach 6 oder 7 Jahren einfach abgewohnt sein darf und auf Vermieterkosten erneuert werden muss obwohl der gleich Teppich in der Wohnung des Vermieters aufgrund von sehr guter Pflege auch einmal 30 Jahre halten kann.

    Ich glaube allen Vermietern ist früher oder später mindestens einmal passiert das Mieter einfach die Dinge nicht pflegen weil es nicht IHR Eigentum ist. Führt im Umkehrschluß doch langfristig dazu das nur das billigste vom billigsten in den Wohnungen verbaut wird um sie gerade noch vermietbar zu halten. Denn eine sehr hochwertige Wohnung ist beim falschen Mieter innerhalb kürzester Zeit runiert und kostet dann eben erheblich mehr sie wieder in "vermietbaren" Zustand zu bringen.

    Zurück zum Thema:

    Wäre es denn Legal wenn man 2 Mietverträge macht? Einmal Wohnung und einmal Küchemöbel & Geräte?
     
  5. Capo

    Capo Erfahrener Benutzer

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    ein promptes Jaein!
    Wie würden die Verträge denn aussehen? Wird der Vertrag über die Gegenstände denn als Kaufvertrag oder als Mietvertrag laufen?

    Wenn ein Mietvertrag über die Gegenstände läuft, steht es dem Mieter auch frei, wo er die Gegenstände nutzt. dh er darf die Küche auch ausbauen in in einer anderen wohnung aufbauen. Ob das gewollt ist, wird jeder Mieter wohl selbst wissen. Wenn die Gegenstände mit der Mietsache verbunden sind, wird nur ein Vertrag möglich sein.

    Meiner Meinung nach sollte ein Vermieter je nach Alter der Gegenstände mal über die Möglichkeit des Verkaufs an den Mieter denken. Immerhin spart der Mieter den Aufbau.

    Ich würde nur ohne Geräte vermieten...
     
  6. #5 Löwenzahn, 22.05.2009
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    Da sprichst du einen wichtigen Aspekt an. Wir (Eigentümer) haben hier Teppichböden, die teilweise mehrere Jahrzehnte alt ist. Die Mieter kriegen es aber irgendwie immer hin, dass sie teilweise schon nach einem Jahr Flecken in den Teppichböden haben, die nicht mehr entfernbar sind. :wand:

    Zurzeit ist bei uns wieder eine Wohnung frei, wo der Boden in Flur und Küche ausgetauscht werden muss. Wir werden dort günstigen PVC in Ahornoptik (passend zum Laminat in den Zimmern) verlegen lassen. Den teureren PVC, den uns der Verkäufer empfohlen hat, würden die Mieter vermutlich auch nach einigen Jahren irgendwie kaputtkriegen (hartnäckige Flecken, Löcher von Messern usw.). :gehtnicht
     
  7. #6 lostcontrol, 22.05.2009
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    ach leute - so ist es halt mal.
    die mieter bezahlen ja immerhin dafür.
    will heissen: lasst euch das über die kaltmiete zurückgeben.
    wer anständig vermieten will, muss halt entsprechend auch dafür sorgen, dass die wohnungen anständig sind, nur dann gibt's auch anständige mietzahlungen.

    ich kämpfe doch mit dem gleichen scheiss, aber letztendlich muss einem auch klar sein, dass man genauso auch ohne böden vermieten könnte, genauso auch ohne einbauküche, genauso auch ohne tapeten an den wänden.
    wieviel miete man dann dafür kriegt dürfte klar sein.

    wohnen bedeutet abnutzen. ganz klar.
    aber die wohnungen gehen auch bei leerstand kaputt.
    man muss ein vernünftiges mittelmaß finden, das ist vermutlich der witz an der geschichte, damit das für alle seiten befriedigend abläuft.

    im prinzip ist es halt immer ein rechenexempel.
    wie kalkuliert ihr denn eure mieten?
    also ich kalkuliere genau aufgrund solcher sachen wie einbauküche, böden etc.

    mal hat man mieter die 20 jahre mit dem alten, verratzten teppichboden bestens klarkommen und man muss da überhaupt nicht investieren, mal hat man mieter die den nagelneuen teppichboden in einem jahr zuschanden reiten. wenigstens gleicht sich das dann wieder aus, wenn man teppichboden auf 10 jahre rechnet, und das ist ja mittlerweile (wenn ich's recht verstanden habe) sogar irgendwo so festgelegt...
     
  8. #7 Löwenzahn, 22.05.2009
    Löwenzahn

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    Wir "kalkulieren" die Miethöhen nicht sondern orientieren uns an einem häufig vorkommenden unteren Wert ähnlich großer Wohnungen (= unteres Preissegment), weil die Wohnungen mit Nachtspeicheröfen ausgestattet sind. Einbauküchen sind keine drin. In den letzten Jahren hatten wir bei zwei Mietwohnungen insgesamt praktisch jedes Jahr ein Mieterwechsel. Junge Leute ziehen eben öfter um als ältere...

    Wenn Teppichboden in den Wohnungen mal zehn Jahre halten würde, wären wir überglücklich. Oft hielt er nicht mal fünf Jahre. :motzki Aber wir würden sowieso nie mehr Teppichboden auf unsere Kosten einlegen lassen, weil alle Mieter es in den letzten Jahren geschafft haben, Flecken rein zu machen, die sich nicht mehr entfernen ließen. :gehtnicht
     
  9. malloy

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    ein kleiner tipp (einige werden die augen rollen):

    da ich in einer studentenhochburg vermiete, knalle ich den billigsten buche- oder ahorn-laminat ausm bach des hornes rein für 3,48/qm plus 1/qm trittschalldämmung plus sockelleisten 1,80/lfm. es ginge auch höherwertiger/teurer, aber aus eigener erfahrung: der ist genau so schnell kaputt!
    erstens wirkt das *wesentlich* hochwertiger als pvc und teppich, ist aber im gegenzug deutlich preisgünstiger. und sieht immer sauber und neu aus, natürlich ist der zum nächsten mieterwechsel *fertig*, aber bei dem preis ist das in ordnung und da schwimmend verlegt auch ruckzug raus und wieder rein ohne viel dreck erneuert. so hast du quasi bei jeder neuvermietung einen nagelneuen boden drin für ein taschengeld, was dir auch bei vermietung monetär besser entschädigt wird als ein teppich, bei dem keiner weiß, was da alles an krabbelzeug und keimen drinsteckt. so zumindest meine beobachtung: laminat ist immer gern gesehen. nun gut, ich verlege den an 1-2 nachmittagen selber als ausgleich zum job, aber immernoch praktikabler als eingeklebte teppich- oder pvc-böden...
    gleiches problem bei mir mit der küche. da oft studenten, uni-mitarbeiter und wochenendpendler, also zeitlich begrenzt, wird eine küche erwartet. fußboden entweder laminat 3,48/qm (dir muss aber klar sein, dass der ruckizucki aufquellen wird, wenn mal flüssigkeiten auslaufen) oder einfach grauen granit (13eur/qm + verlegen). kostet unterm strich nicht viel, wirkt aber edel, setzt sich luxeriös von pvc ab (der im endeffekt auch nicht wirklich günstiger käme) und suggeriert, die wohnung liege im nächsthöheren luxusausstattungssegment. also ab zu ikea (wird von leicht-küchen gebaut) und was schönes hineingezimmert. kommt dich je nach front sogar günstiger als das billigst wirkende sperrholzwackelmodul aus dem baumarkt! und idr gehen als erstes die türen/fronten kapuut: alle bei ikea einzeln nachkaufbar, oder du wechselst mal die farbe zum trendwirksamen auffrischen - mal eine weiße tür neben einer dunkelroten, oder mit edelstahl geschmackvoll mixen. die geräte müssen auch nicht der knaller sein, sondern einfach funktionieren und sauber: ein standherd/backofen für 130 und ein tischkühlschrank mit tk-pizza-fach aus dem fegro/selgros/metro für 99 reichen (oder ein günstiger aussteller des vorletzten modeljahres beim küchengerätestudio oder gut und gebraucht aus der bucht in der nähe abgeholt aufs lager gelegt), dann tut es auch nicht so weh, wenn es kaputt geht. und paßt in den kofferraum eines normalen kombis oder golfs. eine ordentliche edelstahlspüle gibt es für 25eur beim bach des hornes und eine 260cm arbeitplatte (weiß, buche, granitoptik) komplett für 15,90 am stück - da braucht es keine zugeschnittene edelplatte für 35eur oder mehr pro laufendem meter, die man nichtmal mehr tragen kann, weil zu massiv. bissl stichsäge, silkon, fertig!
     
  10. #9 Löwenzahn, 24.05.2009
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    In die Küche würde ich kein Laminat verlegen wollen wegen der Aufquellgefahr beim Kontakt mit Flüssigkeiten. Dass Laminat generell gefragter ist als Teppichboden, weiß ich. Teppichboden wird bei Mietern auch zu schnell fleckig, weswegen wir keinen mehr kaufen würden.

    Wir vermieten 3-Zimmer-Wohnungen. Da ist es nicht unbedingt üblich, dass eine Küche dabei ist. Wir sind auch handwerklich nicht geschickt, so dass wir die Küche von Handwerkern einbauen lassen müssten. Da geht die Rechnung dann nicht unbedingt auf - auch weil Mieter mit fremden Eigentum nicht unbedingt sorgsam umgehen. Die Bodenbeläge lassen wir auch immer von Handwerkern verlegen.
     
  11. #10 lostcontrol, 27.05.2009
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    da gibt's spezielle qualität von laminat das nicht aufquillt.
    haben wir zuletzt in einer küche verlegt (ok, hauptsächlich weil wirs einheitlich haben wollten) und hat sich bisher bestens bewährt, sogar schon mal einen regenguss problemlos überstanden...
     
  12. #11 Löwenzahn, 27.05.2009
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    Ja, ich weiß, dass es spezielles Küchenlaminat gibt. Aber das ist doch teurer als Billig-Laminat aus dem Baumarkt.
     
  13. #12 lostcontrol, 27.05.2009
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    ja klar ist es das. aber wir verlegen auch kein billigst-laminat aus dem baumarkt - das hat sich definitiv nicht bewährt.
    letztendlich ist es doch immer dasselbe: der aufwand beim verlegen (ob nun selbst oder durch einen profi) kostet gleich viel, ob du billigen mist einbaust, mittelklasseware oder super-qualität. aber bei billigem mist wirst du öfter verlegen müssen, womit der preisvorteil wieder total für die katz ist.
     
  14. malloy

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    ich kann nur für mich sprechen. aber hier war der wesentlich teurere und hochwertigere 14,-/qm laminat nach 2 jahren bei auszug des mieters auch wieder kaputt, in den anderen wohnungen mit jetzt baumarkt-laminat für 3,50/qm hält das zeug nun schon 3 jahre ohne mieterwechsel. natürlich wird der bei auszug auch hin sein, aber *ich für mich* konnte eben keinen belastungsvorteil sehen. soll halt jeder machen wie er will, es war ja nur ein hinweis auf meine selbst gemachten erfahrungen... mir ist es wurst, was ihr macht. ist ja nicht mein geld. ich klöppel den laminat mittlerweile in wenigen stunden rein, da ich nun auch routine und das *richtige* werkzeug dafür habe. wenn man das natürlich lassen machen muss und evtl. sogar gewährleistung vom handwerker bekommt, ist das natürlich etwas anderes. ich habe auch nie behauptet, die ultimative lösung zu haben. es sind halt *meine* erfahrungswerte, bei jedem anderen mit anderem mieterklienetel wird es anders sein, aber anscheinend will das hier keiner hören und hängt sich an kleinigkeiten auf. auch gut, dann halte ich eben meine klappe, entschuldigung, dass ich einen anderen blickwinkel herein bringen wollte, den man mal hätte andenken können...

    :garfield
     
  15. #14 lostcontrol, 27.05.2009
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    malloy - jetzt reg dich doch nicht auf, das war doch keine kritik an dir oder eurer version. ich wollte ja nur klarstellen, dass es auch küchentaugliches laminat gibt. mittlerweile gibt's ja sogar für "echte" nassräume (also bad und toilette) spezielles laminat.

    klar, sowas kann passieren. das liegt aber nicht am laminat sondern am mieter.

    siehste, und ich hab da halt andere erfahrungen gemacht.
    ich würd auch nicht immer gleich so super-negativ denken von wegen "natürlich wird der bei auszug auch hin sein" - das MUSS nicht so sein. es gibt auch mieter die auf die sachen aufpassen.

    erfahrungen mit studenten und hoher fluktuation. vermutlich auch viel möbelrückerei usw.
    natürlich hängt das von der klientel ab, ist doch logisch.
    wenn ich dauernd nur an studenten vermieten würde und das auch noch immer über kurze dauer würde ich vielleicht auch anders denken bzw. hätte andere erfahrungen.

    malloy - jeder hat so seine erfahrungen und das recht diese zu äussern.
    also sei jetzt nicht eingeschnappt wenn andere andere erfahrungen haben und diese äussern - das ist doch keine kritik an dir oder deiner klientel!

    quark. ich zumindest bin froh um jeden neuen blickwinkel und um jede erfahrung die ich nicht selbst machen muss.
    ich habe deine version nicht nur "angedacht" sondern eben auch selbst schon ausprobiert. ging bei uns voll nach hinten los, weshalb wir das eben nicht mehr machen.
    und das darf ja wohl auch gesagt werden, oder nicht?
    wobei ich das ja noch nicht mal geschrieben hab sondern eben nur, dass es auch küchentaugliches laminat gibt.

    edit:
    beispiel: bei 50qm laminat macht der unterschied zwischen billigst-laminat à 3,50 € und mittelklasselaminat à 15,00 € grad mal 400 euro aus. das wäre dann übern daumen gepeilt eine monatsmiete. wenn mir das dann entsprechend länger und besser hält oder ich dadurch bessere mieter bekomme oder womöglich beides, dann ist es mir das wert.

    ich (bzw. wir) haben schon öfter mal geld verschleudert, weil wir am material gespart haben. das hat sich nur dummerweise nie ausgezahlt, weshalb wir das jetzt auch anders machen.
    wirklich teure bodenbeläge wie z.b. echtes parkett oder so würde ich aber weiterhin auf keinen fall in mietwohnungen legen.
    aber das billigste muss es halt auch nicht sein, das hält nämlich einfach nicht lange genug (und nicht jeder mieter ist ein vandale).
     
  16. malloy

    malloy Erfahrener Benutzer

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    von nassraum-laminat habe ich auch schon gehört, das würde mich für zu hause wirklich mal reizen, auszuprobieren, obgleich ich da sehr skeptisch bin. nur sind wir da eben in preislichen sphären, die sich bei meinen studentenbuden nicht rechnen würden. und in denen man auch gleich marmor und granit legen lassen könnte (wie ich es in den "besseren" 4- und 2-zimmer studentenwohnung gemacht habe)...

    natürlich sind studenten/uni-mitarbeiter/pendlerwohnungen etwas anderes, aber für mich sind sie in einer studenten- und konzernhochburg die problemlosesten mieter, die mich nicht wegen jeder schraube nachts um 4 aus dem bett klingeln... sogar in meiner 4zikbb habe ich eine wg untergebracht. warum? weil ich weiß, dass diese mieter in wenigen jahren wieder wegziehen, und ich so dauermieter vermeiden kann. somit keine probleme bzsgl. mietanpassungen und die gefahr sozialer härtefälle gemindert, die man jahrelang nicht mehr los wird oder die stimmung im haus aufwiegeln. natürlich kann auch ich ins klo greifen, bislang hatte ich aber ein recht gutes händchen in der auswahl, weitestgehend zumindest. mal gewinnt man, mal verliert man ;)

    ich habe ja auch nicht in erster linie laminat für die küche empfohlen, sonder granit (palace grau, 10mm stark für 12-13/qm aus der werbeaktion), aber ordentliches einlassen nicht vergessen! laminat geht aber auch in wohnungen mit küche im wohnbereich oder wohnküchen mit integrierter essecke, wenn man sowieso bereit ist, den turnusmäßig zu tauschen. im übrigen kann man auch nur teilstücke erneuern, wenn man eine quelle hat, wo man das gleiche system auch jahre später hoffentlich noch bekommt oder sich ein paar planken trocken gelagert zur seite gelegt hat. da ich jetzt überall den gleichen hersteller verbaue, hat man auch nicht zig verschiedene lagerposten rumstehen. in der einen 1zi-studentenbude mit separater kochnische hat mich der laminat für die küche in total 10,50eur und eine stunde arbeit gekostet. das finde ich recht vertretbar :rocks vor allem wenn man pvc und das zurechtschneiden und verlegen von dem zeug haßt, so wie ich :D
     
  17. #16 lostcontrol, 27.05.2009
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    also ich hab da "schon" für 20 euro welches gesehen...
    aber ich bin auch skeptisch. küche is ja noch ok, da wird halt mal feucht gewischt, aber im normalfall hat man da keine überschwemmungen (im bad dagegen schon).
    ich denke in bädern und toiletten ist man nach wie vor mit fliesen am besten beraten oder wenn's billig sein soll mit gutem PVC.

    siehste - marmor und granit kämen bei mir für mietwohnungen definitiv nicht in frage - viel zu teuer und vor allem (zumindest marmor) schlecht zu pflegen.

    siehste, das seh ich auch wieder anders.
    wir ham ja aufgrund der eher kleinen wohnungen auch eine relativ hohe fluktuation, ein paar dauermieter mehr wären mir da nur recht.
    mit mietanpassungen hatten wir noch nie probleme. soziale härtefälle gabs da auch nicht, wer nicht zahlen kann muss gehen.
    das mit der stimmung im haus kann dir auch passieren wenn jemand nur ein paar monate da wohnt - alles schon erlebt.

    du sparst beim laminat, ich nehm lieber "billige" fliesen als sündhaft teuren granit.
    jeder wie er mag.

    also ich find PVC auch scheisse.
    zum einen sollte man das beim verlegen möglichst wirklich kaltverschweissen, damit das dann auch wirklich dicht ist, was meist nur der profi kann.
    zum anderen finde ich es einfach nicht schön - und das geht wohl vielen mietern auch so, denn gerade da, wo's bei uns noch PVC gibt in den wohnungen, fragen die mieter immer zu allererst ob sie da was anderes verlegen dürfen bzw. lehnen die wohnung rundweg ab.
    laminat ist halt grad bei den "kunden" sehr beliebt, und da ist es halt wie in der ganz normalen "freien marktwirtschaft" dass man sich nach der kundschaft richten sollte...
     
  18. #17 Löwenzahn, 27.05.2009
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    Selbst verlegen würde ich PVC auch nicht wollen. Aber da wir sowieso für alle Arbeiten Handwerker brauchen...
    In der anderen Wohnung haben wir Fliesen in der Küche. Aber da war das PVC (Fliesenoptik) im Flur noch okay. In der oberen Wohnung sollen Flur und Küche wie Schlaf- und Wohnzimmer in Ahornoptik erstrahlen. Ich finde, PVC muss nicht unbedingt billig aussehen. Auf den ersten Blick ist PVC in Holzoptik gar nicht als PVC zu erkennen.
     
  19. #18 lostcontrol, 27.05.2009
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    auf den ersten blick vielleicht nicht. aber spätestens beim ersten barfuss-tritt...

    aber stimmt schon - die modernen PVC sind teilweise optisch deutlich schöner als das, was man da früher so hatte.
    trotzdem - ich mags nicht.
    wir tauschen jetzt halt peu à peu bzw. nach "fälligkeit" das PVC aus, je nach wohnung gegen laminat oder eben fliesen (wobei ich vielleicht dazu sagen sollte dass bei uns bäder und toiletten seit jeher gefliest wurden, die frage stellt sich mir also garnicht erst).

    letztendlich wird man immer ein gesundes mittelmaß finden müssen - die relation sollte halt schon stimmen. ein durchschnitts-miethaus aus den 60ern mit marmor, parkett und goldenen wasserhähnen auszustatten ist blödsinn, wenn klar ist dass man dort eben auch "nur" die entsprechenden durchschnittsmieter mit dem dazugehörigen geldbeutel bekommen wird, da macht sich z.b. parkett sicher nicht bezahlt. in luxus-wohnungen sieht das wieder anders aus.
     
  20. #19 Löwenzahn, 27.05.2009
    Löwenzahn

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    Klar. Unsere Wohnungen befinden sich in einem 60er-Jahre-Altbau. Dadurch, dass sie mit Nachtspeicherheizungen ausgestattet sind, befinden sie sich im unteren Preissegment. In den Bädern ist bei uns auch alles weiß/hellgrau gefliest (Wände und Böden). Für mich persönlich würde ich auch kein PVC wollen - Laminat wegen dem Klack-klack-Geräusch beim Gehen allerdings auch nicht.
     
  21. #20 lostcontrol, 27.05.2009
    lostcontrol

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    hey, da haste aber glück, in den 60ern war ja eher gruselfarbe mit blümchen üblich...
    aber vermutlich habt ihr die bäder zwischenzeitlich alle mal neu gemacht, oder?

    och, musst doch nur die schuhe ausziehen *g*
    und parkett klackert auch. und knarzt.
    bezüglich geräuschen bei laminat gibt's übrigens auch unterschiedliche qualitäten. und ein bisschen hängts natürlich auch vom schallschutz bzw. trittschallschutz ab, den man drunter legt, das wirkt sich ja nicht nur auf die wohnung darunter aus.

    für meine private bude nehm ich natürlich auch anderes material, ist ja logisch.
    aber ich gehe damit auch anders um als die meisten mieter.

    andererseits:
    ich glaube bei uns hat eigentlich jedes familienmitglied eine fast schlechtere ausstattung als die mieter.
    ich hab selbst erstmal 4,5 küchen für mieter bauen "dürfen" bevor ich selbst mal 'ne neue bekommen hab (und die ist auch nur von ikea, wenn auch gründlich "gepimpt" - wollte ich aber so, ich hab halt super-erfahrungen mit ikea-küchen gemacht).
    ich hab eiche-fischgrät-parkett bei mir zuhause. aber in einem zustand, der jeden mieter sofort zur minderung veranlassen würde, während ich das halt als "patina" ansehe. klar gehört das auch mal gerichtet, aber das muss halt warten. ICH kann ja damit leben - mieter könnten's wohl nicht.

    aber so ist es ja oft.
    gutes beispiel: neue mieter super-begeistert von den wunderschönen alten sprossen-doppel-fenstern. nach knapp 3 monaten mietminderung wegen "alter kaputter fenster", obwohl die vom fensterbauer durchgecheckt, repariert und komplett frisch gestrichen waren (die mieter hatten sogar kopien von den dazugehörigen belegen bekommen!).
    ich krieg jedesmal das kotzen wenn mir mieter so kommen - kaum sind sie drin, schon ist alles scheisse was ihnen vorher als "altbau-charme" galt oder als "angenehmes raumklima" oder als "kachelofen-wärme".
    nach dem motto billig anmieten und dann auf modernisierung ohne mieterhöhung pochen...
    jetzt mal ganz abgesehen davon dass sie damit natürlich nicht durchkommen ("gemietet wie gesehen"). aber das ist ja wieder das thema von wegen "mieter kosten vor allem nerven".
     
Thema: Küche - Ausstattung
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